Rote Beete einkochen - lohnt sich der Aufwand überhaupt?
Zitat von ms_77 am September 16, 2026, 01:33 Uhrmeine Frau hat jetzt angefangen Rote Beete einzukochen. Ganze Gläser voll. Ich steh da daneben und frag mich ehrlich gesagt warum. Der Aufwand ist nicht ohne - Töpfe Gläser sterilisieren, ewig kochen, die Küche sieht aus wie ein Tatortort. Und das alles wofür? Damit wir den ganzen Winter über was im Keller stehen haben das ich sowieso nicht jeden Tag essen will. Ich hab nichts gegen Rote Beete als Gemüse, das hab ich schon mehrfach gesagt. Aber wenn ich sehe was da an Zeit reingeht frag ich mich ob man das Zeug nicht einfach frisch kaufen kann wenn man Lust drauf hat. Geht doch das ganze Jahr irgendwie. Und dann kommt noch dazu - die vakuumverpackte aus dem Supermarkt die meine Frau manchmal kauft, die schmeckt ihr selber nicht. Also macht sie das lieber selbst ein. Ich verstehs ja, aber ob der Unterschied wirklich so groß ist? Da müsste mich mal jemand überzeugen. Mein Schwager schwört übrigens auf fermentierte Rote Beete. Der hat mir letzte Woche wieder ein Glas vorbeigebracht mit irgendwelchen Erklärungen zu Nitrat und Blutdruck. Da muss ich lachen. Ich sag dem immer, kauf dir ein Blutdruckmessgerät und geh zum Arzt, das is billiger als dein ganzes Zeug. Aber egal - hat hier jemand Erfahrung mit dem Einkochen? Also wirklich praktisch, wie lange hält das dann, lohnt sich das geschmacklich verglichen mit dem was man frisch kaufen kann. Nicht irgendwelche Gesundheitsargumente, die interessieren mich nicht. Rein vom Aufwand und Ergebnis her.
meine Frau hat jetzt angefangen Rote Beete einzukochen. Ganze Gläser voll. Ich steh da daneben und frag mich ehrlich gesagt warum. Der Aufwand ist nicht ohne - Töpfe Gläser sterilisieren, ewig kochen, die Küche sieht aus wie ein Tatortort. Und das alles wofür? Damit wir den ganzen Winter über was im Keller stehen haben das ich sowieso nicht jeden Tag essen will. Ich hab nichts gegen Rote Beete als Gemüse, das hab ich schon mehrfach gesagt. Aber wenn ich sehe was da an Zeit reingeht frag ich mich ob man das Zeug nicht einfach frisch kaufen kann wenn man Lust drauf hat. Geht doch das ganze Jahr irgendwie. Und dann kommt noch dazu - die vakuumverpackte aus dem Supermarkt die meine Frau manchmal kauft, die schmeckt ihr selber nicht. Also macht sie das lieber selbst ein. Ich verstehs ja, aber ob der Unterschied wirklich so groß ist? Da müsste mich mal jemand überzeugen. Mein Schwager schwört übrigens auf fermentierte Rote Beete. Der hat mir letzte Woche wieder ein Glas vorbeigebracht mit irgendwelchen Erklärungen zu Nitrat und Blutdruck. Da muss ich lachen. Ich sag dem immer, kauf dir ein Blutdruckmessgerät und geh zum Arzt, das is billiger als dein ganzes Zeug. Aber egal - hat hier jemand Erfahrung mit dem Einkochen? Also wirklich praktisch, wie lange hält das dann, lohnt sich das geschmacklich verglichen mit dem was man frisch kaufen kann. Nicht irgendwelche Gesundheitsargumente, die interessieren mich nicht. Rein vom Aufwand und Ergebnis her.
Zitat von elvira_k am September 16, 2026, 03:32 Uhr@ms_77, ich verstehe ihr Ungeduld, ehrlich gesagt. Aber ich muss ihnen da widersprechen - der Vergleich mit dem frischen Kaufen geht einfach nicht auf. Das Problem ist nicht die Logik, sondern die Realität im Winter. Im Januar Februar - da kriegen sie entweder gar keine anständige Rote Beete mehr, oder das was im Supermarkt liegt ist schon zwei Monate alt und gummig. Das habe ich festgestellt, wenn ich versucht habe im Frühjahr noch frische zu kaufen. Was ihnen vielleicht hilft: Das Einkochen ist nicht für die, die täglich Rote Beete essen wollen. Das ist für die, die ab und zu Lust drauf haben und dann möchten dass es schmeckt. Ihre Frau macht das ja, weil sie merkt dass die vakuumverpackte nichts taugt. Dann kann sie sich entweder jeden Tag ärgern oder sie kocht ein. Das ist praktisch, nicht aus Gesundheitsgründen, sondern weil man dann was Gutes im Keller hat wenn die Lust kommt. Wie lange es hält - bei mir im Garten habe ich da gute Erfahrungen gemacht. Richtig eingekocht - sterilisiert, luftdicht - hält das locker bis März, April. Die Geschmacksveränderung ist da, ja, aber eher im positiven Sinne. Die Süße wird intensiver. Nicht vergleichbar mit vakuumverpackt. Vielleicht fragen sie ihre Frau mal wie viele Gläser sie wirklich über den Winter verbrauchen. Das ist der Punkt wo sich das wirklich rechnet oder eben nicht.
