Rote Beete roh essen – wie bekomme ich das hin ohne Zahnstein?
Zitat von elvira_k am Juni 29, 2026, 06:33 UhrIch habe mir in diesem Jahr besonders viel Rote Beete gezogen, weil mein Hausarzt mir geraten hat, mehr davon zu essen wegen des Blutdrucks. Gekocht esse ich sie ja gerne, eingelegt sowieso, aber jetzt bin ich neugierig geworden, ob roh wirklich besser sein soll, wie ich letztens irgendwo gelesen habe. Das Problem ist nur: wenn ich sie roh raspel oder klein schneide, klebt mir alles zwischen den Zähnen fest, und diese dunklen Flecken gehen stundenlang nicht weg. Meine Zahnärztin meinte letzte Woche bei der Kontrolle, dass ich vorsichtig sein soll, weil die Säure auch den Zahnschmelz angreift. Das hat mich ein bisschen verunsichert, ehrlich gesagt. Wie macht ihr das denn? Einfach runterschlucken und nicht dran denken, oder gibt es einen Trick, den ich nicht kenne? Soll ich sie vorher mit etwas verdünnen, oder eher doch blanchieren und dann kalt essen? Ich frage, weil ich ungern Konzentrate aus der Flasche kaufen möchte. Was ich selbst im Garten habe, ist mir hundertmal lieber. Aber wenn roh so kompliziert ist und die Zähne belastet, dann frage ich mich, ob der Aufwand überhaupt lohnt. Hat jemand da gute Erfahrungen gemacht oder kann mir sagen, was der Unterschied wirklich ist zwischen gekocht und roh?
Ich habe mir in diesem Jahr besonders viel Rote Beete gezogen, weil mein Hausarzt mir geraten hat, mehr davon zu essen wegen des Blutdrucks. Gekocht esse ich sie ja gerne, eingelegt sowieso, aber jetzt bin ich neugierig geworden, ob roh wirklich besser sein soll, wie ich letztens irgendwo gelesen habe. Das Problem ist nur: wenn ich sie roh raspel oder klein schneide, klebt mir alles zwischen den Zähnen fest, und diese dunklen Flecken gehen stundenlang nicht weg. Meine Zahnärztin meinte letzte Woche bei der Kontrolle, dass ich vorsichtig sein soll, weil die Säure auch den Zahnschmelz angreift. Das hat mich ein bisschen verunsichert, ehrlich gesagt. Wie macht ihr das denn? Einfach runterschlucken und nicht dran denken, oder gibt es einen Trick, den ich nicht kenne? Soll ich sie vorher mit etwas verdünnen, oder eher doch blanchieren und dann kalt essen? Ich frage, weil ich ungern Konzentrate aus der Flasche kaufen möchte. Was ich selbst im Garten habe, ist mir hundertmal lieber. Aber wenn roh so kompliziert ist und die Zähne belastet, dann frage ich mich, ob der Aufwand überhaupt lohnt. Hat jemand da gute Erfahrungen gemacht oder kann mir sagen, was der Unterschied wirklich ist zwischen gekocht und roh?
