Rote Beete roh vs. gekocht – schmeckt das wirklich so anders?
Zitat von leni_k am September 24, 2026, 08:12 UhrIch bin grad dabei, mein Training-Ernährungs-Setup ein bisschen umzubauen, und Rote Beete taucht überall auf sobald man anfängt zum Thema Nitrat zu recherchieren. Hab also letzte Woche zum ersten Mal frische Knolle vom Naschmarkt gekauft, nicht das vakuumverpackte Zeug aus dem Billa. Gekocht kenn ich das irgendwie aus der Kindheit, so lauwarm mit Essig... ehrlich gesagt war das nie so mein Ding. Dieser erdige Nachgeschmack ist halt gewöhnungsbedürftig. Aber dann hab ich irgendwo gelesen dass man Rote Beete auch roh essen kann, gerieben oder in dünne Scheiben gehobelt. Also hab ich das mal probiert - und die Textur ist tatsächlich komplett anders. Fast ein bisschen wie Kohlrabi? Weniger muffig auch irgendwie. Die Frage die mich jetzt beschäftigt: verliert das Gemüse beim Kochen wirklich so viel von seinen guten Sachen, oder ist das wieder so ein Mythos der durchs Internet geistert? Meine Hausärztin hat mal pauschal gesagt "je weniger Hitze desto mehr Inhaltsstoffe" aber das war jetzt nicht super spezifisch auf Rote Beete bezogen. Und noch was - das mit den Flecken ist wirklich nicht ohne. Ich hab jetzt zwei helle Schneidbretter die aussehen als hätt ich Fingermalfarbe draufgeschüttet. Handschuhe hab ich vergessen natürlich, passiert mir kein zweites Mal. Hat wer Erfahrung damit, wie viel die Zubereitungsart den Geschmack wirklich verändert? Und rohe Rote Beete im Smoothie, ist das trinkbar oder einfach nur mutig? schauen wir mal was ihr sagt, danke schon mal!
Ich bin grad dabei, mein Training-Ernährungs-Setup ein bisschen umzubauen, und Rote Beete taucht überall auf sobald man anfängt zum Thema Nitrat zu recherchieren. Hab also letzte Woche zum ersten Mal frische Knolle vom Naschmarkt gekauft, nicht das vakuumverpackte Zeug aus dem Billa. Gekocht kenn ich das irgendwie aus der Kindheit, so lauwarm mit Essig... ehrlich gesagt war das nie so mein Ding. Dieser erdige Nachgeschmack ist halt gewöhnungsbedürftig. Aber dann hab ich irgendwo gelesen dass man Rote Beete auch roh essen kann, gerieben oder in dünne Scheiben gehobelt. Also hab ich das mal probiert - und die Textur ist tatsächlich komplett anders. Fast ein bisschen wie Kohlrabi? Weniger muffig auch irgendwie. Die Frage die mich jetzt beschäftigt: verliert das Gemüse beim Kochen wirklich so viel von seinen guten Sachen, oder ist das wieder so ein Mythos der durchs Internet geistert? Meine Hausärztin hat mal pauschal gesagt "je weniger Hitze desto mehr Inhaltsstoffe" aber das war jetzt nicht super spezifisch auf Rote Beete bezogen. Und noch was - das mit den Flecken ist wirklich nicht ohne. Ich hab jetzt zwei helle Schneidbretter die aussehen als hätt ich Fingermalfarbe draufgeschüttet. Handschuhe hab ich vergessen natürlich, passiert mir kein zweites Mal. Hat wer Erfahrung damit, wie viel die Zubereitungsart den Geschmack wirklich verändert? Und rohe Rote Beete im Smoothie, ist das trinkbar oder einfach nur mutig? schauen wir mal was ihr sagt, danke schon mal!
