Rote Beete Zeug - spürbare Wirkung oder bilde ich mir das ein?
Zitat von rote_socke_83 am Juni 19, 2026, 20:51 Uhr@markus_hh88 ok, das mit dem Gel und dem Riegel hat mich kurz beschäftigt. Weil du sagst - gar nichts gemerkt. Das ist entweder beruhigend oder ernüchternd, ich bin mir noch nicht sicher welches.
Zitat von markus_hh88gleiche Uhrzeit, gleiches Glas, gleicher Ablauf davor
Das klingt machbar. Und ich glaub du hast recht dass ich das einfach nie getestet hab. Ich hab immer angenommen dass der Saft-im-Tetrapack nicht dasselbe ist - aber das ist halt keine Erfahrung, das ist eine Annahme. Die hab ich aus dem Nichts gezogen. Was mich aber gerade noch anders beschäftigt, und das ist ein Gedanke der erst jetzt kommt: wenn ich das Ritual umbaue und es funktioniert - was mach ich dann mit der Erkenntnis? Ich mein ich kann dann zwar Geld sparen beim Betanio PLUS, aber ich hab immer noch das grundlegende Problem dass ich mich von einem Ritual abhängig gemacht hab um überhaupt auf das Rad zu kommen. Das ist doch eigentlich kein guter Zustand. Wenn ich zu müde bin oder den Saft vergesse liegt das Rad dann wieder im Keller? Ich kenn das aus dem Job. Wir hatten mal einen Kollegen der konnte ohne seinen Kaffee-Rundgang morgens keine Einweisung machen. Hat funktioniert, war zuverlässig - bis der Automat kaputt war und dann stand der einfach daneben. Das ist kein System, das ist eine Krücke. Ob ich das bei mir auch so sehe oder ob ich da zu streng bin - keine Ahnung ehrlich gesagt.
@markus_hh88 ok, das mit dem Gel und dem Riegel hat mich kurz beschäftigt. Weil du sagst - gar nichts gemerkt. Das ist entweder beruhigend oder ernüchternd, ich bin mir noch nicht sicher welches.
Zitat von markus_hh88gleiche Uhrzeit, gleiches Glas, gleicher Ablauf davor
Das klingt machbar. Und ich glaub du hast recht dass ich das einfach nie getestet hab. Ich hab immer angenommen dass der Saft-im-Tetrapack nicht dasselbe ist - aber das ist halt keine Erfahrung, das ist eine Annahme. Die hab ich aus dem Nichts gezogen. Was mich aber gerade noch anders beschäftigt, und das ist ein Gedanke der erst jetzt kommt: wenn ich das Ritual umbaue und es funktioniert - was mach ich dann mit der Erkenntnis? Ich mein ich kann dann zwar Geld sparen beim Betanio PLUS, aber ich hab immer noch das grundlegende Problem dass ich mich von einem Ritual abhängig gemacht hab um überhaupt auf das Rad zu kommen. Das ist doch eigentlich kein guter Zustand. Wenn ich zu müde bin oder den Saft vergesse liegt das Rad dann wieder im Keller? Ich kenn das aus dem Job. Wir hatten mal einen Kollegen der konnte ohne seinen Kaffee-Rundgang morgens keine Einweisung machen. Hat funktioniert, war zuverlässig - bis der Automat kaputt war und dann stand der einfach daneben. Das ist kein System, das ist eine Krücke. Ob ich das bei mir auch so sehe oder ob ich da zu streng bin - keine Ahnung ehrlich gesagt.
Zitat von markus_hh88 am Juni 19, 2026, 21:01 Uhr@rote_socke_83
Zitat von rote_socke_83Das ist doch eigentlich kein guter Zustand.
Da muss ich widersprechen, zumindest ein bisschen. Die Frage ist doch: was ist der Unterschied zwischen einer Krücke und einer Strategie? Der Kaffee-Kollege von dir - wenn der Automat kaputt war, hat das System versagt. Klar. Aber wenn er sich rechtzeitig eine Thermosflasche mitgebracht hätte, wäre das eine Krücke oder einfach gute Vorbereitung? Das Ritual ist meiner Erfahrung nach nicht per se das Problem. Das Problem ist die Fragilität. Ob du das Ritual an ein Produkt bindest, das du im Laden kaufen musst - oder an etwas, das du jederzeit selbst kontrollierst. Das ist der eigentliche Unterschied. Ich hab übrigens selbst ein Aufwärmritual vor langen Triathlon-Einheiten, das ich seit Jahren nicht mehr hinterfragt habe. Macht mich das abhängig? Vielleicht. Stört mich das? Nicht wirklich, solange ich es jederzeit replizieren kann ohne auf einen bestimmten Onlineshop angewiesen zu sein. Was mich bei deinem Keller-Szenario stört - du sagst "wenn ich den Saft vergesse liegt das Rad im Keller." Aber das wäre dann ein Problem der Motivation, nicht des Rituals. Das Ritual ist da nur der Sündenbock.
