Rote Beete vakuumverpackt vs. frisch – schmeckt man das wirklich?
Zitat von markus_hh88 am August 12, 2026, 11:52 Uhr@elvira_k das "in meinem Alter" würde ich da rauslassen, das ist kein valides Argument gegen Neugier. Aber den Punkt davor verstehe ich gut.
Zitat von elvira_kob ich mir da zu viel Gedanken mache
Realistisch betrachtet: nein, zumindest nicht in dem Sinn. Die Fragen die Sie stellen sind keine Optimierungsneuroser sondern einfach Küchenpraxis. Was ich aber tatsächlich anmerken würde: das Kochwasser ist eine Sache, bei der ich selbst unsicher bin wie viel da wirklich drin ist. Die wasserlöslichen Betaine gehen sicher zum Teil über, das ist Chemie. Aber ob das aromatisch so viel bringt dass es einen merklichen Unterschied für eine Suppe macht - das hab ich ehrlich gesagt nie sauber verglichen. Ich hab das Kochwasser bisher eher als Farbgeber verwendet, wenn ich mal einen Ansatz für Salatdressing angerührt hab. Was mich bei Ihrer Beschreibung aber eher beschäftigt: Sie kochen ja offenbar recht große Mengen auf einmal, weil Sie Gartenernte auf Vorrat verarbeiten. Wie lange kocht das bei Ihnen durch? Also die ganzen Knollen, ich meine. Bei sehr langen Garzeiten - 60 Minuten aufwärts bei großen Exemplaren - wird das Kochwasser tatsächlich intensiver, aber gleichzeitig verliert die Knolle selbst mehr. Ob man das dann lieber in der Knolle oder im Wasser haben will, hängt davon ab was man plant.
@elvira_k das "in meinem Alter" würde ich da rauslassen, das ist kein valides Argument gegen Neugier. Aber den Punkt davor verstehe ich gut.
Zitat von elvira_kob ich mir da zu viel Gedanken mache
Realistisch betrachtet: nein, zumindest nicht in dem Sinn. Die Fragen die Sie stellen sind keine Optimierungsneuroser sondern einfach Küchenpraxis. Was ich aber tatsächlich anmerken würde: das Kochwasser ist eine Sache, bei der ich selbst unsicher bin wie viel da wirklich drin ist. Die wasserlöslichen Betaine gehen sicher zum Teil über, das ist Chemie. Aber ob das aromatisch so viel bringt dass es einen merklichen Unterschied für eine Suppe macht - das hab ich ehrlich gesagt nie sauber verglichen. Ich hab das Kochwasser bisher eher als Farbgeber verwendet, wenn ich mal einen Ansatz für Salatdressing angerührt hab. Was mich bei Ihrer Beschreibung aber eher beschäftigt: Sie kochen ja offenbar recht große Mengen auf einmal, weil Sie Gartenernte auf Vorrat verarbeiten. Wie lange kocht das bei Ihnen durch? Also die ganzen Knollen, ich meine. Bei sehr langen Garzeiten - 60 Minuten aufwärts bei großen Exemplaren - wird das Kochwasser tatsächlich intensiver, aber gleichzeitig verliert die Knolle selbst mehr. Ob man das dann lieber in der Knolle oder im Wasser haben will, hängt davon ab was man plant.
Zitat von elvira_k am August 12, 2026, 12:17 Uhr@markus_hh88, Sie sprechen da einen praktischen Punkt an, den ich tatsächlich noch nie so bewusst kalkuliert habe. Wie lange die Knollen bei mir durchkochen - das kommt drauf an wie groß die sind, aber ich rechne schon mit 45 bis 50 Minuten für die mittleren, und bei den wirklich großen Exemplaren kann es auch länger werden. Das Wasser wird dabei tatsächlich dunkelrot und intensiv gefärbt, das sehe ich ja jedes Jahr wieder. Was mich aber jetzt mehr interessiert ist diese Frage, ob das Aroma eher in der Knolle bleibt oder ins Wasser übergeht. Bei mir im Garten habe ich festgestellt, dass die Roten Beeten direkt nach der Ernte intensiver schmecken, aber das kann ja auch einfach daran liegen dass alles noch frischer ist. Wenn ich jetzt beim Kochen das meiste Aroma ins Wasser verliere - dann würde es ja Sinn machen, genau dieses Wasser für die Suppe zu nutzen statt es wegzugießen. Das hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Aber praktisch gefragt: Wenn ich das Kochwasser verwende, muss ich es dann irgendwie würzen, oder reicht das als Brühe-Ersatz aus? Und wie lange kann ich das Wasser aufbewahren wenn ich es nicht gleich verarbeite? Ich bin da eher die Sorte die alles frisch macht wenn Zeit ist, nicht die große Planerin. Manchmal vergesse ich auch einfach, das Wasser aufzuheben, weil ich zu schnell zum nächsten Arbeitsgang übergehe.
