Rote Beete roh – wirklich so viel gesünder oder nur ein Trend?
Zitat von n.feld am September 8, 2026, 19:25 UhrZitat von ms_77du hast jana_w vorhin wegen Podcast-Quellen auf die Finger gehauen
Das ist fair. Ich hab das tatsächlich ungleich behandelt und das war nicht redlich. Der Unterschied ist für mich, dass ich die Einschränkung mitgeliefert habe - "überflogen" war bewusst gesagt, nicht als Quellenbeleg sondern als Hinweis dass da was existiert. Ob das ausreicht um den Vorwurf zu entkräften, bezweifle ich selbst. Zur eigentlichen Frage, ob das mit der Mundflora auch für normale gekochte Beete gilt: ja, der Mechanismus ist derselbe. Nitrat ist Nitrat, egal ob aus der Knolle oder der Kapsel. Die Reduktion durch orale Bakterien ist ein vorgelagerter Schritt, der von der Zubereitungsform unabhängig ist. Das heißt, wer morgens Chlorhexidin-Spülung benutzt und abends Beete isst, dämpft den Nitrit-Peak deutlich. Das gilt für roh, gekocht, püriert, Extrakt. Was ich daran interessant finde: das wäre dann eine Variable, die in den meisten Alltagsberichten hier völlig unkontrolliert ist. jana_ws Laufgefühl, das "irgendwie besser" von rotebeete_fans Mann - niemand hat gefragt was die beiden morgens ins Bad tragen. Das ist kein Angriff, das zeigt nur wie viele Faktoren man bräuchte um auch nur eine halbwegs belastbare Aussage zu machen. @ms_77 dein Schwager mit dem Listerine - das wäre tatsächlich interessant zu wissen. Nicht weil ich seine Kapseln retten will.
Zitat von ms_77du hast jana_w vorhin wegen Podcast-Quellen auf die Finger gehauen
Das ist fair. Ich hab das tatsächlich ungleich behandelt und das war nicht redlich. Der Unterschied ist für mich, dass ich die Einschränkung mitgeliefert habe - "überflogen" war bewusst gesagt, nicht als Quellenbeleg sondern als Hinweis dass da was existiert. Ob das ausreicht um den Vorwurf zu entkräften, bezweifle ich selbst. Zur eigentlichen Frage, ob das mit der Mundflora auch für normale gekochte Beete gilt: ja, der Mechanismus ist derselbe. Nitrat ist Nitrat, egal ob aus der Knolle oder der Kapsel. Die Reduktion durch orale Bakterien ist ein vorgelagerter Schritt, der von der Zubereitungsform unabhängig ist. Das heißt, wer morgens Chlorhexidin-Spülung benutzt und abends Beete isst, dämpft den Nitrit-Peak deutlich. Das gilt für roh, gekocht, püriert, Extrakt. Was ich daran interessant finde: das wäre dann eine Variable, die in den meisten Alltagsberichten hier völlig unkontrolliert ist. jana_ws Laufgefühl, das "irgendwie besser" von rotebeete_fans Mann - niemand hat gefragt was die beiden morgens ins Bad tragen. Das ist kein Angriff, das zeigt nur wie viele Faktoren man bräuchte um auch nur eine halbwegs belastbare Aussage zu machen. @ms_77 dein Schwager mit dem Listerine - das wäre tatsächlich interessant zu wissen. Nicht weil ich seine Kapseln retten will.
Zitat von ms_77 am September 8, 2026, 19:59 UhrZitat von jana_wich schwöre auf Rote-Beete-Konzentrat vor langen Läufen
ok also wenn das mit der Mundflora stimmt was n.feld schreibt, dann ist das hier eigentlich die interessanteste Frage die noch keiner gestellt hat: was nützt dir das Konzentrat vor dem Laufen wenn du vorher geputzt hast mit irgendeiner antibakteriellen Paste. Normale Zahnpasta enthält ja auch sowas hab ich gerade kurz gegoogelt, Triclosan zum Beispiel war lange drin, ist jetzt weniger, aber Fluorid allein reicht schon um die Mundflora zu beeinflussen wie ich das verstehe. Draußen regnet es grad übrigens, klassisches Septemberwetter hier bei uns. Ich mein das jetzt nicht als Angriff gegen jana_w. Aber das zeigt halt wie kompliziert der ganze Kram ist. Du glaubst du optimierst was und in Wirklichkeit weißt du nicht mal ob der Ausgangspunkt stimmt. @n.feld und das gilt dann ja auch für alle anderen hier die sagen sie merken was oder merken nix. Unkontrollierte Variable Zahnpflege, sag mir einer ob das jemand bedacht hat. Mein Schwager hat mir übrigens geantwortet der gurgelt tatsächlich morgens. Elmex Mundspülung. Der Mann gibt 30 Euro im Monat für Kapseln aus und torpediert sich das dann selbst beim Zähneputzen. Das ist doch Quatsch. Ich lach mich kaputt.
