Rote Beete schälen – warum hat mir das vorher keiner gesagt?
Zitat von ms_77 am September 15, 2026, 04:04 UhrAlso ich bin eigentlich kein Freund davon hier dauernd was zu posten aber das muss ich jetzt loswerden. Gestern hab ich zum ersten Mal selbst Rote Beete geschält. Frisch roh, vom Wochenmarkt. Meine Frau wollte was damit kochen und ich dachte, ich helf mal kurz. Zehn Minuten später sah meine Werkbank - ich mein Küche - aus wie ein Tatortfoto. Die Hände komplett rot, das Schneidebrett hin, das Spültuch auch. Ich hab beruflich mit Kabeln zu tun, ich kenn rote Flecken, aber das hier war auf einem anderen Level. Das Zeug ist aggressiv. Ernsthaft. Dann hab ich online geschaut und alle sagen "Einmalhandschuhe, kein Problem" - ja danke, die Info hätte ich vorher gebraucht. Hab dann noch gelesen dass man die auch erst kochen und dann schälen kann weil die Schale dann leichter abgeht. Das hat mein Schwager anscheinend schon immer gewusst und mir nie gesagt. Typisch. Jedenfalls: wie macht ihr das? Roh schälen mit Handschuhen oder lieber erst kochen? Meine Frau sagt kochen ist besser weil der Geschmack dann milder wird, das mit dem Erdigen verliert sich ein bisschen. Ich fand das Gemüse jetzt nicht schlimm ehrlich gesagt, aber ich bin auch kein Feinschmecker. Beim nächsten Mal will ich das jedenfalls ohne Beschädigungen an der Küche hinkriegen. Das Schneidebrett ist übrigens immer noch rosa. Falls jemand nen Tipp hat wie man das wieder wegkriegt - auch gern her damit.
Also ich bin eigentlich kein Freund davon hier dauernd was zu posten aber das muss ich jetzt loswerden. Gestern hab ich zum ersten Mal selbst Rote Beete geschält. Frisch roh, vom Wochenmarkt. Meine Frau wollte was damit kochen und ich dachte, ich helf mal kurz. Zehn Minuten später sah meine Werkbank - ich mein Küche - aus wie ein Tatortfoto. Die Hände komplett rot, das Schneidebrett hin, das Spültuch auch. Ich hab beruflich mit Kabeln zu tun, ich kenn rote Flecken, aber das hier war auf einem anderen Level. Das Zeug ist aggressiv. Ernsthaft. Dann hab ich online geschaut und alle sagen "Einmalhandschuhe, kein Problem" - ja danke, die Info hätte ich vorher gebraucht. Hab dann noch gelesen dass man die auch erst kochen und dann schälen kann weil die Schale dann leichter abgeht. Das hat mein Schwager anscheinend schon immer gewusst und mir nie gesagt. Typisch. Jedenfalls: wie macht ihr das? Roh schälen mit Handschuhen oder lieber erst kochen? Meine Frau sagt kochen ist besser weil der Geschmack dann milder wird, das mit dem Erdigen verliert sich ein bisschen. Ich fand das Gemüse jetzt nicht schlimm ehrlich gesagt, aber ich bin auch kein Feinschmecker. Beim nächsten Mal will ich das jedenfalls ohne Beschädigungen an der Küche hinkriegen. Das Schneidebrett ist übrigens immer noch rosa. Falls jemand nen Tipp hat wie man das wieder wegkriegt - auch gern her damit.
