Rote Beete schälen - wie macht ihr das ohne die halbe Küche vollzusauen?
Zitat von ms_77 am September 14, 2026, 13:20 Uhrmein Schwager hat mich jetzt soweit dass ich das wirklich selber mache. frische Rote Beete nicht das vakuumverpackte Zeugs. okay. hab mir samstag welche vom Markt mitgenommen, vier Knollen. und dann fängt das an. ich bin Elektriker, ich arbeite mit den Händen, das ist mir nicht fremd. aber diese Farbe. ich hab erst gedacht ich mach das ohne Handschuhe weil ich dachte das übertreiben die hier alle. Pustekuchen. meine Hände haben ausgesehen als ob ich den ganzen Tag in irgendeinem Kabel rumgewühlt hab das unter Spannung stand. drei Tage noch Flecken. Einmalhandschuhe hatte ich nicht da, Arbeitshandschuhe wären wohl auch nicht ideal. meine Frau hat dann die Latexdinger aus dem Badezimmer rausgeholt die sie für Haare färben verwendet. damit gings dann halbwegs. aber das Schneidebrett. das ist jetzt pink. dauerhaft glaub ich. das ist so ein billiges Holzbrettchen das meine Frau hat und das kriegen wir nicht mehr raus. hab alles versucht. ich will jetzt nicht hören dass man Gummihandschuhe kaufen soll, das weiß ich jetzt. ich frag mich eher ob da irgendein Trick beim Schälen selbst ist. gekocht und dann geschält soll angeblich weniger schlimm sein? mein Schwager sagt immer roh schälen und dann kochen. aber dann ist halt alles versaut. und das mit dem Schneidebrett - Plastik statt Holz, oder was nehmt ihr? das Holzbrettchen tut mir schon leid, war ja eigentlich noch gut. jedenfalls schmecken die Dinger dann am Ende okay, das muss ich zugeben. aber der Aufwand ist halt schon nicht ohne.
mein Schwager hat mich jetzt soweit dass ich das wirklich selber mache. frische Rote Beete nicht das vakuumverpackte Zeugs. okay. hab mir samstag welche vom Markt mitgenommen, vier Knollen. und dann fängt das an. ich bin Elektriker, ich arbeite mit den Händen, das ist mir nicht fremd. aber diese Farbe. ich hab erst gedacht ich mach das ohne Handschuhe weil ich dachte das übertreiben die hier alle. Pustekuchen. meine Hände haben ausgesehen als ob ich den ganzen Tag in irgendeinem Kabel rumgewühlt hab das unter Spannung stand. drei Tage noch Flecken. Einmalhandschuhe hatte ich nicht da, Arbeitshandschuhe wären wohl auch nicht ideal. meine Frau hat dann die Latexdinger aus dem Badezimmer rausgeholt die sie für Haare färben verwendet. damit gings dann halbwegs. aber das Schneidebrett. das ist jetzt pink. dauerhaft glaub ich. das ist so ein billiges Holzbrettchen das meine Frau hat und das kriegen wir nicht mehr raus. hab alles versucht. ich will jetzt nicht hören dass man Gummihandschuhe kaufen soll, das weiß ich jetzt. ich frag mich eher ob da irgendein Trick beim Schälen selbst ist. gekocht und dann geschält soll angeblich weniger schlimm sein? mein Schwager sagt immer roh schälen und dann kochen. aber dann ist halt alles versaut. und das mit dem Schneidebrett - Plastik statt Holz, oder was nehmt ihr? das Holzbrettchen tut mir schon leid, war ja eigentlich noch gut. jedenfalls schmecken die Dinger dann am Ende okay, das muss ich zugeben. aber der Aufwand ist halt schon nicht ohne.
