Rote Beete roh reiben – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Zitat von leni_k am August 1, 2026, 05:28 UhrIch hab jetzt schon ein paarmal gelesen, dass roh geriebene Rote Beete angeblich viel intensiver schmeckt als gekochte. Und ich war neugierig, hab das heute morgen ausprobiert - Ergebnis: meine Küche sieht aus wie ein Tatortort 😅
Ich mein, ich hab die Handschuhe dabei gehabt, aber irgendwie hats trotzdem alles erwischt. Das Schneidebrett, der Hobel, die Wand neben dem Hobel... keine Ahnung wie das passiert. Zum Geschmack selbst - ehrlich gesagt bin ich hin- und hergerissen. Der erdige Anteil kommt roh viel stärker durch als gekocht, das ist irgendwie auch interessant aber halt gewöhnungsbedürftig. Ich hab sie dann mit etwas Zitrone und Olivenöl gegessen, das hat's ein bisschen aufgebrochen. Aber ob ich das jetzt regelmäßig machen will, weiß ich noch nicht. Die Textur fand ich überraschend gut - so knackig, fast wie Kohlrabi. Das hab ich so nicht erwartet. Ich könnte mir vorstellen das in einen Salat zu mischen, irgendetwas mit Kichererbsen vielleicht oder Feta. Meine Frage wäre: hat wer Erfahrung damit, ob man die roh geriebene Variante irgendwie lagern kann? Also ich hab jetzt eine halbe Knolle über - die einfach in den Kühlschrank stellen und morgen noch verwenden passt das, oder verliert die dann zu viel? Und noch was - ich reib sowas normalerweise mit dem normalen Gemüsehobel, aber ich hab gelesen dass es spezielle Julienne-Hobel gibt die besser sein sollen. Macht das bei Rote Beete einen echten Unterschied oder ist das wieder so ein Ding das klingt wichtiger als es ist? danke schon mal!
Ich hab jetzt schon ein paarmal gelesen, dass roh geriebene Rote Beete angeblich viel intensiver schmeckt als gekochte. Und ich war neugierig, hab das heute morgen ausprobiert - Ergebnis: meine Küche sieht aus wie ein Tatortort 😅
Ich mein, ich hab die Handschuhe dabei gehabt, aber irgendwie hats trotzdem alles erwischt. Das Schneidebrett, der Hobel, die Wand neben dem Hobel... keine Ahnung wie das passiert. Zum Geschmack selbst - ehrlich gesagt bin ich hin- und hergerissen. Der erdige Anteil kommt roh viel stärker durch als gekocht, das ist irgendwie auch interessant aber halt gewöhnungsbedürftig. Ich hab sie dann mit etwas Zitrone und Olivenöl gegessen, das hat's ein bisschen aufgebrochen. Aber ob ich das jetzt regelmäßig machen will, weiß ich noch nicht. Die Textur fand ich überraschend gut - so knackig, fast wie Kohlrabi. Das hab ich so nicht erwartet. Ich könnte mir vorstellen das in einen Salat zu mischen, irgendetwas mit Kichererbsen vielleicht oder Feta. Meine Frage wäre: hat wer Erfahrung damit, ob man die roh geriebene Variante irgendwie lagern kann? Also ich hab jetzt eine halbe Knolle über - die einfach in den Kühlschrank stellen und morgen noch verwenden passt das, oder verliert die dann zu viel? Und noch was - ich reib sowas normalerweise mit dem normalen Gemüsehobel, aber ich hab gelesen dass es spezielle Julienne-Hobel gibt die besser sein sollen. Macht das bei Rote Beete einen echten Unterschied oder ist das wieder so ein Ding das klingt wichtiger als es ist? danke schon mal!