Zitat von elvira_k am September 15, 2026, 08:58 Uhr@ms_77, das mit dem Schneidebrett - ja, das ist ärgerlich. Aber ehrlich gesagt, wenn das nach ein paar Tagen nicht von selbst verblasst, würde ich es einfach akzeptieren. Das ist nur eine Verfärbung, nicht unhygienisch. Mein Frühstücksbrett sieht ähnlich aus, seit ich dort regelmäßig meine Beeten schnippel. Was mich aber mehr interessiert: Sie sagen, Ihre Frau findet den Geschmack milder wenn man vorher kocht. Das stimmt teilweise, aber ich habe da eine ganz andere Erfahrung gemacht. In meinem Garten - ich baue ja selbst an - hab ich festgestellt, dass das Erdige nicht weniger wird durch das Kochen, es verschiebt sich nur. Die gekochte Beete schmeckt süßer, das ist wahr, aber auch ein bisschen lahmer, wenn Sie verstehen was ich meine. Roh geschält mit Handschuhen - das ist einfach praktischer und der Geschmack bleibt interessanter. Nur: Sie müssen dann wirklich ein scharfes Messer haben, sonst wird das zur Geduldsprobe. Und beim nächsten Mal würde ich mir die Handschuhe VOR dem Anfangen anziehen, nicht hinterher. Das spart Ihnen die ganze Aufräumerei. Die Frage ist eher, wozu Sie die Beete überhaupt verarbeiten wollen. Suppe, Salat, eingekocht? Das macht einen Unterschied ob Rohkost oder vorgekocht sinnvoller ist.
@ms_77, das mit dem Schneidebrett - ja, das ist ärgerlich. Aber ehrlich gesagt, wenn das nach ein paar Tagen nicht von selbst verblasst, würde ich es einfach akzeptieren. Das ist nur eine Verfärbung, nicht unhygienisch. Mein Frühstücksbrett sieht ähnlich aus, seit ich dort regelmäßig meine Beeten schnippel. Was mich aber mehr interessiert: Sie sagen, Ihre Frau findet den Geschmack milder wenn man vorher kocht. Das stimmt teilweise, aber ich habe da eine ganz andere Erfahrung gemacht. In meinem Garten - ich baue ja selbst an - hab ich festgestellt, dass das Erdige nicht weniger wird durch das Kochen, es verschiebt sich nur. Die gekochte Beete schmeckt süßer, das ist wahr, aber auch ein bisschen lahmer, wenn Sie verstehen was ich meine. Roh geschält mit Handschuhen - das ist einfach praktischer und der Geschmack bleibt interessanter. Nur: Sie müssen dann wirklich ein scharfes Messer haben, sonst wird das zur Geduldsprobe. Und beim nächsten Mal würde ich mir die Handschuhe VOR dem Anfangen anziehen, nicht hinterher. Das spart Ihnen die ganze Aufräumerei. Die Frage ist eher, wozu Sie die Beete überhaupt verarbeiten wollen. Suppe, Salat, eingekocht? Das macht einen Unterschied ob Rohkost oder vorgekocht sinnvoller ist.
Zitat von jana_w am September 15, 2026, 09:09 UhrZitat von elvira_kes verschiebt sich nur
ja, das trifft es eigentlich ganz gut - ich würd sogar sagen das ist der entscheidende Punkt den die meisten übersehen. Es ist nicht "weniger erdig" nach dem Kochen, es ist anders erdig. Süßer weicher, aber irgendwie auch flacher. Ich merk das besonders wenn ich die frische rohe Knolle in meinen Smoothie reibe, da ist einfach mehr Biss drin, auch geschmacklich. @ms_77 was ich mich gerade frag: was wollte deine Frau denn damit kochen? Weil das macht echt einen Unterschied ob roh oder vorgekocht sinnvoller ist. Für Carpaccio oder Salat würde ich niemals vorkochen, da geht zu viel verloren. Für Suppe oder irgendwas Warmes - okay, da kann man das drüber diskutieren. Und zum Schneidebrett: Backpulver-Paste drauf, kurz einwirken lassen, hab ich irgendwo gelesen und bei mir hat das halbwegs funktioniert. Nicht perfekt, aber besser als nichts. Ich hab mittlerweile einfach ein separates Brett nur für Rote Beete und Kurkuma - klingt übertrieben, ist aber ehrlich gesagt die stressfreieste Lösung die ich je hatte.