@markus_hh88, Sie sprechen da einen praktischen Punkt an, den ich tatsächlich noch nie so bewusst kalkuliert habe. Wie lange die Knollen bei mir durchkochen - das kommt drauf an wie groß die sind, aber ich rechne schon mit 45 bis 50 Minuten für die mittleren, und bei den wirklich großen Exemplaren kann es auch länger werden. Das Wasser wird dabei tatsächlich dunkelrot und intensiv gefärbt, das sehe ich ja jedes Jahr wieder. Was mich aber jetzt mehr interessiert ist diese Frage, ob das Aroma eher in der Knolle bleibt oder ins Wasser übergeht. Bei mir im Garten habe ich festgestellt, dass die Roten Beeten direkt nach der Ernte intensiver schmecken, aber das kann ja auch einfach daran liegen dass alles noch frischer ist. Wenn ich jetzt beim Kochen das meiste Aroma ins Wasser verliere - dann würde es ja Sinn machen, genau dieses Wasser für die Suppe zu nutzen statt es wegzugießen. Das hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Aber praktisch gefragt: Wenn ich das Kochwasser verwende, muss ich es dann irgendwie würzen, oder reicht das als Brühe-Ersatz aus? Und wie lange kann ich das Wasser aufbewahren wenn ich es nicht gleich verarbeite? Ich bin da eher die Sorte die alles frisch macht wenn Zeit ist, nicht die große Planerin. Manchmal vergesse ich auch einfach, das Wasser aufzuheben, weil ich zu schnell zum nächsten Arbeitsgang übergehe.
Zitat von markus_hh88 am August 12, 2026, 12:26 Uhr@elvira_k das Kochwasser als Brühenersatz ist eigentlich simpler als es klingt. Ich würde es nicht extra würzen, zumindest nicht am Anfang - erst probieren, dann entscheiden. Die Intensität variiert je nachdem wie alt die Knollen waren und wie lang gekocht wurde. Manchmal ist das Wasser so kräftig dass es fast zu viel ist, manchmal eher zurückhaltend. Zur Haltbarkeit: im Kühlschrank würde ich das Kochwasser nicht länger als zwei, drei Tage aufheben. Es hat keinen Säureschutz, kein Fett, nichts das es stabilisiert - also verhält es sich wie eine schwache Gemüsebrühe. Einfrieren geht problemlos, in kleinen Portionen, dann hat man es wenn man es braucht.
Zitat von elvira_kmanchmal vergesse ich auch einfach, das Wasser aufzuheben
Das kenne ich. Ich stell mir seit Jahren eine Schüssel neben den Herd wenn ich weiß dass ich Kochwasser verwenden will, sonst ist der Reflex zu stark und es ist weg. Klingt banal, hilft aber. Heute morgen hab ich das bei Kartoffeln wieder genau falsch gemacht. Was mich bei Ihrer Beschreibung noch interessiert: Sie sagen "frisch machen wenn Zeit ist" - aber bei einer Gartenernte die Sie auf Vorrat einkochen, haben Sie ja sowieso schon eine Art Batch-Logik drin. Das Kochwasser portionsweise einzufrieren würde da eigentlich gut reinpassen, ohne dass es extra Planung erfordert. Einfach Gefrierbeutel neben den Topf, fertig.
