Rote Beete roh reiben – wie macht ihr das ohne Küchen-Katastrophe?
Zitat von leni_k am September 21, 2026, 04:55 Uhralso ich hab das jetzt endlich mal wirklich ausprobiert, roh, nicht gekocht. Ich hatte letzten Samstag am Naschmarkt eine schöne frische Knolle mitgenommen und dachte mir, schauen wir mal was der Hype soll. Die Textur hat mich tatsächlich überrascht, viel fester als ich erwartet hab, fast wie eine rohe Karotte aber noch dichter. Ich hab sie auf der groben Reibe gemacht und dann mit etwas Apfel und Ingwer vermischt weil ich irgendwo gelesen hab dass das gut zusammenpasst. Geschmacklich war es gar nicht so schlimm wie befürchtet, weniger erdig als gekocht, fast ein bisschen süßlich. Das Problem: meine Küche hat ausgeschaut wie ein Tatortfoto. Ich hab zwar Handschuhe gehabt, aber die Reibe, das Schneidbrett, der Rand der Schüssel, irgendwie alles. Ich weiß dass Leute hier sagen das Fleckenproblem wird übertrieben, aber ich glaub die arbeiten schneller als ich oder haben bessere Reflexe 😄
Mich würd interessieren wie ihr das handhabt. Ich hab dann versucht alles sofort mit kaltem Wasser abzuwaschen, was einigermaßen funktioniert hat, aber so richtig system hab ich da noch keines. Und die andere Sache: lohnt sich da eine spezielle Reibe oder reicht die normale Haushaltsreibe? Ich hab das Gefühl dass meine Reibe ein bisschen zu fein war und der ganze Saft sofort rausgekommen ist statt dass schöne Streifen entstehen. Hat wer Erfahrung damit wie man das halbwegs ordentlich hinkriegt? Ich frag weil ich das gern öfter machen würd gerade jetzt im Herbst, aber nicht jedes Mal eine Stunde Küche putzen danach.
also ich hab das jetzt endlich mal wirklich ausprobiert, roh, nicht gekocht. Ich hatte letzten Samstag am Naschmarkt eine schöne frische Knolle mitgenommen und dachte mir, schauen wir mal was der Hype soll. Die Textur hat mich tatsächlich überrascht, viel fester als ich erwartet hab, fast wie eine rohe Karotte aber noch dichter. Ich hab sie auf der groben Reibe gemacht und dann mit etwas Apfel und Ingwer vermischt weil ich irgendwo gelesen hab dass das gut zusammenpasst. Geschmacklich war es gar nicht so schlimm wie befürchtet, weniger erdig als gekocht, fast ein bisschen süßlich. Das Problem: meine Küche hat ausgeschaut wie ein Tatortfoto. Ich hab zwar Handschuhe gehabt, aber die Reibe, das Schneidbrett, der Rand der Schüssel, irgendwie alles. Ich weiß dass Leute hier sagen das Fleckenproblem wird übertrieben, aber ich glaub die arbeiten schneller als ich oder haben bessere Reflexe 😄
Mich würd interessieren wie ihr das handhabt. Ich hab dann versucht alles sofort mit kaltem Wasser abzuwaschen, was einigermaßen funktioniert hat, aber so richtig system hab ich da noch keines. Und die andere Sache: lohnt sich da eine spezielle Reibe oder reicht die normale Haushaltsreibe? Ich hab das Gefühl dass meine Reibe ein bisschen zu fein war und der ganze Saft sofort rausgekommen ist statt dass schöne Streifen entstehen. Hat wer Erfahrung damit wie man das halbwegs ordentlich hinkriegt? Ich frag weil ich das gern öfter machen würd gerade jetzt im Herbst, aber nicht jedes Mal eine Stunde Küche putzen danach.
