Rote Beete roh schälen - wie macht ihr das ohne Chaos?
Zitat von elvira_k am August 20, 2026, 09:13 UhrIch bin gerade wieder am Verzweifeln, und zwar beim Thema rohes Schälen. Die meiste Zeit koche ich meine Beete aus dem Garten, das ist praktisch und unkompliziert, aber letztens habe ich in einem Rezept gelesen, dass rohe Rote Beete viel mehr von ihren wertvollen Stoffen behält. Jetzt bin ich neugierig geworden, zumal mein Hausarzt ja immer sagt, ich soll mehr davon essen. Das Problem ist nur: sobald ich eine rohe Beete anschneiden will, färbt sie überall hin. Meine Hände sehen danach aus wie nach einem Überfall, und die Schneidebrett-Kratzer bekomme ich tagelang nicht weg. Ich habe schon mit Handschuhen versucht, aber irgendwie wird es trotzdem überall braun-rot. Beim letzten Mal habe ich auch noch meine Küchenschürze ruiniert, obwohl ich die eigentlich für andere Sachen brauchte. Manche Leute hier im Forum schwören ja auf rohe Rote Beete und sagen, dass der Geschmack ganz anders ist. Aber meine Frage ist: gibt es da einen Trick, wie man das hinbekommt ohne hinterher zu schauen wie ein Schlachthaus-Arbeiter? Oder nehmt ihr einfach hin, dass die Küche danach aussieht? Ich bin nicht wirklich verständnisvoll für so viel Aufwand, wenn das Ergebnis am Ende genauso schmeckt wie gekocht. Vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig für so was.
Ich bin gerade wieder am Verzweifeln, und zwar beim Thema rohes Schälen. Die meiste Zeit koche ich meine Beete aus dem Garten, das ist praktisch und unkompliziert, aber letztens habe ich in einem Rezept gelesen, dass rohe Rote Beete viel mehr von ihren wertvollen Stoffen behält. Jetzt bin ich neugierig geworden, zumal mein Hausarzt ja immer sagt, ich soll mehr davon essen. Das Problem ist nur: sobald ich eine rohe Beete anschneiden will, färbt sie überall hin. Meine Hände sehen danach aus wie nach einem Überfall, und die Schneidebrett-Kratzer bekomme ich tagelang nicht weg. Ich habe schon mit Handschuhen versucht, aber irgendwie wird es trotzdem überall braun-rot. Beim letzten Mal habe ich auch noch meine Küchenschürze ruiniert, obwohl ich die eigentlich für andere Sachen brauchte. Manche Leute hier im Forum schwören ja auf rohe Rote Beete und sagen, dass der Geschmack ganz anders ist. Aber meine Frage ist: gibt es da einen Trick, wie man das hinbekommt ohne hinterher zu schauen wie ein Schlachthaus-Arbeiter? Oder nehmt ihr einfach hin, dass die Küche danach aussieht? Ich bin nicht wirklich verständnisvoll für so viel Aufwand, wenn das Ergebnis am Ende genauso schmeckt wie gekocht. Vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig für so was.
Zitat von jana_w am August 20, 2026, 11:39 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kmeine Küchenschürze ruiniert
ja das kenn ich, ehrlich gesagt ist das Schürzen-Problem bei mir irgendwann der Auslöser gewesen mal nachzuschauen was da chemisch passiert. Der Farbstoff, Betanin heißt der, der zieht in poröse Oberflächen rein sobald er nass ist - deswegen hilft es tatsächlich, das Schneidebrett vorher kurz nass zu machen und dann sofort nach dem Schälen abzuwischen, bevor es eintrocknet. Trockener Saft ist das Problem, nasser Saft lässt sich noch wegwischen. Was ich selbst mache: ich schäle direkt über der Spüle, nicht auf dem Brett. Einfach Rübe in die Hand, Sparschäler drüber, Schalen fallen direkt ins Becken. Klingt nach nichts Besonderem aber das hat bei mir den Unterschied gemacht, weil die Tropfen eben nicht auf Holz oder Plastik landen sondern weggespült werden. Handschuhe ja, aber die müssen eng anliegen - die dicken Gummihandschuhe aus dem Haushalt machen das Schälen so unpräzise dass man mehr rutscht und mehr kleckert. Ich hab irgendwann auf die dünnen Einweg-Nitril umgestellt die aus der Apotheke, da hat man noch Gefühl in den Fingern. und die Schürze - ich mein, da gibt's ehrlich gesagt keine Wunderlösung außer eine nehmen die man wirklich opfern kann. Rote Beete und helle Küchentextilien, das geht einfach nicht zusammen.