@elvira_k das Kochwasser als Brühenersatz ist eigentlich simpler als es klingt. Ich würde es nicht extra würzen, zumindest nicht am Anfang - erst probieren, dann entscheiden. Die Intensität variiert je nachdem wie alt die Knollen waren und wie lang gekocht wurde. Manchmal ist das Wasser so kräftig dass es fast zu viel ist, manchmal eher zurückhaltend. Zur Haltbarkeit: im Kühlschrank würde ich das Kochwasser nicht länger als zwei, drei Tage aufheben. Es hat keinen Säureschutz, kein Fett, nichts das es stabilisiert - also verhält es sich wie eine schwache Gemüsebrühe. Einfrieren geht problemlos, in kleinen Portionen, dann hat man es wenn man es braucht.
Zitat von elvira_kmanchmal vergesse ich auch einfach, das Wasser aufzuheben
Das kenne ich. Ich stell mir seit Jahren eine Schüssel neben den Herd wenn ich weiß dass ich Kochwasser verwenden will, sonst ist der Reflex zu stark und es ist weg. Klingt banal, hilft aber. Heute morgen hab ich das bei Kartoffeln wieder genau falsch gemacht. Was mich bei Ihrer Beschreibung noch interessiert: Sie sagen "frisch machen wenn Zeit ist" - aber bei einer Gartenernte die Sie auf Vorrat einkochen, haben Sie ja sowieso schon eine Art Batch-Logik drin. Das Kochwasser portionsweise einzufrieren würde da eigentlich gut reinpassen, ohne dass es extra Planung erfordert. Einfach Gefrierbeutel neben den Topf, fertig.
Zitat von elvira_k am August 12, 2026, 13:38 Uhr@markus_hh88, das mit der Schüssel neben dem Herd ist tatsächlich ein guter Tipp, und ich muss lachen weil das so praktisch und gleichzeitig so offensichtlich ist. Ich werde das diese Saison gleich ausprobieren, wenn ich wieder ernten kann. Die Gefrierbeutel neben den Topf - ja das klingt machbar, auch für jemanden wie mich der eher chaotisch vorgeht. Was mich aber gerade noch beschäftigt: Sie haben vorhin gesagt dass das Kochwasser je nachdem wie alt die Knollen waren unterschiedlich intensiv wird. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Wenn ich meine Knollen direkt nach der Ernte koche, müsste das Wasser ja am intensivsten sein, richtig? Aber ich lagere die ja im Keller bevor ich sie verarbeite, manchmal auch ein, zwei Wochen. Das heißt, das Kochwasser im September ist wahrscheinlich ganz anders als das im November. Das ist mir ehrlich gesagt noch nie bewusst gewesen. Macht das für eine Suppe einen großen Unterschied, oder bin ich da wieder am Überdenken? Und noch was Praktisches: Wenn ich das Kochwasser einfriere in kleinen Portionen - reicht da ein normaler Gefrierbeutel oder sollte ich lieber in Eiswürfelbehältern arbeiten? Ich stelle mir vor dass das aus einem Beutel beim Auftauen schwierig wird, wenn ich nur eine kleine Portion für eine Suppe brauche.
@markus_hh88, das mit der Schüssel neben dem Herd ist tatsächlich ein guter Tipp, und ich muss lachen weil das so praktisch und gleichzeitig so offensichtlich ist. Ich werde das diese Saison gleich ausprobieren, wenn ich wieder ernten kann. Die Gefrierbeutel neben den Topf - ja das klingt machbar, auch für jemanden wie mich der eher chaotisch vorgeht. Was mich aber gerade noch beschäftigt: Sie haben vorhin gesagt dass das Kochwasser je nachdem wie alt die Knollen waren unterschiedlich intensiv wird. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Wenn ich meine Knollen direkt nach der Ernte koche, müsste das Wasser ja am intensivsten sein, richtig? Aber ich lagere die ja im Keller bevor ich sie verarbeite, manchmal auch ein, zwei Wochen. Das heißt, das Kochwasser im September ist wahrscheinlich ganz anders als das im November. Das ist mir ehrlich gesagt noch nie bewusst gewesen. Macht das für eine Suppe einen großen Unterschied, oder bin ich da wieder am Überdenken? Und noch was Praktisches: Wenn ich das Kochwasser einfriere in kleinen Portionen - reicht da ein normaler Gefrierbeutel oder sollte ich lieber in Eiswürfelbehältern arbeiten? Ich stelle mir vor dass das aus einem Beutel beim Auftauen schwierig wird, wenn ich nur eine kleine Portion für eine Suppe brauche.