Zitat von markus_hh88 am September 14, 2026, 13:39 UhrZitat von ms_77gekocht und dann geschält soll angeblich weniger schlimm sein
das stimmt, und zwar aus einem konkreten Grund: die Schale bleibt beim Garen fester und lässt sich danach fast wie eine Socke abziehen, stumpfe Seite eines Messers reicht. Der Farbstoff bleibt dabei größtenteils in der Knolle, weil er nicht mehr so leicht an Oberflächen haftet wenn das Gewebe gegart ist. Roh schälen ist halt aggressiver - mehr Schnittfläche, mehr Saft, mehr Chaos. Was das Schneidebrett angeht: Holz ist bei Roter Beete einfach ungünstig, da bin ich ehrlich. Ich hab zuhause ein weißes Plastikbrett nur dafür, kostet nichts und kommt in die Spülmaschine. Alternativ gehen auch diese dünnen Schneidematten aus PE, die man zusammenrollen kann - damit arbeite ich in der Praxis manchmal wenn wir Lebensmittel mitbringen für längere Behandlungseinheiten, die lassen sich heiß abwaschen und nehmen kaum Farbe an. Das Fleckenproblem an den Händen: Zitronensaft direkt nach dem Schälen, noch bevor man die Hände wäscht, hilft nach meiner Erfahrung besser als normales Seife-Schrubben. Nicht perfekt, aber die drei-Tage-Variante wäre damit wohl nicht passiert. @ms_77 dein Schwager liegt mit "roh schälen" übrigens nicht komplett falsch wenn man es direkt verarbeiten will, aber für jemanden der das zum ersten Mal macht ist "erst kochen, dann schälen" der deutlich entspanntere Einstieg.
Zitat von ms_77gekocht und dann geschält soll angeblich weniger schlimm sein
das stimmt, und zwar aus einem konkreten Grund: die Schale bleibt beim Garen fester und lässt sich danach fast wie eine Socke abziehen, stumpfe Seite eines Messers reicht. Der Farbstoff bleibt dabei größtenteils in der Knolle, weil er nicht mehr so leicht an Oberflächen haftet wenn das Gewebe gegart ist. Roh schälen ist halt aggressiver - mehr Schnittfläche, mehr Saft, mehr Chaos. Was das Schneidebrett angeht: Holz ist bei Roter Beete einfach ungünstig, da bin ich ehrlich. Ich hab zuhause ein weißes Plastikbrett nur dafür, kostet nichts und kommt in die Spülmaschine. Alternativ gehen auch diese dünnen Schneidematten aus PE, die man zusammenrollen kann - damit arbeite ich in der Praxis manchmal wenn wir Lebensmittel mitbringen für längere Behandlungseinheiten, die lassen sich heiß abwaschen und nehmen kaum Farbe an. Das Fleckenproblem an den Händen: Zitronensaft direkt nach dem Schälen, noch bevor man die Hände wäscht, hilft nach meiner Erfahrung besser als normales Seife-Schrubben. Nicht perfekt, aber die drei-Tage-Variante wäre damit wohl nicht passiert. @ms_77 dein Schwager liegt mit "roh schälen" übrigens nicht komplett falsch wenn man es direkt verarbeiten will, aber für jemanden der das zum ersten Mal macht ist "erst kochen, dann schälen" der deutlich entspanntere Einstieg.
Zitat von ms_77 am September 14, 2026, 13:48 UhrZitat von markus_hh88die Schale lässt sich danach fast wie eine Socke abziehen
okay das ist tatsächlich ein gutes Bild. hab ich vorher nicht so gedacht. dann ist das also wirklich der Grund und nicht nur Einbildung. der Zitronensaft-Tipp - das weiß ich nicht ob ich das noch ausprobiere. bei mir war das Wochenende, ich hab dann irgendwann aufgehört mich um die Hände zu kümmern und gedacht na gut, sieht halt so aus. aber für nächstes Mal merke ich mir das. @markus_hh88 du schreibst was von Behandlungseinheiten - bist du irgendwas Medizinisches? frag mich nur weil das komisch klingt im Zusammenhang mit Schneidematten. das mit dem weißen Plastikbrett - ich schätze das ist das vernünftigste. meine Frau hat jetzt jedenfalls entschieden dass das Holzbrettchen rauskommt, das war eh keins mehr das sie behalten wollte. Problem gelöst auf sächsisch sozusagen. ich hätte auch einfach mal nachfragen können bevor ich da drauflosschneide wie ein Depp. aber wer liest schon vorher im Forum wenn man vier Knollen vor sich hat und denkt das kriegt man hin.