Zitat von elvira_k am September 24, 2026, 08:41 Uhr@leni_k Das mit dem Smoothie würde ich mir ehrlich gesagt sparen, wenn ich nicht gerade zum Sportler trainiere. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht mit gekochter Rote Beete, die ich püriert habe - aber das war eher ein Experiment in einem Moment wo ich viel Zeit hatte. Roh gerieben im Smoothie stelle ich mir vor schmeckt man nur noch die Erde, und dann wird es auch noch kalt und irgendwie pastös. Was mich bei Ihrer Frage beschäftigt: Sie sprechen von Nitrat und Inhaltsstoffen, aber ich würde da ganz ehrlich nicht zu viel reininterpretieren. Wenn der Hausarzt zu mir sagt "essen Sie mehr Rote Beete", dann meine ich, er meint das so wie es ist - gekocht, roh, eingekocht, ist ihm wahrscheinlich ziemlich egal. Die Hauptsache ist, man isst sie regelmäßig. In meinem Garten habe ich beobachtet, dass die Beete die ich gleich nach der Ernte verarbeitet habe, deutlich besser schmecken als die die ich erst tagelang lagern musste. Zum Fleckenproblem - ja, die Handschuhe sind wirklich nicht optional. Aber noch ein Tipp: Wenn Sie die Beete im Ofen garen statt zu kochen, färbt das Wasser weniger ab und die Schneidbretter bleiben verschont. Und die Textur wird irgendwie cremiger, finde ich. Ihre Beobachtung mit dem Kohlrabi-artigen - das ist interessant. Vielleicht liegt das auch daran dass Sie eine gute frische Knolle erwischt haben.
@leni_k Das mit dem Smoothie würde ich mir ehrlich gesagt sparen, wenn ich nicht gerade zum Sportler trainiere. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht mit gekochter Rote Beete, die ich püriert habe - aber das war eher ein Experiment in einem Moment wo ich viel Zeit hatte. Roh gerieben im Smoothie stelle ich mir vor schmeckt man nur noch die Erde, und dann wird es auch noch kalt und irgendwie pastös. Was mich bei Ihrer Frage beschäftigt: Sie sprechen von Nitrat und Inhaltsstoffen, aber ich würde da ganz ehrlich nicht zu viel reininterpretieren. Wenn der Hausarzt zu mir sagt "essen Sie mehr Rote Beete", dann meine ich, er meint das so wie es ist - gekocht, roh, eingekocht, ist ihm wahrscheinlich ziemlich egal. Die Hauptsache ist, man isst sie regelmäßig. In meinem Garten habe ich beobachtet, dass die Beete die ich gleich nach der Ernte verarbeitet habe, deutlich besser schmecken als die die ich erst tagelang lagern musste. Zum Fleckenproblem - ja, die Handschuhe sind wirklich nicht optional. Aber noch ein Tipp: Wenn Sie die Beete im Ofen garen statt zu kochen, färbt das Wasser weniger ab und die Schneidbretter bleiben verschont. Und die Textur wird irgendwie cremiger, finde ich. Ihre Beobachtung mit dem Kohlrabi-artigen - das ist interessant. Vielleicht liegt das auch daran dass Sie eine gute frische Knolle erwischt haben.
Zitat von leni_k am September 24, 2026, 09:52 UhrZitat von elvira_kgleich nach der Ernte verarbeitet habe deutlich besser schmecken
das glaub ich dir sofort - beim Naschmarkt-Exemplar letzte Woche hab ich das auch irgendwie gespürt, dass das halt frisch war und nicht schon ewig rumgelegen ist. aber @elvira_k, der Ofen-Tipp interessiert mich jetzt wirklich. ich hab das noch nie gemacht - meinst du einfach einwickeln in Alufolie und dann bei welcher Temperatur ungefähr? weil das mit dem weniger Färben klingt schon gut, ich will nicht nochmal mein Schneidbrett ruinieren. was mich grad noch beschäftigt: du schreibst, dem Hausarzt ist es egal ob roh oder gekocht. mag sein, aber wenn der Nitrat-Gehalt wirklich relevant ist für Ausdauerleistung dann ist das eben nicht egal. hab in einem Sporternährungs-Newsletter gelesen (war von einem Sportwissenschaftler aus Graz, kein Werbeding) dass Hitze den Nitratgehalt kaum verändert aber andere sekundäre Pflanzenstoffe schon. also jetzt weiß ich auch nicht genau was ich priorisieren soll. der Smoothie bleibt vorerst auf Eis, das klingt mir ehrlich gesagt auch zu abenteuerlich für einen normalen Dienstagmorgen vor der Arbeit.
