Rote Beete schälen ohne alles einzufärben – wie macht ihr das?
Zitat von jana_w am September 7, 2026, 21:38 Uhr@elvira_k das mit dem kalten Wasser sofort nach dem Schälen - das ist ein interessanter Gedanke aber ich bin da ehrlich gesagt skeptisch. Ich mein, wenn die Oberfläche anfängt Saft abzugeben, dann ist das doch ein Zellprozess der schon läuft. Ob kaltes Wasser das wirklich bremst oder ob man da nur die Oberfläche kühlt ohne was an der Struktur zu ändern, weiß ich nicht. Das klingt eher nach einer Kühlschranklogik - also niedrige Temperatur verlangsamt biochemische Prozesse - aber ob das in der kurzen Zeit wirklich was macht bevor man hobelt? Was mich bei dem Thema gerade noch beschäftigt: ich hab das Brett-Problem bisher immer als Hauptproblem gesehen, aber vielleicht ist die Schüssel das eigentliche Sorgenkind. Ich leg die geschälten Stücke ja irgendwo hin während ich weiterschäle, und das ist meistens eine weiße Keramikschüssel. Die hat schon bessere Zeiten gesehen, ehrlich gesagt. Ich frag mich ob man da einfach eine dunkle oder farbige Schüssel nehmen sollte, damit man die Flecken nicht mehr so sieht - nicht weil die Färbung weniger wird, sondern weil man sich den Stress spart. Das klingt jetzt vielleicht faul. Aber manchmal ist die pragmatische Lösung die beste, ich mein - man kämpft ja nicht gegen die Rote Beete, man will sie essen.
@elvira_k das mit dem kalten Wasser sofort nach dem Schälen - das ist ein interessanter Gedanke aber ich bin da ehrlich gesagt skeptisch. Ich mein, wenn die Oberfläche anfängt Saft abzugeben, dann ist das doch ein Zellprozess der schon läuft. Ob kaltes Wasser das wirklich bremst oder ob man da nur die Oberfläche kühlt ohne was an der Struktur zu ändern, weiß ich nicht. Das klingt eher nach einer Kühlschranklogik - also niedrige Temperatur verlangsamt biochemische Prozesse - aber ob das in der kurzen Zeit wirklich was macht bevor man hobelt? Was mich bei dem Thema gerade noch beschäftigt: ich hab das Brett-Problem bisher immer als Hauptproblem gesehen, aber vielleicht ist die Schüssel das eigentliche Sorgenkind. Ich leg die geschälten Stücke ja irgendwo hin während ich weiterschäle, und das ist meistens eine weiße Keramikschüssel. Die hat schon bessere Zeiten gesehen, ehrlich gesagt. Ich frag mich ob man da einfach eine dunkle oder farbige Schüssel nehmen sollte, damit man die Flecken nicht mehr so sieht - nicht weil die Färbung weniger wird, sondern weil man sich den Stress spart. Das klingt jetzt vielleicht faul. Aber manchmal ist die pragmatische Lösung die beste, ich mein - man kämpft ja nicht gegen die Rote Beete, man will sie essen.
Zitat von elvira_k am September 7, 2026, 21:42 Uhr@jana_w Sie haben da völlig recht, und ehrlich gesagt bin ich gerade etwas beschämt dass ich das nicht selbst gedacht habe. Eine dunkle Schüssel - das ist ja eigentlich die pragmatischste Lösung die ich in diesem ganzen Thread gehört habe. Ich stelle mir gerade vor wie ich hier sitze und versuche mit wissenschaftlichen Erklärungen das Färben zu reduzieren während man das Problem einfach optisch lösen könnte. [quote=jana_wman kämpft ja nicht gegen die Rote Beete, man will sie essen[/quote] - genau das ist es! Ich mache mir da manchmal zu viel Kopf. Bei mir zu Hause nehme ich seit Jahren immer die gleiche Holzschüssel für die Vorbereitungen, die ist dunkelbraun und hat schon so viele Flecken dass man die neuen gar nicht mehr sieht. Funktioniert hervorragend, und ich verschwende keine Energie mehr darauf mich über rosa Verfärbungen zu ärgern. Was mich aber noch interessiert: Sie erwähnt haben dass Sie die Stücke in der Schüssel sammeln während Sie weiterschälen. Legen Sie die dann später direkt ins Wasser, oder lassen Sie die trocken liegen? Ich frage deshalb weil ich überlege ob feuchte Stücke in der Schüssel vielleicht weniger abfärben als trockene, oder ob das völlig egal ist. Wahrscheinlich egal, aber mir ist gerade nicht klar warum ich das noch nie bewusst probiert habe.