Zitat von markus_hh88die Schale lässt sich danach fast wie eine Socke abziehen
okay das ist tatsächlich ein gutes Bild. hab ich vorher nicht so gedacht. dann ist das also wirklich der Grund und nicht nur Einbildung. der Zitronensaft-Tipp - das weiß ich nicht ob ich das noch ausprobiere. bei mir war das Wochenende, ich hab dann irgendwann aufgehört mich um die Hände zu kümmern und gedacht na gut, sieht halt so aus. aber für nächstes Mal merke ich mir das. @markus_hh88 du schreibst was von Behandlungseinheiten - bist du irgendwas Medizinisches? frag mich nur weil das komisch klingt im Zusammenhang mit Schneidematten. das mit dem weißen Plastikbrett - ich schätze das ist das vernünftigste. meine Frau hat jetzt jedenfalls entschieden dass das Holzbrettchen rauskommt, das war eh keins mehr das sie behalten wollte. Problem gelöst auf sächsisch sozusagen. ich hätte auch einfach mal nachfragen können bevor ich da drauflosschneide wie ein Depp. aber wer liest schon vorher im Forum wenn man vier Knollen vor sich hat und denkt das kriegt man hin.
Zitat von jana_w am September 14, 2026, 13:56 UhrZitat von markus_hh88die Schale lässt sich danach fast wie eine Socke abziehen
das stimmt wirklich, und ich find das Bild trifft es gut. ich mach das schon ne Weile so - einfach mit Alufolie einwickeln und im Ofen garen, dann geht die Schale noch leichter ab als beim Kochen. der Vorteil ist auch, der Farbstoff geht nicht ins Kochwasser, d.h. die Knolle behält mehr von dem was drin ist. für mich relevanter Punkt weil ich das ja auch wegen der Nitrate mach. @ms_77 das mit dem "wer liest schon vorher nach" - ich mein, ich kenn das. ich hab auch erst meinen Holzlöffel ruiniert bevor mir jemand gesagt hat dass man den lieber weglässt. der ist jetzt dauerhaft rosa, steht so als Deko rum. was mich noch interessiert, ehrlich gesagt: hast du die Knollen vorher noch irgendwie vorbereitet oder einfach so wie sie waren in den Topf? weil ich les immer wieder dass man nicht zu viel abschneiden soll vor dem Kochen, also Stiel und Wurzel nur kürzen aber nicht ganz ab - sonst läuft der Farbstoff beim Garen raus. ob das wirklich einen merklichen Unterschied macht weiß ich nicht aus eigener Erfahrung, das hab ich mal in irgendeinem Kochblog gelesen und dann einfach so übernommen.
Zitat von markus_hh88die Schale lässt sich danach fast wie eine Socke abziehen
das stimmt wirklich, und ich find das Bild trifft es gut. ich mach das schon ne Weile so - einfach mit Alufolie einwickeln und im Ofen garen, dann geht die Schale noch leichter ab als beim Kochen. der Vorteil ist auch, der Farbstoff geht nicht ins Kochwasser, d.h. die Knolle behält mehr von dem was drin ist. für mich relevanter Punkt weil ich das ja auch wegen der Nitrate mach. @ms_77 das mit dem "wer liest schon vorher nach" - ich mein, ich kenn das. ich hab auch erst meinen Holzlöffel ruiniert bevor mir jemand gesagt hat dass man den lieber weglässt. der ist jetzt dauerhaft rosa, steht so als Deko rum. was mich noch interessiert, ehrlich gesagt: hast du die Knollen vorher noch irgendwie vorbereitet oder einfach so wie sie waren in den Topf? weil ich les immer wieder dass man nicht zu viel abschneiden soll vor dem Kochen, also Stiel und Wurzel nur kürzen aber nicht ganz ab - sonst läuft der Farbstoff beim Garen raus. ob das wirklich einen merklichen Unterschied macht weiß ich nicht aus eigener Erfahrung, das hab ich mal in irgendeinem Kochblog gelesen und dann einfach so übernommen.