Zitat von elvira_kgleich nach der Ernte verarbeitet habe deutlich besser schmecken
das glaub ich dir sofort - beim Naschmarkt-Exemplar letzte Woche hab ich das auch irgendwie gespürt, dass das halt frisch war und nicht schon ewig rumgelegen ist. aber @elvira_k, der Ofen-Tipp interessiert mich jetzt wirklich. ich hab das noch nie gemacht - meinst du einfach einwickeln in Alufolie und dann bei welcher Temperatur ungefähr? weil das mit dem weniger Färben klingt schon gut, ich will nicht nochmal mein Schneidbrett ruinieren. was mich grad noch beschäftigt: du schreibst, dem Hausarzt ist es egal ob roh oder gekocht. mag sein, aber wenn der Nitrat-Gehalt wirklich relevant ist für Ausdauerleistung dann ist das eben nicht egal. hab in einem Sporternährungs-Newsletter gelesen (war von einem Sportwissenschaftler aus Graz, kein Werbeding) dass Hitze den Nitratgehalt kaum verändert aber andere sekundäre Pflanzenstoffe schon. also jetzt weiß ich auch nicht genau was ich priorisieren soll. der Smoothie bleibt vorerst auf Eis, das klingt mir ehrlich gesagt auch zu abenteuerlich für einen normalen Dienstagmorgen vor der Arbeit.
Zitat von elvira_k am September 24, 2026, 10:04 Uhr@leni_k Ah ja jetzt verstehe ich besser wo Sie hinwollen. Das mit dem Sporternährungs-Newsletter - da muss ich ehrlich sagen, das geht mir ein bisschen über den Kopf. Ich bin keine Sportlerin, mein Hausarzt hat mir geraten mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, nicht wegen Ausdauer oder Nitrat-Optimierung. Aber zur Ofen-Sache: Ja, einfach einwickeln, 180 Grad, etwa 45 bis 60 Minuten je nachdem wie groß die Knollen sind. Man kann auch einen Topf mit Deckel nehmen, das geht auch. Der Vorteil ist wirklich dass die Beete sozusagen im eigenen Saft garen und nicht so viel Farbe ins Wasser geht. Und geschmacklich - also bei mir persönlich schmecken die Beeten aus dem Ofen süßer, weniger erdig. Was mich aber beschäftigt: Sie sprechen davon dass Sie nicht wissen was Sie priorisieren sollen. Aber ehrlich gesagt, wenn Sie trainieren und das mit dem Nitrat ernst meinen, dann würde ich Ihnen einfach sagen - essen Sie die Beete so wie es Ihnen schmeckt und passt. Ob roh oder gekocht spielt doch weniger Rolle als dass Sie sie regelmäßig essen. Bei mir im Garten merke ich, dass ich im Herbst wenn ich viel ernten, einfach das mache was praktisch ist - manchmal gekocht, manchmal roh als Salat. Und meinem Blutdruck geht es besser. Das reicht mir als Beweis. Die Frage ob es dann noch "optimal" für Sport ist - da müssen Sie sich eher an jemanden wenden der das spezifisch weiß.
@leni_k Ah ja jetzt verstehe ich besser wo Sie hinwollen. Das mit dem Sporternährungs-Newsletter - da muss ich ehrlich sagen, das geht mir ein bisschen über den Kopf. Ich bin keine Sportlerin, mein Hausarzt hat mir geraten mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, nicht wegen Ausdauer oder Nitrat-Optimierung. Aber zur Ofen-Sache: Ja, einfach einwickeln, 180 Grad, etwa 45 bis 60 Minuten je nachdem wie groß die Knollen sind. Man kann auch einen Topf mit Deckel nehmen, das geht auch. Der Vorteil ist wirklich dass die Beete sozusagen im eigenen Saft garen und nicht so viel Farbe ins Wasser geht. Und geschmacklich - also bei mir persönlich schmecken die Beeten aus dem Ofen süßer, weniger erdig. Was mich aber beschäftigt: Sie sprechen davon dass Sie nicht wissen was Sie priorisieren sollen. Aber ehrlich gesagt, wenn Sie trainieren und das mit dem Nitrat ernst meinen, dann würde ich Ihnen einfach sagen - essen Sie die Beete so wie es Ihnen schmeckt und passt. Ob roh oder gekocht spielt doch weniger Rolle als dass Sie sie regelmäßig essen. Bei mir im Garten merke ich, dass ich im Herbst wenn ich viel ernten, einfach das mache was praktisch ist - manchmal gekocht, manchmal roh als Salat. Und meinem Blutdruck geht es besser. Das reicht mir als Beweis. Die Frage ob es dann noch "optimal" für Sport ist - da müssen Sie sich eher an jemanden wenden der das spezifisch weiß.