Zitat von derbär am Juni 29, 2026, 07:24 Uhr@elvira_k der Zahnschmelz-Punkt ist echt interessant - weil das ist was ich so noch nie gehört hatte. Ich esse roh auch manchmal, gerieben über Salat oder so, und hab mir da ehrlich gesagt null Gedanken gemacht. Aber deine Zahnärztin hat da vielleicht nicht ganz Unrecht. Ich hab früher nach dem Konzentrat immer direkt Wasser getrunken - nicht wegen den Zähnen sondern weil mir der Geschmack zu intensiv war. Vielleicht hilft das auch bei roher Knolle, einfach danach gut spülen. Was mich bei deiner Frage aber mehr beschäftigt: du fragst ob roh WIRKLICH besser ist. Ich kann dir sagen - ich hab beides probiert und für mich macht roh keinen riesigen Unterschied zum Saft aus der Flasche. Wenn überhaupt dann ist die Frage eher wieviel Nitrat da noch drin ist nach dem Kochen. Meine Hausarztin hat mal gesagt das geht beim Kochen zum Teil verloren aber wieviel genau - keine Ahnung, die wollte das auch nicht so genau festlegen. Und der Garten-Aspekt von dir - das find ich gut. Weißt du denn was für eine Sorte du angebaut hast? Weil ich hab letztens gelesen dass der Nitratgehalt je nach Sorte ziemlich unterschiedlich sein kann. Keine Ahnung ob das stimmt aber das wäre ja dann auch für die Zahnfrage relevant - weniger intensiv im Geschmack heißt vielleicht auch weniger agressiv für den Schmelz
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@elvira_k der Zahnschmelz-Punkt ist echt interessant - weil das ist was ich so noch nie gehört hatte. Ich esse roh auch manchmal, gerieben über Salat oder so, und hab mir da ehrlich gesagt null Gedanken gemacht. Aber deine Zahnärztin hat da vielleicht nicht ganz Unrecht. Ich hab früher nach dem Konzentrat immer direkt Wasser getrunken - nicht wegen den Zähnen sondern weil mir der Geschmack zu intensiv war. Vielleicht hilft das auch bei roher Knolle, einfach danach gut spülen. Was mich bei deiner Frage aber mehr beschäftigt: du fragst ob roh WIRKLICH besser ist. Ich kann dir sagen - ich hab beides probiert und für mich macht roh keinen riesigen Unterschied zum Saft aus der Flasche. Wenn überhaupt dann ist die Frage eher wieviel Nitrat da noch drin ist nach dem Kochen. Meine Hausarztin hat mal gesagt das geht beim Kochen zum Teil verloren aber wieviel genau - keine Ahnung, die wollte das auch nicht so genau festlegen. Und der Garten-Aspekt von dir - das find ich gut. Weißt du denn was für eine Sorte du angebaut hast? Weil ich hab letztens gelesen dass der Nitratgehalt je nach Sorte ziemlich unterschiedlich sein kann. Keine Ahnung ob das stimmt aber das wäre ja dann auch für die Zahnfrage relevant - weniger intensiv im Geschmack heißt vielleicht auch weniger agressiv für den Schmelz
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Zitat von elvira_k am Juni 29, 2026, 07:34 UhrZitat von derbärweniger intensiv im Geschmack heißt vielleicht auch weniger aggressiv für den Schmelz
- das ist eine interessante Überlegung, die mir so nicht gekommen ist. Bei mir im Garten wächst die alte Sorte Detroit Dark, die hat mein Mann damals mitgebracht, und seitdem züchte ich die Jahr für Jahr nach. Ob die jetzt viel Nitrat hat oder wenig kann ich dir ehrlich gesagt nicht sagen, das interessiert mich weniger. Mein Hausarzt hat mir nur gesagt, ich soll mehr davon essen, nicht dass ich Nitrat-Tabellen studieren soll. Aber jetzt bin ich etwas verwirrt, weil du sagst der Unterschied zwischen roh und Konzentrat ist für dich nicht so groß. Das würde ja bedeuten, dass ich mir die Mühe mit dem Schälen und Raspeln sparen kann? Mein Zahnfleisch dankt es mir wahrscheinlich auch. Auf der anderen, wenn ich ehrlich bin - die Qualität von selbst gezogener Beete schmeckt einfach anders, egal ob roh oder gekocht. Das ist nicht nur Einbildung, das merkt man. Vielleicht ist das auch gar nicht die richtige Frage. Ich könnte ja einfach wieder zurück zu gekocht oder eingelegtem gehen und mir die Zahngeschichte sparen. Der Arzt hat nicht gesagt dass es roh sein muss.