Zitat von rote_socke_83Das ist doch eigentlich kein guter Zustand.
Da muss ich widersprechen, zumindest ein bisschen. Die Frage ist doch: was ist der Unterschied zwischen einer Krücke und einer Strategie? Der Kaffee-Kollege von dir - wenn der Automat kaputt war, hat das System versagt. Klar. Aber wenn er sich rechtzeitig eine Thermosflasche mitgebracht hätte, wäre das eine Krücke oder einfach gute Vorbereitung? Das Ritual ist meiner Erfahrung nach nicht per se das Problem. Das Problem ist die Fragilität. Ob du das Ritual an ein Produkt bindest, das du im Laden kaufen musst - oder an etwas, das du jederzeit selbst kontrollierst. Das ist der eigentliche Unterschied. Ich hab übrigens selbst ein Aufwärmritual vor langen Triathlon-Einheiten, das ich seit Jahren nicht mehr hinterfragt habe. Macht mich das abhängig? Vielleicht. Stört mich das? Nicht wirklich, solange ich es jederzeit replizieren kann ohne auf einen bestimmten Onlineshop angewiesen zu sein. Was mich bei deinem Keller-Szenario stört - du sagst "wenn ich den Saft vergesse liegt das Rad im Keller." Aber das wäre dann ein Problem der Motivation, nicht des Rituals. Das Ritual ist da nur der Sündenbock.
Zitat von rote_socke_83 am Juni 19, 2026, 21:10 Uhr@markus_hh88
Zitat von markus_hh88Das Ritual ist da nur der Sündenbock.
ok das ist der Satz der mich gerade aufhält. Weil du da eigentlich was trennst was ich die ganze Zeit zusammengeworfen hab. Ritual und Motivation als zwei verschiedene Baustellen. Das hab ich so nicht gedacht. Aber ich bin mir nicht sicher ob das bei mir so sauber trennbar ist. Wenn ich ehrlich bin - an den Abenden nach einer langen Schicht Kinder schlafen, ich bin platt, dann ist das Ritual auch der Grund warum ich überhaupt noch in die Pedalerie gehe. Nicht nur der Übergang. Es ist der einzige Hebel der dann noch zieht. Ob das Motivation oder Ritual ist, ich weiß das nicht. Was mich an deinem Triathlon-Beispiel beschäftigt: du sagst, solange du es selbst replizieren kannst ist das kein Problem. Das leuchtet mir ein. Aber du machst das seit Jahren, das ist eingeschliffen. Ich bin seit drei Jahren überhaupt erst auf dem Rad, da ist noch nichts wirklich eingeschliffen. Vielleicht ist das der Unterschied - bei mir ist das Ritual noch nicht stabil genug um von einem Produkt losgelöst zu sein. Das ist vielleicht einfach eine Frage des Zeitpunkts. Ich frag mich ob ich das nach der Granfondo nochmal anders bewerte. Wenn das Ding durch ist und ich gemerkt hab was wirklich getragen hat und was nicht - dann bin ich vielleicht in einer besseren Position das auseinanderzusortieren. Jetzt mitten in der Vorbereitung ist das irgendwie zu nah.
Zitat von markus_hh88Das Ritual ist da nur der Sündenbock.
ok das ist der Satz der mich gerade aufhält. Weil du da eigentlich was trennst was ich die ganze Zeit zusammengeworfen hab. Ritual und Motivation als zwei verschiedene Baustellen. Das hab ich so nicht gedacht. Aber ich bin mir nicht sicher ob das bei mir so sauber trennbar ist. Wenn ich ehrlich bin - an den Abenden nach einer langen Schicht Kinder schlafen, ich bin platt, dann ist das Ritual auch der Grund warum ich überhaupt noch in die Pedalerie gehe. Nicht nur der Übergang. Es ist der einzige Hebel der dann noch zieht. Ob das Motivation oder Ritual ist, ich weiß das nicht. Was mich an deinem Triathlon-Beispiel beschäftigt: du sagst, solange du es selbst replizieren kannst ist das kein Problem. Das leuchtet mir ein. Aber du machst das seit Jahren, das ist eingeschliffen. Ich bin seit drei Jahren überhaupt erst auf dem Rad, da ist noch nichts wirklich eingeschliffen. Vielleicht ist das der Unterschied - bei mir ist das Ritual noch nicht stabil genug um von einem Produkt losgelöst zu sein. Das ist vielleicht einfach eine Frage des Zeitpunkts. Ich frag mich ob ich das nach der Granfondo nochmal anders bewerte. Wenn das Ding durch ist und ich gemerkt hab was wirklich getragen hat und was nicht - dann bin ich vielleicht in einer besseren Position das auseinanderzusortieren. Jetzt mitten in der Vorbereitung ist das irgendwie zu nah.