Zitat von elvira_k am September 21, 2026, 09:18 UhrDas mit der feinen Reibe würde ich mir nochmal überlegen, @leni_k. Bei mir im Garten habe ich festgestellt - je größer die Löcher der Reibe, desto weniger Saft kommt raus, weil das Gemüse einfach schneller durchrutscht. Eine mittlere Reibe ist wahrscheinlich das bessere Mittelding, nicht so fein dass alles zu Brei wird, aber auch nicht so grob dass Riesenstreifen entstehen. Zum Fleckenproblem: Ich glaube nicht dass es bei mir weniger Chaos gibt, ehrlich gesagt. Was bei mir hilft ist dass ich alles gleich nach dem Reiben abdecke - eine alte Zeitung unter die Reibe und unter der Schüssel, und dann direkt in eine Schale damit. Aber ja, ich arbeite auch nicht schneller, sondern einfach strukturierter vielleicht. Das Schneidbrett kriegt bei mir dann kaltes Wasser sofort, nicht erst später.
Zitat von leni_kfast ein bisschen süßlich
Das freut mich zu hören! Das bedeutet die Rübe war wahrscheinlich wirklich frisch und gut gewachsen. Wenn die zu lange liegen, wird der erdige Geschmack stärker. Bei mir aus dem Garten schmeckt das auch deutlich anders je nachdem wie früh in der Saison ich sie hole. Eine Frage: Warst du mit der Konsistenz im Salat zufrieden, oder war sie dir trotzdem zu weich geworden nach einer Weile?
Das mit der feinen Reibe würde ich mir nochmal überlegen, @leni_k. Bei mir im Garten habe ich festgestellt - je größer die Löcher der Reibe, desto weniger Saft kommt raus, weil das Gemüse einfach schneller durchrutscht. Eine mittlere Reibe ist wahrscheinlich das bessere Mittelding, nicht so fein dass alles zu Brei wird, aber auch nicht so grob dass Riesenstreifen entstehen. Zum Fleckenproblem: Ich glaube nicht dass es bei mir weniger Chaos gibt, ehrlich gesagt. Was bei mir hilft ist dass ich alles gleich nach dem Reiben abdecke - eine alte Zeitung unter die Reibe und unter der Schüssel, und dann direkt in eine Schale damit. Aber ja, ich arbeite auch nicht schneller, sondern einfach strukturierter vielleicht. Das Schneidbrett kriegt bei mir dann kaltes Wasser sofort, nicht erst später.
Zitat von leni_kfast ein bisschen süßlich
Das freut mich zu hören! Das bedeutet die Rübe war wahrscheinlich wirklich frisch und gut gewachsen. Wenn die zu lange liegen, wird der erdige Geschmack stärker. Bei mir aus dem Garten schmeckt das auch deutlich anders je nachdem wie früh in der Saison ich sie hole. Eine Frage: Warst du mit der Konsistenz im Salat zufrieden, oder war sie dir trotzdem zu weich geworden nach einer Weile?
Zitat von leni_k am September 22, 2026, 18:33 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kWar sie dir trotzdem zu weich geworden nach einer Weile?
also tatsächlich ja, aber erst nach ungefähr einer Stunde. ich hab den Salat nicht sofort gegessen weil ich noch was anderes fertig machen musste und danach war die Textur schon ein bisschen... schlapper? nicht schlimm aber halt nicht mehr das selbe wie frisch gerieben. das macht mich denken dass ich das vielleicht erst kurz vor dem Essen machen sollt, nicht als Meal Prep. dein Tipp mit der Zeitung unter der Reibe ist eigentlich genial in seiner Schlichtheit. ich hab immer so ein Küchenhandtuch hingelegt und das war danach natürlich komplett rot. Zeitung ist weg nach dem Einsatz, passt. was mich jetzt noch beschäftigt ist die Frage wie man das gut in einen Alltag einbaut wo man abends nach dem Arbeiten nicht die halbe Küche umräumen will. ich hab heut Nachmittag noch einen Termin und danach bin ich meistens zu müde für aufwändige Küchen-Aktionen. vielleicht ist roh gerieben wirklich nur was für Wochenende oder wenn man eh schon am Kochen ist und die Reibe sowieso draußen hat. die Reibe-Größe probier ich nächstes Mal mit einer anderen aus, ich glaub ich hab tatsächlich die feinste Seite erwischt damals.
