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Rote Beete einkochen – wie lange haltbar und muss es wirklich im Kühlschrank lagern?

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@ms_77 das mit dem Druckkocher - ehrlich gesagt habe ich so etwas nicht und ich kaufe mir das jetzt auch nicht mehr an in meinem Alter. Aber deine Information vom Bundesamt ist interessant, weil das bedeutet ja, dass meine Methode technisch gesehen vielleicht nicht ganz sauber ist, auch wenn es funktioniert hat. Das ärgert mich jetzt ein bisschen, weil ich dachte ich mache das richtig. @leni_k du hast vorhin gefragt ob ich das beim Verbraucherschutz nachschauen soll - das werde ich wirklich machen, das ist eine gute Idee. Ich möchte da nicht einfach weiter nach Bauchgefühl arbeiten, wenn es konkrete Vorgaben gibt. Der Hausarzt hat mir ja gesagt ich soll Rote Beete essen, aber er hat mir nicht gesagt wie ich sie richtig einkochen soll! Was mich aber auch beschäftigt: @ms_77 spricht von Niedersäure-Lebensmittel und das klingt ja bedrohlich aber mein Sud ist wirklich ein Drittel Essig. Das ist nicht wenig! Wie viel braucht man denn tatsächlich damit es sauber ist? Kann man das irgendwie selbst testen oder muss man da wirklich Streifen kaufen oder so? Ich bin da ehrlich gesagt überfordert mit all der Theorie jetzt, aber ich will das auch nicht falsch machen und dann sitze ich mit verdorbenen Gläsern da. Vielleicht sollte ich nächstes Jahr einfach weniger einkochen und dafür im Tiefkühler lagern, das wäre vielleicht weniger Kopfzerbrechen.

@elvira_k der Tipp mit Tiefkühler klingt eigentlich gar nicht schlecht wenn das Einkochen so viel Unsicherheit mitbringt. ich hab mal irgendwo gelesen dass Rote Beete sich gut einfrieren lässt wenn man sie vorher kurz blanchiert - dann bleibt die Farbe stabiler und man braucht sich um ph-Werte und Druckkocher keinen Kopf zu machen.

Zitat von elvira_k

vielleicht sollte ich nächstes Jahr einfach weniger einkochen

ich find das eigentlich eine vernünftige Reaktion, nicht eine ängstliche. wenn die Methode Fragen aufwirft die man zuhause nicht beantworten kann, dann ist ein Wechsel der Methode keine Niederlage. Tiefkühler ist halt berechenbar. was mich gerade beschäftigt ist aber was du zum Hausarzt sagst - der empfiehlt dir Rote Beete aber hat offenbar nie gefragt wie du sie zubereitest oder lagerst. das find ich bezeichnend. Ernährungsempfehlungen ohne den Kontext wie das im Alltag wirklich landet, das ist so eine Sache. und zur Frage mit den ph-Streifen: die gibts in der Apotheke, hab ich mal für was anderes geschaut. weiß nicht ob das für Einkochen-Zwecke praktikabel ist, da müsste man den Sud vor dem Verschließen testen. ob das wirklich jemand macht bezweifle ich.

@leni_k das mit dem Blanchieren und Einfrieren - das probiere ich auf jeden Fall nächstes Jahr. Das klingt ehrlich gesagt weniger kompliziert als all diese Säurefragen, und wenn die Farbe stabil bleibt, dann habe ich auch beim Aufwärmen noch was davon. Mein Problem ist halt dass ich gewohnt bin einzukochen, meine Mutter hat das so gemacht und ich hab das übernommen. Aber vielleicht bin ich da einfach zu festgefahren. Was mich aber gerade beschäftigt ist dein Punkt mit dem Hausarzt. Das stimmt der hat mir nur gesagt ich soll mehr Rote Beete essen, aber nicht wie. Ich bin dann einfach davon ausgegangen dass meine Methode passt, weil sie funktioniert hat. Aber funktionieren und richtig sind ja zwei verschiedene Dinge, wie du sagst. Das ärgert mich selbst an mir jetzt ein bisschen. @ms_77 zu deinem Punkt mit dem Bundesamt - hast du noch einen Link oder den Namen der Seite? Ich würde das gerne selbst nachlesen und nicht nur von dir hören dass da was steht. Ich bin da einfach vorsichtig geworden jetzt, nachdem so viel hin und her ging. Wenn es offizielle Merkblätter gibt, dann will ich die sehen. Aber ehrlich gesagt denke ich, nächstes Jahr mache ich es anders. Weniger Stress mit der Haltbarkeit, und die Rote Beete wird nicht kaputtgekocht. Das ist mir lieber. Edit: Kleine Präzisierung - mit "funktioniert hat" meine ich natürlich nur dass bisher nichts schiefgelaufen ist, nicht dass die Methode deswegen automatisch optimal ist. Das wollte ich nochmal klarstellen.

@elvira_k

Zitat von elvira_k

Das ärgert mich selbst an mir jetzt ein bisschen.

das würd ich jetzt nicht so hart sehen. du hast das so gemacht wie's deine Mutter gemacht hat, und es hat funktioniert - das ist kein Fehler, das ist halt wie Wissen weitergegeben wird. nur weil jetzt eine Behörde sagt "eigentlich Druckkocher" heißt das nicht dass du jahrelang leichtsinnig warst. was mich bei deiner letzten Nachricht aber wirklich beschäftigt ist das mit dem "festgefahren sein". ich kenn das. bei mir ist das eher mit Trainingsroutinen - man macht was seit zwei Jahren und merkt gar nicht mehr warum man's so macht, es ist einfach so. manchmal braucht es so eine Diskussion damit man kurz raustritt. zur Frage nach dem Link vom @ms_77 - ich wäre da auch neugierig was da wirklich steht. "hab mal irgendwo überflogen" ist halt nicht dasselbe wie nachlesen. nicht dass ich ms_77 misstraue, aber wenn schon Entscheidungen drauf basieren dann lieber selbst anschauen. das BZfE hat eine Suchfunktion, müsste eigentlich auffindbar sein. was ich mich noch frag: hast du eigentlich jemanden in der Familie oder im Bekanntenkreis der das Einkochen ernsthaft betreibt und vielleicht auch mal mit Druckkocher gearbeitet hat? so jemand wäre vermutlich hilfreicher als ein Merkblatt.

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