Rote Beete roh reiben – lohnt der Aufwand oder ist das Märtyrerküche?
Zitat von n.feld am September 4, 2026, 15:40 UhrIch hab das letzte Woche mal wieder probiert, rohe Rote Beete fein geraspelt mit etwas Meerrettich und Apfelessig. Funktioniert geschmacklich gut, aber der Aufwand ist nicht ohne. Die Rübe ist hart, die Reibe wird sofort dunkelrot, und wer ohne Handschuhe arbeitet, sieht danach aus wie nach einer Notaufnahme. Die Textur ist tatsächlich interessanter als bei der gekochten Variante, das geb ich zu. Weniger süßlich, mehr Biss, der erdige Ton tritt eher in den Hintergrund wenn man Säure dazugibt. Ob das gesundheitlich relevant anders ist als gekocht, weiß ich nicht. Die Nitratdiskussion kenne ich, aber ich hab kein Paper zur Hand das einen klaren Vorteil für roh vs. gegart belegt, zumindest nicht für normale Verzehrmengen. Was mich eher beschäftigt: die frische Rübe vom Wochenmarkt gegenüber dem vakuumierten Supermarktprodukt. Die Vakuumware ist für rohe Zubereitungen meiner Meinung nach ungeeignet. Die ist schon gar, hat wenig Eigengeschmack und gibt nach dem Raspeln eine matschige Konsistenz. Konkret gesagt: das ist dann eher Brei als Salat. Die Marktware kostet kaum mehr, braucht aber tatsächlich Vorbereitungszeit. Ich schäle unter fließend kaltem Wasser, das mindert die Fleckenproblematik etwas, löst sie nicht vollständig. Gummihandschuhe aus dem Haushalt reichen. Mich interessiert ob jemand hier systematisch roh mit gekocht verglichen hat, also wirklich im Alltag und nicht einmal für ein Rezept. Ich komme ehrlich gesagt nicht zu einem klaren Ergebnis was besser ist, und "beides hat seinen Platz" wäre mir zu bequem als Antwort.
Ich hab das letzte Woche mal wieder probiert, rohe Rote Beete fein geraspelt mit etwas Meerrettich und Apfelessig. Funktioniert geschmacklich gut, aber der Aufwand ist nicht ohne. Die Rübe ist hart, die Reibe wird sofort dunkelrot, und wer ohne Handschuhe arbeitet, sieht danach aus wie nach einer Notaufnahme. Die Textur ist tatsächlich interessanter als bei der gekochten Variante, das geb ich zu. Weniger süßlich, mehr Biss, der erdige Ton tritt eher in den Hintergrund wenn man Säure dazugibt. Ob das gesundheitlich relevant anders ist als gekocht, weiß ich nicht. Die Nitratdiskussion kenne ich, aber ich hab kein Paper zur Hand das einen klaren Vorteil für roh vs. gegart belegt, zumindest nicht für normale Verzehrmengen. Was mich eher beschäftigt: die frische Rübe vom Wochenmarkt gegenüber dem vakuumierten Supermarktprodukt. Die Vakuumware ist für rohe Zubereitungen meiner Meinung nach ungeeignet. Die ist schon gar, hat wenig Eigengeschmack und gibt nach dem Raspeln eine matschige Konsistenz. Konkret gesagt: das ist dann eher Brei als Salat. Die Marktware kostet kaum mehr, braucht aber tatsächlich Vorbereitungszeit. Ich schäle unter fließend kaltem Wasser, das mindert die Fleckenproblematik etwas, löst sie nicht vollständig. Gummihandschuhe aus dem Haushalt reichen. Mich interessiert ob jemand hier systematisch roh mit gekocht verglichen hat, also wirklich im Alltag und nicht einmal für ein Rezept. Ich komme ehrlich gesagt nicht zu einem klaren Ergebnis was besser ist, und "beides hat seinen Platz" wäre mir zu bequem als Antwort.
Zitat von leni_k am September 4, 2026, 15:55 Uhr@n.feld dein Vergleich frische Rübe vs. Vakuumware trifft genau das was ich auch schon bemerkt hab. Die vakuumierte ist für mich inzwischen nur noch für warme Sachen brauchbar, als Beilage oder in der Suppe, da fällt's weniger auf. Was mich bei dir aber interessiert: du raspelst wirklich fein, oder? Ich hab das eine Weile mit der groben Reibe probiert und fand die Textur damit ehrlich gesagt angenehmer, weniger kompakt. Der Salat bleibt lockerer und saugt die Marinade gleichmäßiger auf. Mit Meerrettich dazu klingt das übrigens sehr gut, das probier ich mal.