Zitat von elvira_kWar sie dir trotzdem zu weich geworden nach einer Weile?
also tatsächlich ja, aber erst nach ungefähr einer Stunde. ich hab den Salat nicht sofort gegessen weil ich noch was anderes fertig machen musste und danach war die Textur schon ein bisschen... schlapper? nicht schlimm aber halt nicht mehr das selbe wie frisch gerieben. das macht mich denken dass ich das vielleicht erst kurz vor dem Essen machen sollt, nicht als Meal Prep. dein Tipp mit der Zeitung unter der Reibe ist eigentlich genial in seiner Schlichtheit. ich hab immer so ein Küchenhandtuch hingelegt und das war danach natürlich komplett rot. Zeitung ist weg nach dem Einsatz, passt. was mich jetzt noch beschäftigt ist die Frage wie man das gut in einen Alltag einbaut wo man abends nach dem Arbeiten nicht die halbe Küche umräumen will. ich hab heut Nachmittag noch einen Termin und danach bin ich meistens zu müde für aufwändige Küchen-Aktionen. vielleicht ist roh gerieben wirklich nur was für Wochenende oder wenn man eh schon am Kochen ist und die Reibe sowieso draußen hat. die Reibe-Größe probier ich nächstes Mal mit einer anderen aus, ich glaub ich hab tatsächlich die feinste Seite erwischt damals.
Zitat von fg_1988 am September 22, 2026, 18:44 Uhr@leni_k das mit dem "zu müde nach der Arbeit" kenn ich echt jetzt. Ich mach das deswegen manchmal so: die Knolle am Wochenende schälen und schon in grobe Stücke schneiden, dann in 'ne Dose in den Kühlschrank. Dauert dann unter der Woche nur noch zwei Minuten mit der Reibe, weil der Vorbereitungsaufwand schon weg ist.
Zitat von leni_kvielleicht ist roh gerieben wirklich nur was für Wochenende
ich würd das nicht so schnell aufgeben. das Problem ist weniger die Reibe selbst als der ganze Drumherum-Aufwand, und den kann man ehrlich gesagt ziemlich gut entzerren. Wenn die Rübe schon vorbereitet liegt ist es kein großes Ding mehr. Was mich aber interessiert: hast du sie vor dem Reiben eigentlich geschält? Ich frag weil ich mal gehört hab - von nem Typen im Fitness-Forum, also kein Experte - dass die Schale den erdigen Ton deutlich verstärkt. Hab das selbst noch nicht systematisch getestet, aber mir kam es auch so vor. Bei mir läuft das meist sowieso raus weil ich die Schale sowieso nie dran lasse, aber wenn du da noch Spielraum hast... Das Textur-Problem nach einer Stunde ist übrigens Physik: die geriebene Oberfläche gibt Wasser ab, da kannst du wenig machen. Bisschen Zitronensaft drüber soll helfen, hab ich letztens irgendwo gelesen, ob das wirklich bremst weiß ich nicht.
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@leni_k das mit dem "zu müde nach der Arbeit" kenn ich echt jetzt. Ich mach das deswegen manchmal so: die Knolle am Wochenende schälen und schon in grobe Stücke schneiden, dann in 'ne Dose in den Kühlschrank. Dauert dann unter der Woche nur noch zwei Minuten mit der Reibe, weil der Vorbereitungsaufwand schon weg ist.