Zitat von jana_wich schwöre auf Rote-Beete-Konzentrat vor langen Läufen
ok also wenn das mit der Mundflora stimmt was n.feld schreibt, dann ist das hier eigentlich die interessanteste Frage die noch keiner gestellt hat: was nützt dir das Konzentrat vor dem Laufen wenn du vorher geputzt hast mit irgendeiner antibakteriellen Paste. Normale Zahnpasta enthält ja auch sowas hab ich gerade kurz gegoogelt, Triclosan zum Beispiel war lange drin, ist jetzt weniger, aber Fluorid allein reicht schon um die Mundflora zu beeinflussen wie ich das verstehe. Draußen regnet es grad übrigens, klassisches Septemberwetter hier bei uns. Ich mein das jetzt nicht als Angriff gegen jana_w. Aber das zeigt halt wie kompliziert der ganze Kram ist. Du glaubst du optimierst was und in Wirklichkeit weißt du nicht mal ob der Ausgangspunkt stimmt. @n.feld und das gilt dann ja auch für alle anderen hier die sagen sie merken was oder merken nix. Unkontrollierte Variable Zahnpflege, sag mir einer ob das jemand bedacht hat. Mein Schwager hat mir übrigens geantwortet der gurgelt tatsächlich morgens. Elmex Mundspülung. Der Mann gibt 30 Euro im Monat für Kapseln aus und torpediert sich das dann selbst beim Zähneputzen. Das ist doch Quatsch. Ich lach mich kaputt.
Zitat von n.feld am September 8, 2026, 20:30 Uhr@ms_77 das mit deinem Schwager ist ehrlich gesagt das Konkreteste, was heute aus diesem Thread rausgekommen ist. Elmex Mundspülung, 30 Euro Kapseln, null Effekt - das ist ein schönes Fallbeispiel dafür, wie Leute Geld für etwas ausgeben ohne die Rahmenbedingungen zu verstehen.
Zitat von ms_77Fluorid allein reicht schon um die Mundflora zu beeinflussen
Das würde ich nicht so stehenlassen. Fluorid wirkt antibakteriell vor allem in höheren Konzentrationen, die normale Zahnpasta liegt da eher im Bereich kariogener Bakterien, nicht systemisch. Der Hauptfaktor bei der Nitratsache ist wirklich Chlorhexidin oder andere breitspektrum-antibakterielle Wirkstoffe, nicht jede Paste. Ich will das nicht wegdiskutieren, aber die Verallgemeinerung macht aus einem interessanten Punkt eine zu breite Behauptung. Was mich an der ganzen Entwicklung hier aber tatsächlich beschäftigt: wir sind von roh-vs-gekocht über Mundflora jetzt bei Zahnpasta gelandet. Das zeigt, wie weit man den Kausalfaden spinnen kann bis er reißt. Die Frage von elvira_k am Anfang war eigentlich einfach. Und die ehrliche Antwort bleibt: für den Hausarzt-Zweck, also Blutdruck, ist die Zubereitungsform wahrscheinlich nachrangig gegenüber der Regelmäßigkeit. Alles andere ist Feintuning an einem System, dessen Basiskonfiguration noch gar nicht stimmt. Ob ihr Hausarzt überhaupt weiß, dass sie Mundspülung benutzt, hat vermutlich auch keiner gefragt.
@ms_77 das mit deinem Schwager ist ehrlich gesagt das Konkreteste, was heute aus diesem Thread rausgekommen ist. Elmex Mundspülung, 30 Euro Kapseln, null Effekt - das ist ein schönes Fallbeispiel dafür, wie Leute Geld für etwas ausgeben ohne die Rahmenbedingungen zu verstehen.