Zitat von leni_do am August 1, 2026, 06:22 Uhrhaha ja, die Fleckerei ist echt brutal. Aber ehrlich gesagt würde ich mir da weniger Gedanken machen - wenn die Knollen sowieso immer in den Salat kommen, dann ist das Lagerungsproblem ja nicht so wild. Die geriebene Variante hält sich im Kühlschrank locker zwei drei Tage wenn du sie in ner luftdichten Box packst, bei mir hat das immer geklappt. Das mit dem Julienne-Hobel - also ich finde, das ist wirklich so ein Ding das klingt wichtiger als es ist. Der normale Hobel tut's auch, die Streifen sehen halt nur anders aus. Aber was mich mehr interessiert: merkst du bei der rohen Version eigentlich einen Unterschied wenn du sie ein paar Stunden stehen lässt, bevor du sie isst? Also ich bin mir nicht sicher ob die dann matschiger wird oder ob die Textur stabiler bleibt als bei anderen Gemüsesorten. Das würde nämlich entscheiden ob sich das für Meal Prep lohnt oder nicht. Das mit der Zitrone und Olivenöl klingt aber nach nem guten Move. Bei mir hat's auch immer geholfen wenn ich noch was Würziges dazugenommen hab - ne Prise Salz, vielleicht was Scharfes. Der erdige Geschmack ist halt wirklich präsent wenn man's nicht kocht, da brauchst du was das dagegen ankämpft
haha ja, die Fleckerei ist echt brutal. Aber ehrlich gesagt würde ich mir da weniger Gedanken machen - wenn die Knollen sowieso immer in den Salat kommen, dann ist das Lagerungsproblem ja nicht so wild. Die geriebene Variante hält sich im Kühlschrank locker zwei drei Tage wenn du sie in ner luftdichten Box packst, bei mir hat das immer geklappt. Das mit dem Julienne-Hobel - also ich finde, das ist wirklich so ein Ding das klingt wichtiger als es ist. Der normale Hobel tut's auch, die Streifen sehen halt nur anders aus. Aber was mich mehr interessiert: merkst du bei der rohen Version eigentlich einen Unterschied wenn du sie ein paar Stunden stehen lässt, bevor du sie isst? Also ich bin mir nicht sicher ob die dann matschiger wird oder ob die Textur stabiler bleibt als bei anderen Gemüsesorten. Das würde nämlich entscheiden ob sich das für Meal Prep lohnt oder nicht. Das mit der Zitrone und Olivenöl klingt aber nach nem guten Move. Bei mir hat's auch immer geholfen wenn ich noch was Würziges dazugenommen hab - ne Prise Salz, vielleicht was Scharfes. Der erdige Geschmack ist halt wirklich präsent wenn man's nicht kocht, da brauchst du was das dagegen ankämpft
Zitat von leni_k am August 1, 2026, 07:53 Uhr@leni_do die Frage mit dem Stehenlassen ist gut das hab ich mich selbst noch nicht gefragt. Ich schätz mal die Zitrone hilft da - Säure hält ja bei anderen Sachen (Apfel, Avocado) auch die Textur einigermaßen stabil. Ich würd vermuten die hält sich besser als z.B. geriebene Zucchini, die wird ja innerhalb von Minuten komplett wässrig. Aber das ist echt nur Vermutung.
Zitat von leni_doda brauchst du was das dagegen ankämpft
ja, das stimmt. Ich hab grad überlegt ob Miso da was bringen könnte - also so eine Marinade mit Miso, Zitrone, bisschen Sesam. Hab das mal bei Kohlrabi probiert und das war überraschend gut. Rote Beete und Miso klingt im ersten Moment komisch aber der salzige, fast fermentierte Anteil vom Miso könnte den Erdgeschmack vielleicht interessant machen statt ihn einfach nur zu überdecken. Das mit dem Meal Prep würd mich auch interessieren - ich mach sowas manchmal sonntags wenn ich weiß dass die Woche stressig wird. Aber ich würd die Rote Beete dann vielleicht schon vorher dressing-los lassen und erst kurz vor dem Essen anmachen, einfach um auf der sicheren Seite zu sein.
@leni_do die Frage mit dem Stehenlassen ist gut das hab ich mich selbst noch nicht gefragt. Ich schätz mal die Zitrone hilft da - Säure hält ja bei anderen Sachen (Apfel, Avocado) auch die Textur einigermaßen stabil. Ich würd vermuten die hält sich besser als z.B. geriebene Zucchini, die wird ja innerhalb von Minuten komplett wässrig. Aber das ist echt nur Vermutung.
Zitat von leni_doda brauchst du was das dagegen ankämpft
ja, das stimmt. Ich hab grad überlegt ob Miso da was bringen könnte - also so eine Marinade mit Miso, Zitrone, bisschen Sesam. Hab das mal bei Kohlrabi probiert und das war überraschend gut. Rote Beete und Miso klingt im ersten Moment komisch aber der salzige, fast fermentierte Anteil vom Miso könnte den Erdgeschmack vielleicht interessant machen statt ihn einfach nur zu überdecken. Das mit dem Meal Prep würd mich auch interessieren - ich mach sowas manchmal sonntags wenn ich weiß dass die Woche stressig wird. Aber ich würd die Rote Beete dann vielleicht schon vorher dressing-los lassen und erst kurz vor dem Essen anmachen, einfach um auf der sicheren Seite zu sein.