Zitat von leni_kvielleicht ist roh gerieben wirklich nur was für Wochenende
ich würd das nicht so schnell aufgeben. das Problem ist weniger die Reibe selbst als der ganze Drumherum-Aufwand, und den kann man ehrlich gesagt ziemlich gut entzerren. Wenn die Rübe schon vorbereitet liegt ist es kein großes Ding mehr. Was mich aber interessiert: hast du sie vor dem Reiben eigentlich geschält? Ich frag weil ich mal gehört hab - von nem Typen im Fitness-Forum, also kein Experte - dass die Schale den erdigen Ton deutlich verstärkt. Hab das selbst noch nicht systematisch getestet, aber mir kam es auch so vor. Bei mir läuft das meist sowieso raus weil ich die Schale sowieso nie dran lasse, aber wenn du da noch Spielraum hast... Das Textur-Problem nach einer Stunde ist übrigens Physik: die geriebene Oberfläche gibt Wasser ab, da kannst du wenig machen. Bisschen Zitronensaft drüber soll helfen, hab ich letztens irgendwo gelesen, ob das wirklich bremst weiß ich nicht.
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Zitat von m_gross77 am September 22, 2026, 18:56 Uhr@fg_1988 das mit dem Vorschneiden am Wochenende bringt's mir was. Das ist praktisch. Rübe schälen und klein machen wenn man eh Zeit hat und dann unter der Woche nur noch zwei Minuten Reibe-Arbeit. Das könnte ich mir auch vorstellen. Aber eine Sache: du schreibst die Schale verstärkt den erdigen Ton. Hab ich ehrlich gesagt noch nie bewusst getestet ob mit oder ohne. Bei mir auf der Baustelle hab ich meistens gar keine Zeit für sowas, ich nehm die Rüben wie sie sind oder gar nicht. Aber jetzt bin ich neugierig. Wie merkbar ist der Unterschied wirklich. @leni_k hat ja schon gesagt die rohe Rübe schmeckt weniger erdig als gekocht also vielleicht ist das Schälen gar nicht so der Game-Changer. Das mit dem Zitronensaft gegen die Matschigkeit interessiert mich auch. Klingt logisch aber ob das in der Praxis wirklich hilft oder nur ein Gerücht ist. Hab ich auch noch nicht probiert. Könnte ja sein dass der Saft einfach trotzdem rauskommt und Zitrone ändert nur den Geschmack ein bisschen. Frage an alle: lohnt sich das ganze Vorbereitungs-Getue überhaupt wenn man die Rübe nicht täglich isst. Ich mein, ich esse Rote Beete vielleicht alle zwei drei Wochen mal, wenn überhaupt. Da lohnt sich das Wochenend-Schälen ned wirklich oder.
@fg_1988 das mit dem Vorschneiden am Wochenende bringt's mir was. Das ist praktisch. Rübe schälen und klein machen wenn man eh Zeit hat und dann unter der Woche nur noch zwei Minuten Reibe-Arbeit. Das könnte ich mir auch vorstellen. Aber eine Sache: du schreibst die Schale verstärkt den erdigen Ton. Hab ich ehrlich gesagt noch nie bewusst getestet ob mit oder ohne. Bei mir auf der Baustelle hab ich meistens gar keine Zeit für sowas, ich nehm die Rüben wie sie sind oder gar nicht. Aber jetzt bin ich neugierig. Wie merkbar ist der Unterschied wirklich. @leni_k hat ja schon gesagt die rohe Rübe schmeckt weniger erdig als gekocht also vielleicht ist das Schälen gar nicht so der Game-Changer. Das mit dem Zitronensaft gegen die Matschigkeit interessiert mich auch. Klingt logisch aber ob das in der Praxis wirklich hilft oder nur ein Gerücht ist. Hab ich auch noch nicht probiert. Könnte ja sein dass der Saft einfach trotzdem rauskommt und Zitrone ändert nur den Geschmack ein bisschen. Frage an alle: lohnt sich das ganze Vorbereitungs-Getue überhaupt wenn man die Rübe nicht täglich isst. Ich mein, ich esse Rote Beete vielleicht alle zwei drei Wochen mal, wenn überhaupt. Da lohnt sich das Wochenend-Schälen ned wirklich oder.