@jana_w Sie haben da völlig recht, und ehrlich gesagt bin ich gerade etwas beschämt dass ich das nicht selbst gedacht habe. Eine dunkle Schüssel - das ist ja eigentlich die pragmatischste Lösung die ich in diesem ganzen Thread gehört habe. Ich stelle mir gerade vor wie ich hier sitze und versuche mit wissenschaftlichen Erklärungen das Färben zu reduzieren während man das Problem einfach optisch lösen könnte. [quote=jana_wman kämpft ja nicht gegen die Rote Beete, man will sie essen[/quote] - genau das ist es! Ich mache mir da manchmal zu viel Kopf. Bei mir zu Hause nehme ich seit Jahren immer die gleiche Holzschüssel für die Vorbereitungen, die ist dunkelbraun und hat schon so viele Flecken dass man die neuen gar nicht mehr sieht. Funktioniert hervorragend, und ich verschwende keine Energie mehr darauf mich über rosa Verfärbungen zu ärgern. Was mich aber noch interessiert: Sie erwähnt haben dass Sie die Stücke in der Schüssel sammeln während Sie weiterschälen. Legen Sie die dann später direkt ins Wasser, oder lassen Sie die trocken liegen? Ich frage deshalb weil ich überlege ob feuchte Stücke in der Schüssel vielleicht weniger abfärben als trockene, oder ob das völlig egal ist. Wahrscheinlich egal, aber mir ist gerade nicht klar warum ich das noch nie bewusst probiert habe.
Zitat von jana_w am September 7, 2026, 21:44 Uhr@elvira_k die Frage mit trocken vs. feucht in der Schüssel - ich lasse die immer trocken liegen, so ganz intuitiv, ich hab da nie drüber nachgedacht. Aber jetzt wo du fragst: feuchte Stücke würden ja die Farbe eher in die Schüssel abgeben, nicht wahr? Also mehr Kontaktfläche mit Flüssigkeit, mehr Übertragung. Ich würd fast sagen trocken ist da besser, zumindest für die Schüssel. Was mich bei deiner Holzschüssel aber gerade aufhält - Holz nimmt die Farbe dauerhaft an, oder? Also du hast da jetzt eine Schüssel die eh schon dunkel ist und noch dunkler wird und du machst dir keine Gedanken mehr drüber. Ich frag mich ob das bei mir mit der Keramikschüssel langfristig auch so läuft - also dass sie irgendwann einfach dauerhaft rosa ist und man aufhört sich zu ärgern. Vielleicht ist das der eigentliche Lernprozess bei Roter Beete, irgendwann lässt man es einfach los. Ich hab das heute abend mit dem Backpulver auf dem Brett nochmal gemacht, weil wir hier drüber geredet haben, und gemerkt dass ich viel zu ungeduldig bin beim Einwirken lassen. Ich wisch das immer zu schnell wieder ab. Also das ist eher mein Problem als das Backpulver.
@elvira_k die Frage mit trocken vs. feucht in der Schüssel - ich lasse die immer trocken liegen, so ganz intuitiv, ich hab da nie drüber nachgedacht. Aber jetzt wo du fragst: feuchte Stücke würden ja die Farbe eher in die Schüssel abgeben, nicht wahr? Also mehr Kontaktfläche mit Flüssigkeit, mehr Übertragung. Ich würd fast sagen trocken ist da besser, zumindest für die Schüssel. Was mich bei deiner Holzschüssel aber gerade aufhält - Holz nimmt die Farbe dauerhaft an, oder? Also du hast da jetzt eine Schüssel die eh schon dunkel ist und noch dunkler wird und du machst dir keine Gedanken mehr drüber. Ich frag mich ob das bei mir mit der Keramikschüssel langfristig auch so läuft - also dass sie irgendwann einfach dauerhaft rosa ist und man aufhört sich zu ärgern. Vielleicht ist das der eigentliche Lernprozess bei Roter Beete, irgendwann lässt man es einfach los. Ich hab das heute abend mit dem Backpulver auf dem Brett nochmal gemacht, weil wir hier drüber geredet haben, und gemerkt dass ich viel zu ungeduldig bin beim Einwirken lassen. Ich wisch das immer zu schnell wieder ab. Also das ist eher mein Problem als das Backpulver.