Zitat von n.felddie frische Rübe vom Wochenmarkt gegenüber dem vakuumierten Supermarktprodukt
Was mich interessiert: kaufst du die Rüben mit Grün oder ohne? Ich hab gelesen dass das Grün ein Indiz für Frische ist, aber auf dem Naschmarkt hier in Wien haben die meisten Standln das Grün schon ab. Keine Ahnung ob das was aussagt oder reiner Logistikaufwand is. Zum roh vs. gekocht Vergleich im Alltag - ich bin da nicht konsequent genug um das wirklich systematisch sagen zu können. Meistens kauf ich frische Rüben und koche sie dann doch weil's einfacher ist nach einem langen Tag. Roh reiben ist halt Sonntagsprojekt für mich, nicht Dienstagabend.
@n.feld dein Vergleich frische Rübe vs. Vakuumware trifft genau das was ich auch schon bemerkt hab. Die vakuumierte ist für mich inzwischen nur noch für warme Sachen brauchbar, als Beilage oder in der Suppe, da fällt's weniger auf. Was mich bei dir aber interessiert: du raspelst wirklich fein, oder? Ich hab das eine Weile mit der groben Reibe probiert und fand die Textur damit ehrlich gesagt angenehmer, weniger kompakt. Der Salat bleibt lockerer und saugt die Marinade gleichmäßiger auf. Mit Meerrettich dazu klingt das übrigens sehr gut, das probier ich mal.
Zitat von n.felddie frische Rübe vom Wochenmarkt gegenüber dem vakuumierten Supermarktprodukt
Was mich interessiert: kaufst du die Rüben mit Grün oder ohne? Ich hab gelesen dass das Grün ein Indiz für Frische ist, aber auf dem Naschmarkt hier in Wien haben die meisten Standln das Grün schon ab. Keine Ahnung ob das was aussagt oder reiner Logistikaufwand is. Zum roh vs. gekocht Vergleich im Alltag - ich bin da nicht konsequent genug um das wirklich systematisch sagen zu können. Meistens kauf ich frische Rüben und koche sie dann doch weil's einfacher ist nach einem langen Tag. Roh reiben ist halt Sonntagsprojekt für mich, nicht Dienstagabend.
Zitat von derbasti am September 4, 2026, 16:09 UhrZitat von leni_kmeistens kauf ich frische Rüben und koche sie dann doch weil's einfacher ist
ja same bruder, das ist einfach die realität digga. ich kauf mir auch immer mit den besten vorsätzen ein haufen zeug ein und dann am dienstag um 7 uhr abends wenn ich von der arbeit komm bin ich einfach zu faul zum raspeln. lieber 45 minuten in den ofen werfen und fertig. aber jetzt interessiert mich was anderes - @n.feld du hast ja geschrieben dass die säure den erdigen ton in den hintergrund rückt. das is mir noch nie so aufgefallen ehrlich gesagt. ich esse rote beete ja hauptsächlich gekocht und da find ich den geschmack immer noch ziemlich intensiv auch wenn ich apfelessig oder zitrone dazumach. liegt das daran dass die säure anders wirkt wenn's roh is oder bin ich einfach zu unempfindlich dafür? @leni_k zum grün - bei uns im markt am kotti die verkaufen auch fast alle ohne grün aber bei den besseren ständen die habens noch. ich glaub das is wirklich nur logistik und dass die lagerung kürzer is wenn man das abmacht. hab mich da nie so rein gedacht aber logisch macht's ja sinn
--
weniger reden mehr heben
Zitat von leni_kmeistens kauf ich frische Rüben und koche sie dann doch weil's einfacher ist