@ms_77, ich verstehe ihr Ungeduld, ehrlich gesagt. Aber ich muss ihnen da widersprechen - der Vergleich mit dem frischen Kaufen geht einfach nicht auf. Das Problem ist nicht die Logik, sondern die Realität im Winter. Im Januar Februar - da kriegen sie entweder gar keine anständige Rote Beete mehr, oder das was im Supermarkt liegt ist schon zwei Monate alt und gummig. Das habe ich festgestellt, wenn ich versucht habe im Frühjahr noch frische zu kaufen. Was ihnen vielleicht hilft: Das Einkochen ist nicht für die, die täglich Rote Beete essen wollen. Das ist für die, die ab und zu Lust drauf haben und dann möchten dass es schmeckt. Ihre Frau macht das ja, weil sie merkt dass die vakuumverpackte nichts taugt. Dann kann sie sich entweder jeden Tag ärgern oder sie kocht ein. Das ist praktisch, nicht aus Gesundheitsgründen, sondern weil man dann was Gutes im Keller hat wenn die Lust kommt. Wie lange es hält - bei mir im Garten habe ich da gute Erfahrungen gemacht. Richtig eingekocht - sterilisiert, luftdicht - hält das locker bis März, April. Die Geschmacksveränderung ist da, ja, aber eher im positiven Sinne. Die Süße wird intensiver. Nicht vergleichbar mit vakuumverpackt. Vielleicht fragen sie ihre Frau mal wie viele Gläser sie wirklich über den Winter verbrauchen. Das ist der Punkt wo sich das wirklich rechnet oder eben nicht.
Zitat von derbasti am September 16, 2026, 07:52 Uhrhaha @ms_77 dein schwager mit dem blutdruckmessgerät - alter das ist lustig. aber @elvira_k hat da schon recht, dass die frische verfügbarkeit im winter einfach ne andere liga ist. ich kauf mir sonst immer was frisches aber im januar, februar - da greift man halt zur not zu dem vakuum-zeug oder lässt es bleiben. aber ich muss @ms_77 ehrlich sagen - vielleicht fragst du deine frau mal ob sie das für sich selbst macht oder ob du da mitessen sollst? weil wenn du davon eh nicht so der fan bist, dann lohnt sich der aufwand für sie natürlich nur wenn SIE die gläser auch wirlich leert. das ist glaub ich das echte kriterium nicht ob es "sich lohnt" im sinne von irgendner rechnung. ich persönlich - hab hier immer n glas rohe rote beete im kühlschrank stehen die ich einfach so snacke. aber einkochen, das is für mich irgendwie zu krass aufwändig. meine ma macht das aber jeden herbst mit allem möglichen und ich merk dann - okay wenn ich im märz plötzlich lust auf sowas hab, ist es da. und das hat schon was. nur würd ich das nicht für jemanden machen der sich dann beschwert dass die küche aussieht wie ne baustelle. das ist dann eher ne sache wo man allein drin sein sollte oder mit jemandem der auch wirklich hinter der idee steht. wie viele gläser kocht deine frau denn pro saison? 🤔
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haha @ms_77 dein schwager mit dem blutdruckmessgerät - alter das ist lustig. aber @elvira_k hat da schon recht, dass die frische verfügbarkeit im winter einfach ne andere liga ist. ich kauf mir sonst immer was frisches aber im januar, februar - da greift man halt zur not zu dem vakuum-zeug oder lässt es bleiben. aber ich muss @ms_77 ehrlich sagen - vielleicht fragst du deine frau mal ob sie das für sich selbst macht oder ob du da mitessen sollst? weil wenn du davon eh nicht so der fan bist, dann lohnt sich der aufwand für sie natürlich nur wenn SIE die gläser auch wirlich leert. das ist glaub ich das echte kriterium nicht ob es "sich lohnt" im sinne von irgendner rechnung. ich persönlich - hab hier immer n glas rohe rote beete im kühlschrank stehen die ich einfach so snacke. aber einkochen, das is für mich irgendwie zu krass aufwändig. meine ma macht das aber jeden herbst mit allem möglichen und ich merk dann - okay wenn ich im märz plötzlich lust auf sowas hab, ist es da. und das hat schon was. nur würd ich das nicht für jemanden machen der sich dann beschwert dass die küche aussieht wie ne baustelle. das ist dann eher ne sache wo man allein drin sein sollte oder mit jemandem der auch wirklich hinter der idee steht. wie viele gläser kocht deine frau denn pro saison? 🤔
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Zitat von elvira_k am September 16, 2026, 08:22 Uhr@derbasti, das mit der Frage wer das überhaupt essen wird - ja, genau das ist es. Bei mir im Garten habe ich festgestellt, dass es da einen großen Unterschied macht ob ich für mich selbst einkoche oder ob ich das für andere mache die dann sowieso nur halb interessiert sind. Das frustriert dann einfach. Aber ich muss da noch einen anderen Punkt einwerfen, den @ms_77 vielleicht übersieht. Das Einkochen ist nicht nur eine Frage von Verfügbarkeit im Winter, sondern auch von Kontrolle. Seine Frau kauft vakuumverpackt und ärgert sich drüber, weil sie nicht weiß wie alt das Zeug ist, wie es gelagert wurde, ob es wirklich gut gepflegt wurde. Wenn sie selbst einkocht, dann weiß sie genau - das ist von August, das war in meinem Garten, das hab ich selbst verarbeitet. Das ist psychologisch was völlig anderes als blind in den Supermarkt zu gehen. Was mich aber jetzt neugierig macht - @ms_77, ihre Frau kocht doch aus dem eigenen Garten ein, oder? Oder kauft sie die Rote Beete auch zu? Das ist nämlich auch ein Unterschied ob man das Zeug selbst anbaut oder ob man sich extra Bioware kauft zum Einkochen. Der Aufwand rechnet sich ganz anders wenn es ohnehin im Beet wächst.