Zitat von elvira_kes verschiebt sich nur
ja, das trifft es eigentlich ganz gut - ich würd sogar sagen das ist der entscheidende Punkt den die meisten übersehen. Es ist nicht "weniger erdig" nach dem Kochen, es ist anders erdig. Süßer weicher, aber irgendwie auch flacher. Ich merk das besonders wenn ich die frische rohe Knolle in meinen Smoothie reibe, da ist einfach mehr Biss drin, auch geschmacklich. @ms_77 was ich mich gerade frag: was wollte deine Frau denn damit kochen? Weil das macht echt einen Unterschied ob roh oder vorgekocht sinnvoller ist. Für Carpaccio oder Salat würde ich niemals vorkochen, da geht zu viel verloren. Für Suppe oder irgendwas Warmes - okay, da kann man das drüber diskutieren. Und zum Schneidebrett: Backpulver-Paste drauf, kurz einwirken lassen, hab ich irgendwo gelesen und bei mir hat das halbwegs funktioniert. Nicht perfekt, aber besser als nichts. Ich hab mittlerweile einfach ein separates Brett nur für Rote Beete und Kurkuma - klingt übertrieben, ist aber ehrlich gesagt die stressfreieste Lösung die ich je hatte.
Zitat von elvira_k am September 15, 2026, 09:20 Uhr@jana_w,
Zitat von jana_wein separates Brett nur für Rote Beete und Kurkuma
- das ist gar nicht übertrieben, das ist praktisch! Ich hab das ähnlich, nur dass ich bei mir im Garten eh ein altes Holzbrett hab das nur dafür herhalten muss. Aber das führt mich zu einer anderen Frage die mir gerade in den Sinn kommt. @ms_77, Sie haben noch gar nicht gesagt wie die Beeten am Ende zubereitet werden sollen. Das ist nämlich wirklich entscheidend. Wenn Ihre Frau eine Suppe machen will, dann würde ich tatsächlich anders vorgehen als wenn Sie die später roh in einen Salat schneiden. Und ehrlich gesagt, wenn die Beete später ohnehin lange mitköchelt - Suppe, Eintopf, so was - dann können Sie die auch ungekocht reinwerfen und sparen sich das separate Kochen vorher. Das ist weniger Aufwand und weniger Fleckengeschichte in der Küche. Was mich aber neugierig macht: Sie sagen die Beete schmeckt nicht schlimm, aber Ihre Frau findet das Erdige störend. Das ist interessant, weil mein Hausarzt mir genau wegen des Geschmacks geraten hat, die Beete lieber roh zu essen - da sind die Nährstoffe halt noch vollständig da. Nur wenn man's nicht mag, nutzt einem das ja nix. Haben Sie denn schon probiert, die Beete mit was anderem zu kombinieren? Ich mach das gern mit ein bisschen Meerrettich oder Zitrone, das nimmt dem Erdigen ein bisschen die Schärfe.
Zitat von jana_wein separates Brett nur für Rote Beete und Kurkuma
- das ist gar nicht übertrieben, das ist praktisch! Ich hab das ähnlich, nur dass ich bei mir im Garten eh ein altes Holzbrett hab das nur dafür herhalten muss. Aber das führt mich zu einer anderen Frage die mir gerade in den Sinn kommt. @ms_77, Sie haben noch gar nicht gesagt wie die Beeten am Ende zubereitet werden sollen. Das ist nämlich wirklich entscheidend. Wenn Ihre Frau eine Suppe machen will, dann würde ich tatsächlich anders vorgehen als wenn Sie die später roh in einen Salat schneiden. Und ehrlich gesagt, wenn die Beete später ohnehin lange mitköchelt - Suppe, Eintopf, so was - dann können Sie die auch ungekocht reinwerfen und sparen sich das separate Kochen vorher. Das ist weniger Aufwand und weniger Fleckengeschichte in der Küche. Was mich aber neugierig macht: Sie sagen die Beete schmeckt nicht schlimm, aber Ihre Frau findet das Erdige störend. Das ist interessant, weil mein Hausarzt mir genau wegen des Geschmacks geraten hat, die Beete lieber roh zu essen - da sind die Nährstoffe halt noch vollständig da. Nur wenn man's nicht mag, nutzt einem das ja nix. Haben Sie denn schon probiert, die Beete mit was anderem zu kombinieren? Ich mach das gern mit ein bisschen Meerrettich oder Zitrone, das nimmt dem Erdigen ein bisschen die Schärfe.