Zitat von markus_hh88 am Juni 19, 2026, 21:21 Uhr@rote_socke_83
Zitat von rote_socke_83Jetzt mitten in der Vorbereitung ist das irgendwie zu nah. Das klingt vernünftig, aber ich bin nicht sicher ob das stimmt. Aus meiner Erfahrung ist es oft umgekehrt: mitten in der Vorbereitung merkst du sehr genau was trägt und was nicht, weil der Druck real ist. Nach dem Event hat man die Tendenz, alles positiv zu reinterpretieren wenn's gut gelaufen ist. Was mich an deinem letzten Satz aber mehr beschäftigt: du sagst, das Ritual ist noch nicht stabil genug um vom Produkt losgelöst zu sein. Das ist eigentlich eine präzise Selbstbeobachtung. Die Frage ist dann - was macht ein Ritual stabil? Ich glaube, das hat weniger mit Zeit zu tun als mit Wiederholung unter variierenden Bedingungen. Wenn du das Ritual nur kennst, wenn alles stimmt, dann ist es halt fragil. Wenn du es auch nach einer richtig miesen Schicht durchgezogen hast, dreimal mit Leitungswasser aus dem Camping-Becher, dann sitzt es. Das ist kein Vorwurf - drei Jahre auf dem Rad ist nicht nichts. Aber das "einschleifen" passiert nicht durch Zeitablauf, sondern durch genau diese ungemütlichen Situationen wo man es trotzdem macht. Ich fahr Donnerstagabend meistens kurz raus wenn das Wetter nicht komplett mies ist, und ich hab festgestellt dass genau die Einheiten die ich widerwillig gestartet habe die Konditionierung am stärksten geprägt haben. Nicht die schönen Samstagmorgen-Runden. Edit: Kleine Klarstellung - mit "fragil" meine ich nicht, dass dein Ritual schlecht ist, sondern eher dass es noch kontextabhängig ist. Das ändert sich aber genau durch das, was du beschreibst.
Zitat von rote_socke_83Jetzt mitten in der Vorbereitung ist das irgendwie zu nah. Das klingt vernünftig, aber ich bin nicht sicher ob das stimmt. Aus meiner Erfahrung ist es oft umgekehrt: mitten in der Vorbereitung merkst du sehr genau was trägt und was nicht, weil der Druck real ist. Nach dem Event hat man die Tendenz, alles positiv zu reinterpretieren wenn's gut gelaufen ist. Was mich an deinem letzten Satz aber mehr beschäftigt: du sagst, das Ritual ist noch nicht stabil genug um vom Produkt losgelöst zu sein. Das ist eigentlich eine präzise Selbstbeobachtung. Die Frage ist dann - was macht ein Ritual stabil? Ich glaube, das hat weniger mit Zeit zu tun als mit Wiederholung unter variierenden Bedingungen. Wenn du das Ritual nur kennst, wenn alles stimmt, dann ist es halt fragil. Wenn du es auch nach einer richtig miesen Schicht durchgezogen hast, dreimal mit Leitungswasser aus dem Camping-Becher, dann sitzt es. Das ist kein Vorwurf - drei Jahre auf dem Rad ist nicht nichts. Aber das "einschleifen" passiert nicht durch Zeitablauf, sondern durch genau diese ungemütlichen Situationen wo man es trotzdem macht. Ich fahr Donnerstagabend meistens kurz raus wenn das Wetter nicht komplett mies ist, und ich hab festgestellt dass genau die Einheiten die ich widerwillig gestartet habe die Konditionierung am stärksten geprägt haben. Nicht die schönen Samstagmorgen-Runden. Edit: Kleine Klarstellung - mit "fragil" meine ich nicht, dass dein Ritual schlecht ist, sondern eher dass es noch kontextabhängig ist. Das ändert sich aber genau durch das, was du beschreibst.