Zitat von elvira_kmeine Küchenschürze ruiniert
ja das kenn ich, ehrlich gesagt ist das Schürzen-Problem bei mir irgendwann der Auslöser gewesen mal nachzuschauen was da chemisch passiert. Der Farbstoff, Betanin heißt der, der zieht in poröse Oberflächen rein sobald er nass ist - deswegen hilft es tatsächlich, das Schneidebrett vorher kurz nass zu machen und dann sofort nach dem Schälen abzuwischen, bevor es eintrocknet. Trockener Saft ist das Problem, nasser Saft lässt sich noch wegwischen. Was ich selbst mache: ich schäle direkt über der Spüle, nicht auf dem Brett. Einfach Rübe in die Hand, Sparschäler drüber, Schalen fallen direkt ins Becken. Klingt nach nichts Besonderem aber das hat bei mir den Unterschied gemacht, weil die Tropfen eben nicht auf Holz oder Plastik landen sondern weggespült werden. Handschuhe ja, aber die müssen eng anliegen - die dicken Gummihandschuhe aus dem Haushalt machen das Schälen so unpräzise dass man mehr rutscht und mehr kleckert. Ich hab irgendwann auf die dünnen Einweg-Nitril umgestellt die aus der Apotheke, da hat man noch Gefühl in den Fingern. und die Schürze - ich mein, da gibt's ehrlich gesagt keine Wunderlösung außer eine nehmen die man wirklich opfern kann. Rote Beete und helle Küchentextilien, das geht einfach nicht zusammen.
Zitat von elvira_k am August 20, 2026, 15:00 Uhr@jana_w Das mit dem nassen Schneidebrett ist ja interessant, das hätte ich ehrlich gesagt nicht vermutet. Ich dachte immer Wasser macht es schlimmer, aber wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum dass der Saft nicht eindringt sondern oben bleibt und sich abwischen lässt. Das probiere ich beim nächsten Mal aus, wenn ich wieder eine rohe Beete schäle. Die Idee mit der Spüle ist aber wahrscheinlich der Knackpunkt für mich. Bei mir sitzt das Schneidebrett nämlich relativ weit weg vom Becken, und ich habe da immer gedacht, das ist zu unpraktisch. Aber wenn ich mir vorstelle ich stehe direkt an der Spüle und schäle dort, dann erspar ich mir ja tatsächlich die ganze Schmiererei auf dem Brett. Muss ich mir nur mal ein bisschen Überwindung nehmen weil ich das sonst nie so mache. Mit den dünnen Handschuhen aus der Apotheke werde ich es auch versuchen. Die dicken Gummihandschuhe haben mir auch schon auf die Nerven gegangen, man greift ja ständig daneben. Aber ehrlich gesagt bin ich bei sowas eher ungeduldig, wenn es zu fummelig wird lasse ich es schnell wieder bleiben. Vielleicht liegt es auch daran dass ich immer noch nicht ganz überzeugt bin ob die rohe Variante wirklich so viel besser schmeckt als gekocht. Aber gut, wenn der Aufwand kleiner ist als ich dachte, dann kann ich mir das ja mal in Ruhe anschauen. Edit: Kleine Korrektur. Es heißt natürlich "rote Beete", nicht "rohe Beete". 😅 Aber ihr wisst ja, was ich meine!