Zitat von markus_hh88 am August 12, 2026, 13:55 Uhr@elvira_k Eiswürfelbehälter ist die bessere Idee, ja. Aus einem großen Beutel bekommen Sie im Zweifelsfall entweder zu viel oder nichts, weil das Ding am Rand festgefroren ist. Mit Würfeln können Sie dosieren. Ich nehme dafür meistens diese Silikon-Formen mit etwas größeren Kammern, nicht die Mini-Variante für Cocktails - die sind nach dem Auftauen zu schnell weg.
Zitat von elvira_kDas Kochwasser im September ist wahrscheinlich ganz anders als das im November.
Das stimmt, aber ich würde das nicht überbewerten. Ja, frisch geerntete Knollen geben intensiveres Wasser ab. Aber selbst nach zwei Wochen Kellerlag liegt das noch weit über dem, was Sie von einer Supermarkt-Knolle bekommen würden. Der Unterschied zwischen September und November aus dem eigenen Garten ist eher ein Nuancending. Für eine Suppe, wo das Wasser sowieso mit anderen Zutaten zusammenkommt, merkt man das kaum noch. Und nein, ich glaube nicht dass Sie überdenken - das ist eine ganz legitime Folgefrage aus dem was wir hier besprochen haben. Was ich eher sagen würde: irgendwann muss man die Schleife schließen und es einfach ausprobieren. Die erste Portion Kochwasser die Sie einfrieren wird wahrscheinlich nicht perfekt landen, aber dann wissen Sie wenigstens wie es bei Ihren Knollen konkret schmeckt. Das ist mehr wert als jede Theorie die ich hier schreibe.
@elvira_k Eiswürfelbehälter ist die bessere Idee, ja. Aus einem großen Beutel bekommen Sie im Zweifelsfall entweder zu viel oder nichts, weil das Ding am Rand festgefroren ist. Mit Würfeln können Sie dosieren. Ich nehme dafür meistens diese Silikon-Formen mit etwas größeren Kammern, nicht die Mini-Variante für Cocktails - die sind nach dem Auftauen zu schnell weg.
Zitat von elvira_kDas Kochwasser im September ist wahrscheinlich ganz anders als das im November.
Das stimmt, aber ich würde das nicht überbewerten. Ja, frisch geerntete Knollen geben intensiveres Wasser ab. Aber selbst nach zwei Wochen Kellerlag liegt das noch weit über dem, was Sie von einer Supermarkt-Knolle bekommen würden. Der Unterschied zwischen September und November aus dem eigenen Garten ist eher ein Nuancending. Für eine Suppe, wo das Wasser sowieso mit anderen Zutaten zusammenkommt, merkt man das kaum noch. Und nein, ich glaube nicht dass Sie überdenken - das ist eine ganz legitime Folgefrage aus dem was wir hier besprochen haben. Was ich eher sagen würde: irgendwann muss man die Schleife schließen und es einfach ausprobieren. Die erste Portion Kochwasser die Sie einfrieren wird wahrscheinlich nicht perfekt landen, aber dann wissen Sie wenigstens wie es bei Ihren Knollen konkret schmeckt. Das ist mehr wert als jede Theorie die ich hier schreibe.