Zitat von ms_77 am September 14, 2026, 14:10 Uhr@jana_w das mit dem Stiel nicht ganz abschneiden - das hab ich nicht gewusst. ich hab die Dinger einfach so hingelegt wie sie waren Stiel komplett dran, Wurzel auch. zufällig also richtig gemacht ohne es zu wissen. Anfängerglück. das mit der Alufolie im Ofen klingt aber interessant. klingt auch nach mehr Aufwand als einfach Topf Wasser Herd. wie lange brauchst du dafür? beim Kochen hab ich irgendwo gelesen so 40-50 Minuten je nach Größe, das war bei mir ungefähr so. wenn der Ofen länger braucht dann lass ich das lieber.
Zitat von jana_wich hab auch erst meinen Holzlöffel ruiniert
das tröstet mich tatsächlich ein bisschen. ich dachte schon ich bin der einzige der da unvorbereitet reinläuft. der rosa Holzlöffel als Deko ist übrigens eine gute Ausrede. meine Frau überlegt ob sie das Schneidbrettchen irgendwie mit Farbe bearbeitet, ich hab gesagt das ist Quatsch aber sie meint das könnte man als "rustikalen Look" verkaufen. Frauen.
@jana_w das mit dem Stiel nicht ganz abschneiden - das hab ich nicht gewusst. ich hab die Dinger einfach so hingelegt wie sie waren Stiel komplett dran, Wurzel auch. zufällig also richtig gemacht ohne es zu wissen. Anfängerglück. das mit der Alufolie im Ofen klingt aber interessant. klingt auch nach mehr Aufwand als einfach Topf Wasser Herd. wie lange brauchst du dafür? beim Kochen hab ich irgendwo gelesen so 40-50 Minuten je nach Größe, das war bei mir ungefähr so. wenn der Ofen länger braucht dann lass ich das lieber.
Zitat von jana_wich hab auch erst meinen Holzlöffel ruiniert
das tröstet mich tatsächlich ein bisschen. ich dachte schon ich bin der einzige der da unvorbereitet reinläuft. der rosa Holzlöffel als Deko ist übrigens eine gute Ausrede. meine Frau überlegt ob sie das Schneidbrettchen irgendwie mit Farbe bearbeitet, ich hab gesagt das ist Quatsch aber sie meint das könnte man als "rustikalen Look" verkaufen. Frauen.
Zitat von elvira_k am September 14, 2026, 14:33 Uhr@ms_77, mit der Alufolie im Ofen würde ich mir ehrlich gesagt nicht zu viel Hoffnung machen wenn dir einfach Topf und Herd recht ist. Die Zeit ist ähnlich, manchmal sogar länger je nachdem wie dein Ofen heizt, und am Ende ist es einfach eine Frage ob dir der Aufwand lohnt. Bei mir im Garten baue ich Rote Beete an und wie ich festgestellt habe, ist der Unterschied zwischen Topf und Ofen für den Geschmack am Ende nicht so groß dass ich deswegen umsteigen würde - das ist mehr so etwas für Leute die eh den Ofen laufen haben. Was mich bei euch beiden aber interessiert: ihr redet alle vom Kochen oder Backen, aber habt ihr die Dinger danach auch wirklich gegessen? Also wie habt ihr sie verarbeitet? Ich frage weil mein Hausarzt mir ja geraten hat, mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und seitdem koche ich sie regelmäßig ein oder mache mir einen Sud draus. Aber roh oder einfach nur so gekocht - da verliere ich schnell die Lust drauf, der erdige Geschmack ist mir dann doch zu dominant wenn nichts anderes dran ist. @jana_w du hattest da was von Nitraten erwähnt, das interessiert mich auch, aber das ist ja nochmal ein anderes Thema. Und @ms_77, das mit dem Schneidbrett - das hätte man dir früher sagen können, ja. Aber jetzt weißt du es. Nächstes Mal geht es schneller.