Zitat von jana_w am September 15, 2026, 09:40 Uhr@elvira_k der Tipp mit dem Meerrettich ist tatsächlich gut das kenn ich auch - aber ich frag mich ob das bei @ms_77 seiner Frau was bringt wenn das Erdige für sie das grundlegende Problem ist. Meerrettich überlagert das ja eher als dass er es wirklich verändert. Was mich an eurem Gespräch gerade triggert: die Frage ob der Hausarzt das wirklich so gesagt hat - "roh wegen Nährstoffen" - das ist halt die übliche Empfehlung, aber ehrlich gesagt stimmt das beim Nitrat nicht mal so eindeutig. Ich hab das mal in einem Ernährungs-Podcast aufgeschnappt, keine Ahnung mehr welcher, aber da ging es genau darum dass die Bioverfügbarkeit von manchen Inhaltsstoffen durch leichtes Garen sogar besser wird. Nicht bei allem, aber eben nicht pauschal "roh = besser". Ich mein, ich trink meinen Rote-Beete-Konzentrat ja auch nicht roh vom Feld, das ist auch verarbeitet. Und @ms_77 - ich wäre wirklich neugierig was deine Frau jetzt draus gemacht hat. Das fehlt mir im ganzen Thread noch. Ihr habt ja anscheinend geschält und dann? Das Ergebnis interessiert mich mehr als die Chaos-Beschreibung, so lustig die auch war 😄
@elvira_k der Tipp mit dem Meerrettich ist tatsächlich gut das kenn ich auch - aber ich frag mich ob das bei @ms_77 seiner Frau was bringt wenn das Erdige für sie das grundlegende Problem ist. Meerrettich überlagert das ja eher als dass er es wirklich verändert. Was mich an eurem Gespräch gerade triggert: die Frage ob der Hausarzt das wirklich so gesagt hat - "roh wegen Nährstoffen" - das ist halt die übliche Empfehlung, aber ehrlich gesagt stimmt das beim Nitrat nicht mal so eindeutig. Ich hab das mal in einem Ernährungs-Podcast aufgeschnappt, keine Ahnung mehr welcher, aber da ging es genau darum dass die Bioverfügbarkeit von manchen Inhaltsstoffen durch leichtes Garen sogar besser wird. Nicht bei allem, aber eben nicht pauschal "roh = besser". Ich mein, ich trink meinen Rote-Beete-Konzentrat ja auch nicht roh vom Feld, das ist auch verarbeitet. Und @ms_77 - ich wäre wirklich neugierig was deine Frau jetzt draus gemacht hat. Das fehlt mir im ganzen Thread noch. Ihr habt ja anscheinend geschält und dann? Das Ergebnis interessiert mich mehr als die Chaos-Beschreibung, so lustig die auch war 😄
Zitat von elvira_k am September 15, 2026, 09:49 Uhr@jana_w, jetzt muss ich dir aber widersprechen. Der Hausarzt hat mir tatsächlich genau das gesagt, und zwar nicht wegen irgendwelcher pauschalen Ernährungs-Tipps, sondern weil ich wegen meines Blutdrucks zu ihm bin. Das war keine flüchtige Bemerkung, sondern eine konkrete Empfehlung in meiner Situation. Mit Nitrat kenn ich mich nicht so aus wie du offenbar, aber mein Arzt weiß, was er tut. Das ist eben der Unterschied zwischen was man im Podcast aufschnappt und was der eigene Arzt basierend auf deinen Werten sagt. Das mit dem Konzentrat - ja, das ist verarbeitet, das stimmt. Aber zwischen verarbeitet und im Glas aus dem Supermarkt liegt für mich ein großer Unterschied. Das Konzentrat is ja nicht das gleiche wie frische Beete, egal wie man sie zubereitet. Das hat man mir in der Apotheke auch bestätigt. @ms_77, aber jana_w hat recht dass ich auch neugierig bin - was ist denn am Ende dabei rausgekommen? Hat Ihre Frau damit gekocht, und wenn ja, was? Weil wenn die Beete für sie grundsätzlich zu erdig ist, dann nützt mir die ganze Diskussion über roh oder gekocht nicht viel. Da müsste man schauen ob es überhaupt an ihr liegt oder ob es einfach eine Geschmackssache ist die sich nicht ändert. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit Variationen, aber nicht bei jedem.