Zitat von derbärweniger intensiv im Geschmack heißt vielleicht auch weniger aggressiv für den Schmelz
- das ist eine interessante Überlegung, die mir so nicht gekommen ist. Bei mir im Garten wächst die alte Sorte Detroit Dark, die hat mein Mann damals mitgebracht, und seitdem züchte ich die Jahr für Jahr nach. Ob die jetzt viel Nitrat hat oder wenig kann ich dir ehrlich gesagt nicht sagen, das interessiert mich weniger. Mein Hausarzt hat mir nur gesagt, ich soll mehr davon essen, nicht dass ich Nitrat-Tabellen studieren soll. Aber jetzt bin ich etwas verwirrt, weil du sagst der Unterschied zwischen roh und Konzentrat ist für dich nicht so groß. Das würde ja bedeuten, dass ich mir die Mühe mit dem Schälen und Raspeln sparen kann? Mein Zahnfleisch dankt es mir wahrscheinlich auch. Auf der anderen, wenn ich ehrlich bin - die Qualität von selbst gezogener Beete schmeckt einfach anders, egal ob roh oder gekocht. Das ist nicht nur Einbildung, das merkt man. Vielleicht ist das auch gar nicht die richtige Frage. Ich könnte ja einfach wieder zurück zu gekocht oder eingelegtem gehen und mir die Zahngeschichte sparen. Der Arzt hat nicht gesagt dass es roh sein muss.
Zitat von derbär am Juni 29, 2026, 08:11 UhrZitat von elvira_kich könnte ja einfach wieder zurück zu gekocht oder eingelegtem gehen
@elvira_k ja - wenn dein Arzt nicht explizit roh gesagt hat dann würde ich da keinen Stress draus machen ehrlich. Weil gekocht ist halt nicht nichts, das Zeug ist ja trotzdem noch Rote Beete. Was mich aber grad mehr beschäftigt ist was du über Detroit Dark sagst - das ist ne alte Sorte ne? Ich frag mich ob die vielleicht anders schmeckt als das was ich aus dem Supermarkt kenne. Ich hab hier immer so Standardzeug, keine Ahnung welche Sorte das überhaupt ist. Kann ich mir nicht mal vorstellen selbst nachzuzüchten - ich hab keinen Garten, nur nen kleinen Balkon. Und zum Thema roh vs. gekocht noch kurz - ich glaub das ist auch ne Frage wofür man sie nutzt. Roh gerieben über Salat hat für mich nen anderen Biss als gekocht, das ist keine Frage von besser oder schlechter sondern einfach anders. Für Sportzeug interessiert mich halt das Nitrat aber das muss dich ja nicht interessieren wenn dein Ziel Blutdruck ist. Dein Arzt weiß das besser als ich.
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Zitat von elvira_kich könnte ja einfach wieder zurück zu gekocht oder eingelegtem gehen
@elvira_k ja - wenn dein Arzt nicht explizit roh gesagt hat dann würde ich da keinen Stress draus machen ehrlich. Weil gekocht ist halt nicht nichts, das Zeug ist ja trotzdem noch Rote Beete. Was mich aber grad mehr beschäftigt ist was du über Detroit Dark sagst - das ist ne alte Sorte ne? Ich frag mich ob die vielleicht anders schmeckt als das was ich aus dem Supermarkt kenne. Ich hab hier immer so Standardzeug, keine Ahnung welche Sorte das überhaupt ist. Kann ich mir nicht mal vorstellen selbst nachzuzüchten - ich hab keinen Garten, nur nen kleinen Balkon. Und zum Thema roh vs. gekocht noch kurz - ich glaub das ist auch ne Frage wofür man sie nutzt. Roh gerieben über Salat hat für mich nen anderen Biss als gekocht, das ist keine Frage von besser oder schlechter sondern einfach anders. Für Sportzeug interessiert mich halt das Nitrat aber das muss dich ja nicht interessieren wenn dein Ziel Blutdruck ist. Dein Arzt weiß das besser als ich.