Zitat von leni_k am September 24, 2026, 10:13 Uhr@elvira_k der Blutdruck-Kontext macht das natürlich komplett anders, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. da ist das "essen was schmeckt" wahrscheinlich wirklich die beste Antwort. aber
Zitat von elvira_kessen Sie sie so wie es Ihnen schmeckt und passt
- okay ja, grundsätzlich stimmt das. nur ist halt genau das mein Problem: ich weiß noch nicht so richtig wie ich sie am liebsten mag. das ist ja der ganze Grund warum ich hier frage. drei Wochen Erfahrung und ich bin noch voll im Ausprobier-Modus. was mich bei deinem Ofen-Tipp jetzt wirklich reizt ist das mit dem "süßer". weil das wäre für mich eigentlich der Schlüssel. der erdige Geschmack ist das was mich bremst, nicht die Textur oder sonstwas. falls der beim Ofen-Garen wirklich zurückgeht dann wär das schon ein Argument. ich überleg ob ich das am Wochenende teste, ich hab eh grad mehr Zeit als unter der Woche wenn ich nach dem Laufen noch irgendwie essen will ohne ewig in der Küche zu stehen. nur noch eine Sache die mich beschäftigt: du sagst 180 Grad, 45-60 Minuten - muss die Knolle da vorher geschält werden oder geht das ungeschält? weil das wäre natürlich praktisch dann spar ich mir zumindest die Schneidebretter-Katastrophe.
@elvira_k der Blutdruck-Kontext macht das natürlich komplett anders, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. da ist das "essen was schmeckt" wahrscheinlich wirklich die beste Antwort. aber
Zitat von elvira_kessen Sie sie so wie es Ihnen schmeckt und passt
- okay ja, grundsätzlich stimmt das. nur ist halt genau das mein Problem: ich weiß noch nicht so richtig wie ich sie am liebsten mag. das ist ja der ganze Grund warum ich hier frage. drei Wochen Erfahrung und ich bin noch voll im Ausprobier-Modus. was mich bei deinem Ofen-Tipp jetzt wirklich reizt ist das mit dem "süßer". weil das wäre für mich eigentlich der Schlüssel. der erdige Geschmack ist das was mich bremst, nicht die Textur oder sonstwas. falls der beim Ofen-Garen wirklich zurückgeht dann wär das schon ein Argument. ich überleg ob ich das am Wochenende teste, ich hab eh grad mehr Zeit als unter der Woche wenn ich nach dem Laufen noch irgendwie essen will ohne ewig in der Küche zu stehen. nur noch eine Sache die mich beschäftigt: du sagst 180 Grad, 45-60 Minuten - muss die Knolle da vorher geschält werden oder geht das ungeschält? weil das wäre natürlich praktisch dann spar ich mir zumindest die Schneidebretter-Katastrophe.
Zitat von elvira_k am September 24, 2026, 10:57 Uhr@leni_k Ungeschält geht das auf jeden Fall, das ist sogar der praktischere Weg. Die Schale platzt beim Garen auf und die Knolle lässt sich danach viel leichter schälen - die Haut kommt einfach ab wenn man sie unter kaltem Wasser reibt. Das habe ich jahrelang falsch gemacht, immer vorher geschält und dann die ganzen Flecken, bis mir eine Nachbarin das gezeigt hat.
Zitat von leni_kder erdige Geschmack ist das was mich bremst
- da kann ich nachvollziehen dass dich das frustiriert. Aber ehrlich gesagt, wenn der Ofen-Trick bei mir funktioniert, liegt das vielleicht auch daran dass ich meine Beeten selbst anbau und die Sorte kenne. Die vom Naschmarkt könnten auch einfach eine andere Sorte sein manche sind von Haus aus erdiger als andere. Das merke ich immer wenn ich Bekannte zum Probieren einlade - die einen sagen sofort "ach ja, viel milder" und anderen schmeckt es trotzdem noch wie feuchte Erde, um es mal so zu sagen. Vielleicht ist das auch einfach eine Gewöhnungssache, und nach ein paar Mal beim Ofen-Garen findest du deinen Rhythmus. Beim Wochenende testen ist auf jeden Fall klug, wenn du mehr Zeit hast kannst du auch mehrere Varianten parallel machen - eine ungeschält im Ofen, vielleicht eine auch mal am Stück kochen zum Vergleich. Dann siehst du selbst welche Methode dir persönlich besser liegt.