Zitat von elvira_k am September 7, 2026, 21:47 Uhr@jana_w Das mit der Ungeduld beim Einwirken lassen kenne ich, aber da müssen Sie sich gar nicht schlecht fühlen. Ich mache das auch ständig - man will ja weitermachen und nicht zehn Minuten vor dem Brett stehen. Interessant ist aber was Sie gerade über die Keramik gesagt haben, dass sie irgendwann einfach dauerhaft rosa wird. Das stimmt aber bei mir ist das anders gelaufen als ich gedacht hätte. Meine weiße Schüssel - die ich vorher immer benutzt habe - hat sich mit der Zeit tatsächlich nicht mehr "gewaschen". Aber das hat mich weniger gestört als ich dachte. Das Blöde war eher, dass ich irgendwann nicht mehr gesehen habe wie dunkel die Stücke wirklich sind, wenn man nur noch rosa auf rosa sieht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum ich jetzt zur Holzschüssel gegriffen habe, nicht weil die Flecken weniger werden, sondern weil die Dunkelheit das einfach ausmacht. Man arbeitet entspannter wenn man nicht ständig gegen den visuellen Eindruck anarbeitet. Was mich aber gerade beschäftigt: Sie haben erwähnt dass Sie das Backpulver heute ausprobiert haben. Funktioniert das bei Ihrer Keramikschüssel auch genauso gut wie auf dem Plastikbrett, oder ist das Material doch ein Unterschied?
@jana_w Das mit der Ungeduld beim Einwirken lassen kenne ich, aber da müssen Sie sich gar nicht schlecht fühlen. Ich mache das auch ständig - man will ja weitermachen und nicht zehn Minuten vor dem Brett stehen. Interessant ist aber was Sie gerade über die Keramik gesagt haben, dass sie irgendwann einfach dauerhaft rosa wird. Das stimmt aber bei mir ist das anders gelaufen als ich gedacht hätte. Meine weiße Schüssel - die ich vorher immer benutzt habe - hat sich mit der Zeit tatsächlich nicht mehr "gewaschen". Aber das hat mich weniger gestört als ich dachte. Das Blöde war eher, dass ich irgendwann nicht mehr gesehen habe wie dunkel die Stücke wirklich sind, wenn man nur noch rosa auf rosa sieht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum ich jetzt zur Holzschüssel gegriffen habe, nicht weil die Flecken weniger werden, sondern weil die Dunkelheit das einfach ausmacht. Man arbeitet entspannter wenn man nicht ständig gegen den visuellen Eindruck anarbeitet. Was mich aber gerade beschäftigt: Sie haben erwähnt dass Sie das Backpulver heute ausprobiert haben. Funktioniert das bei Ihrer Keramikschüssel auch genauso gut wie auf dem Plastikbrett, oder ist das Material doch ein Unterschied?
Zitat von rotebeete_fan am September 7, 2026, 21:54 Uhr@jana_w das mit dem zu früh Abwischen kenn ich so gut, das ist bei mir auch das Hauptproblem. Ich steh da und denk, ach das reicht jetzt, und dann schrubb ich und die Farbe sitzt noch genauso. Aber mich beschäftigt gerade was anderes aus dem Thread - die Frage ob Keramik oder Plastik da wirklich einen Unterschied macht. Ich hab nämlich beides zuhause und hab mal beobachtet dass meine Keramikschüssel die Farbe tiefer annimmt als das Plastikbrett. Also nicht nur Oberfläche sondern irgendwie rein in die Glasur. Das Plastikbrett bleibt so ein bisschen rosa aber die Keramikschüssel hat nach einer Saison wirklich einen Stich bekommen der sich nicht mehr rauswäscht. Ich frag mich ob das an kleinen Rissen in der Glasur liegt - die nimmt man ja gar nicht wahr, aber Rote-Beete-Saft findet die alle. Meine Mutter hatte so eine alte Schüssel, cremefarbig, die hat am Ende ausgesehen wie absichtlich gefärbt. Was ich jetzt überlege: ob Edelstahl da nicht die eigentlich clevere Lösung wäre. Ich hab eine große Edelstahlschüssel die ich sonst für Salat nehme, hab die aber noch nie zum Schälen rangelassen. Habt ihr da Erfahrung mit? Nimmt Edelstahl die Farbe überhaupt an oder wischt man die einfach weg? Edit: Gerade noch schnell getestet - bei Edelstahl geht die Färbung tatsächlich relativ leicht weg! Kann ich also empfehlen. --