ja same bruder, das ist einfach die realität digga. ich kauf mir auch immer mit den besten vorsätzen ein haufen zeug ein und dann am dienstag um 7 uhr abends wenn ich von der arbeit komm bin ich einfach zu faul zum raspeln. lieber 45 minuten in den ofen werfen und fertig. aber jetzt interessiert mich was anderes - @n.feld du hast ja geschrieben dass die säure den erdigen ton in den hintergrund rückt. das is mir noch nie so aufgefallen ehrlich gesagt. ich esse rote beete ja hauptsächlich gekocht und da find ich den geschmack immer noch ziemlich intensiv auch wenn ich apfelessig oder zitrone dazumach. liegt das daran dass die säure anders wirkt wenn's roh is oder bin ich einfach zu unempfindlich dafür? @leni_k zum grün - bei uns im markt am kotti die verkaufen auch fast alle ohne grün aber bei den besseren ständen die habens noch. ich glaub das is wirklich nur logistik und dass die lagerung kürzer is wenn man das abmacht. hab mich da nie so rein gedacht aber logisch macht's ja sinn
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Zitat von leni_k am September 4, 2026, 16:26 UhrZitat von derbastidie säure anders wirkt wenn's roh is
ich glaub da ist wirklich was dran aber ich kann's nicht hundertprozentig erklären. mein Gefühl ist: roh hat die Rübe so eine mineralische Schärfe die sich mit Säure irgendwie aufhebt, während die gekochte Variante eher diesen tiefen, schon fast süßen Erdton hat der sich nicht so leicht wegdiskutieren lässt. Apfelessig drüber und es bleibt halt Rote Beete. roh ist das anders, der Charakter wird leichter. @derbasti das mit dem Markt am Kotti ist interessant, ich hab das Grün-Thema nie so ernst genommen aber jetzt frag ich mich ob ich einfach falsch eingekauft hab all die Zeit. auf dem Naschmarkt schau ich nächstes Mal gezielt danach. was mich noch beschäftigt: n.feld hat geschrieben dass er unter fließend kaltem Wasser schält. ich mach das immer danach, also erst schälen, dann die Hände unter Wasser. vielleicht ist da mein Fehler. die Flecken an den Fingern sind bei mir meistens hartnäckiger als auf der Reibe selbst, keine Ahnung warum das so ist.
Zitat von derbastidie säure anders wirkt wenn's roh is
ich glaub da ist wirklich was dran aber ich kann's nicht hundertprozentig erklären. mein Gefühl ist: roh hat die Rübe so eine mineralische Schärfe die sich mit Säure irgendwie aufhebt, während die gekochte Variante eher diesen tiefen, schon fast süßen Erdton hat der sich nicht so leicht wegdiskutieren lässt. Apfelessig drüber und es bleibt halt Rote Beete. roh ist das anders, der Charakter wird leichter. @derbasti das mit dem Markt am Kotti ist interessant, ich hab das Grün-Thema nie so ernst genommen aber jetzt frag ich mich ob ich einfach falsch eingekauft hab all die Zeit. auf dem Naschmarkt schau ich nächstes Mal gezielt danach. was mich noch beschäftigt: n.feld hat geschrieben dass er unter fließend kaltem Wasser schält. ich mach das immer danach, also erst schälen, dann die Hände unter Wasser. vielleicht ist da mein Fehler. die Flecken an den Fingern sind bei mir meistens hartnäckiger als auf der Reibe selbst, keine Ahnung warum das so ist.
