Rote-Beete-Saft aus dem Discounter - taugt das was oder Geldverschwendung?
Zitat von rainer_w64 am Juli 25, 2026, 00:05 UhrIch frag mich das schon seit ein paar Wochen. Im Rewe stand neulich so ein Flasche Rote-Beete-Saft, Eigenmarke, irgendwas um die 1,50 Euro für einen Liter. Kein Sportler drauf, kein "Performance Boost" Geschrei - einfach Saft. Hab die genommen. Jetzt das Ding. Ich mess meinen Blutdruck seit zwei Jahren regelmäßig, morgens vor dem Frühstück, immer gleiche Uhrzeit, gleicher Arm. Hab mir das so angewöhnt weil mein Arzt mir da nie richtig was erklärt hat und ich selbst sehen wollte was passiert wenn ich was ändere. Der sagt eh immer nur "weiter so" und schaut auf den Zettel. Also: drei Wochen Saft ein Glas morgens. Werte waren danach nicht dramatisch anders. Mal etwas besser, mal nicht. Aber ich war in der Zeit auch urlaubsbedingt weniger gestresst, hab besser geschlafen - das kann ich nicht rausrechnen. Da liegt doch das Problem. Man weiß nie ob das eine oder das andere wirkt. Was mich aber interessiert: Hat jemand konkret Discountersaft gegen so ein Konzentrat verglichen? Diese Konzentrate die überall auf Sportseiten beworben werden kosten ja gerne das Zehnfache. Ich kauf mir kein gutes Gefühl für zwanzig Euro wenn der Baumarktsaft für 1,50 dasselbe kann - oder eben auch nichts, das wäre dann auch gleich. Echt jetzt, ich will keine Werbung hören. Ich will wissen ob jemand das nüchtern verglichen hat. Nitrat ist Nitrat oder nicht? Der Unterschied zwischen Flasche und Konzentrat ist doch vor allem der Wassergehalt und der Preis.
Ich frag mich das schon seit ein paar Wochen. Im Rewe stand neulich so ein Flasche Rote-Beete-Saft, Eigenmarke, irgendwas um die 1,50 Euro für einen Liter. Kein Sportler drauf, kein "Performance Boost" Geschrei - einfach Saft. Hab die genommen. Jetzt das Ding. Ich mess meinen Blutdruck seit zwei Jahren regelmäßig, morgens vor dem Frühstück, immer gleiche Uhrzeit, gleicher Arm. Hab mir das so angewöhnt weil mein Arzt mir da nie richtig was erklärt hat und ich selbst sehen wollte was passiert wenn ich was ändere. Der sagt eh immer nur "weiter so" und schaut auf den Zettel. Also: drei Wochen Saft ein Glas morgens. Werte waren danach nicht dramatisch anders. Mal etwas besser, mal nicht. Aber ich war in der Zeit auch urlaubsbedingt weniger gestresst, hab besser geschlafen - das kann ich nicht rausrechnen. Da liegt doch das Problem. Man weiß nie ob das eine oder das andere wirkt. Was mich aber interessiert: Hat jemand konkret Discountersaft gegen so ein Konzentrat verglichen? Diese Konzentrate die überall auf Sportseiten beworben werden kosten ja gerne das Zehnfache. Ich kauf mir kein gutes Gefühl für zwanzig Euro wenn der Baumarktsaft für 1,50 dasselbe kann - oder eben auch nichts, das wäre dann auch gleich. Echt jetzt, ich will keine Werbung hören. Ich will wissen ob jemand das nüchtern verglichen hat. Nitrat ist Nitrat oder nicht? Der Unterschied zwischen Flasche und Konzentrat ist doch vor allem der Wassergehalt und der Preis.
Zitat von fk_1988 am Juli 25, 2026, 00:53 UhrZitat von rainer_w64Nitrat ist Nitrat oder nicht?
ja grundsätzlich schon aber die Menge macht's. Bei nem Liter Discountersaft für 1,50 ist halt auch klar dass da weniger drin sein kann als bei nem Konzentrat - einfach weil der Hersteller anders kalkuliert. Ob das dann noch ausreicht um was zu bewirken, keine Ahnung. Das ist die Frage die du eigentlich stellst. Aber ehrlich gesagt, dein Setup mit der täglichen Messung - das ist ja schon ganz saubere Arbeit. Das Problem ist nur, du brauchst für so einen Vergleich einfach deutlich mehr Zeit. Drei Wochen ist nix. Mein Blutdruck schwankt je nach Wochentag, ob ich gut geschlafen hab, ob gerade viel los bei der Arbeit ist. Du merkst da schnell dass die Variabilität größer ist als der Effekt den du messen willst. Was mich aber interessiert - du schreibst dass du in der Zeit auch weniger gestresst warst. Das ist ja nicht einfach ein Störfaktor den man ignoriert. Das könnte der größere Hebel sein als der Saft. Hast du mal überlegt den umgekehrten Test zu machen - also bewusst eine stressigere Phase und dann gucken was mit den Werten passiert, egal ob mit oder ohne Saft. Zum Discountersaft selbst - ich würde einfach sagen, für 1,50 Euro kannst du das Risiko eingehen. Ist ja nicht teuer genug um schmerzhaft zu sein wenn es nichts bringt. Bei den 20-Euro-Konzentaten wird's dann albern, da brauchst du schon ziemlich gute Gründe.
Zitat von rainer_w64Nitrat ist Nitrat oder nicht?
ja grundsätzlich schon aber die Menge macht's. Bei nem Liter Discountersaft für 1,50 ist halt auch klar dass da weniger drin sein kann als bei nem Konzentrat - einfach weil der Hersteller anders kalkuliert. Ob das dann noch ausreicht um was zu bewirken, keine Ahnung. Das ist die Frage die du eigentlich stellst. Aber ehrlich gesagt, dein Setup mit der täglichen Messung - das ist ja schon ganz saubere Arbeit. Das Problem ist nur, du brauchst für so einen Vergleich einfach deutlich mehr Zeit. Drei Wochen ist nix. Mein Blutdruck schwankt je nach Wochentag, ob ich gut geschlafen hab, ob gerade viel los bei der Arbeit ist. Du merkst da schnell dass die Variabilität größer ist als der Effekt den du messen willst. Was mich aber interessiert - du schreibst dass du in der Zeit auch weniger gestresst warst. Das ist ja nicht einfach ein Störfaktor den man ignoriert. Das könnte der größere Hebel sein als der Saft. Hast du mal überlegt den umgekehrten Test zu machen - also bewusst eine stressigere Phase und dann gucken was mit den Werten passiert, egal ob mit oder ohne Saft. Zum Discountersaft selbst - ich würde einfach sagen, für 1,50 Euro kannst du das Risiko eingehen. Ist ja nicht teuer genug um schmerzhaft zu sein wenn es nichts bringt. Bei den 20-Euro-Konzentaten wird's dann albern, da brauchst du schon ziemlich gute Gründe.