@jana_w, jetzt muss ich dir aber widersprechen. Der Hausarzt hat mir tatsächlich genau das gesagt, und zwar nicht wegen irgendwelcher pauschalen Ernährungs-Tipps, sondern weil ich wegen meines Blutdrucks zu ihm bin. Das war keine flüchtige Bemerkung, sondern eine konkrete Empfehlung in meiner Situation. Mit Nitrat kenn ich mich nicht so aus wie du offenbar, aber mein Arzt weiß, was er tut. Das ist eben der Unterschied zwischen was man im Podcast aufschnappt und was der eigene Arzt basierend auf deinen Werten sagt. Das mit dem Konzentrat - ja, das ist verarbeitet, das stimmt. Aber zwischen verarbeitet und im Glas aus dem Supermarkt liegt für mich ein großer Unterschied. Das Konzentrat is ja nicht das gleiche wie frische Beete, egal wie man sie zubereitet. Das hat man mir in der Apotheke auch bestätigt. @ms_77, aber jana_w hat recht dass ich auch neugierig bin - was ist denn am Ende dabei rausgekommen? Hat Ihre Frau damit gekocht, und wenn ja, was? Weil wenn die Beete für sie grundsätzlich zu erdig ist, dann nützt mir die ganze Diskussion über roh oder gekocht nicht viel. Da müsste man schauen ob es überhaupt an ihr liegt oder ob es einfach eine Geschmackssache ist die sich nicht ändert. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit Variationen, aber nicht bei jedem.
Zitat von jana_w am September 15, 2026, 09:58 Uhr@elvira_k ich stell das auch gar nicht in Frage dass dein Arzt das in deiner konkreten Situation so empfohlen hat - das ist was anderes als eine allgemeine "roh ist immer besser"-Logik. Das war mein Punkt, nicht mehr. Und den Unterschied zwischen Konzentrat und frischer Knolle kenn ich, ehrlich gesagt besser als du vielleicht glaubst, ich trink das Zeug seit zwei Jahren und hab mich da reingelesen. Was mich aber an deinem letzten Satz aufhält: "ob es an ihr liegt" - meinst du damit, ob sie es einfach nie mögen wird? Das fänd ich interessant, weil ich glaube dass das bei Roter Beete wirklich so eine Entweder-oder-Geschichte ist. Ich kenn Leute die nach drei Versuchen plötzlich drauf stehen, und ich kenn welche die nach zehn Jahren immer noch abwinken. Bei mir war das auch kein Liebe-auf-den-ersten-Blick, das hat sich eingeschlichen. Und @ms_77 meldet sich einfach nicht mehr, dabei wäre das jetzt der spannende Moment - ich frag mich langsam ob er die Küche noch nicht wieder sauber hat 😄
@elvira_k ich stell das auch gar nicht in Frage dass dein Arzt das in deiner konkreten Situation so empfohlen hat - das ist was anderes als eine allgemeine "roh ist immer besser"-Logik. Das war mein Punkt, nicht mehr. Und den Unterschied zwischen Konzentrat und frischer Knolle kenn ich, ehrlich gesagt besser als du vielleicht glaubst, ich trink das Zeug seit zwei Jahren und hab mich da reingelesen. Was mich aber an deinem letzten Satz aufhält: "ob es an ihr liegt" - meinst du damit, ob sie es einfach nie mögen wird? Das fänd ich interessant, weil ich glaube dass das bei Roter Beete wirklich so eine Entweder-oder-Geschichte ist. Ich kenn Leute die nach drei Versuchen plötzlich drauf stehen, und ich kenn welche die nach zehn Jahren immer noch abwinken. Bei mir war das auch kein Liebe-auf-den-ersten-Blick, das hat sich eingeschlichen. Und @ms_77 meldet sich einfach nicht mehr, dabei wäre das jetzt der spannende Moment - ich frag mich langsam ob er die Küche noch nicht wieder sauber hat 😄
Zitat von ms_77 am September 15, 2026, 10:38 Uhr@jana_w die Küche ist sauber danke der Nachfrage. Das Schneidebrett nicht komplett aber egal. Was ihr hier gerade diskutiert - Podcast gegen Hausarzt, Nitrat, Bioverfügbarkeit - da muss ich lachen. Ich schäl einmal Rote Beete und plötzlich bin ich mitten in nem Ernährungsseminar. Was meine Frau draus gemacht hat: Suppe. War gut. Fertig. Mehr gibt's da nicht zu sagen.