Zitat von derbasti am September 4, 2026, 16:38 Uhralter @leni_k das mit dem schälen unter wasser vs danach is ja krass dass du das erwähnst. ich hab das eigentlich immer genau andersrum gemacht - erst trockenshälen und dann die hände sofort waschen. aber jetzt wo du das sagst - bei mir bleiben die flecken an den fingern auch ewig haften, vielleicht liegt's wirklich daran dass ich die säfte zu lang antrocknen lass bevor ich sie abwasch. sollte ich das mal umdrehen und die rübe unter wasser schälen obwohl die dann super rutschig wird? oder ist das einfach zu unpraktisch wenn man eh schon diese gummihandschuhe anzieht. aber was mich mehr reizt - @n.feld du hast geschrieben dass die vakuumware schon gar ist. meine frage: wie merkst du das eigentlich? also wenn ich ehrlich bin kauf ich die vakuumverpackte rote beete manchmal weil's schneller geht und ich sie warm esse. aber jetzt bin ich mir gar nicht sicher ob ich das überhaupt schmecken würde wenn die nur noch matsch ist oder ob mir das einfach egal ist. gibt's da so nen trick wie man das direkt beim kauf sieht oder musste das wirklich erst verarbeiten um es zu merken? weniger reden mehr heben
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alter @leni_k das mit dem schälen unter wasser vs danach is ja krass dass du das erwähnst. ich hab das eigentlich immer genau andersrum gemacht - erst trockenshälen und dann die hände sofort waschen. aber jetzt wo du das sagst - bei mir bleiben die flecken an den fingern auch ewig haften, vielleicht liegt's wirklich daran dass ich die säfte zu lang antrocknen lass bevor ich sie abwasch. sollte ich das mal umdrehen und die rübe unter wasser schälen obwohl die dann super rutschig wird? oder ist das einfach zu unpraktisch wenn man eh schon diese gummihandschuhe anzieht. aber was mich mehr reizt - @n.feld du hast geschrieben dass die vakuumware schon gar ist. meine frage: wie merkst du das eigentlich? also wenn ich ehrlich bin kauf ich die vakuumverpackte rote beete manchmal weil's schneller geht und ich sie warm esse. aber jetzt bin ich mir gar nicht sicher ob ich das überhaupt schmecken würde wenn die nur noch matsch ist oder ob mir das einfach egal ist. gibt's da so nen trick wie man das direkt beim kauf sieht oder musste das wirklich erst verarbeiten um es zu merken? weniger reden mehr heben
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Zitat von leni_k am September 4, 2026, 16:54 Uhr@derbasti zur Vakuumware - ob man das beim Kauf sieht ist ehrlich gesagt schwer. Ich drück immer kurz drauf durch die Packung wenn's schon sehr nachgibt ist das kein gutes Zeichen. Aber das ist auch kein verlässlicher Test, muss ich zugeben.
Zitat von derbastiob mir das einfach egal ist
ich glaub das ist die entscheidende Frage und ich find's gut dass du das so direkt sagst. Wenn man's warm isst und als Beilage, dann fällt's wahrscheinlich wirklich weniger auf. Der Unterschied zur frischen Rübe ist für mich vor allem kalt spürbar in so nem Salat wo die Konsistenz alles ist. Was mich bei deiner Schäl-Frage noch beschäftigt: ich hab das Gefühl die Rübe selbst ist das geringere Problem. Das Schlimmste sind bei mir immer die Schnittflächen wo der Saft sofort rausläuft und sich irgendwo hinspritzt wo man's nicht erwartet. Am Schneidebrett, am Ärmel... ich hab mal eine komplett neue Schürze ruiniert weil ich zu selbstsicher war 😅
Das mit dem Handschuh hat mich kurz erinnert - ich hab mal eine Kollegin die kocht viel, die hat mir gesagt sie reibt sich vorher die Hände mit etwas Öl ein bevor sie anfängt. Soll die Poren versiegeln damit der Farbstoff nicht so tief einzieht. Hab ich noch nie getestet ob das wirklich funktioniert oder ob das auch so ein Küchen-Mythos ist.
@derbasti zur Vakuumware - ob man das beim Kauf sieht ist ehrlich gesagt schwer. Ich drück immer kurz drauf durch die Packung wenn's schon sehr nachgibt ist das kein gutes Zeichen. Aber das ist auch kein verlässlicher Test, muss ich zugeben.
Zitat von derbastiob mir das einfach egal ist
ich glaub das ist die entscheidende Frage und ich find's gut dass du das so direkt sagst. Wenn man's warm isst und als Beilage, dann fällt's wahrscheinlich wirklich weniger auf. Der Unterschied zur frischen Rübe ist für mich vor allem kalt spürbar in so nem Salat wo die Konsistenz alles ist. Was mich bei deiner Schäl-Frage noch beschäftigt: ich hab das Gefühl die Rübe selbst ist das geringere Problem. Das Schlimmste sind bei mir immer die Schnittflächen wo der Saft sofort rausläuft und sich irgendwo hinspritzt wo man's nicht erwartet. Am Schneidebrett, am Ärmel... ich hab mal eine komplett neue Schürze ruiniert weil ich zu selbstsicher war 😅
Das mit dem Handschuh hat mich kurz erinnert - ich hab mal eine Kollegin die kocht viel, die hat mir gesagt sie reibt sich vorher die Hände mit etwas Öl ein bevor sie anfängt. Soll die Poren versiegeln damit der Farbstoff nicht so tief einzieht. Hab ich noch nie getestet ob das wirklich funktioniert oder ob das auch so ein Küchen-Mythos ist.