Selbstgemacht schmeckt's immer besser 🥰
@jana_w das mit dem zu früh Abwischen kenn ich so gut, das ist bei mir auch das Hauptproblem. Ich steh da und denk, ach das reicht jetzt, und dann schrubb ich und die Farbe sitzt noch genauso. Aber mich beschäftigt gerade was anderes aus dem Thread - die Frage ob Keramik oder Plastik da wirklich einen Unterschied macht. Ich hab nämlich beides zuhause und hab mal beobachtet dass meine Keramikschüssel die Farbe tiefer annimmt als das Plastikbrett. Also nicht nur Oberfläche sondern irgendwie rein in die Glasur. Das Plastikbrett bleibt so ein bisschen rosa aber die Keramikschüssel hat nach einer Saison wirklich einen Stich bekommen der sich nicht mehr rauswäscht. Ich frag mich ob das an kleinen Rissen in der Glasur liegt - die nimmt man ja gar nicht wahr, aber Rote-Beete-Saft findet die alle. Meine Mutter hatte so eine alte Schüssel, cremefarbig, die hat am Ende ausgesehen wie absichtlich gefärbt. Was ich jetzt überlege: ob Edelstahl da nicht die eigentlich clevere Lösung wäre. Ich hab eine große Edelstahlschüssel die ich sonst für Salat nehme, hab die aber noch nie zum Schälen rangelassen. Habt ihr da Erfahrung mit? Nimmt Edelstahl die Farbe überhaupt an oder wischt man die einfach weg? Edit: Gerade noch schnell getestet - bei Edelstahl geht die Färbung tatsächlich relativ leicht weg! Kann ich also empfehlen. --
Selbstgemacht schmeckt's immer besser 🥰
Zitat von n.feld am September 9, 2026, 11:15 Uhr@rotebeete_fan der Edelstahl-Tipp ist korrekt, das kann ich bestätigen. Die Oberfläche ist nicht porös, der Farbstoff hat keinen Halt. Was mich in dem ganzen Thread aber mehr beschäftigt: hier wird sehr viel über Schüsseln, Bretter und Handschuhe geredet, und kaum jemand fragt ob das Problem überhaupt so groß ist wie alle tun. Ich schäle die Dinger seit Jahren mit einem normalen Messer, Hände werden rot, Brett wird rot, ich wasche beides ab und das war es. Dauert zwei Minuten. Die Farbe geht aus den Händen raus, aus Plastik auch, wenn man nicht ewig wartet.
Zitat von jana_wman kämpft ja nicht gegen die Rote Beete, man will sie essen
Das ist eigentlich der einzige Satz im Thread der das auf den Punkt bringt. Alles andere ist Aufwand für ein Problem das die meisten Leute durch schlichte Gewöhnung lösen. Das mit der Keramikglasur und den Mikrorissen stimmt übrigens faktisch - poröse Oberflächen nehmen Betanin dauerhaft auf, das ist keine Einbildung. Steht so ähnlich in jedem Lehrbuch über Lebensmittelchemie. Edelstahl ist da die sauberere Lösung, nicht wegen Ästhetik sondern wegen Hygiene, wenn man es ernst nimmt. Ob zwei Minuten Blanchieren die Textur verändert, @jana_w, das hängt von der Knolle ab. Bei kleinen Exemplaren merkst du kaum was, bei großen ändert sich die Schnittfläche schon etwas. Ich würd das einfach einmal testen statt darüber zu spekulieren.
@rotebeete_fan der Edelstahl-Tipp ist korrekt, das kann ich bestätigen. Die Oberfläche ist nicht porös, der Farbstoff hat keinen Halt. Was mich in dem ganzen Thread aber mehr beschäftigt: hier wird sehr viel über Schüsseln, Bretter und Handschuhe geredet, und kaum jemand fragt ob das Problem überhaupt so groß ist wie alle tun. Ich schäle die Dinger seit Jahren mit einem normalen Messer, Hände werden rot, Brett wird rot, ich wasche beides ab und das war es. Dauert zwei Minuten. Die Farbe geht aus den Händen raus, aus Plastik auch, wenn man nicht ewig wartet.