@jana_w Das mit dem nassen Schneidebrett ist ja interessant, das hätte ich ehrlich gesagt nicht vermutet. Ich dachte immer Wasser macht es schlimmer, aber wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum dass der Saft nicht eindringt sondern oben bleibt und sich abwischen lässt. Das probiere ich beim nächsten Mal aus, wenn ich wieder eine rohe Beete schäle. Die Idee mit der Spüle ist aber wahrscheinlich der Knackpunkt für mich. Bei mir sitzt das Schneidebrett nämlich relativ weit weg vom Becken, und ich habe da immer gedacht, das ist zu unpraktisch. Aber wenn ich mir vorstelle ich stehe direkt an der Spüle und schäle dort, dann erspar ich mir ja tatsächlich die ganze Schmiererei auf dem Brett. Muss ich mir nur mal ein bisschen Überwindung nehmen weil ich das sonst nie so mache. Mit den dünnen Handschuhen aus der Apotheke werde ich es auch versuchen. Die dicken Gummihandschuhe haben mir auch schon auf die Nerven gegangen, man greift ja ständig daneben. Aber ehrlich gesagt bin ich bei sowas eher ungeduldig, wenn es zu fummelig wird lasse ich es schnell wieder bleiben. Vielleicht liegt es auch daran dass ich immer noch nicht ganz überzeugt bin ob die rohe Variante wirklich so viel besser schmeckt als gekocht. Aber gut, wenn der Aufwand kleiner ist als ich dachte, dann kann ich mir das ja mal in Ruhe anschauen. Edit: Kleine Korrektur. Es heißt natürlich "rote Beete", nicht "rohe Beete". 😅 Aber ihr wisst ja, was ich meine!
Zitat von jana_w am August 20, 2026, 15:56 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kob die rohe Variante wirklich so viel besser schmeckt als gekocht
ich mein, das ist halt wirklich ne persönliche Sache - ich würd da keinen Druck machen. Ich esse beides, je nachdem was ich gerade vorhab. Roh hat mehr Biss, das stimmt, aber "besser" ist das nicht automatisch. was mich bei deinem Post aber ehrlich gesagt mehr beschäftigt: du sagst du wirst schnell ungeduldig wenn etwas zu fummelig wird. Das kenn ich, und ich glaub das ist der eigentliche Punkt warum das Schälen an der Spüle für dich funktionieren könnte - nicht weil es die eleganteste Methode ist, sondern weil man weniger Nacharbeit hat. Weniger putzen danach = weniger Frust insgesamt. ein Trick den ich noch nicht erwähnt hab: wenn du die Rübe vorher kurz ins Gefrierfach legst, so 15-20 Minuten, wird die Schale ein bisschen fester und lässt sich leichter abziehen ohne dass so viel Saft sofort rausläuft. Hab ich mal irgendwo aufgeschnappt - glaub in einem Kochblog, weiß aber nicht mehr welchem - und ausprobiert, und es stimmt tatsächlich. Macht die Rübe auch etwas weniger glitschig beim Halten. ach und wegen deinem Edit: "rohe Beete" hab ich sofort verstanden, ich tippe selbst so einen Mist wenn ich schnell schreibe 😄
Zitat von elvira_kob die rohe Variante wirklich so viel besser schmeckt als gekocht
ich mein, das ist halt wirklich ne persönliche Sache - ich würd da keinen Druck machen. Ich esse beides, je nachdem was ich gerade vorhab. Roh hat mehr Biss, das stimmt, aber "besser" ist das nicht automatisch. was mich bei deinem Post aber ehrlich gesagt mehr beschäftigt: du sagst du wirst schnell ungeduldig wenn etwas zu fummelig wird. Das kenn ich, und ich glaub das ist der eigentliche Punkt warum das Schälen an der Spüle für dich funktionieren könnte - nicht weil es die eleganteste Methode ist, sondern weil man weniger Nacharbeit hat. Weniger putzen danach = weniger Frust insgesamt. ein Trick den ich noch nicht erwähnt hab: wenn du die Rübe vorher kurz ins Gefrierfach legst, so 15-20 Minuten, wird die Schale ein bisschen fester und lässt sich leichter abziehen ohne dass so viel Saft sofort rausläuft. Hab ich mal irgendwo aufgeschnappt - glaub in einem Kochblog, weiß aber nicht mehr welchem - und ausprobiert, und es stimmt tatsächlich. Macht die Rübe auch etwas weniger glitschig beim Halten. ach und wegen deinem Edit: "rohe Beete" hab ich sofort verstanden, ich tippe selbst so einen Mist wenn ich schnell schreibe 😄