Zitat von derbasti am September 4, 2026, 17:09 Uhrhaha @leni_k du mit deiner schürze, krass ey! aber das öl-trick ding interessiert mich jetzt echt. also versiegeln damit der farbstoff nicht eindringt - das klingt eigentlich logisch? ich mein öl und wasser vermischen sich nicht und die beete-säfte sind ja wässrig irgendwie. aber ob das dann beim raspeln noch hilft oder ob das sinn macht wenn du ohnehin handschuhe anziehst keine ahnung. hast du da ne quelle oder war das einfach so ne erzählung die deine kollegin dir mitgegeben hat. was mich aber viel mehr reizt - @n.feld du hattest ja gesagt dass die vakuumware matschig wird. ich glaub ich muss da ehrlich zugeben dass ich das vielleicht auch nicht wirklich bewusst registriere wenn ich die warm esse weil ich dann eh schon satt bin nach der arbeit und mir nicht so viel zeit zum kauen nehme digga. aber jetzt frag ich mich ob ich da einfach qualität schlecht schmecke oder ob das nur bei roher verarbeitung auffällt. weil wenn ich die vakuum-beete in ne suppe werfe oder als warme beilage mach - ist das dann wirklich "schade" um die rübe oder ist das einfach pragmatisch sinnvoll und ich brauch mir da kein schlechtes gewissen einreden lassen. weniger reden mehr heben
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Edit: @leni_k wollte nochmal fragen - nutzt du das öl-ding auch bei der vakuumware oder nur bei frischen? würde das kombinieren mit den handschuhen nicht sogar sinn machen?
haha @leni_k du mit deiner schürze, krass ey! aber das öl-trick ding interessiert mich jetzt echt. also versiegeln damit der farbstoff nicht eindringt - das klingt eigentlich logisch? ich mein öl und wasser vermischen sich nicht und die beete-säfte sind ja wässrig irgendwie. aber ob das dann beim raspeln noch hilft oder ob das sinn macht wenn du ohnehin handschuhe anziehst keine ahnung. hast du da ne quelle oder war das einfach so ne erzählung die deine kollegin dir mitgegeben hat. was mich aber viel mehr reizt - @n.feld du hattest ja gesagt dass die vakuumware matschig wird. ich glaub ich muss da ehrlich zugeben dass ich das vielleicht auch nicht wirklich bewusst registriere wenn ich die warm esse weil ich dann eh schon satt bin nach der arbeit und mir nicht so viel zeit zum kauen nehme digga. aber jetzt frag ich mich ob ich da einfach qualität schlecht schmecke oder ob das nur bei roher verarbeitung auffällt. weil wenn ich die vakuum-beete in ne suppe werfe oder als warme beilage mach - ist das dann wirklich "schade" um die rübe oder ist das einfach pragmatisch sinnvoll und ich brauch mir da kein schlechtes gewissen einreden lassen. weniger reden mehr heben
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Edit: @leni_k wollte nochmal fragen - nutzt du das öl-ding auch bei der vakuumware oder nur bei frischen? würde das kombinieren mit den handschuhen nicht sogar sinn machen?