Zitat von elvira_k am August 25, 2026, 13:57 Uhrkleines Update von mir, weil ich das jetzt tatsächlich ausprobiert habe. Letzte Woche nach der Ernte habe ich eine Schüssel neben den Topf gestellt - genau wie Sie vorgeschlagen haben, @markus_hh88 - und das Kochwasser aufgefangen. Ich muss sagen, das war überraschend einfach, wenn man sich das nur merkt. Das Wasser war wirklich dunkelrot und intensiv, und ich habe es direkt in diese Silikon-Eiswürfelformen gefüllt, die ich irgendwo noch herumliegen hatte. Jetzt stehen die im Gefrierschrank und ich muss ehrlich gestehen, ich bin neugierig was daraus wird wenn ich die erste Portion für eine Suppe verwende. Was mich aber gerade noch beschäftigt - und das habe ich vorher nicht überlegt - ist die Frage ob ich das Kochwasser von älteren, längere Zeit gelagerten Knollen genauso verwenden soll wie von frisch geernteten. Sie haben ja gesagt
Zitat von markus_hh88frisch geerntete Knollen geben intensiveres Wasser ab
, aber praktisch heißt das für mich: Soll ich die Würfel von September und die von November trennen, oder macht das wirklich keinen Unterschied wenn das hinterher in der Suppe zusammenkommt? Ich bin da vorsichtig geworden, weil ich merke wie ich wieder anfange zu viel zu planen, wo es wahrscheinlich gar nicht nötig ist. Der Hausarzt hat mir ja nicht gesagt ich soll perfektes Kochwasser machen, er hat mir nur geraten mehr Rote Beete zu essen. Aber trotzdem - jetzt da ich schon dabei bin, möchte ich es auch richtig machen, wenn ich das richtig verstanden habe.
kleines Update von mir, weil ich das jetzt tatsächlich ausprobiert habe. Letzte Woche nach der Ernte habe ich eine Schüssel neben den Topf gestellt - genau wie Sie vorgeschlagen haben, @markus_hh88 - und das Kochwasser aufgefangen. Ich muss sagen, das war überraschend einfach, wenn man sich das nur merkt. Das Wasser war wirklich dunkelrot und intensiv, und ich habe es direkt in diese Silikon-Eiswürfelformen gefüllt, die ich irgendwo noch herumliegen hatte. Jetzt stehen die im Gefrierschrank und ich muss ehrlich gestehen, ich bin neugierig was daraus wird wenn ich die erste Portion für eine Suppe verwende. Was mich aber gerade noch beschäftigt - und das habe ich vorher nicht überlegt - ist die Frage ob ich das Kochwasser von älteren, längere Zeit gelagerten Knollen genauso verwenden soll wie von frisch geernteten. Sie haben ja gesagt
Zitat von markus_hh88frisch geerntete Knollen geben intensiveres Wasser ab
, aber praktisch heißt das für mich: Soll ich die Würfel von September und die von November trennen, oder macht das wirklich keinen Unterschied wenn das hinterher in der Suppe zusammenkommt? Ich bin da vorsichtig geworden, weil ich merke wie ich wieder anfange zu viel zu planen, wo es wahrscheinlich gar nicht nötig ist. Der Hausarzt hat mir ja nicht gesagt ich soll perfektes Kochwasser machen, er hat mir nur geraten mehr Rote Beete zu essen. Aber trotzdem - jetzt da ich schon dabei bin, möchte ich es auch richtig machen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Zitat von n.feld am August 25, 2026, 14:19 Uhr@elvira_k die September-November-Trennung würde ich weglassen. Das ist der Punkt wo Systematik aufhört nützlich zu sein und anfängt Arbeit zu erzeugen, die keiner braucht.
Zitat von elvira_kmöchte ich es auch richtig machen
Das ist faktisch das Problem an dieser Stelle. "Richtig" gibt es hier nicht, weil das Ziel eine Suppe ist, kein Laborvergleich. Wenn die Würfel aus November blasser schmecken, merken Sie das beim ersten Mal und wissen es dann. Das ist mehr Information als jede Vorsortierung liefert. Was mich an dem Thread etwas beschäftigt, ist eine andere Sache. @markus_hh88 hat viel Halbwissen sehr sicher klingen lassen - was die Aromatik angeht, die Betaine, das Oxidationsverhalten. Nicht alles davon ist falsch, aber ich hab keine einzige Quelle gesehen. Das ist Meinungsaustausch, kein Faktencheck. Die Datenlage zu Betalainen ist tatsächlich dünn, wenn man in die Primärliteratur schaut, und was beim Kochwasser wirklich übergeht ist meines Wissens nicht gut untersucht. Konkret gesagt: für Ihre Zwecke ist das wahrscheinlich egal. Gartenknollen, selbst gekocht, Kochwasser aufheben - das ist pragmatisch und vernünftig. Aber ich würde das nicht auf eine theoretische Grundlage stellen, die wackeliger ist als sie hier wirkt.