@leni_k Ungeschält geht das auf jeden Fall, das ist sogar der praktischere Weg. Die Schale platzt beim Garen auf und die Knolle lässt sich danach viel leichter schälen - die Haut kommt einfach ab wenn man sie unter kaltem Wasser reibt. Das habe ich jahrelang falsch gemacht, immer vorher geschält und dann die ganzen Flecken, bis mir eine Nachbarin das gezeigt hat.
Zitat von leni_kder erdige Geschmack ist das was mich bremst
- da kann ich nachvollziehen dass dich das frustiriert. Aber ehrlich gesagt, wenn der Ofen-Trick bei mir funktioniert, liegt das vielleicht auch daran dass ich meine Beeten selbst anbau und die Sorte kenne. Die vom Naschmarkt könnten auch einfach eine andere Sorte sein manche sind von Haus aus erdiger als andere. Das merke ich immer wenn ich Bekannte zum Probieren einlade - die einen sagen sofort "ach ja, viel milder" und anderen schmeckt es trotzdem noch wie feuchte Erde, um es mal so zu sagen. Vielleicht ist das auch einfach eine Gewöhnungssache, und nach ein paar Mal beim Ofen-Garen findest du deinen Rhythmus. Beim Wochenende testen ist auf jeden Fall klug, wenn du mehr Zeit hast kannst du auch mehrere Varianten parallel machen - eine ungeschält im Ofen, vielleicht eine auch mal am Stück kochen zum Vergleich. Dann siehst du selbst welche Methode dir persönlich besser liegt.
Zitat von leni_k am September 24, 2026, 11:08 UhrZitat von elvira_kmanche sind von Haus aus erdiger als andere
das hätte ich gar nicht gewusst, dass das so stark sortenabhängig ist. ich hab die Knolle einfach genommen was der Stand hatte, keine Ahnung welche Sorte das war. vielleicht wär das mal eine Frage wert beim nächsten Naschmarkt-Besuch, ob die Standler das überhaupt wissen. der Trick mit dem Schälen nach dem Garen ist aber wirklich gut. das leuchtet mir ein und ich versteh nicht warum das nicht überall so beschrieben wird wenn man Rezepte liest - da steht immer "schälen, würfeln" und dann sitzt man da mit lila Händen. was mich bei deinem Vergleichs-Vorschlag (Ofen vs. kochen am Stück) noch beschäftigt: ich hab jetzt noch zwei Knollen liegen, die müssen diese Woche weg. vielleicht test ich das doch früher als gedacht. was ich aber noch nicht kapier - wenn die Schale nach dem Ofengaren so leicht abgeht, wie mach ich das dann ohne dass die Knolle noch kochend heiß ist und ich mir dabei die Finger verbrenn? kurz abkühlen lassen reicht da?
Zitat von elvira_kmanche sind von Haus aus erdiger als andere
das hätte ich gar nicht gewusst, dass das so stark sortenabhängig ist. ich hab die Knolle einfach genommen was der Stand hatte, keine Ahnung welche Sorte das war. vielleicht wär das mal eine Frage wert beim nächsten Naschmarkt-Besuch, ob die Standler das überhaupt wissen. der Trick mit dem Schälen nach dem Garen ist aber wirklich gut. das leuchtet mir ein und ich versteh nicht warum das nicht überall so beschrieben wird wenn man Rezepte liest - da steht immer "schälen, würfeln" und dann sitzt man da mit lila Händen. was mich bei deinem Vergleichs-Vorschlag (Ofen vs. kochen am Stück) noch beschäftigt: ich hab jetzt noch zwei Knollen liegen, die müssen diese Woche weg. vielleicht test ich das doch früher als gedacht. was ich aber noch nicht kapier - wenn die Schale nach dem Ofengaren so leicht abgeht, wie mach ich das dann ohne dass die Knolle noch kochend heiß ist und ich mir dabei die Finger verbrenn? kurz abkühlen lassen reicht da?