Zitat von fg_1988 am September 22, 2026, 19:05 UhrZitat von m_gross77lohnt sich das ganze Vorbereitungs-Getue überhaupt wenn man die Rübe nicht täglich isst
@m_gross77 ja echt jetzt, wenn du sie alle drei Wochen mal isst dann natürlich nicht. Das Wochenend-Vorbereiten macht nur Sinn wenn du die Rübe eh öfter in der Rotation hast. Wer sie selten nutzt, kauft einfach die vakuumverpackte fertige Variante und gut ist - auch wenn die geschmacklich nicht das selbe ist, kann ich dir sagen. Was mich bei deinem Post aber mehr beschäftigt: du schreibst "Rüben wie sie sind oder gar nicht", also mit Schale? Ich frag weil das auf der Reibe nochmal 'ne andere Nummer ist als wenn mans kocht. Die Schale ist roh deutlich zäher, da kriegst du beim Reiben so komische harte Fäden rein, das ist nicht angenehm. Das ist für mich der eigentliche Grund warum ich sie schäle, nicht wegen dem Geschmack. Zum Zitronensaft-Ding: ich bin da auch nicht sicher ob das wirklich die Textur hält oder nur Säure reinbringt. Hab das vor 'nem Jahr mal kurz bei einem Kanal gesehen der sich auf Rohkost spezialisiert hat, aber ob das wasserdicht ist... keine Ahnung. Wär interessant wenns jemand wirklich nebeneinander getestet hat.
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Zitat von m_gross77lohnt sich das ganze Vorbereitungs-Getue überhaupt wenn man die Rübe nicht täglich isst
@m_gross77 ja echt jetzt, wenn du sie alle drei Wochen mal isst dann natürlich nicht. Das Wochenend-Vorbereiten macht nur Sinn wenn du die Rübe eh öfter in der Rotation hast. Wer sie selten nutzt, kauft einfach die vakuumverpackte fertige Variante und gut ist - auch wenn die geschmacklich nicht das selbe ist, kann ich dir sagen. Was mich bei deinem Post aber mehr beschäftigt: du schreibst "Rüben wie sie sind oder gar nicht", also mit Schale? Ich frag weil das auf der Reibe nochmal 'ne andere Nummer ist als wenn mans kocht. Die Schale ist roh deutlich zäher, da kriegst du beim Reiben so komische harte Fäden rein, das ist nicht angenehm. Das ist für mich der eigentliche Grund warum ich sie schäle, nicht wegen dem Geschmack. Zum Zitronensaft-Ding: ich bin da auch nicht sicher ob das wirklich die Textur hält oder nur Säure reinbringt. Hab das vor 'nem Jahr mal kurz bei einem Kanal gesehen der sich auf Rohkost spezialisiert hat, aber ob das wasserdicht ist... keine Ahnung. Wär interessant wenns jemand wirklich nebeneinander getestet hat.
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Zitat von leni_k am September 22, 2026, 19:12 UhrZitat von fg_1988so komische harte Fäden rein
ok das ist ein Argument das ich nicht auf dem Radar hatte. ich hab meine Rübe damals tatsächlich geschält, aber nicht weil ich groß nachgedacht hab - einfach weil's so wirkt als sollt man das. dass die Schale auf der Reibe so fädig wird ist irgendwie einleuchtend wenn man kurz drüber nachdenkt, roh ist halt alles fester und zäher als man erwartet. @m_gross77 deine Frage ob sich das Getue lohnt find ich ehrlich gesagt berechtigt. ich bin bei Rote Beete noch so ein bisschen im "will ich das wirklich regelmäßig" Modus, also kann ich das nicht so locker mit ja beantworten. ich merk gerade