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Zitat von elvira_k am Juni 29, 2026, 08:28 UhrZitat von derbärich glaub das ist auch ne Frage wofür man sie nutzt
- ja das leuchtet mir ein. Bei mir ist es halt wirklich nur die Gesundheitssache, die der Hausarzt angesprochen hat, und der interessiert sich nicht dafür, ob ich sie roh oder gekocht esse. Das beruhigt mich ehrlich gesagt. Was mich aber jetzt neugierig macht: du sagst, du kaufst immer Standardzeug aus dem Supermarkt. Hast du denn schon mal probiert, selbst was zu ziehen, auch wenn du nur einen Balkon hast? Ich meine, Detroit Dark braucht nicht besonders viel Platz, und im Topf wächst die auch. Der Geschmack ist wirklich anders - nicht nur weil ich die selbst angebaut habe und deshalb emotional daran hänge, sondern weil die einfach intensiver schmeckt. Wenn ich dann später im Jahr ein paar Knollen ausgrabe und einlege, freue ich mich jedes Mal wie eine kleine. Meine Freundin Margot sagt immer, ich bin verrückt nach meinen Beeten, aber so ist es einfach. Vielleicht ist das auch die Lösung für dein Problem mit dem Nitrat beim Sport - wenn du weißt, wie deine eigene Sorte schmeckt und wie sie angebaut wurde, brauchst du dir weniger Gedanken über Tabellen zu machen. Weißt du noch, wo du die gekauft hast? Manchmal steht die Sorte ja auf dem Etikett, wenn man genau hinschaut.
Zitat von derbärich glaub das ist auch ne Frage wofür man sie nutzt
- ja das leuchtet mir ein. Bei mir ist es halt wirklich nur die Gesundheitssache, die der Hausarzt angesprochen hat, und der interessiert sich nicht dafür, ob ich sie roh oder gekocht esse. Das beruhigt mich ehrlich gesagt. Was mich aber jetzt neugierig macht: du sagst, du kaufst immer Standardzeug aus dem Supermarkt. Hast du denn schon mal probiert, selbst was zu ziehen, auch wenn du nur einen Balkon hast? Ich meine, Detroit Dark braucht nicht besonders viel Platz, und im Topf wächst die auch. Der Geschmack ist wirklich anders - nicht nur weil ich die selbst angebaut habe und deshalb emotional daran hänge, sondern weil die einfach intensiver schmeckt. Wenn ich dann später im Jahr ein paar Knollen ausgrabe und einlege, freue ich mich jedes Mal wie eine kleine. Meine Freundin Margot sagt immer, ich bin verrückt nach meinen Beeten, aber so ist es einfach. Vielleicht ist das auch die Lösung für dein Problem mit dem Nitrat beim Sport - wenn du weißt, wie deine eigene Sorte schmeckt und wie sie angebaut wurde, brauchst du dir weniger Gedanken über Tabellen zu machen. Weißt du noch, wo du die gekauft hast? Manchmal steht die Sorte ja auf dem Etikett, wenn man genau hinschaut.
Zitat von derbär am Juni 29, 2026, 08:47 Uhr@elvira_k Balkon-Rote-Beete - das hab ich tatsächlich noch nie ernsthaft überlegt. Ich glaub ich hab das immer abgehakt weil ich dachte die brauchen mehr Tiefe im Boden als ein normaler Topf hergibt. Aber wenn du sagst Detroit Dark geht auch im Topf dann ist das was anderes.
Zitat von elvira_kwenn du weißt, wie deine eigene Sorte schmeckt und wie sie angebaut wurde, brauchst du dir weniger Gedanken über Tabellen zu machen
da hast du nicht ganz Unrecht - wobei ich sag mal ehrlich: für mein Sportzeug bräuchte ich schon mehr als ein paar selbst gezogene Knollen. Ich fahr halt auch mal 100km am Stück und dann ist Menge relevant. Aber für den Alltag für Salat und so - da wäre eine eigene Sorte wahrscheinlich ne ganz andere Sache. Die Frage mit dem Etikett im Supermarkt - echt jetzt, ich schau da nie drauf. Ich glaub auf dem Zeug das ich kaufe steht da gar nix außer "Rote Beete". Gerade so heiß draußen hier und ich hab keine Lust mich nochmal in den Laden zu schleppen nur wegen nem Etikett. Was mich bei deiner Sache mit Margot kurz erwischt hat - dieses "verrückt nach den Beeten" find ich gut. Weil das ist halt der Unterschied ob man was anbaut weil man es mag oder ob man Nitrat-Tabellen optimiert.