Zitat von rote_socke_83 am Juni 19, 2026, 21:29 Uhr@markus_hh88
Zitat von markus_hh88genau die Einheiten die ich widerwillig gestartet habe die Konditionierung am stärksten geprägt haben
das glaub ich dir - und gleichzeitig macht mich das gerade etwas unruhig. Weil das bedeutet dass ich genau diese Einheiten systematisch vermieden hab. Nicht bewusst, aber wenn ich ehrlich zurückgucke: wenn die Schicht wirklich mies war und die Kinder Stress gemacht haben, dann war das Rad öfter unten geblieben als ich zugeben will. Nicht immer. Aber öfter. Ich hab heute Abend nach der Spätschicht nochmal kurz drüber nachgedacht. Und ich glaub das Problem ist weniger das Ritual als das, was ich damit verknüpft hab. Ich hab das Betanio PLUS immer dann genommen wenn ich schon halbwegs in der Fahrtrichtung war - also wenn ich sowieso schon wollte. Nicht wenn ich nicht wollte. Das heißt das Ritual hat mich nie wirklich aus dem Loch gezogen, das hab ich mir vielleicht eingebildet. Ich weiß nicht ob das ein Unterschied ist der was ausmacht. Vielleicht ist das auch der Grund warum ich schwer einschätzen kann was das Zeug "gebracht" hat - ich hab es nie unter echtem Widerstand getestet. Nur wenn die Grundmotivation schon da war. Das klingt jetzt nach mehr als ich eigentlich sagen wollte für einen Donnerstagabend.
Zitat von markus_hh88genau die Einheiten die ich widerwillig gestartet habe die Konditionierung am stärksten geprägt haben
das glaub ich dir - und gleichzeitig macht mich das gerade etwas unruhig. Weil das bedeutet dass ich genau diese Einheiten systematisch vermieden hab. Nicht bewusst, aber wenn ich ehrlich zurückgucke: wenn die Schicht wirklich mies war und die Kinder Stress gemacht haben, dann war das Rad öfter unten geblieben als ich zugeben will. Nicht immer. Aber öfter. Ich hab heute Abend nach der Spätschicht nochmal kurz drüber nachgedacht. Und ich glaub das Problem ist weniger das Ritual als das, was ich damit verknüpft hab. Ich hab das Betanio PLUS immer dann genommen wenn ich schon halbwegs in der Fahrtrichtung war - also wenn ich sowieso schon wollte. Nicht wenn ich nicht wollte. Das heißt das Ritual hat mich nie wirklich aus dem Loch gezogen, das hab ich mir vielleicht eingebildet. Ich weiß nicht ob das ein Unterschied ist der was ausmacht. Vielleicht ist das auch der Grund warum ich schwer einschätzen kann was das Zeug "gebracht" hat - ich hab es nie unter echtem Widerstand getestet. Nur wenn die Grundmotivation schon da war. Das klingt jetzt nach mehr als ich eigentlich sagen wollte für einen Donnerstagabend.
Zitat von rennradhorst am Juni 19, 2026, 21:52 Uhr@rote_socke_83 der letzte Satz - "nur wenn die Grundmotivation schon da war" - den kenn ich. Ich hab das bei mir selbst jahrelang so gemacht. Das Rote Beete Konzentrat morgens vor der Ausfahrt, aber immer nur wenn ich sowieso schon die Radhose angezogen hatte. Nie wenn ich noch auf der Couch saß und überlegt hab obs net auch ohne geht.
Zitat von rote_socke_83ich hab es nie unter echtem Widerstand getestet
das ist eigentlich die ehrlichste Selbsteinschätzung im ganzen Thread. Und ich glaub das ist der Punkt wo die meisten Leute aufhören nachzudenken - weil's unbequem wird. Was mir bei eurer Diskussion fehlt und das ist net gegen @markus_hh88 gemeint - ihr redet viel über Rituale und Konditionierung, aber gar net über das was passiert wenn man das Supplement wirklich absetzt und dann eine Einheit läuft die gut geht. Das ist nämlich auch ein Datenpunkt. Ich hab das mal gemacht, letzten Herbst vor einer Ausfahrt Richtung Schwarzwald, Konzentrat vergessen, Fahrt war gut. Das hat mich mehr verunsichert als wenn sie schlecht gewesen wäre. Weil dann denkt man: war das die ganze Zeit umsonst? Und die Antwort darauf will man eigentlich gar net wissen.
@rote_socke_83 der letzte Satz - "nur wenn die Grundmotivation schon da war" - den kenn ich. Ich hab das bei mir selbst jahrelang so gemacht. Das Rote Beete Konzentrat morgens vor der Ausfahrt, aber immer nur wenn ich sowieso schon die Radhose angezogen hatte. Nie wenn ich noch auf der Couch saß und überlegt hab obs net auch ohne geht.