Zitat von leni_bk am August 20, 2026, 17:24 Uhrah @jana_w das mit dem Gefrierfach ist ja clever, das hätte ich wirklich nicht gedacht. ich mein bei mir im Kindergarten schieben wir manchmal Sachen kurz ins Eisfach wenn's zu glitschig wird - aber dass das auch bei Rote Beete funktioniert weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. was mich aber grad neugierig macht: wenn man die Beete roh schält und dann isst, wie lange hält die sich denn noch? ich mein, gekochte Portionen kann ich ja einfrieren und später verwenden, aber bei roh bin ich mir immer unsicher ob das noch gut geht. Hast du da Erfahrung oder ist das bei dir eher was für direkt danach? weil ehrlich gesagt - und das passt zu dem was du über meine Ungeduld geschrieben hast - wenn ich mir die Mühe mach dann möcht ich das auch nicht direkt verbrauchen müssen. Das wäre ja wieder Stress beim Planen. aber vielleicht denk ich da auch zu kompliziert drüber
ah @jana_w das mit dem Gefrierfach ist ja clever, das hätte ich wirklich nicht gedacht. ich mein bei mir im Kindergarten schieben wir manchmal Sachen kurz ins Eisfach wenn's zu glitschig wird - aber dass das auch bei Rote Beete funktioniert weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. was mich aber grad neugierig macht: wenn man die Beete roh schält und dann isst, wie lange hält die sich denn noch? ich mein, gekochte Portionen kann ich ja einfrieren und später verwenden, aber bei roh bin ich mir immer unsicher ob das noch gut geht. Hast du da Erfahrung oder ist das bei dir eher was für direkt danach? weil ehrlich gesagt - und das passt zu dem was du über meine Ungeduld geschrieben hast - wenn ich mir die Mühe mach dann möcht ich das auch nicht direkt verbrauchen müssen. Das wäre ja wieder Stress beim Planen. aber vielleicht denk ich da auch zu kompliziert drüber
Zitat von leni_k am August 20, 2026, 17:28 Uhr@leni_bk
Zitat von leni_bkwie lange hält die sich denn noch?
also roh geschält und dann einfach im Kühlschrank - ich würd sagen so 2-3 Tage in einer geschlossenen Dose gehen problemlos, hab ich das mal so gemacht nach einem Marktbesuch weil ich nicht gleich alles verarbeiten wollte. Wichtig ist halt dass du sie in Stücke schneidest oder raspelst erst wenn du sie wirklich brauchst, weil der Saft dann weniger rausläuft und sie nicht so schnell austrocknen. was mich bei dem ganzen Thread aber ehrlich gesagt mehr beschäftigt: ihr redet jetzt schon eine Weile darüber ob roh oder gekocht mehr Nährstoffe hat - und ich frag mich ob das bei normalen Mengen überhaupt so einen Unterschied macht. also ich mein, wenn ich eine halbe Beete in den Salat raspele dann ist das doch kein medizinisches Experiment. Der Artikel den ich letztens gelesen hab über Nitrate und Ausdauerleistung hat das auch eher so formuliert, dass die Menge und Regelmäßigkeit zählt - nicht ob roh oder gedämpft oder was auch immer. der Gefrierfach-Trick von @jana_w ist aber trotzdem clever, das merk ich mir. Klingt nach einer dieser Sachen die man sich nie selbst ausdenkt aber dann sofort logisch findet wenn mans hört.