Zitat von jana_wob er die Küche noch nicht wieder sauber hat
Fast. Das Handtuch is Geschichte, das hab ich entsorgt. Aber @jana_w du hast was gesagt das mich kurz aufgehalten hat - "eingeschlichen" bei Roter Beete. Das kann ich irgendwie verstehen weil ich bei anderen Sachen auch so war. Ich mochte früher keinen Fenchel, jetzt is mir das schnuppe ob der auf dem Teller liegt. Kommt halt dazu wenn man nicht mehr so wählerisch sein kann weil die Frau kocht was sie will. Mein Schwager dagegen - der wird das nie mögen, der hat schon als Kind bei meiner Schwiegermutter rumgemacht wegen dem Geschmack. Der kauft jetzt Kapseln weil er sich einbildet er kriegt so die Vorteile ohne das Gemüse essen zu müssen. Das ist doch Quatsch. Entweder du isst das Zeug oder du lässt es.
@jana_w die Küche ist sauber danke der Nachfrage. Das Schneidebrett nicht komplett aber egal. Was ihr hier gerade diskutiert - Podcast gegen Hausarzt, Nitrat, Bioverfügbarkeit - da muss ich lachen. Ich schäl einmal Rote Beete und plötzlich bin ich mitten in nem Ernährungsseminar. Was meine Frau draus gemacht hat: Suppe. War gut. Fertig. Mehr gibt's da nicht zu sagen.
Zitat von jana_wob er die Küche noch nicht wieder sauber hat
Fast. Das Handtuch is Geschichte, das hab ich entsorgt. Aber @jana_w du hast was gesagt das mich kurz aufgehalten hat - "eingeschlichen" bei Roter Beete. Das kann ich irgendwie verstehen weil ich bei anderen Sachen auch so war. Ich mochte früher keinen Fenchel, jetzt is mir das schnuppe ob der auf dem Teller liegt. Kommt halt dazu wenn man nicht mehr so wählerisch sein kann weil die Frau kocht was sie will. Mein Schwager dagegen - der wird das nie mögen, der hat schon als Kind bei meiner Schwiegermutter rumgemacht wegen dem Geschmack. Der kauft jetzt Kapseln weil er sich einbildet er kriegt so die Vorteile ohne das Gemüse essen zu müssen. Das ist doch Quatsch. Entweder du isst das Zeug oder du lässt es.
Zitat von elvira_k am September 15, 2026, 10:48 Uhr@ms_77, das mit den Kapseln von Ihrem Schwager - da muss ich ehrlich sagen, das regt mich auf. Nicht Sie persönlich, sondern die ganze Logik dahinter. Es ist einfach bequem sich einzureden dass man die Vorteile kriegt ohne den Aufwand. Aber das ist eben nicht wie der menschliche Körper funktioniert. Mein Hausarzt hat mir da ganz klar gemacht - es geht nicht nur um einzelne Stoffe die man isoliert in ne Kapsel packt sondern wie der Körper das Gemüse insgesamt verarbeitet. Das Zusammenspiel, verstehen Sie. Was mich aber viel mehr freut: Sie sagen die Suppe war gut. Das ist doch eigentlich die Antwort. Ihre Frau hat gekocht, es hat funktioniert, fertig. Das ist nicht umständlich sondern praktisch. Und ja, mit den Kapseln - ich kenne da auch jemanden, meine Nachbarin, die hat das eine Zeit lang versucht. Nach einem Jahr hat sie mir gestanden dass sie sich besser fühlt seitdem sie wieder richtig kocht statt Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Das sagt doch alles. @jana_w, mit dem Eingeschlichenen hast du recht. Aber ich glaube das funktioniert nur wenn man nicht zu verbissen rangeht. Wenn die Frau von @ms_77 die Beete grundsätzlich nicht mag, dann hilft auch kein Meerrettich. Manchmal ist es einfach so. Bei mir im Garten hab ich früher auch Dinge gepflanzt die ich nicht mochte, nur weil andere sagten dass es gesund ist. Irgendwann bin ich drauf gekommen dass das Unsinn ist. Das Leben ist zu kurz dafür.