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@elvira_k Balkon-Rote-Beete - das hab ich tatsächlich noch nie ernsthaft überlegt. Ich glaub ich hab das immer abgehakt weil ich dachte die brauchen mehr Tiefe im Boden als ein normaler Topf hergibt. Aber wenn du sagst Detroit Dark geht auch im Topf dann ist das was anderes.
Zitat von elvira_kwenn du weißt, wie deine eigene Sorte schmeckt und wie sie angebaut wurde, brauchst du dir weniger Gedanken über Tabellen zu machen
da hast du nicht ganz Unrecht - wobei ich sag mal ehrlich: für mein Sportzeug bräuchte ich schon mehr als ein paar selbst gezogene Knollen. Ich fahr halt auch mal 100km am Stück und dann ist Menge relevant. Aber für den Alltag für Salat und so - da wäre eine eigene Sorte wahrscheinlich ne ganz andere Sache. Die Frage mit dem Etikett im Supermarkt - echt jetzt, ich schau da nie drauf. Ich glaub auf dem Zeug das ich kaufe steht da gar nix außer "Rote Beete". Gerade so heiß draußen hier und ich hab keine Lust mich nochmal in den Laden zu schleppen nur wegen nem Etikett. Was mich bei deiner Sache mit Margot kurz erwischt hat - dieses "verrückt nach den Beeten" find ich gut. Weil das ist halt der Unterschied ob man was anbaut weil man es mag oder ob man Nitrat-Tabellen optimiert.
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Zitat von elvira_k am Juni 29, 2026, 08:56 Uhr@derbär ja, das mit dem Etikett verstehe ich dir ehrlich gesagt nach, gerade wenn es so heiß ist wie jetzt. Aber das zeigt eben auch warum es manchmal sinnvoll ist, selbst zu ziehen - du weißt dann wenigstens, was du hast, ohne irgendwelche Labels studieren zu müssen. Das mit den 100 Kilometer ist natürlich was anderes, da reichen ein paar Topf-Knollen nicht aus, das sehe ich ein. Aber für den normalen Haushalt - also für Salat, einlegen, vielleicht mal eine kleine Suppe - da würde es dir bestimmt reichen, wenn du mal mit zwei, drei Töpfen anfängst. Detroit Dark ist wirklich pflegeleicht, die geht auch nicht kaputt wenn man sie mal vergisst zu gießen. Was mich aber gerade neugierig macht: du sagst, für dich ist der Unterschied zwischen roh und gekocht eher eine Textur-Frage. Aber hast du schon mal versucht, die rohe Beete vor dem Essen zu blanchieren - also kurz in kochendes Wasser, vielleicht eine Minute - und dann wieder abzukühlen? Dann hätte sie weniger von dieser intensiven Säure, aber immer noch einen anderen Biss als vollständig gekocht. Das könnte für dich beim Salat interessant sein, ohne dass du Zahnprobleme kriegst wie ich. Meine Freundin macht das manchmal so, wenn sie gerade Besuch hat und keine Lust auf Flecken an den Händen.
@derbär ja, das mit dem Etikett verstehe ich dir ehrlich gesagt nach, gerade wenn es so heiß ist wie jetzt. Aber das zeigt eben auch warum es manchmal sinnvoll ist, selbst zu ziehen - du weißt dann wenigstens, was du hast, ohne irgendwelche Labels studieren zu müssen. Das mit den 100 Kilometer ist natürlich was anderes, da reichen ein paar Topf-Knollen nicht aus, das sehe ich ein. Aber für den normalen Haushalt - also für Salat, einlegen, vielleicht mal eine kleine Suppe - da würde es dir bestimmt reichen, wenn du mal mit zwei, drei Töpfen anfängst. Detroit Dark ist wirklich pflegeleicht, die geht auch nicht kaputt wenn man sie mal vergisst zu gießen. Was mich aber gerade neugierig macht: du sagst, für dich ist der Unterschied zwischen roh und gekocht eher eine Textur-Frage. Aber hast du schon mal versucht, die rohe Beete vor dem Essen zu blanchieren - also kurz in kochendes Wasser, vielleicht eine Minute - und dann wieder abzukühlen? Dann hätte sie weniger von dieser intensiven Säure, aber immer noch einen anderen Biss als vollständig gekocht. Das könnte für dich beim Salat interessant sein, ohne dass du Zahnprobleme kriegst wie ich. Meine Freundin macht das manchmal so, wenn sie gerade Besuch hat und keine Lust auf Flecken an den Händen.