Zitat von ms_77Fluorid allein reicht schon um die Mundflora zu beeinflussen
Das würde ich nicht so stehenlassen. Fluorid wirkt antibakteriell vor allem in höheren Konzentrationen, die normale Zahnpasta liegt da eher im Bereich kariogener Bakterien, nicht systemisch. Der Hauptfaktor bei der Nitratsache ist wirklich Chlorhexidin oder andere breitspektrum-antibakterielle Wirkstoffe, nicht jede Paste. Ich will das nicht wegdiskutieren, aber die Verallgemeinerung macht aus einem interessanten Punkt eine zu breite Behauptung. Was mich an der ganzen Entwicklung hier aber tatsächlich beschäftigt: wir sind von roh-vs-gekocht über Mundflora jetzt bei Zahnpasta gelandet. Das zeigt, wie weit man den Kausalfaden spinnen kann bis er reißt. Die Frage von elvira_k am Anfang war eigentlich einfach. Und die ehrliche Antwort bleibt: für den Hausarzt-Zweck, also Blutdruck, ist die Zubereitungsform wahrscheinlich nachrangig gegenüber der Regelmäßigkeit. Alles andere ist Feintuning an einem System, dessen Basiskonfiguration noch gar nicht stimmt. Ob ihr Hausarzt überhaupt weiß, dass sie Mundspülung benutzt, hat vermutlich auch keiner gefragt.
Zitat von ms_77 am September 8, 2026, 20:49 Uhr@n.feld
Zitat von n.feldAlles andere ist Feintuning an einem System, dessen Basiskonfiguration noch gar nicht stimmt
das ist eigentlich gut formuliert, muss ich zugeben. Aber dann stell ich mir die Frage: warum macht der Hausarzt nicht einfach den nächsten Schritt und fragt was elvira_k täglich so treibt. Mundspülung, Blutdrucktabletten, sonstige Mittelchen. Das wäre doch sein Job. Stattdessen sagt er "regelmäßig essen" und schickt sie nach Hause. Mein Vater hatte auch Blutdruck. Der hat damals einfach weniger Salz gegessen weil der Arzt das gesagt hat, und fertig. Kein Extrakt kein Konzentrat kein Carpaccio. Hat funktioniert soweit ich weiß. Was mich bei dem Punkt mit der Basiskonfiguration aber interessiert: wenn Regelmäßigkeit das Entscheidende ist, dann ist die vakuumverpackte Beete aus dem Supermarkt die man tatsächlich jeden Dienstag kauft und isst doch besser als die frische vom Markt die man dreimal im Jahr macht weil man extra hinfahren muss. Das sagt hier keiner aber das wäre doch die logische Konsequenz. Und die vakuumverpackte wird hier immer ein bisschen verachtet. Mein Schwager übrigens, der hat mir nach der Elmex-Sache jetzt geschrieben er will die Kapseln absetzen und "mal mit echtem Gemüse anfangen". Das ist das erste Mal dass ihm was Sinnvolles einfällt seit Monaten.
@n.feld
Zitat von n.feldAlles andere ist Feintuning an einem System, dessen Basiskonfiguration noch gar nicht stimmt
das ist eigentlich gut formuliert, muss ich zugeben. Aber dann stell ich mir die Frage: warum macht der Hausarzt nicht einfach den nächsten Schritt und fragt was elvira_k täglich so treibt. Mundspülung, Blutdrucktabletten, sonstige Mittelchen. Das wäre doch sein Job. Stattdessen sagt er "regelmäßig essen" und schickt sie nach Hause. Mein Vater hatte auch Blutdruck. Der hat damals einfach weniger Salz gegessen weil der Arzt das gesagt hat, und fertig. Kein Extrakt kein Konzentrat kein Carpaccio. Hat funktioniert soweit ich weiß. Was mich bei dem Punkt mit der Basiskonfiguration aber interessiert: wenn Regelmäßigkeit das Entscheidende ist, dann ist die vakuumverpackte Beete aus dem Supermarkt die man tatsächlich jeden Dienstag kauft und isst doch besser als die frische vom Markt die man dreimal im Jahr macht weil man extra hinfahren muss. Das sagt hier keiner aber das wäre doch die logische Konsequenz. Und die vakuumverpackte wird hier immer ein bisschen verachtet. Mein Schwager übrigens, der hat mir nach der Elmex-Sache jetzt geschrieben er will die Kapseln absetzen und "mal mit echtem Gemüse anfangen". Das ist das erste Mal dass ihm was Sinnvolles einfällt seit Monaten.
