Rote Beete roh reiben – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Zitat von ms_77 am August 20, 2026, 01:26 Uhrkleines Update von mir weil ich das hier nochmal aufmachen will.
Zitat von leni_bkdas hat dieses nussige Gewicht das du meinst aber noch zusätzlich diese leicht bittere Note
das war der Satz der mich damals schon beschäftigt hat und ich bin immer noch nicht sicher ob ich das gut finde. bittere Note auf Erdgeschmack - ich hätt da instinktiv nein gesagt. aber. melde mich nochmal weil sich tatsächlich was getan hat. meine Frau hat letzte Woche beim Einkaufen einfach Beete mitgebracht, ohne dass ich was gesagt hab. die hat den Thread nicht gelesen die weiß nix davon. sie hat die gekocht, in Scheiben geschnitten, bisschen Essig drüber - fertig. ich hab gegessen ohne Kommentar. hat gepasst. kein Tahini kein Miso kein Drama. was ich jetzt anders seh: @elvira_k hat das eigentlich ganz gut getroffen mit dem "manchmal ist einfach besser als perfekt". das sag ich bei der Elektrik auch immer. der kürzeste Weg der sicher funktioniert ist der richtige. nicht der komplizierteste. die ganze Diskussion hier über roh vs. gekocht und Hobel und Struktur ist im Grunde das gleiche wie wenn einer auf der Baustelle fragt ob er 1,5er oder 2,5er Kabel nehmen soll für ne simple Deckenlampe. da gibt's ne klare Antwort und die lautet: nimm was funktioniert und fang nicht an zu philosophieren. ob meine Frau das jetzt öfter macht weiß ich nicht. hab ihr nix gesagt damit ich sie nicht nerve.
kleines Update von mir weil ich das hier nochmal aufmachen will.
Zitat von leni_bkdas hat dieses nussige Gewicht das du meinst aber noch zusätzlich diese leicht bittere Note
das war der Satz der mich damals schon beschäftigt hat und ich bin immer noch nicht sicher ob ich das gut finde. bittere Note auf Erdgeschmack - ich hätt da instinktiv nein gesagt. aber. melde mich nochmal weil sich tatsächlich was getan hat. meine Frau hat letzte Woche beim Einkaufen einfach Beete mitgebracht, ohne dass ich was gesagt hab. die hat den Thread nicht gelesen die weiß nix davon. sie hat die gekocht, in Scheiben geschnitten, bisschen Essig drüber - fertig. ich hab gegessen ohne Kommentar. hat gepasst. kein Tahini kein Miso kein Drama. was ich jetzt anders seh: @elvira_k hat das eigentlich ganz gut getroffen mit dem "manchmal ist einfach besser als perfekt". das sag ich bei der Elektrik auch immer. der kürzeste Weg der sicher funktioniert ist der richtige. nicht der komplizierteste. die ganze Diskussion hier über roh vs. gekocht und Hobel und Struktur ist im Grunde das gleiche wie wenn einer auf der Baustelle fragt ob er 1,5er oder 2,5er Kabel nehmen soll für ne simple Deckenlampe. da gibt's ne klare Antwort und die lautet: nimm was funktioniert und fang nicht an zu philosophieren. ob meine Frau das jetzt öfter macht weiß ich nicht. hab ihr nix gesagt damit ich sie nicht nerve.
Zitat von leni_bk am August 20, 2026, 02:54 Uhr@ms_77 das mit deiner Frau und dem Essig - irgendwie beruhigt mich das ehrlich gesagt. Nicht weil ich da ne große Erkenntnis draus zieh, sondern weil es zeigt dass das Ding einfach funktioniert ohne dass man drüber nachdenken muss. [quote=ms_77der kürzeste Weg der sicher funktioniert ist der richtige[/quote] - ja ok, das ist ne gute Regel. Und ich glaub das ist auch genau das Problem das ich bei mir selbst beobacht hab, nicht nur bei Essen sondern echt überall. Ich fang an zu grübeln und dann wird aus ner einfachen Frage plötzlich ein Projekt. Was mich aber gerade beschäftigt - und das hat im Thread noch keiner wirklich angesprochen - ist die Frage ob es auch einfach am falschen Gemüse liegt wenn man Beete nicht mag. Also ich kauf mir ja regelmäßig den Saft wegen meinem Training, aber wenn ich ehrlich bin schmeckt mir der auch nicht besonders. Ich denk mir jedes Mal "naja, muss ja sein", und dann trink ichs. Aber vielleicht bin ich einfach nicht der Beete-Typ und das ist ok? Meine Kolleginnen die das auch nehmen, die begeistern sich alle davon, aber bei mir is das irgendwie nie angekommen. Und nach dieser ganzen Diskussion hier frag ich mich ob ich das einfach akzeptieren sollte statt immer wieder neue Wege zu probieren wie ich die Beete besser hinkrieg. Manchmal passt einfach was nicht, egal wie man es macht.