@ms_77, mit der Alufolie im Ofen würde ich mir ehrlich gesagt nicht zu viel Hoffnung machen wenn dir einfach Topf und Herd recht ist. Die Zeit ist ähnlich, manchmal sogar länger je nachdem wie dein Ofen heizt, und am Ende ist es einfach eine Frage ob dir der Aufwand lohnt. Bei mir im Garten baue ich Rote Beete an und wie ich festgestellt habe, ist der Unterschied zwischen Topf und Ofen für den Geschmack am Ende nicht so groß dass ich deswegen umsteigen würde - das ist mehr so etwas für Leute die eh den Ofen laufen haben. Was mich bei euch beiden aber interessiert: ihr redet alle vom Kochen oder Backen, aber habt ihr die Dinger danach auch wirklich gegessen? Also wie habt ihr sie verarbeitet? Ich frage weil mein Hausarzt mir ja geraten hat, mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und seitdem koche ich sie regelmäßig ein oder mache mir einen Sud draus. Aber roh oder einfach nur so gekocht - da verliere ich schnell die Lust drauf, der erdige Geschmack ist mir dann doch zu dominant wenn nichts anderes dran ist. @jana_w du hattest da was von Nitraten erwähnt, das interessiert mich auch, aber das ist ja nochmal ein anderes Thema. Und @ms_77, das mit dem Schneidbrett - das hätte man dir früher sagen können, ja. Aber jetzt weißt du es. Nächstes Mal geht es schneller.
Zitat von evelyn83 am September 14, 2026, 14:46 Uhr@elvira_k das mit dem "danach auch wirklich gegessen" finde ich eine faire Frage. ich glaub da scheiterts bei vielen, also man macht den ganzen Aufwand und dann liegt das irgendwie rum weil man nicht weiß was man damit anfangen soll außer so ein Salätchen. meine freundin die mich überhaupt erst auf das Thema gebracht hat, die macht immer irgendwas mit Ziegenkäse dazu. ich hab das noch nie selbst gemacht aber sie schwört drauf, sagt der erdige Geschmack verschwindet fast komplett wenn man was Saures oder Käsiges dazu nimmt. keine ahnung ob das wirklich so ist oder ob sie das nur erzählt damit ich es auch probiere 😄
aber jetzt wo du das fragst - hast du einen Tipp was du damit machst wenn du den Sud kochst? ich frag weil ich mir das irgendwie vorstelle wie so ein Rote-Beete-Tee und das klingt ehrlich gesagt nicht super appetitlich. vielleicht stell ich mir das falsch vor
@elvira_k das mit dem "danach auch wirklich gegessen" finde ich eine faire Frage. ich glaub da scheiterts bei vielen, also man macht den ganzen Aufwand und dann liegt das irgendwie rum weil man nicht weiß was man damit anfangen soll außer so ein Salätchen. meine freundin die mich überhaupt erst auf das Thema gebracht hat, die macht immer irgendwas mit Ziegenkäse dazu. ich hab das noch nie selbst gemacht aber sie schwört drauf, sagt der erdige Geschmack verschwindet fast komplett wenn man was Saures oder Käsiges dazu nimmt. keine ahnung ob das wirklich so ist oder ob sie das nur erzählt damit ich es auch probiere 😄
aber jetzt wo du das fragst - hast du einen Tipp was du damit machst wenn du den Sud kochst? ich frag weil ich mir das irgendwie vorstelle wie so ein Rote-Beete-Tee und das klingt ehrlich gesagt nicht super appetitlich. vielleicht stell ich mir das falsch vor
Zitat von elvira_k am September 14, 2026, 15:08 Uhr@evelyn83, mit dem Sud meine ich nicht so einen Tee, das wäre ja wirklich ungenießbar. Ich koche die Knollen, püriere sie dann mit etwas Brühe und ein bisschen Essig zusammen - das wird dann sozusagen eine Art Basis für andere Gerichte. Das kann ich zum Beispiel unter Kartoffelbrei mischen, oder ich nehme es als Sauce zu Fisch, da passt das eigentlich ganz gut. Der Essig nimmt dem Ganzen tatsächlich viel von dieser erdigen Note, die sonst überwiegt. Das mit dem Ziegenkäse von deiner Freundin - da ist sie nicht die einzige die das macht. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht wenn ich die Rote Beete kalt mit ein bisschen Walnussöl und eben Ziegenkäse serviere. Das funktioniert wirklich besser als nur so ein Salat, aber ehrlich gesagt muss man dafür auch Lust auf all die Zutaten haben, sonst ist es schnell wieder zu aufwändig für den Alltag. Zitat von evelyn83der erdige Geschmack verschwindet fast komplett wenn man was Saures oder Käsiges dazu nimmt - ja das stimmt wirklich. Aber ich glaube das ist auch genau das Problem warum so viele Leute die Rote Beete wieder weglegen. Man muss sie halt kombinieren und kann sie nicht einfach so nebenbei essen. Bei mir im Garten baue ich sie an weil der Arzt es geraten hat, aber wenn ich ehrlich bin, würde ich ohne diesen Grund vermutlich auch nicht so viel damit anfangen. Das ist einfach keine Gemüsesorte die sich selbst erklärt. Edit: Kleine Anmerkung - das Walnussöl kann man natürlich auch durch Kürbiskernöl ersetzen, schmeckt auch sehr gut dazu!