Zitat von n.feld am September 8, 2026, 21:10 UhrZitat von ms_77die vakuumverpackte Beete aus dem Supermarkt die man tatsächlich jeden Dienstag kauft und isst doch besser als die frische vom Markt die man dreimal im Jahr macht
Das ist der einzige wirklich pragmatische Punkt im ganzen Thread, und ich bin überrascht, dass er von dir kommt und nicht von elvira_k, die die Ausgangsfrage gestellt hat. Konsistenz schlägt Optimalität, das gilt in der IT genauso wie offenbar beim Blutdruck. Was mich bei deinem Vater-Beispiel aber stört: "hat funktioniert soweit ich weiß" ist genau die Kategorie, die wir vorhin bei jana_w und rotebeete_fan noch kritisiert haben. Ich sag das nicht um kleinlich zu sein. Aber der Maßstab gilt in beide Richtungen. @ms_77 dein Schwager, der jetzt auf echtes Gemüse umsteigen will - das ist gut, aber ich würde wetten, er kauft jetzt einmal frische Beete, findet den Aufwand zu groß, und ist in drei Wochen wieder bei irgendwas aus dem Regal. Das ist kein Angriff auf ihn, das ist einfach wie Menschen mit Verhaltensänderungen funktionieren. Die vakuumverpackte wäre da ehrlich gesagt der realistischere Einstieg. Weniger romantisch, aber wahrscheinlich das was tatsächlich passiert. Was ich noch nicht gesagt habe: elvira_k hat sich seit Beitrag 1 nicht mehr gemeldet. Ich hoffe, wir haben ihr nicht mit Mundflora und Pektinstrukturen den Appetit auf Carpaccio verdorben.
Zitat von ms_77die vakuumverpackte Beete aus dem Supermarkt die man tatsächlich jeden Dienstag kauft und isst doch besser als die frische vom Markt die man dreimal im Jahr macht
Das ist der einzige wirklich pragmatische Punkt im ganzen Thread, und ich bin überrascht, dass er von dir kommt und nicht von elvira_k, die die Ausgangsfrage gestellt hat. Konsistenz schlägt Optimalität, das gilt in der IT genauso wie offenbar beim Blutdruck. Was mich bei deinem Vater-Beispiel aber stört: "hat funktioniert soweit ich weiß" ist genau die Kategorie, die wir vorhin bei jana_w und rotebeete_fan noch kritisiert haben. Ich sag das nicht um kleinlich zu sein. Aber der Maßstab gilt in beide Richtungen. @ms_77 dein Schwager, der jetzt auf echtes Gemüse umsteigen will - das ist gut, aber ich würde wetten, er kauft jetzt einmal frische Beete, findet den Aufwand zu groß, und ist in drei Wochen wieder bei irgendwas aus dem Regal. Das ist kein Angriff auf ihn, das ist einfach wie Menschen mit Verhaltensänderungen funktionieren. Die vakuumverpackte wäre da ehrlich gesagt der realistischere Einstieg. Weniger romantisch, aber wahrscheinlich das was tatsächlich passiert. Was ich noch nicht gesagt habe: elvira_k hat sich seit Beitrag 1 nicht mehr gemeldet. Ich hoffe, wir haben ihr nicht mit Mundflora und Pektinstrukturen den Appetit auf Carpaccio verdorben.
Zitat von ms_77 am September 8, 2026, 21:40 UhrZitat von n.feldelvira_k hat sich seit Beitrag 1 nicht mehr gemeldet
ja das hab ich auch gerade gedacht. Die Frau wollte wissen ob Carpaccio sinnvoll ist und wir haben ihr Mundflora, Pektinstrukturen und Zahnpasta hingeworfen. Gut möglich dass sie einfach kurz die Beete kocht und isst während wir hier noch tippen. @n.feld und was deinen Wette wegen meinem Schwager angeht - da hast du wahrscheinlich recht. Ich kenn den seit 20 Jahren. Der kauft einmal frische Beete, schält die, hat dann rote Hände und die Küche sieht aus wie ein Tatortfoto, und dann ist er wieder bei Kapseln oder lässt es ganz. Das ist sein Muster bei allem. Hat mal angefangen selbst Brot zu backen, drei Wochen später stand die Küchenmaschine wieder unbenutzt rum. Vakuumverpackt wäre da wirklich die ehrlichere Empfehlung für den Typ. Das würde ich ihm auch sagen wenn er nicht mein Schwager wäre und ich dann Ärger mit meiner Frau kriege. Was mich aber noch beschäftigt bei deinem Punkt mit Konsistenz schlägt Optimalität - das gilt ja auch für den ganzen Roh-vs-Gekocht Kram hier. Wenn jemand nur roh isst weil er gelesen hat dass das besser ist, aber nach drei Wochen aufhört weil ihm der Aufwand zu groß wird, dann hat die Frau mit der gekochten Suppe jeden Dienstag schlicht gewonnen. Das ist eigentlich das einzige was aus dem ganzen Thread übrig bleibt wenn man ehrlich ist.