@ms_77, das mit den Kapseln von Ihrem Schwager - da muss ich ehrlich sagen, das regt mich auf. Nicht Sie persönlich, sondern die ganze Logik dahinter. Es ist einfach bequem sich einzureden dass man die Vorteile kriegt ohne den Aufwand. Aber das ist eben nicht wie der menschliche Körper funktioniert. Mein Hausarzt hat mir da ganz klar gemacht - es geht nicht nur um einzelne Stoffe die man isoliert in ne Kapsel packt sondern wie der Körper das Gemüse insgesamt verarbeitet. Das Zusammenspiel, verstehen Sie. Was mich aber viel mehr freut: Sie sagen die Suppe war gut. Das ist doch eigentlich die Antwort. Ihre Frau hat gekocht, es hat funktioniert, fertig. Das ist nicht umständlich sondern praktisch. Und ja, mit den Kapseln - ich kenne da auch jemanden, meine Nachbarin, die hat das eine Zeit lang versucht. Nach einem Jahr hat sie mir gestanden dass sie sich besser fühlt seitdem sie wieder richtig kocht statt Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Das sagt doch alles. @jana_w, mit dem Eingeschlichenen hast du recht. Aber ich glaube das funktioniert nur wenn man nicht zu verbissen rangeht. Wenn die Frau von @ms_77 die Beete grundsätzlich nicht mag, dann hilft auch kein Meerrettich. Manchmal ist es einfach so. Bei mir im Garten hab ich früher auch Dinge gepflanzt die ich nicht mochte, nur weil andere sagten dass es gesund ist. Irgendwann bin ich drauf gekommen dass das Unsinn ist. Das Leben ist zu kurz dafür.
Zitat von ms_77 am September 15, 2026, 11:07 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kDas Leben ist zu kurz dafür
da stimm ich zu aber nicht so wie Sie das meinen. Das Leben ist zu kurz um Geld für Kapseln rauszuwerfen die nix bringen. Nicht zu kurz um Gemüse zu essen das einem nicht schmeckt - da kann man sich einfach rangewöhnen oder lassen. Was mich an dem Nachbarin-Beispiel stört: die hat sich "besser gefühlt" seitdem sie wieder kocht. Na logisch. Kochen ist besser als Kapseln schlucken das ist keine große Erkenntnis. Das hätte ich ihr auch vorher sagen können. Mein Schwager ist übrigens Buchhalter. Der rechnet alles durch - Strom Sprit, Versicherungen. Aber bei dem Kapselkram schaut er nicht mal auf den Preis pro Portion. Ich hab das neulich kurz nachgeguckt weil mich das geärgert hat. Für das was der im Monat für den Supplement-Kram ausgibt kriegt man hier beim Wochenmarkt locker vier fünf Kilo frische Beete. Wahrscheinlich mehr. Das ist doch kein Verhältnis. Die Frau macht übrigens jetzt öfter die Suppe. Ich hab nix dagegen gesagt.
Zitat von elvira_kDas Leben ist zu kurz dafür
da stimm ich zu aber nicht so wie Sie das meinen. Das Leben ist zu kurz um Geld für Kapseln rauszuwerfen die nix bringen. Nicht zu kurz um Gemüse zu essen das einem nicht schmeckt - da kann man sich einfach rangewöhnen oder lassen. Was mich an dem Nachbarin-Beispiel stört: die hat sich "besser gefühlt" seitdem sie wieder kocht. Na logisch. Kochen ist besser als Kapseln schlucken das ist keine große Erkenntnis. Das hätte ich ihr auch vorher sagen können. Mein Schwager ist übrigens Buchhalter. Der rechnet alles durch - Strom Sprit, Versicherungen. Aber bei dem Kapselkram schaut er nicht mal auf den Preis pro Portion. Ich hab das neulich kurz nachgeguckt weil mich das geärgert hat. Für das was der im Monat für den Supplement-Kram ausgibt kriegt man hier beim Wochenmarkt locker vier fünf Kilo frische Beete. Wahrscheinlich mehr. Das ist doch kein Verhältnis. Die Frau macht übrigens jetzt öfter die Suppe. Ich hab nix dagegen gesagt.