dass ich wahrscheinlich irgendwo dazwischen lieg - nicht täglich, aber auch nicht alle drei Wochen. eher so... wenn ich am Markt bin und die Qualität stimmt. was mich bei dem Zitronensaft-Ding beschäftigt: ich frag mich ob das nicht einfach den Apfel in meiner Mischung schon teilweise übernimmt. der ist ja auch säuerlich. ob der kombinierte Effekt irgendwas bremst oder das komplett andere Mechanismen sind - keine Ahnung ehrlich gesagt. meine Hausarztin würd wahrscheinlich sagen ich soll aufhören Forum-Tipps als Ernährungswissen zu behandeln 😄
Zitat von fg_1988so komische harte Fäden rein
ok das ist ein Argument das ich nicht auf dem Radar hatte. ich hab meine Rübe damals tatsächlich geschält, aber nicht weil ich groß nachgedacht hab - einfach weil's so wirkt als sollt man das. dass die Schale auf der Reibe so fädig wird ist irgendwie einleuchtend wenn man kurz drüber nachdenkt, roh ist halt alles fester und zäher als man erwartet. @m_gross77 deine Frage ob sich das Getue lohnt find ich ehrlich gesagt berechtigt. ich bin bei Rote Beete noch so ein bisschen im "will ich das wirklich regelmäßig" Modus, also kann ich das nicht so locker mit ja beantworten. ich merk gerade dass ich wahrscheinlich irgendwo dazwischen lieg - nicht täglich, aber auch nicht alle drei Wochen. eher so... wenn ich am Markt bin und die Qualität stimmt. was mich bei dem Zitronensaft-Ding beschäftigt: ich frag mich ob das nicht einfach den Apfel in meiner Mischung schon teilweise übernimmt. der ist ja auch säuerlich. ob der kombinierte Effekt irgendwas bremst oder das komplett andere Mechanismen sind - keine Ahnung ehrlich gesagt. meine Hausarztin würd wahrscheinlich sagen ich soll aufhören Forum-Tipps als Ernährungswissen zu behandeln 😄
Zitat von fg_1988 am September 22, 2026, 19:32 UhrZitat von leni_kmeine Hausarztin würd wahrscheinlich sagen ich soll aufhören Forum-Tipps als Ernährungswissen zu behandeln
@leni_k haha, fair. Aber weißt du was, der Apfel-Mechanismus ist tatsächlich 'ne interessante Überlegung. Ich glaub das sind schon andere Baustellen - Apfelsäure vs. Zitronensäure, ob das überhaupt relevant ist bei dem Pegel den man da reinmischt, keine Ahnung. Klingt nach Chemie die ich in der Schule verpennt hab. Was ich aber sagen kann: dein "wenn ich am Markt bin und die Qualität stimmt" ist eigentlich genau der richtige Ansatz. Ich merk bei mir selber dass ich Sachen öfter esse wenn ich nicht das Gefühl hab, ich MUSS. Sobald es nach Plan klingt, nervt es irgendwann. Rote Beete ist für mich auch kein tägliches Pflichtprogramm, auch wenn ich sie regelmäßig in der Rotation hab. Was mich aber bei deinem Post gerade aufhält: du mischst Apfel rein Ingwer, jetzt kommt noch der Zitronensaft ins Gespräch - das ist schon fast ein Salat-Dressing-Experiment. Hast du das eigentlich mal ohne alles gegessen, nur die rohe Rübe allein? Ich frag weil ich glaube dass viele den Eigengeschmack gar nicht richtig kennen, weil immer gleich drei Sachen dazu kommen die alles überdecken. Ich hab das mal so probiert, einfach gerieben, Prise Salz, fertig - da merkst du eigentlich erst wie viel Süße da drin steckt ohne dass Apfel nachhelfen muss.