Zitat von leni_bkwie lange hält die sich denn noch?
also roh geschält und dann einfach im Kühlschrank - ich würd sagen so 2-3 Tage in einer geschlossenen Dose gehen problemlos, hab ich das mal so gemacht nach einem Marktbesuch weil ich nicht gleich alles verarbeiten wollte. Wichtig ist halt dass du sie in Stücke schneidest oder raspelst erst wenn du sie wirklich brauchst, weil der Saft dann weniger rausläuft und sie nicht so schnell austrocknen. was mich bei dem ganzen Thread aber ehrlich gesagt mehr beschäftigt: ihr redet jetzt schon eine Weile darüber ob roh oder gekocht mehr Nährstoffe hat - und ich frag mich ob das bei normalen Mengen überhaupt so einen Unterschied macht. also ich mein, wenn ich eine halbe Beete in den Salat raspele dann ist das doch kein medizinisches Experiment. Der Artikel den ich letztens gelesen hab über Nitrate und Ausdauerleistung hat das auch eher so formuliert, dass die Menge und Regelmäßigkeit zählt - nicht ob roh oder gedämpft oder was auch immer. der Gefrierfach-Trick von @jana_w ist aber trotzdem clever, das merk ich mir. Klingt nach einer dieser Sachen die man sich nie selbst ausdenkt aber dann sofort logisch findet wenn mans hört.
Zitat von leni_bk am August 20, 2026, 17:40 UhrZitat von leni_kder Gefrierfach-Trick von @jana_w ist aber trotzdem clever
ja genau, und ich glaub das ist auch so eine Sache die ich mir einfach merken muss weil ich sonst immer das gleiche mach. Aber was mich gerade interessiert - @leni_k du schreibst dass die Menge und Regelmäßigkeit zählt, nicht ob roh oder gekocht. Das beruhigt mich ehrlich gesagt irgendwie, weil ich bin ja eher so eine die ab und zu ne Beete verarbeitet, nicht jeden Tag. Ich kauf mir regelmäßig den Saft wegen meinem Training und das ist mir irgendwie einfacher, aber wenn ich dann doch mal frische Beete im Supermarkt sehe denk ich immer ich sollte die mitnehmen und dann liegen sie zwei Wochen im Gemüsefach bis ich sie doch noch koche oder wegwerfe. Das mit dem sofort in Stücke schneiden ist aber wichtig, das merk ich mir. Ich dachte immer man sollte die ganz lagern, aber wenn das bedeutet dass ich sie dann schneller verbrauchen kann weil sie nicht so austrocknen - dann ist das ja wieder was wo ich weniger Frust mit hätt. Weil ehrlich - wenn ich mir was vorbereite und es verdirbt mir dann, das nervt mich immer mehr als wenn ich gar nicht erst anfang. Naja, vielleicht versuch ich das nächste Mal einfach mal die Spülen-Methode und guck ob das für mich praktischer ist. Ohne Druck dass es dann auch gleich täglich sein muss.
Zitat von leni_kder Gefrierfach-Trick von @jana_w ist aber trotzdem clever
ja genau, und ich glaub das ist auch so eine Sache die ich mir einfach merken muss weil ich sonst immer das gleiche mach. Aber was mich gerade interessiert - @leni_k du schreibst dass die Menge und Regelmäßigkeit zählt, nicht ob roh oder gekocht. Das beruhigt mich ehrlich gesagt irgendwie, weil ich bin ja eher so eine die ab und zu ne Beete verarbeitet, nicht jeden Tag. Ich kauf mir regelmäßig den Saft wegen meinem Training und das ist mir irgendwie einfacher, aber wenn ich dann doch mal frische Beete im Supermarkt sehe denk ich immer ich sollte die mitnehmen und dann liegen sie zwei Wochen im Gemüsefach bis ich sie doch noch koche oder wegwerfe. Das mit dem sofort in Stücke schneiden ist aber wichtig, das merk ich mir. Ich dachte immer man sollte die ganz lagern, aber wenn das bedeutet dass ich sie dann schneller verbrauchen kann weil sie nicht so austrocknen - dann ist das ja wieder was wo ich weniger Frust mit hätt. Weil ehrlich - wenn ich mir was vorbereite und es verdirbt mir dann, das nervt mich immer mehr als wenn ich gar nicht erst anfang. Naja, vielleicht versuch ich das nächste Mal einfach mal die Spülen-Methode und guck ob das für mich praktischer ist. Ohne Druck dass es dann auch gleich täglich sein muss.