Zitat von elvira_k am September 24, 2026, 11:16 Uhr@leni_k Ja einfach kurz abkühlen lassen, zwei, drei Minuten reichen vollkommen. Ich leg die dann auf einen Teller und wenn ich merke dass sie noch zu heiß sind, nehm ich ein feuchtes Tuch. Die Schale geht dann wirkich ab wie Papier auch wenn sie noch warm ist - du musst nicht bis zum Erkalten warten. Das mit den Sorten ist tatsächlich ein Punkt, den ich anfangs auch unterschätzt habe. Bei mir im Garten hab ich jahrelang einfach gepflanzt was gerade da war, und irgendwann ist mir aufgefallen dass die einen Jahren deutlich milder schmecken als andere. Jetzt baue ich gezielt zwei, drei Sorten an damit ich Abwechslung habe. Wenn du beim Naschmarkt nachfragst - manche Standler wissen das wirklich, andere interessiert es nicht. Aber es lohnt sich zu fragen, ehrlich gesagt. Was mich bei deinem Plan beschäftigt: Du sagst die Knollen müssen diese Woche weg, aber vielleicht wäre es klüger die erst mal zu lagern und das Testen aufs Wochenende zu schieben? Ich weiß, das klingt konservativ, aber unter der Woche wenn du nach dem Laufen nachhause kommst ist das keine ideale Situation um zwei verschiedene Varianten parallel zu machen. Du wirst abgelenkt, es wird gehetzt, und dann merkst du gar nicht richtig was du da schmeckst. Das Wochenende hast du ja selbst schon erwähnt, da hast du die Ruhe dafür. Eine Knolle im Keller zu lagern geht problemlos - kühl, dunkel, nicht neben den Kartoffeln. Die halten da locker zwei, drei Wochen.
@leni_k Ja einfach kurz abkühlen lassen, zwei, drei Minuten reichen vollkommen. Ich leg die dann auf einen Teller und wenn ich merke dass sie noch zu heiß sind, nehm ich ein feuchtes Tuch. Die Schale geht dann wirkich ab wie Papier auch wenn sie noch warm ist - du musst nicht bis zum Erkalten warten. Das mit den Sorten ist tatsächlich ein Punkt, den ich anfangs auch unterschätzt habe. Bei mir im Garten hab ich jahrelang einfach gepflanzt was gerade da war, und irgendwann ist mir aufgefallen dass die einen Jahren deutlich milder schmecken als andere. Jetzt baue ich gezielt zwei, drei Sorten an damit ich Abwechslung habe. Wenn du beim Naschmarkt nachfragst - manche Standler wissen das wirklich, andere interessiert es nicht. Aber es lohnt sich zu fragen, ehrlich gesagt. Was mich bei deinem Plan beschäftigt: Du sagst die Knollen müssen diese Woche weg, aber vielleicht wäre es klüger die erst mal zu lagern und das Testen aufs Wochenende zu schieben? Ich weiß, das klingt konservativ, aber unter der Woche wenn du nach dem Laufen nachhause kommst ist das keine ideale Situation um zwei verschiedene Varianten parallel zu machen. Du wirst abgelenkt, es wird gehetzt, und dann merkst du gar nicht richtig was du da schmeckst. Das Wochenende hast du ja selbst schon erwähnt, da hast du die Ruhe dafür. Eine Knolle im Keller zu lagern geht problemlos - kühl, dunkel, nicht neben den Kartoffeln. Die halten da locker zwei, drei Wochen.
Zitat von leni_k am September 24, 2026, 11:39 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_knicht neben den Kartoffeln
das ist mir neu, warum nicht? ich hab die ehrlich gesagt einfach in die Schublade vom Gemüsefach gestellt, hoffentlich ist das okay für die nächsten Tage. und der Tip mit dem feuchten Tuch ist gut - ich hätt das einfach mit bloßen Händen probiert und dann wieder geschimpft. ich lern halt langsam 😅
was deine Einschätzung angeht, unter der Woche gehetzt zu testen - ja, da hast du wahrscheinlich recht. ich bin nach langen Lauf-Einheiten sowieso nicht mehr in der Stimmung für Experimente. da will ich was Fertiges, kein Vergleichstest. aber ich glaub ich schau trotzdem ob ich heute Abend zumindest eine Knolle in den Ofen schieb, einfach so - nicht als systematischer Test, sondern weil sie weg muss. wenn ich dabei nichts sorgfältig vergleiche, ist das auch okay. was mich jetzt aber wirklich interessiert, du baust gezielt mehrere Sorten an - gibt es da irgendwas das du für jemanden empfehlen würdest der eher nicht der Erde-Fan ist? weil ich beim Naschmarkt ja keine Ahnung hab was ich fragen soll außer "die mildere bitte".