Zitat von leni_k am September 4, 2026, 17:20 Uhr@derbasti zum schlechten Gewissen wegen Vakuumware in der Suppe - nein, brauchst du wirklich nicht. Wenn's warm landet und du's genießt, passt das. Das ist keine Frage von "richtiger" Küche. Aber zur Quelle für den Öl-Trick: war wirklich nur mündlich meine Kollegin Marta hat das mal so nebenbei erwähnt. Keine Ahnung ob sie das selbst ausprobiert hat oder ob das auch nur weitergereicht war. Ich hab's nie verifiziert und bin da ehrlich gesagt skeptisch - klingt nett aber ich trau Küchen-Mythen dieser Art meistens erst wenn ich's selbst getestet hab. Was mich gerade bei deiner Frage aber wirklich beschäftigt: du sagst du nimmst dir nach der Arbeit nicht viel Zeit zum kauen. ich frag mich ob das bei Roter Beete generell ein Faktor ist den man unterschätzt. Also - die rohe Variante ist halt deutlich fester und man kaut tatsächlich mehr. Mir ist das beim ersten Roh-Salat aufgefallen, ich hab nach zehn Minuten Essen irgendwie mehr Hunger gehabt als vorher weil ich so beschäftigt war mit dem Kauen dass ich nicht gemerkt hab wieviel ich schon gegessen hatte. keine Ahnung ob das Einbildung war. @n.feld ich würd da auch gern deine Einschätzung hören weil du scheinst das wirklich regelmäßig zu machen - verändert sich das mit der Zeit? Also wird man schneller beim Raspeln wenn man's öfter macht oder bleibt das immer dieser Sonntagsaufwand
@derbasti zum schlechten Gewissen wegen Vakuumware in der Suppe - nein, brauchst du wirklich nicht. Wenn's warm landet und du's genießt, passt das. Das ist keine Frage von "richtiger" Küche. Aber zur Quelle für den Öl-Trick: war wirklich nur mündlich meine Kollegin Marta hat das mal so nebenbei erwähnt. Keine Ahnung ob sie das selbst ausprobiert hat oder ob das auch nur weitergereicht war. Ich hab's nie verifiziert und bin da ehrlich gesagt skeptisch - klingt nett aber ich trau Küchen-Mythen dieser Art meistens erst wenn ich's selbst getestet hab. Was mich gerade bei deiner Frage aber wirklich beschäftigt: du sagst du nimmst dir nach der Arbeit nicht viel Zeit zum kauen. ich frag mich ob das bei Roter Beete generell ein Faktor ist den man unterschätzt. Also - die rohe Variante ist halt deutlich fester und man kaut tatsächlich mehr. Mir ist das beim ersten Roh-Salat aufgefallen, ich hab nach zehn Minuten Essen irgendwie mehr Hunger gehabt als vorher weil ich so beschäftigt war mit dem Kauen dass ich nicht gemerkt hab wieviel ich schon gegessen hatte. keine Ahnung ob das Einbildung war. @n.feld ich würd da auch gern deine Einschätzung hören weil du scheinst das wirklich regelmäßig zu machen - verändert sich das mit der Zeit? Also wird man schneller beim Raspeln wenn man's öfter macht oder bleibt das immer dieser Sonntagsaufwand
Zitat von derbasti am September 4, 2026, 17:29 UhrZitat von leni_kdu sagst du nimmst dir nach der Arbeit nicht viel Zeit zum kauen
ey jetzt hast du mich erwischt digga haha aber das mit dem kauen und dann weniger merken dass man satt is - das ist ja krass. also ich dachte immer wenn man schneller isst nimmt man mehr auf aber dass es andersrum auch funktioniert - dass man durch intensiveres kauen weniger braucht weil man's bewusster macht - das is mir noch nicht so in den sinn gekommen. aber jetzt wo du das sagst macht das tatsächlich sinn. ich mein bei ner kartoffel oder so merke ich das ja auch wenn ich die einfach runterschlinge vs wenn ich sie wirklich kau. aber ehrlich gesagt - und jetzt bin ich vielleicht zu direkt - kann ich das bei meinem alltag gar nicht so umsetzen. ich bin um 7 uhr morgens im lager und dann mittags wenn ich heimkomm bin ich einfach nur noch weg vom fenster digga. ich könnte mir theoretisch ne halbe stunde zeit nehmen für nen salat aber dann sitz ich danach so fertig da dass ich lieber was warmes schnell runterbring und dann trainieren geh bevor ich völlig zusammenbrech. das heißt für mich in der praxis - vakuum-beete in der suppe oder warm ist halt einfach das was funktioniert. und wenn ich mal am wochenende was roh mach dann is das halt mehr so nen hobby-ding. @leni_k macht das bei dir beruflich keinen unterschied oder kannst du dir da flexibler zeit nehmen? frag mich ob das auch nen faktor is warum manche leute konsequent frisch kochen und andere nicht