@evelyn83, mit dem Sud meine ich nicht so einen Tee, das wäre ja wirklich ungenießbar. Ich koche die Knollen, püriere sie dann mit etwas Brühe und ein bisschen Essig zusammen - das wird dann sozusagen eine Art Basis für andere Gerichte. Das kann ich zum Beispiel unter Kartoffelbrei mischen, oder ich nehme es als Sauce zu Fisch, da passt das eigentlich ganz gut. Der Essig nimmt dem Ganzen tatsächlich viel von dieser erdigen Note, die sonst überwiegt. Das mit dem Ziegenkäse von deiner Freundin - da ist sie nicht die einzige die das macht. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht wenn ich die Rote Beete kalt mit ein bisschen Walnussöl und eben Ziegenkäse serviere. Das funktioniert wirklich besser als nur so ein Salat, aber ehrlich gesagt muss man dafür auch Lust auf all die Zutaten haben, sonst ist es schnell wieder zu aufwändig für den Alltag. Zitat von evelyn83der erdige Geschmack verschwindet fast komplett wenn man was Saures oder Käsiges dazu nimmt - ja das stimmt wirklich. Aber ich glaube das ist auch genau das Problem warum so viele Leute die Rote Beete wieder weglegen. Man muss sie halt kombinieren und kann sie nicht einfach so nebenbei essen. Bei mir im Garten baue ich sie an weil der Arzt es geraten hat, aber wenn ich ehrlich bin, würde ich ohne diesen Grund vermutlich auch nicht so viel damit anfangen. Das ist einfach keine Gemüsesorte die sich selbst erklärt. Edit: Kleine Anmerkung - das Walnussöl kann man natürlich auch durch Kürbiskernöl ersetzen, schmeckt auch sehr gut dazu!
Zitat von ms_77 am September 14, 2026, 15:12 UhrZitat von elvira_kDas ist einfach keine Gemüsesorte die sich selbst erklärt.
da muss ich lachen. das ist eigentlich das erste was hier geschrieben wurde das ich wirklich unterschreiben kann. meine Frau hat die gekochten Knollen dann einfach in Scheiben geschnitten und mit Essig und Öl drüber - fertig. ich hab da reingebissen und gedacht okay geht so. aber jetzt wo ihr alle von Ziegenkäse und Walnussöl und Saucen zu Fisch redet, das klingt schon nach einem anderen Aufwand als ich bereit bin zu treiben für ein Gemüse das ich sowieso nur mache weil mein Schwager mich nervt. @elvira_k dein Arzt hat dir das wirklich so direkt empfohlen, einfach mehr Rote Beete essen? was hat der gesagt, einfach so? mein Hausarzt sagt mir sowas nie, der sagt weniger Bier und mehr bewegen und das wars. ich frag mich ob das bei dir wirklich messbar was gebracht hat oder ob das so eine allgemeine Empfehlung war die man halt gibt. und das mit dem Ziegenkäse - für sowas hab ich kein Geld übrig ehrlich gesagt. ich mein Ziegenkäse ist nicht billig und Walnussöl erst recht nicht. dann ist das kein günstiges Gemüse mehr sondern ein Projekt.