Zitat von elvira_knicht neben den Kartoffeln
das ist mir neu, warum nicht? ich hab die ehrlich gesagt einfach in die Schublade vom Gemüsefach gestellt, hoffentlich ist das okay für die nächsten Tage. und der Tip mit dem feuchten Tuch ist gut - ich hätt das einfach mit bloßen Händen probiert und dann wieder geschimpft. ich lern halt langsam 😅
was deine Einschätzung angeht, unter der Woche gehetzt zu testen - ja, da hast du wahrscheinlich recht. ich bin nach langen Lauf-Einheiten sowieso nicht mehr in der Stimmung für Experimente. da will ich was Fertiges, kein Vergleichstest. aber ich glaub ich schau trotzdem ob ich heute Abend zumindest eine Knolle in den Ofen schieb, einfach so - nicht als systematischer Test, sondern weil sie weg muss. wenn ich dabei nichts sorgfältig vergleiche, ist das auch okay. was mich jetzt aber wirklich interessiert, du baust gezielt mehrere Sorten an - gibt es da irgendwas das du für jemanden empfehlen würdest der eher nicht der Erde-Fan ist? weil ich beim Naschmarkt ja keine Ahnung hab was ich fragen soll außer "die mildere bitte".
Zitat von elvira_k am September 24, 2026, 11:55 Uhr@leni_k Mit den Kartoffeln zusammen lagern ist blöd, weil die Kartoffeln Ethylen ausströmen und das lässt die Rote Beete schneller verderben. Das Gemüsefach ist aber völlig in Ordnung, da hast du nichts falsch gemacht. Nur eben nicht direkt daneben wenn du einen separaten Kartoffelkasten hast, aber das ist eher was für mich im Keller.
Zitat von leni_kgibt es da irgendwas das du für jemanden empfehlen würdest der eher nicht der Erde-Fan ist
Das ist die richtige Frage. Also bei mir persönlich - ich bin von den Sorten her schon lange bei Chioggia hängengeblieben, die hat weiße und rote Ringe innen und schmeckt deutlich süßer, weniger erdig. Die gibt es auch auf manchen Märkten, aber ehrlich gesagt nicht überall. Und dann noch die klassischen Sorten wie Detroit oder Ägyptische - wobei ich bei der Ägyptischen festgestellt habe, dass die bei mir im Garten je nach Jahr ganz unterschiedlich schmecken können. Der Punkt ist aber - wenn du beim Naschmarkt fragst und sie dir was empfehlen würde ich einfach eine kleine Probe kaufen. Zwei, drei Knollen. Dann machst du einen Kosttest roh und eine gekocht, und wenn dir die Sorte nicht taugt, hast du wenigstens nicht zehn Kilo im Keller. Ich weiß, das klingt aufwändig, aber es erspart dir am Ende die Frustration. Weil ehrlich gesagt - wenn die Sorte dir grundsätzlich nicht liegt, dann hilft dir auch kein Ofentrick.
@leni_k Mit den Kartoffeln zusammen lagern ist blöd, weil die Kartoffeln Ethylen ausströmen und das lässt die Rote Beete schneller verderben. Das Gemüsefach ist aber völlig in Ordnung, da hast du nichts falsch gemacht. Nur eben nicht direkt daneben wenn du einen separaten Kartoffelkasten hast, aber das ist eher was für mich im Keller.
Zitat von leni_kgibt es da irgendwas das du für jemanden empfehlen würdest der eher nicht der Erde-Fan ist
Das ist die richtige Frage. Also bei mir persönlich - ich bin von den Sorten her schon lange bei Chioggia hängengeblieben, die hat weiße und rote Ringe innen und schmeckt deutlich süßer, weniger erdig. Die gibt es auch auf manchen Märkten, aber ehrlich gesagt nicht überall. Und dann noch die klassischen Sorten wie Detroit oder Ägyptische - wobei ich bei der Ägyptischen festgestellt habe, dass die bei mir im Garten je nach Jahr ganz unterschiedlich schmecken können. Der Punkt ist aber - wenn du beim Naschmarkt fragst und sie dir was empfehlen würde ich einfach eine kleine Probe kaufen. Zwei, drei Knollen. Dann machst du einen Kosttest roh und eine gekocht, und wenn dir die Sorte nicht taugt, hast du wenigstens nicht zehn Kilo im Keller. Ich weiß, das klingt aufwändig, aber es erspart dir am Ende die Frustration. Weil ehrlich gesagt - wenn die Sorte dir grundsätzlich nicht liegt, dann hilft dir auch kein Ofentrick.