@elvira_k die September-November-Trennung würde ich weglassen. Das ist der Punkt wo Systematik aufhört nützlich zu sein und anfängt Arbeit zu erzeugen, die keiner braucht.
Zitat von elvira_kmöchte ich es auch richtig machen
Das ist faktisch das Problem an dieser Stelle. "Richtig" gibt es hier nicht, weil das Ziel eine Suppe ist, kein Laborvergleich. Wenn die Würfel aus November blasser schmecken, merken Sie das beim ersten Mal und wissen es dann. Das ist mehr Information als jede Vorsortierung liefert. Was mich an dem Thread etwas beschäftigt, ist eine andere Sache. @markus_hh88 hat viel Halbwissen sehr sicher klingen lassen - was die Aromatik angeht, die Betaine, das Oxidationsverhalten. Nicht alles davon ist falsch, aber ich hab keine einzige Quelle gesehen. Das ist Meinungsaustausch, kein Faktencheck. Die Datenlage zu Betalainen ist tatsächlich dünn, wenn man in die Primärliteratur schaut, und was beim Kochwasser wirklich übergeht ist meines Wissens nicht gut untersucht. Konkret gesagt: für Ihre Zwecke ist das wahrscheinlich egal. Gartenknollen, selbst gekocht, Kochwasser aufheben - das ist pragmatisch und vernünftig. Aber ich würde das nicht auf eine theoretische Grundlage stellen, die wackeliger ist als sie hier wirkt.
Zitat von leni_k am August 25, 2026, 23:26 Uhr@n.feld das sagst du jetzt und ich find das eigentlich wichtig, weil ich mir das selbst schon gedacht hab aber nicht so direkt formuliert hätte.
Zitat von n.feldnicht alles davon ist falsch, aber ich hab keine einzige Quelle gesehen
genau das. ich hab den Thread jetzt eine Weile mitgelesen und @markus_hh88 klingt kompetent, keine Frage. aber "aus meiner Praxis" und "von Patienten die ernsthaft kochen" ist halt auch kein Beleg. das ist Erfahrungswissen, das kann stimmen, muss aber nicht. ich nehm sowas für mich immer als Hinweis, nicht als Fakt. was mich dabei aber gerade beschäftigt - und das geht jetzt eher in Richtung @elvira_k - ist ob das hier überhaupt das richtige Forum dafür ist. wir reden über Betalainstabilität und Zellwanddenaturierung und elvira_k wollte eigentlich wissen wie sie ihre Gartenrüben vernünftig einfriert. irgendwie ist der Thread da weit abgedriftet. ehrlich gesagt kenn ich das von mir auch. ich fang mit einer praktischen Frage an und am End diskutier ich Theorie die mir für meinen Trainingsalltag null bringt. der Unterschied frisch vs. vakuumverpackt ist ja für mich schon beantwortet - ich merk ihn, frisch gewinnt, Einfrieren geht. alles andere ist schön zu wissen aber ich muss am Dienstag trotzdem noch zu einer Deadline und die Rübe kocht sich nicht von selbst. was ich aber wirklich nicht weiß: hat wer Erfahrung wie das mit dem Kochwasser in einem Smoothie funktioniert? ich stell mir vor das wäre extrem intensiv, fast zu viel.
@n.feld das sagst du jetzt und ich find das eigentlich wichtig, weil ich mir das selbst schon gedacht hab aber nicht so direkt formuliert hätte.