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Zitat von leni_kmeine Hausarztin würd wahrscheinlich sagen ich soll aufhören Forum-Tipps als Ernährungswissen zu behandeln
@leni_k haha, fair. Aber weißt du was, der Apfel-Mechanismus ist tatsächlich 'ne interessante Überlegung. Ich glaub das sind schon andere Baustellen - Apfelsäure vs. Zitronensäure, ob das überhaupt relevant ist bei dem Pegel den man da reinmischt, keine Ahnung. Klingt nach Chemie die ich in der Schule verpennt hab. Was ich aber sagen kann: dein "wenn ich am Markt bin und die Qualität stimmt" ist eigentlich genau der richtige Ansatz. Ich merk bei mir selber dass ich Sachen öfter esse wenn ich nicht das Gefühl hab, ich MUSS. Sobald es nach Plan klingt, nervt es irgendwann. Rote Beete ist für mich auch kein tägliches Pflichtprogramm, auch wenn ich sie regelmäßig in der Rotation hab. Was mich aber bei deinem Post gerade aufhält: du mischst Apfel rein Ingwer, jetzt kommt noch der Zitronensaft ins Gespräch - das ist schon fast ein Salat-Dressing-Experiment. Hast du das eigentlich mal ohne alles gegessen, nur die rohe Rübe allein? Ich frag weil ich glaube dass viele den Eigengeschmack gar nicht richtig kennen, weil immer gleich drei Sachen dazu kommen die alles überdecken. Ich hab das mal so probiert, einfach gerieben, Prise Salz, fertig - da merkst du eigentlich erst wie viel Süße da drin steckt ohne dass Apfel nachhelfen muss.
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Zitat von elvira_k am September 22, 2026, 19:43 Uhr@fg_1988 das mit dem reinen Salzgeschmack - ja, das ist ein guter Punkt, aber ich muss da auch ehrlich sagen: wenn ich meine Rote Beete aus dem Garten so pur probiere, dann ist das eine ganz andere Liga als das was im Supermarkt liegt. Da merkst du wirklich wie süß die sein kann, fast zu süß manchmal wenn man nicht aufpasst. Aber ich verstehe was du meinst, dass man den Eigengeschmack kennen sollte bevor man alles andere draufmischt. @leni_k was deine Hausärztin angeht - die hat da nicht ganz Unrecht, aber ich glaube dein instinktiver Ansatz ist trotzdem richtig. Du fragst dich ja nicht blindlings, sondern überlegst ob das Sinn macht. Das ist was anderes als einfach jeden Tipp nachzumachen. Zum Thema Qualität am Markt - das ist wirklich der Schlüssel. Ich kaufe auch nicht einfach so, sondern schau mir die Rüben an, wie sie aussehen, manchmal druck ich sogar vorsichtig dran ob sie schon Druck haben. Eine weiche Stelle und die landet nicht bei mir zuhause. Eine Sache die ich noch nicht gehört hab in dem Thread: habt ihr die Rüben schon mal nach dem Schälen kurz abgetrocknet bevor ihr sie reiben geht? Bei mir im Garten - wenn ich die aus der Erde hole und waschen muss - merk ich dass die nass deutlich mehr Saft geben als wenn ich sie vorher mit einem Tuch trocken mache. Das könnte auch erklären warum bei dir so viel Flüssigkeit sofort rauskommt.
@fg_1988 das mit dem reinen Salzgeschmack - ja, das ist ein guter Punkt, aber ich muss da auch ehrlich sagen: wenn ich meine Rote Beete aus dem Garten so pur probiere, dann ist das eine ganz andere Liga als das was im Supermarkt liegt. Da merkst du wirklich wie süß die sein kann, fast zu süß manchmal wenn man nicht aufpasst. Aber ich verstehe was du meinst, dass man den Eigengeschmack kennen sollte bevor man alles andere draufmischt. @leni_k was deine Hausärztin angeht - die hat da nicht ganz Unrecht, aber ich glaube dein instinktiver Ansatz ist trotzdem richtig. Du fragst dich ja nicht blindlings, sondern überlegst ob das Sinn macht. Das ist was anderes als einfach jeden Tipp nachzumachen. Zum Thema Qualität am Markt - das ist wirklich der Schlüssel. Ich kaufe auch nicht einfach so, sondern schau mir die Rüben an, wie sie aussehen, manchmal druck ich sogar vorsichtig dran ob sie schon Druck haben. Eine weiche Stelle und die landet nicht bei mir zuhause. Eine Sache die ich noch nicht gehört hab in dem Thread: habt ihr die Rüben schon mal nach dem Schälen kurz abgetrocknet bevor ihr sie reiben geht? Bei mir im Garten - wenn ich die aus der Erde hole und waschen muss - merk ich dass die nass deutlich mehr Saft geben als wenn ich sie vorher mit einem Tuch trocken mache. Das könnte auch erklären warum bei dir so viel Flüssigkeit sofort rauskommt.