@ms_77 das mit deiner Frau und dem Essig - irgendwie beruhigt mich das ehrlich gesagt. Nicht weil ich da ne große Erkenntnis draus zieh, sondern weil es zeigt dass das Ding einfach funktioniert ohne dass man drüber nachdenken muss. [quote=ms_77der kürzeste Weg der sicher funktioniert ist der richtige[/quote] - ja ok, das ist ne gute Regel. Und ich glaub das ist auch genau das Problem das ich bei mir selbst beobacht hab, nicht nur bei Essen sondern echt überall. Ich fang an zu grübeln und dann wird aus ner einfachen Frage plötzlich ein Projekt. Was mich aber gerade beschäftigt - und das hat im Thread noch keiner wirklich angesprochen - ist die Frage ob es auch einfach am falschen Gemüse liegt wenn man Beete nicht mag. Also ich kauf mir ja regelmäßig den Saft wegen meinem Training, aber wenn ich ehrlich bin schmeckt mir der auch nicht besonders. Ich denk mir jedes Mal "naja, muss ja sein", und dann trink ichs. Aber vielleicht bin ich einfach nicht der Beete-Typ und das ist ok? Meine Kolleginnen die das auch nehmen, die begeistern sich alle davon, aber bei mir is das irgendwie nie angekommen. Und nach dieser ganzen Diskussion hier frag ich mich ob ich das einfach akzeptieren sollte statt immer wieder neue Wege zu probieren wie ich die Beete besser hinkrieg. Manchmal passt einfach was nicht, egal wie man es macht.
Zitat von elvira_k am August 20, 2026, 05:49 Uhr@leni_bk da würde ich dir ehrlich sagen - wenn die Beete dir nicht schmeckt, dann lass es sein. Das ist keine Niederlage, das ist nur gesunder Menschenverstand. Bei mir im Garten merke ich das ja auch, manche Sorten mögen die Leute einfach nicht, egal wie ich sie zubereite. Das ist völlig normal und es gibt genug anderes Gemüse das dir besser tut. Was mich aber beim Saft noch interessiert - du sagst "muss ja sein" wegen dem Training. Aber hat dir denn dein Arzt speziell den Saft geraten oder einfach mehr Rote Beete generell? Das ist nämlich ein großer Unterschied. Weil wenn es um die Wirkung geht, dann tut's auch eine ganz normale gekochte Beete aus dem Glas, die du einfach so isst, ohne dass du sie trinken musst. Der Saft ist ja eigentlich nur eine Konzentrat-Geschichte, und ehrlich gesagt - wenn ich da wählen könnte zwischen Saft und echtem Gemüse, würde ich immer das echte nehmen. Das sättigt wenigstens auch ein bisschen und man hat das Gefühl, was gegessen zu haben. [quote=leni_bkManchmal passt einfach was nicht, egal wie man es macht[/quote] - ja genau. Und das ist vollkommen in Ordnung. Ich kenne genug Leute die sagen mir ist Spinat zu bitter, oder Blumenkohl schmeckt mir nicht - und ich sage denen jedes Mal, dann esst halt was anderes. Leben ist zu kurz um sich Gemüse reinzuzwingen das euch nicht schmeckt. Das mit dem Training und den Nährstoffen, da würde ich auch nochmal mit dem Hausarzt sprechen, ob es wirklich die Beete sein muss oder ob es auch andere Möglichkeiten gibt.
@leni_bk da würde ich dir ehrlich sagen - wenn die Beete dir nicht schmeckt, dann lass es sein. Das ist keine Niederlage, das ist nur gesunder Menschenverstand. Bei mir im Garten merke ich das ja auch, manche Sorten mögen die Leute einfach nicht, egal wie ich sie zubereite. Das ist völlig normal und es gibt genug anderes Gemüse das dir besser tut. Was mich aber beim Saft noch interessiert - du sagst "muss ja sein" wegen dem Training. Aber hat dir denn dein Arzt speziell den Saft geraten oder einfach mehr Rote Beete generell? Das ist nämlich ein großer Unterschied. Weil wenn es um die Wirkung geht, dann tut's auch eine ganz normale gekochte Beete aus dem Glas, die du einfach so isst, ohne dass du sie trinken musst. Der Saft ist ja eigentlich nur eine Konzentrat-Geschichte, und ehrlich gesagt - wenn ich da wählen könnte zwischen Saft und echtem Gemüse, würde ich immer das echte nehmen. Das sättigt wenigstens auch ein bisschen und man hat das Gefühl, was gegessen zu haben. [quote=leni_bkManchmal passt einfach was nicht, egal wie man es macht[/quote] - ja genau. Und das ist vollkommen in Ordnung. Ich kenne genug Leute die sagen mir ist Spinat zu bitter, oder Blumenkohl schmeckt mir nicht - und ich sage denen jedes Mal, dann esst halt was anderes. Leben ist zu kurz um sich Gemüse reinzuzwingen das euch nicht schmeckt. Das mit dem Training und den Nährstoffen, da würde ich auch nochmal mit dem Hausarzt sprechen, ob es wirklich die Beete sein muss oder ob es auch andere Möglichkeiten gibt.