Zitat von n.feldnicht alles davon ist falsch, aber ich hab keine einzige Quelle gesehen
genau das. ich hab den Thread jetzt eine Weile mitgelesen und @markus_hh88 klingt kompetent, keine Frage. aber "aus meiner Praxis" und "von Patienten die ernsthaft kochen" ist halt auch kein Beleg. das ist Erfahrungswissen, das kann stimmen, muss aber nicht. ich nehm sowas für mich immer als Hinweis, nicht als Fakt. was mich dabei aber gerade beschäftigt - und das geht jetzt eher in Richtung @elvira_k - ist ob das hier überhaupt das richtige Forum dafür ist. wir reden über Betalainstabilität und Zellwanddenaturierung und elvira_k wollte eigentlich wissen wie sie ihre Gartenrüben vernünftig einfriert. irgendwie ist der Thread da weit abgedriftet. ehrlich gesagt kenn ich das von mir auch. ich fang mit einer praktischen Frage an und am End diskutier ich Theorie die mir für meinen Trainingsalltag null bringt. der Unterschied frisch vs. vakuumverpackt ist ja für mich schon beantwortet - ich merk ihn, frisch gewinnt, Einfrieren geht. alles andere ist schön zu wissen aber ich muss am Dienstag trotzdem noch zu einer Deadline und die Rübe kocht sich nicht von selbst. was ich aber wirklich nicht weiß: hat wer Erfahrung wie das mit dem Kochwasser in einem Smoothie funktioniert? ich stell mir vor das wäre extrem intensiv, fast zu viel.
Zitat von ms_77 am August 26, 2026, 02:27 Uhr@leni_k Kochwasser im Smoothie - da muss ich lachen. das klingt nach dem nächsten Schritt wenn einem das Supplement-Regal nicht reicht. erst Rote-Beete-Kapseln, jetzt Kochbrühe im Shake. super. aber mal ehrlich. @n.feld hat da was angesprochen das mich schon die ganze Zeit stört. dieser @markus_hh88 redet von "Patienten die ernsthaft kochen" - was ist er denn Arzt? Ernährungsberater? keine Ahnung. klingt nach jemandem der viel gelesen hat und das gern raushängen lässt. ich kenn den Typ vom Stammtisch. nicht unbedingt falsch, aber halt auch kein Beweis für irgendwas. und dann sitzt @elvira_k da und fragt ob sie ihre September-Würfel von den November-Würfeln trennen soll. das ist doch Quatsch. die Frau hat Knollen aus dem eigenen Garten, kocht die selbst, friert ein. das ist schon besser als 90% von dem was die Leute machen. mehr braucht man da nicht zu wissen. ich glaub das ist das Problem mit solchen Threads. einer fängt vernünftig an - frisch vs. vakuumverpackt, ok, legitime Frage - und dann dreht sich das irgendwie rein bis alle über Betalainstabilität reden und keiner mehr weiß warum er eigentlich gefragt hat. meiner Frau hätt ich das nach fünf Minuten beantwortet: kauf frisch wenns geht frier ein wenns nicht geht, das Vakuumzeug lass liegen. fertig. ob das Kochwasser aromatisch besser ist im September oder November interessiert mich ungefähr so viel wie die Leitungsführung in nem fremden Altbau.
@leni_k Kochwasser im Smoothie - da muss ich lachen. das klingt nach dem nächsten Schritt wenn einem das Supplement-Regal nicht reicht. erst Rote-Beete-Kapseln, jetzt Kochbrühe im Shake. super. aber mal ehrlich. @n.feld hat da was angesprochen das mich schon die ganze Zeit stört. dieser @markus_hh88 redet von "Patienten die ernsthaft kochen" - was ist er denn Arzt? Ernährungsberater? keine Ahnung. klingt nach jemandem der viel gelesen hat und das gern raushängen lässt. ich kenn den Typ vom Stammtisch. nicht unbedingt falsch, aber halt auch kein Beweis für irgendwas. und dann sitzt @elvira_k da und fragt ob sie ihre September-Würfel von den November-Würfeln trennen soll. das ist doch Quatsch. die Frau hat Knollen aus dem eigenen Garten, kocht die selbst, friert ein. das ist schon besser als 90% von dem was die Leute machen. mehr braucht man da nicht zu wissen. ich glaub das ist das Problem mit solchen Threads. einer fängt vernünftig an - frisch vs. vakuumverpackt, ok, legitime Frage - und dann dreht sich das irgendwie rein bis alle über Betalainstabilität reden und keiner mehr weiß warum er eigentlich gefragt hat. meiner Frau hätt ich das nach fünf Minuten beantwortet: kauf frisch wenns geht frier ein wenns nicht geht, das Vakuumzeug lass liegen. fertig. ob das Kochwasser aromatisch besser ist im September oder November interessiert mich ungefähr so viel wie die Leitungsführung in nem fremden Altbau.