Zitat von leni_k am August 20, 2026, 17:50 Uhr@leni_bk
Zitat von leni_bkwenn ich mir was vorbereite und es verdirbt mir dann
das kenn ich so gut, das ist ehrlich gesagt mein Hauptproblem mit frischem Gemüse generell. Ich kauf am Markt mit vollem Enthusiasmus ein und dann kommt die Woche mit Deadlines dazwischen und plötzlich liegt da irgendwas matschiges im Kühlschrank. was ich da inzwischen mach - und das ist vielleicht für dich auch was - ich raspel die rohe Beete gleich nach dem Schälen komplett und frier dann einen Teil davon portionsweise ein. Nicht ideal für alle Rezepte, aber wenn ich sie nachher in einen Smoothie oder Dip geb merkst du den Unterschied kaum. Und der Aufwand passiert einmal, nicht dreimal pro Woche. der Juice den du kaufst für das Training - ist das so ein fertig gepresster oder eher Konzentrat? ich frag weil ich grad überleg ob das für mich auch sinnvoller wär als jedes mal die Schälerei. Nicht weil ich zu faul bin, aber... naja, ein bissl schon 😄
Zitat von leni_bkwenn ich mir was vorbereite und es verdirbt mir dann
das kenn ich so gut, das ist ehrlich gesagt mein Hauptproblem mit frischem Gemüse generell. Ich kauf am Markt mit vollem Enthusiasmus ein und dann kommt die Woche mit Deadlines dazwischen und plötzlich liegt da irgendwas matschiges im Kühlschrank. was ich da inzwischen mach - und das ist vielleicht für dich auch was - ich raspel die rohe Beete gleich nach dem Schälen komplett und frier dann einen Teil davon portionsweise ein. Nicht ideal für alle Rezepte, aber wenn ich sie nachher in einen Smoothie oder Dip geb merkst du den Unterschied kaum. Und der Aufwand passiert einmal, nicht dreimal pro Woche. der Juice den du kaufst für das Training - ist das so ein fertig gepresster oder eher Konzentrat? ich frag weil ich grad überleg ob das für mich auch sinnvoller wär als jedes mal die Schälerei. Nicht weil ich zu faul bin, aber... naja, ein bissl schon 😄
Zitat von leni_bk am August 20, 2026, 17:54 Uhr@leni_k ah ja, der Juice den ich kauf ist so ein fertiger, vakuumverpackter - so Betanio PLUS oder ähnliches. Ehrlich gesagt weiß ich nicht ob das wirklich was bringt oder ob ich mir das nur einrede weil alle im Lauftreff das nehmen. Aber der Aufwand ist eben null, ich schüttel die Flasche und fertig. Das mit dem Raspeln und einfrieren klingt aber irgendwie logisch, wenn du es eh nicht direkt brauchst. Mein Problem ist nur - wenn ich mir das schon fertig mache dann muss ich auch wirklich wissen wofür ich es später verwenden will. Sonst hab ich am Ende wieder portionierte rohe Beete im Eisfach die ich dann doch nicht anfassen mag weil ich grad Lust auf was anderes hab. Aber vielleicht ist das ja auch ein Gedanke - wenn ich die Spülen-Methode ausprobier und es funktioniert ohne Chaos, könnt ich mir ja vielleicht öfter frische Beete kaufen statt immer zum Saft zu greifen. Wobei ich mir nicht sicher bin ob das dann wirklich besser für mein Training ist als der Fertig-Saft, aber zumindest wär's billiger 😄 Naja, ich probier das einfach mal aus wenn ich wieder beim Wochenmarkt vorbeilauf.