Zitat von jana_wman kämpft ja nicht gegen die Rote Beete, man will sie essen
Das ist eigentlich der einzige Satz im Thread der das auf den Punkt bringt. Alles andere ist Aufwand für ein Problem das die meisten Leute durch schlichte Gewöhnung lösen. Das mit der Keramikglasur und den Mikrorissen stimmt übrigens faktisch - poröse Oberflächen nehmen Betanin dauerhaft auf, das ist keine Einbildung. Steht so ähnlich in jedem Lehrbuch über Lebensmittelchemie. Edelstahl ist da die sauberere Lösung, nicht wegen Ästhetik sondern wegen Hygiene, wenn man es ernst nimmt. Ob zwei Minuten Blanchieren die Textur verändert, @jana_w, das hängt von der Knolle ab. Bei kleinen Exemplaren merkst du kaum was, bei großen ändert sich die Schnittfläche schon etwas. Ich würd das einfach einmal testen statt darüber zu spekulieren.
Zitat von rainer_w am September 9, 2026, 12:13 UhrZitat von elvira_kman kämpft ja nicht gegen die Rote Beete man will sie essen
das hat @n.feld ja auch schon zitiert aber mal ehrlich, das ist wirklich der Kern von dem ganzen hier. ich les mir das durch und denk, wie viele Gedanken die Leute da reinstecken für wat am Ende ein Gemüse ist. @n.feld hat aber einen Punkt den ich bisher noch nirgends so direkt gehört hab - dieses Hygiene-Argument bei der Keramik. das hab ich nämlich bei uns zuhause genau so, meine Frau hat so eine cremefarbige Schüssel die inzwischen aussieht wie absichtlich getöpfert, und ich hab mich immer gefragt ob das wirklich nur optisch ist oder ob da irgendwas drin sitzt was man nicht rauskriegt. "Lebensmittelchemie-Lehrbuch" klingt jetzt groß aber das mit den Mikrorissen leuchtet mir ein, so ein Phänomen kenn ich vom Metall her auch - Oberflächenrisse fangen alles mögliche ein, das ist beim Stahl nix anderes. was mich aber bei dem Edelstahl-Tipp wundert: ich hab früher im Betrieb genug Edelstahl in der Hand gehabt und je nach Güte und Oberfläche ist "glatt" nicht immer gleich glatt, ne. matter Edelstahl ist halt rauher als polierter. ob das bei Küchenschüsseln einen echten Unterschied macht weiß ich nicht, die meisten die man so kauft sind ja innen poliert. aber das wäre doch interessant zu wissen ob so eine billige Edelstahlschüssel mit matter Innenseite genauso abwischbar ist wie die teurere Version.
Zitat von elvira_kman kämpft ja nicht gegen die Rote Beete man will sie essen
das hat @n.feld ja auch schon zitiert aber mal ehrlich, das ist wirklich der Kern von dem ganzen hier. ich les mir das durch und denk, wie viele Gedanken die Leute da reinstecken für wat am Ende ein Gemüse ist. @n.feld hat aber einen Punkt den ich bisher noch nirgends so direkt gehört hab - dieses Hygiene-Argument bei der Keramik. das hab ich nämlich bei uns zuhause genau so, meine Frau hat so eine cremefarbige Schüssel die inzwischen aussieht wie absichtlich getöpfert, und ich hab mich immer gefragt ob das wirklich nur optisch ist oder ob da irgendwas drin sitzt was man nicht rauskriegt. "Lebensmittelchemie-Lehrbuch" klingt jetzt groß aber das mit den Mikrorissen leuchtet mir ein, so ein Phänomen kenn ich vom Metall her auch - Oberflächenrisse fangen alles mögliche ein, das ist beim Stahl nix anderes. was mich aber bei dem Edelstahl-Tipp wundert: ich hab früher im Betrieb genug Edelstahl in der Hand gehabt und je nach Güte und Oberfläche ist "glatt" nicht immer gleich glatt, ne. matter Edelstahl ist halt rauher als polierter. ob das bei Küchenschüsseln einen echten Unterschied macht weiß ich nicht, die meisten die man so kauft sind ja innen poliert. aber das wäre doch interessant zu wissen ob so eine billige Edelstahlschüssel mit matter Innenseite genauso abwischbar ist wie die teurere Version.