Zitat von derbär am Juni 29, 2026, 09:15 Uhr@elvira_k blanchieren hab ich ehrlich gesagt noch nie so gedacht - also als Mittelding zwischen roh und ganz gekocht. Das klingt erstmal logisch aber ich frag mich ob man dann nicht genausogut gleich kurz dünsten kann, weil eine Minute kochendes Wasser ist ja auch schon was. Vielleicht ist der Unterschied minimal.
Zitat von elvira_kdie geht auch nicht kaputt wenn man sie mal vergisst zu gießen
das ist ehrlich gesagt das Argument das mich am ehesten überzeugt - ich bin kein Vorzeigehaushalter was Pflanzen angeht. Meine letzte Kräuterbox hat das Frühjahr nicht überlebt und ich hab sie drei Wochen lang täglich angeguckt ohne zu kapieren warum sie eingeht. Rote Beete im Topf, die auch mal Trockenheit übersteht - das wäre was anderes. Ich glaub ich schau mal ob ich noch Platz auf dem Balkon hab. Gerade liegt da noch so ein alter Pflanzkübel rum den ich eigentlich für Tomaten gedacht hatte aber die Tomaten sind nie was geworden. Welche Tiefe braucht der Topf mindestens - hast du da nen Richtwert?
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@elvira_k blanchieren hab ich ehrlich gesagt noch nie so gedacht - also als Mittelding zwischen roh und ganz gekocht. Das klingt erstmal logisch aber ich frag mich ob man dann nicht genausogut gleich kurz dünsten kann, weil eine Minute kochendes Wasser ist ja auch schon was. Vielleicht ist der Unterschied minimal.
Zitat von elvira_kdie geht auch nicht kaputt wenn man sie mal vergisst zu gießen
das ist ehrlich gesagt das Argument das mich am ehesten überzeugt - ich bin kein Vorzeigehaushalter was Pflanzen angeht. Meine letzte Kräuterbox hat das Frühjahr nicht überlebt und ich hab sie drei Wochen lang täglich angeguckt ohne zu kapieren warum sie eingeht. Rote Beete im Topf, die auch mal Trockenheit übersteht - das wäre was anderes. Ich glaub ich schau mal ob ich noch Platz auf dem Balkon hab. Gerade liegt da noch so ein alter Pflanzkübel rum den ich eigentlich für Tomaten gedacht hatte aber die Tomaten sind nie was geworden. Welche Tiefe braucht der Topf mindestens - hast du da nen Richtwert?
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Zitat von elvira_k am Juni 29, 2026, 09:38 Uhr@derbär für die Tiefe würde ich sagen mindestens 25 bis 30 Zentimeter, besser noch 35 wenn es passt. Detroit Dark wird ja nicht riesig aber die Knolle braucht Platz nach unten, sonst wird sie oben aus dem Topf rausgucken und dann verfärbt sich der Teil grün, was du nicht essen solltest. Der Pflanzkübel für die Tomaten, die nie was geworden sind - der könnte genau das Richtige sein, wenn er tief genug ist. Probier es einfach aus, du hast ja nichts zu verlieren. Was mich aber gerade beschäftigt ist etwas anderes: du fragst ob blanchieren nicht ähnlich ist wie kurz dünsten. Das stimmt, ist wirklich minimal unterschiedlich. Aber was ich dir eigentlich sagen wollte - und das ist eher für deine ursprüngliche Frage relevant - ist, dass du vielleicht gar nicht so viel Aufwand brauchst. Wenn dein Arzt dir nicht explizit roh empfohlen hat, dann fang doch einfach damit an, die gekochte Variante regelmäßig zu essen. Das ist ehrlich gesagt schon genug, und bei mir selbst im Garten merke ich, dass ich viel weniger Probleme habe, wenn ich die einfach normal koche und einlege. Weniger Stress mit den Zähnen, und der Geschmack - naja, der ist halt anders, aber nicht schlechter. Manchmal ist die einfachste Lösung wirklich die beste.