@leni_k ah ja, der Juice den ich kauf ist so ein fertiger, vakuumverpackter - so Betanio PLUS oder ähnliches. Ehrlich gesagt weiß ich nicht ob das wirklich was bringt oder ob ich mir das nur einrede weil alle im Lauftreff das nehmen. Aber der Aufwand ist eben null, ich schüttel die Flasche und fertig. Das mit dem Raspeln und einfrieren klingt aber irgendwie logisch, wenn du es eh nicht direkt brauchst. Mein Problem ist nur - wenn ich mir das schon fertig mache dann muss ich auch wirklich wissen wofür ich es später verwenden will. Sonst hab ich am Ende wieder portionierte rohe Beete im Eisfach die ich dann doch nicht anfassen mag weil ich grad Lust auf was anderes hab. Aber vielleicht ist das ja auch ein Gedanke - wenn ich die Spülen-Methode ausprobier und es funktioniert ohne Chaos, könnt ich mir ja vielleicht öfter frische Beete kaufen statt immer zum Saft zu greifen. Wobei ich mir nicht sicher bin ob das dann wirklich besser für mein Training ist als der Fertig-Saft, aber zumindest wär's billiger 😄 Naja, ich probier das einfach mal aus wenn ich wieder beim Wochenmarkt vorbeilauf.
Zitat von leni_k am August 20, 2026, 18:00 Uhr@leni_bk
Zitat von leni_bkob das wirklich was bringt oder ob ich mir das nur einrede weil alle im Lauftreff das nehmen
okay das ist jetzt aber die ehrlichste Selbsteinschätzung die ich hier seit langem gelesen hab 😄 und ich glaub du hast damit gar nicht so unrecht - Gruppeneffekt ist real, das kenn ich vom Laufen auch. Betanio PLUS hab ich selbst noch nicht probiert, ich hab das Ding im Drogeriemarkt gesehen und dann wieder hingestellt weil mir niemand sagen konnte ob das wirklich was ist oder halt schöne Verpackung. Wenn das in deinem Lauftreff alle nehmen - merkst du selbst irgendeinen Unterschied, oder läuft das einfach schon so lange mit dass du gar nicht mehr weißt wie es ohne war? ich frag weil ich das mit dem "alle machen es also muss es gut sein" aus der Ernährungssache kenn und da bin ich ehrlich gesagt etwas vorsichtig geworden. Nicht weil ich Konzentrate grundsätzlich ablehne - aber ich will halt wissen ob die Leute wirklich was spüren oder ob das einfach Ritual ist. und wegen dem Training und frischer Beete: billiger stimmt, das kann man nicht schönreden. Ob es dann für die Ausdauerleistung genauso funktioniert wie ein Konzentrat - keine Ahnung. Ich würd sagen schau mal ob du irgendwo echte Berichte findest, nicht Produktseiten.
Zitat von leni_bkob das wirklich was bringt oder ob ich mir das nur einrede weil alle im Lauftreff das nehmen
okay das ist jetzt aber die ehrlichste Selbsteinschätzung die ich hier seit langem gelesen hab 😄 und ich glaub du hast damit gar nicht so unrecht - Gruppeneffekt ist real, das kenn ich vom Laufen auch. Betanio PLUS hab ich selbst noch nicht probiert, ich hab das Ding im Drogeriemarkt gesehen und dann wieder hingestellt weil mir niemand sagen konnte ob das wirklich was ist oder halt schöne Verpackung. Wenn das in deinem Lauftreff alle nehmen - merkst du selbst irgendeinen Unterschied, oder läuft das einfach schon so lange mit dass du gar nicht mehr weißt wie es ohne war? ich frag weil ich das mit dem "alle machen es also muss es gut sein" aus der Ernährungssache kenn und da bin ich ehrlich gesagt etwas vorsichtig geworden. Nicht weil ich Konzentrate grundsätzlich ablehne - aber ich will halt wissen ob die Leute wirklich was spüren oder ob das einfach Ritual ist. und wegen dem Training und frischer Beete: billiger stimmt, das kann man nicht schönreden. Ob es dann für die Ausdauerleistung genauso funktioniert wie ein Konzentrat - keine Ahnung. Ich würd sagen schau mal ob du irgendwo echte Berichte findest, nicht Produktseiten.