Zitat von rote_socke_83ich hab es nie unter echtem Widerstand getestet
das ist eigentlich die ehrlichste Selbsteinschätzung im ganzen Thread. Und ich glaub das ist der Punkt wo die meisten Leute aufhören nachzudenken - weil's unbequem wird. Was mir bei eurer Diskussion fehlt und das ist net gegen @markus_hh88 gemeint - ihr redet viel über Rituale und Konditionierung, aber gar net über das was passiert wenn man das Supplement wirklich absetzt und dann eine Einheit läuft die gut geht. Das ist nämlich auch ein Datenpunkt. Ich hab das mal gemacht, letzten Herbst vor einer Ausfahrt Richtung Schwarzwald, Konzentrat vergessen, Fahrt war gut. Das hat mich mehr verunsichert als wenn sie schlecht gewesen wäre. Weil dann denkt man: war das die ganze Zeit umsonst? Und die Antwort darauf will man eigentlich gar net wissen.
Zitat von rote_socke_83 am Juni 19, 2026, 22:00 Uhr@rennradhorst
Zitat von markus_hh88war die Fahrt gut
das ist genau der Punkt der mich gerade nicht loslässt. Weil du sagst - Fahrt war gut, und das hat dich mehr verunsichert als eine schlechte Einheit. Das versteh ich komplett. Eine schlechte Einheit ohne Supplement ist irgendwie einfacher einzusortieren. Bestätigt was man eh schon vermutet hat. Aber eine gute - da steht man dann da und weiß nicht mehr wo man anfangen soll mit Nachdenken. Was mich bei dir aber noch interessiert: hast du danach nochmal bewusst drauf geachtet oder war das so ein einmaliger Datenpunkt den du dann irgendwie weggeschoben hast? Weil ich glaub dass die meisten Leute - ich eingeschlossen - so einen Moment haben und dann trotzdem weitermachen wie vorher. Nicht aus Dummheit sondern weil das Infragestellen aufwendig ist und die nächste Ausfahrt schon wartet. Ich merk gerade dass mir das was du geschrieben hast unbehaglicher ist als alles was @markus_hh88 heute Abend gesagt hat. Nicht weil markus_hh88 falsch liegt - sondern weil dein Schwarzwald-Beispiel konkret ist. Kein Mechanismus, keine Konditionierung, einfach: vergessen, trotzdem gut. Das lässt sich schwerer wegargumentieren. Ich bin gerade nach der Schicht und eigentlich zu müde um das noch sauber zu Ende zu denken. Edit: Kleine Präzisierung - wenn ich sage "schwerer wegargumentieren" meine ich weniger für dich, sondern eher dass ich selbst schwerer dagegen anargumentieren kann. Das ist der unbehagliche Teil.
Zitat von markus_hh88war die Fahrt gut
das ist genau der Punkt der mich gerade nicht loslässt. Weil du sagst - Fahrt war gut, und das hat dich mehr verunsichert als eine schlechte Einheit. Das versteh ich komplett. Eine schlechte Einheit ohne Supplement ist irgendwie einfacher einzusortieren. Bestätigt was man eh schon vermutet hat. Aber eine gute - da steht man dann da und weiß nicht mehr wo man anfangen soll mit Nachdenken. Was mich bei dir aber noch interessiert: hast du danach nochmal bewusst drauf geachtet oder war das so ein einmaliger Datenpunkt den du dann irgendwie weggeschoben hast? Weil ich glaub dass die meisten Leute - ich eingeschlossen - so einen Moment haben und dann trotzdem weitermachen wie vorher. Nicht aus Dummheit sondern weil das Infragestellen aufwendig ist und die nächste Ausfahrt schon wartet. Ich merk gerade dass mir das was du geschrieben hast unbehaglicher ist als alles was @markus_hh88 heute Abend gesagt hat. Nicht weil markus_hh88 falsch liegt - sondern weil dein Schwarzwald-Beispiel konkret ist. Kein Mechanismus, keine Konditionierung, einfach: vergessen, trotzdem gut. Das lässt sich schwerer wegargumentieren. Ich bin gerade nach der Schicht und eigentlich zu müde um das noch sauber zu Ende zu denken. Edit: Kleine Präzisierung - wenn ich sage "schwerer wegargumentieren" meine ich weniger für dich, sondern eher dass ich selbst schwerer dagegen anargumentieren kann. Das ist der unbehagliche Teil.