Zitat von fg_1988 am September 22, 2026, 19:50 Uhr@elvira_k der Tipp mit dem Abtrocknen ist interessant, hab ich ehrlich gesagt noch nie drüber nachgedacht. Klingt aber einleuchtend - nasse Oberfläche, mehr Saft, logisch. Ich schäl die Knolle und leg sie meistens direkt hin, kein Abtrocknen dazwischen. Probier ich nächstes Mal. Was mich aber bei deinem Post mehr beschäftigt ist das mit dem "zu süß wenn man nicht aufpasst". Das kenn ich gar nicht so. Bei mir aus dem Supermarkt ist die Süße eher angenehm-dezent, nie überragend. Gartenknolle ist da wirklich 'ne andere Welt oder? Ich hab noch nie direkt vom eigenen Beet gegessen, wohn ja nicht in nem Haus mit Garten sondern Hochhaus Ruhrpott, also das ist für mich grad eher Theorie.
Zitat von elvira_kmanchmal druck ich sogar vorsichtig dran ob sie schon Druck haben
ok das mach ich auch, aber ich hätte das nie so artikuliert. Ich guck einfach ob sie noch "lebendig" wirkt, kann ich dir sagen. Weiche Stelle, liegt sie wieder hin. Beim Markt samstags hier in Bochum merkt man da echt den Unterschied zu den Supermarkt-Exemplaren die schon drei Wochen rumliegen. Was ich aber nochmal kurz an @leni_k rückmelden wollte: du hattest Apfel und Ingwer drin, ich hab das roh-pur empfohlen. Aber jetzt frag ich mich ob Ingwer da eigentlich noch 'ne andere Funktion hat als Geschmack. Der hat ja selbst so 'ne gewisse Schärfe die den erdigen Ton vielleicht wirklich bricht oder verschiebt, nicht nur überdeckt.
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@elvira_k der Tipp mit dem Abtrocknen ist interessant, hab ich ehrlich gesagt noch nie drüber nachgedacht. Klingt aber einleuchtend - nasse Oberfläche, mehr Saft, logisch. Ich schäl die Knolle und leg sie meistens direkt hin, kein Abtrocknen dazwischen. Probier ich nächstes Mal. Was mich aber bei deinem Post mehr beschäftigt ist das mit dem "zu süß wenn man nicht aufpasst". Das kenn ich gar nicht so. Bei mir aus dem Supermarkt ist die Süße eher angenehm-dezent, nie überragend. Gartenknolle ist da wirklich 'ne andere Welt oder? Ich hab noch nie direkt vom eigenen Beet gegessen, wohn ja nicht in nem Haus mit Garten sondern Hochhaus Ruhrpott, also das ist für mich grad eher Theorie.
Zitat von elvira_kmanchmal druck ich sogar vorsichtig dran ob sie schon Druck haben
ok das mach ich auch, aber ich hätte das nie so artikuliert. Ich guck einfach ob sie noch "lebendig" wirkt, kann ich dir sagen. Weiche Stelle, liegt sie wieder hin. Beim Markt samstags hier in Bochum merkt man da echt den Unterschied zu den Supermarkt-Exemplaren die schon drei Wochen rumliegen. Was ich aber nochmal kurz an @leni_k rückmelden wollte: du hattest Apfel und Ingwer drin, ich hab das roh-pur empfohlen. Aber jetzt frag ich mich ob Ingwer da eigentlich noch 'ne andere Funktion hat als Geschmack. Der hat ja selbst so 'ne gewisse Schärfe die den erdigen Ton vielleicht wirklich bricht oder verschiebt, nicht nur überdeckt.
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