@derbär für die Tiefe würde ich sagen mindestens 25 bis 30 Zentimeter, besser noch 35 wenn es passt. Detroit Dark wird ja nicht riesig aber die Knolle braucht Platz nach unten, sonst wird sie oben aus dem Topf rausgucken und dann verfärbt sich der Teil grün, was du nicht essen solltest. Der Pflanzkübel für die Tomaten, die nie was geworden sind - der könnte genau das Richtige sein, wenn er tief genug ist. Probier es einfach aus, du hast ja nichts zu verlieren. Was mich aber gerade beschäftigt ist etwas anderes: du fragst ob blanchieren nicht ähnlich ist wie kurz dünsten. Das stimmt, ist wirklich minimal unterschiedlich. Aber was ich dir eigentlich sagen wollte - und das ist eher für deine ursprüngliche Frage relevant - ist, dass du vielleicht gar nicht so viel Aufwand brauchst. Wenn dein Arzt dir nicht explizit roh empfohlen hat, dann fang doch einfach damit an, die gekochte Variante regelmäßig zu essen. Das ist ehrlich gesagt schon genug, und bei mir selbst im Garten merke ich, dass ich viel weniger Probleme habe, wenn ich die einfach normal koche und einlege. Weniger Stress mit den Zähnen, und der Geschmack - naja, der ist halt anders, aber nicht schlechter. Manchmal ist die einfachste Lösung wirklich die beste.
Zitat von derbär am Juni 29, 2026, 09:56 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kmanchmal ist die einfachste Lösung wirklich die beste
ja ok - aber ich merk gerade dass ich diesen Satz schon zigmal gehört hab und meistens stimmt er dann doch nicht so pauschal. Nicht böse gemeint. Was mich an deinem letzten Post eher beschäftigt ist der Topf. 25 bis 30cm - das könnte klappen, ich glaub der Kübel ist so tief. Ich müsste ihn mal rausholen und nachmessen, der steht gerade hinter meinen Fahrrädern. Aber was du sagst mit dem grünen Teil oben - das wusste ich echt nicht. Ich hab das mal bei Kartoffeln gehört dass die grünen Stellen giftig sind, bei Rote Beete hab ich das nicht auf dem Schirm gehabt. Ist das wirklich gefährlich oder eher nur Geschmackssache? Weil wenn das nur Optik ist dann ist mir das egal, ich bin kein Schönheitswettbewerb-Gärtner. Aber wenn das tatsächlich ein Problem ist dann will ich das wissen bevor ich anfange.
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Zitat von elvira_kmanchmal ist die einfachste Lösung wirklich die beste
ja ok - aber ich merk gerade dass ich diesen Satz schon zigmal gehört hab und meistens stimmt er dann doch nicht so pauschal. Nicht böse gemeint. Was mich an deinem letzten Post eher beschäftigt ist der Topf. 25 bis 30cm - das könnte klappen, ich glaub der Kübel ist so tief. Ich müsste ihn mal rausholen und nachmessen, der steht gerade hinter meinen Fahrrädern. Aber was du sagst mit dem grünen Teil oben - das wusste ich echt nicht. Ich hab das mal bei Kartoffeln gehört dass die grünen Stellen giftig sind, bei Rote Beete hab ich das nicht auf dem Schirm gehabt. Ist das wirklich gefährlich oder eher nur Geschmackssache? Weil wenn das nur Optik ist dann ist mir das egal, ich bin kein Schönheitswettbewerb-Gärtner. Aber wenn das tatsächlich ein Problem ist dann will ich das wissen bevor ich anfange.
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