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Zitat von leni_kdu sagst du nimmst dir nach der Arbeit nicht viel Zeit zum kauen
ey jetzt hast du mich erwischt digga haha aber das mit dem kauen und dann weniger merken dass man satt is - das ist ja krass. also ich dachte immer wenn man schneller isst nimmt man mehr auf aber dass es andersrum auch funktioniert - dass man durch intensiveres kauen weniger braucht weil man's bewusster macht - das is mir noch nicht so in den sinn gekommen. aber jetzt wo du das sagst macht das tatsächlich sinn. ich mein bei ner kartoffel oder so merke ich das ja auch wenn ich die einfach runterschlinge vs wenn ich sie wirklich kau. aber ehrlich gesagt - und jetzt bin ich vielleicht zu direkt - kann ich das bei meinem alltag gar nicht so umsetzen. ich bin um 7 uhr morgens im lager und dann mittags wenn ich heimkomm bin ich einfach nur noch weg vom fenster digga. ich könnte mir theoretisch ne halbe stunde zeit nehmen für nen salat aber dann sitz ich danach so fertig da dass ich lieber was warmes schnell runterbring und dann trainieren geh bevor ich völlig zusammenbrech. das heißt für mich in der praxis - vakuum-beete in der suppe oder warm ist halt einfach das was funktioniert. und wenn ich mal am wochenende was roh mach dann is das halt mehr so nen hobby-ding. @leni_k macht das bei dir beruflich keinen unterschied oder kannst du dir da flexibler zeit nehmen? frag mich ob das auch nen faktor is warum manche leute konsequent frisch kochen und andere nicht
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Zitat von leni_k am September 4, 2026, 17:35 Uhr@derbasti ja, als Freelancerin hab ich da schon mehr Spielraum, das stimmt. Ich sitz halt meistens zu Hause am Rechner und wenn ich um 14 Uhr eine Pause mach ist das meine eigene Entscheidung. Das ist ein echter Unterschied zu deinem Lager-Timing, das seh ich ein. Aber was mich an deiner Frage eigentlich mehr beschäftigt: du trennst das ja ganz klar in Alltag vs. Wochenend-Hobby. Ich glaub das ist ehrlich gesagt der realistischste Ansatz den die meisten haben, sie gestehen's nur nicht so direkt ein. Die Leute die behaupten sie raspeln jeden Dienstag frische Rüben nach einem langen Arbeitstag - da bin ich skeptisch. Was mich aber interessiert und das ist glaub ich noch nicht aufgetaucht im Thread: macht es für dich einen Unterschied ob du das Wochenend-Kochen als Erholung erlebst oder als Aufgabe? Ich merk das bei mir sehr stark. Wenn ich am Samstag in Ruhe was schneide und niemand wartet auf irgendwas, dann empfind ich den Aufwand komplett anders. Rote Beete raspeln ist dann kein Problem. Unter der Woche würde mich genau dasselbe nerven. Ich frag mich ob das auch erklärt warum Roh-Zubereitungen grundsätzlich als "aufwändig" gelten obwohl sie objektiv nicht viel länger brauchen als Ofengemüse vorzubereiten.
@derbasti ja, als Freelancerin hab ich da schon mehr Spielraum, das stimmt. Ich sitz halt meistens zu Hause am Rechner und wenn ich um 14 Uhr eine Pause mach ist das meine eigene Entscheidung. Das ist ein echter Unterschied zu deinem Lager-Timing, das seh ich ein. Aber was mich an deiner Frage eigentlich mehr beschäftigt: du trennst das ja ganz klar in Alltag vs. Wochenend-Hobby. Ich glaub das ist ehrlich gesagt der realistischste Ansatz den die meisten haben, sie gestehen's nur nicht so direkt ein. Die Leute die behaupten sie raspeln jeden Dienstag frische Rüben nach einem langen Arbeitstag - da bin ich skeptisch. Was mich aber interessiert und das ist glaub ich noch nicht aufgetaucht im Thread: macht es für dich einen Unterschied ob du das Wochenend-Kochen als Erholung erlebst oder als Aufgabe? Ich merk das bei mir sehr stark. Wenn ich am Samstag in Ruhe was schneide und niemand wartet auf irgendwas, dann empfind ich den Aufwand komplett anders. Rote Beete raspeln ist dann kein Problem. Unter der Woche würde mich genau dasselbe nerven. Ich frag mich ob das auch erklärt warum Roh-Zubereitungen grundsätzlich als "aufwändig" gelten obwohl sie objektiv nicht viel länger brauchen als Ofengemüse vorzubereiten.