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Rote Beete fermentieren - lohnt der Aufwand überhaupt?

meine Frau hat jetzt angefangen sich mit Fermentieren zu beschäftigen. irgendwo hat sie das aufgeschnappt, ich glaub in so einem dieser Youtube-Videos die man sich lieber nicht anschaut wenn man schon skeptisch ist. jedenfalls steht da jetzt ein Glas auf der Fensterbank, Rote Beete mit Salz und Wasser drin, und ich soll da erstmal nicht ranfassen. gut. ich fass da nicht ran. aber ich versteh den Sinn nicht. das Zeug steht da tagelang rum und soll besser werden davon. ich bin Elektriker - wenn ich was einbaue dann funktioniert das danach nicht nach einer Woche Rumstehen auf der Fensterbank. so arbeite ich nicht und das leuchtet mir bei Essen auch nicht ein. sie sagt der Geschmack wird anders. weniger erdig mehr säuerlich. und irgendwas mit Bakterien die gut sein sollen. ich hab dann gefragt ob sie sicher ist dass die Bakterien auch die richtigen sind weil schlechte gibt es ja auch und da hat sie geschaut als wär ich das Problem. hat hier jemand das wirklich selbst gemacht und kann sagen ob da was dran ist. nicht mit irgendwelchen Kapseln oder sowas - das ist doch Quatsch und für sowas hab ich kein Geld übrig. ich mein das rein praktisch. schmeckt das am Ende wirklich anders als normale eingelegte Rote Beete mit Essig, so wie meine Oma das gemacht hat. oder ist das nur ein anderer Name für dasselbe Zeug damit man sich moderner vorkommt. weil die Essigsache kenn ich - das macht man einfach, hält sich, schmeckt. das hier sieht aus wie ein Schulexperiment und riecht nach zwei Tagen schon komisch.