Zitat von n.feldelvira_k hat sich seit Beitrag 1 nicht mehr gemeldet
ja das hab ich auch gerade gedacht. Die Frau wollte wissen ob Carpaccio sinnvoll ist und wir haben ihr Mundflora, Pektinstrukturen und Zahnpasta hingeworfen. Gut möglich dass sie einfach kurz die Beete kocht und isst während wir hier noch tippen. @n.feld und was deinen Wette wegen meinem Schwager angeht - da hast du wahrscheinlich recht. Ich kenn den seit 20 Jahren. Der kauft einmal frische Beete, schält die, hat dann rote Hände und die Küche sieht aus wie ein Tatortfoto, und dann ist er wieder bei Kapseln oder lässt es ganz. Das ist sein Muster bei allem. Hat mal angefangen selbst Brot zu backen, drei Wochen später stand die Küchenmaschine wieder unbenutzt rum. Vakuumverpackt wäre da wirklich die ehrlichere Empfehlung für den Typ. Das würde ich ihm auch sagen wenn er nicht mein Schwager wäre und ich dann Ärger mit meiner Frau kriege. Was mich aber noch beschäftigt bei deinem Punkt mit Konsistenz schlägt Optimalität - das gilt ja auch für den ganzen Roh-vs-Gekocht Kram hier. Wenn jemand nur roh isst weil er gelesen hat dass das besser ist, aber nach drei Wochen aufhört weil ihm der Aufwand zu groß wird, dann hat die Frau mit der gekochten Suppe jeden Dienstag schlicht gewonnen. Das ist eigentlich das einzige was aus dem ganzen Thread übrig bleibt wenn man ehrlich ist.
Zitat von n.feld am September 8, 2026, 22:11 UhrZitat von ms_77das ist eigentlich das einzige was aus dem ganzen Thread übrig bleibt wenn man ehrlich ist
Stimmt, aber das hättest du auch in Beitrag 2 schreiben können. Der Rest war größtenteils Ausschmückung, mich eingeschlossen. Was mich an deinem Schwager-Beispiel aber noch interessiert, und das ist ein Punkt den wir nicht hatten: er setzt jetzt die Kapseln ab. Gut. Aber auf was genau wartet er danach? Wenn der Grund für die Kapseln Blutdruck war, dann gehört das Thema zu einem Arzt, nicht zu einem Forumthread und nicht zur vakuumverpackten Beete im Supermarkt. Das ist kein Plädoyer für Kapseln. Das ist der Punkt, dass "echtes Gemüse anfangen" kein Therapieplan ist. @ms_77 ich frag das konkret: hat dein Schwager überhaupt einen Arzt der das begleitet, oder läuft das so wie bei vielen, selbst optimieren bis was auffällt. Weil wenn der Blutdruck tatsächlich das Problem ist, dann ist die Beete-Frage komplett nachrangig gegenüber dieser.
Zitat von ms_77das ist eigentlich das einzige was aus dem ganzen Thread übrig bleibt wenn man ehrlich ist
Stimmt, aber das hättest du auch in Beitrag 2 schreiben können. Der Rest war größtenteils Ausschmückung, mich eingeschlossen. Was mich an deinem Schwager-Beispiel aber noch interessiert, und das ist ein Punkt den wir nicht hatten: er setzt jetzt die Kapseln ab. Gut. Aber auf was genau wartet er danach? Wenn der Grund für die Kapseln Blutdruck war, dann gehört das Thema zu einem Arzt, nicht zu einem Forumthread und nicht zur vakuumverpackten Beete im Supermarkt. Das ist kein Plädoyer für Kapseln. Das ist der Punkt, dass "echtes Gemüse anfangen" kein Therapieplan ist. @ms_77 ich frag das konkret: hat dein Schwager überhaupt einen Arzt der das begleitet, oder läuft das so wie bei vielen, selbst optimieren bis was auffällt. Weil wenn der Blutdruck tatsächlich das Problem ist, dann ist die Beete-Frage komplett nachrangig gegenüber dieser.