Zitat von elvira_kDas ist einfach keine Gemüsesorte die sich selbst erklärt.
da muss ich lachen. das ist eigentlich das erste was hier geschrieben wurde das ich wirklich unterschreiben kann. meine Frau hat die gekochten Knollen dann einfach in Scheiben geschnitten und mit Essig und Öl drüber - fertig. ich hab da reingebissen und gedacht okay geht so. aber jetzt wo ihr alle von Ziegenkäse und Walnussöl und Saucen zu Fisch redet, das klingt schon nach einem anderen Aufwand als ich bereit bin zu treiben für ein Gemüse das ich sowieso nur mache weil mein Schwager mich nervt. @elvira_k dein Arzt hat dir das wirklich so direkt empfohlen, einfach mehr Rote Beete essen? was hat der gesagt, einfach so? mein Hausarzt sagt mir sowas nie, der sagt weniger Bier und mehr bewegen und das wars. ich frag mich ob das bei dir wirklich messbar was gebracht hat oder ob das so eine allgemeine Empfehlung war die man halt gibt. und das mit dem Ziegenkäse - für sowas hab ich kein Geld übrig ehrlich gesagt. ich mein Ziegenkäse ist nicht billig und Walnussöl erst recht nicht. dann ist das kein günstiges Gemüse mehr sondern ein Projekt.
Zitat von elvira_k am September 14, 2026, 15:31 Uhr@ms_77, ja gut, aber da muss ich dir auch ehrlich sagen - wenn dir Ziegenkäse zu teuer ist, dann brauchst du das ganze Theater mit der Roten Beete auch gar nicht zu machen. Das ist wirklich nicht dein Gemüse, und das ist vollkommen in Ordnung. Mein Hausarzt hat mir das nicht irgendwie casual gesagt sondern weil mein Blutdruck regelmäßig gemessen wird und er wirklich der Meinung war, dass ich da was ändern sollte. Ob es messbar was gebracht hat - tja, das ist schwer zu sagen. Ich nehme das ernst was der Arzt empfiehlt, aber ich mache es nicht für irgendein Hobby. Ich baue die Dinger an weil ich einen Garten habe und wenn ich sie eh ernten muss, dann verarbeite ich sie auch sinnvoll. Aber "regelmäßig essen wegen der Gesundheit" bedeutet bei mir eben nicht jeden Tag roh ins Müsli oder so. Das hält man ja nicht durch.
Zitat von ms_77mein Schwager mich nervt
- das ist aber auch nicht der beste Grund um mit etwas anzufangen, ehrlich gesagt. Wenn deine Frau das Zeug mit Essig und Öl mag, dann macht sie es halt ab und zu. Du musst da nicht mitziehen nur weil jemand anders meint es wäre gesund für dich. Bei mir ist es anders, der Arzt hat es gesagt und ich vertraue meinem Hausarzt mehr als irgendwelchen Tipps aus dem Internet. Das mit dem Schneidbrett - jetzt weißt du es für nächstes Mal. Aber ob es ein nächstes Mal gibt, das fragst du dir ja selbst gerade, nicht wahr?
@ms_77, ja gut, aber da muss ich dir auch ehrlich sagen - wenn dir Ziegenkäse zu teuer ist, dann brauchst du das ganze Theater mit der Roten Beete auch gar nicht zu machen. Das ist wirklich nicht dein Gemüse, und das ist vollkommen in Ordnung. Mein Hausarzt hat mir das nicht irgendwie casual gesagt sondern weil mein Blutdruck regelmäßig gemessen wird und er wirklich der Meinung war, dass ich da was ändern sollte. Ob es messbar was gebracht hat - tja, das ist schwer zu sagen. Ich nehme das ernst was der Arzt empfiehlt, aber ich mache es nicht für irgendein Hobby. Ich baue die Dinger an weil ich einen Garten habe und wenn ich sie eh ernten muss, dann verarbeite ich sie auch sinnvoll. Aber "regelmäßig essen wegen der Gesundheit" bedeutet bei mir eben nicht jeden Tag roh ins Müsli oder so. Das hält man ja nicht durch.
Zitat von ms_77mein Schwager mich nervt
- das ist aber auch nicht der beste Grund um mit etwas anzufangen, ehrlich gesagt. Wenn deine Frau das Zeug mit Essig und Öl mag, dann macht sie es halt ab und zu. Du musst da nicht mitziehen nur weil jemand anders meint es wäre gesund für dich. Bei mir ist es anders, der Arzt hat es gesagt und ich vertraue meinem Hausarzt mehr als irgendwelchen Tipps aus dem Internet. Das mit dem Schneidbrett - jetzt weißt du es für nächstes Mal. Aber ob es ein nächstes Mal gibt, das fragst du dir ja selbst gerade, nicht wahr?