@derbasti, das mit der Frage wer das überhaupt essen wird - ja, genau das ist es. Bei mir im Garten habe ich festgestellt, dass es da einen großen Unterschied macht ob ich für mich selbst einkoche oder ob ich das für andere mache die dann sowieso nur halb interessiert sind. Das frustriert dann einfach. Aber ich muss da noch einen anderen Punkt einwerfen, den @ms_77 vielleicht übersieht. Das Einkochen ist nicht nur eine Frage von Verfügbarkeit im Winter, sondern auch von Kontrolle. Seine Frau kauft vakuumverpackt und ärgert sich drüber, weil sie nicht weiß wie alt das Zeug ist, wie es gelagert wurde, ob es wirklich gut gepflegt wurde. Wenn sie selbst einkocht, dann weiß sie genau - das ist von August, das war in meinem Garten, das hab ich selbst verarbeitet. Das ist psychologisch was völlig anderes als blind in den Supermarkt zu gehen. Was mich aber jetzt neugierig macht - @ms_77, ihre Frau kocht doch aus dem eigenen Garten ein, oder? Oder kauft sie die Rote Beete auch zu? Das ist nämlich auch ein Unterschied ob man das Zeug selbst anbaut oder ob man sich extra Bioware kauft zum Einkochen. Der Aufwand rechnet sich ganz anders wenn es ohnehin im Beet wächst.
Zitat von derbasti am September 16, 2026, 08:42 UhrZitat von elvira_kDas ist psychologisch was völlig anderes als blind in den Supermarkt zu gehen
- joa das sehe ich absolut genauso. aber ich glaub @ms_77 unterschätzt da auch wie sehr seine frau das wahrscheinlich selbst SEHEN will beim einkochen, digga. also nicht nur das endergebnis sondern dieser prozess - dass man selbst die hand drauf hat. das is für manche leute mega wichtig. aber @elvira_k deine frage zu garten oder gekauft - das hat mich gerade zum nachdenken gebracht. wenn man sich rote beete extra kauft NUR zum einkochen, dann könnte ich mir vorstellen dass der kopf irgendwann anfängt zu rechnen. weil dann sitzt man da, macht den aufwand, und denkt - hätte ich die 2,50 euro pro glas nicht einfach sparen können. anders wenn die sowieso im beet wachsen. dann ist es einfach ne verwendung für was was eh da ist. @ms_77 vielleicht fragst du deine frau einfach mal - kauft sie die rüben dafür oder kommen die woanders her? weil wenn sie die von nem hofladen oder so nimmt, dann is das ne ganz andere rechnung als wenn sie im nächsten supermarkt zugreift. und ehrlich - ich bin gerade ziemlich erschöpft vom wochenende, aber deine frau klingt wie jemand der da viel liebe reinpumpt. das sollte man auch respektieren auch wenn man selbst nicht jeden tag davon nascht. nur so ein gedanke
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Zitat von elvira_kDas ist psychologisch was völlig anderes als blind in den Supermarkt zu gehen
- joa das sehe ich absolut genauso. aber ich glaub @ms_77 unterschätzt da auch wie sehr seine frau das wahrscheinlich selbst SEHEN will beim einkochen, digga. also nicht nur das endergebnis sondern dieser prozess - dass man selbst die hand drauf hat. das is für manche leute mega wichtig. aber @elvira_k deine frage zu garten oder gekauft - das hat mich gerade zum nachdenken gebracht. wenn man sich rote beete extra kauft NUR zum einkochen, dann könnte ich mir vorstellen dass der kopf irgendwann anfängt zu rechnen. weil dann sitzt man da, macht den aufwand, und denkt - hätte ich die 2,50 euro pro glas nicht einfach sparen können. anders wenn die sowieso im beet wachsen. dann ist es einfach ne verwendung für was was eh da ist. @ms_77 vielleicht fragst du deine frau einfach mal - kauft sie die rüben dafür oder kommen die woanders her? weil wenn sie die von nem hofladen oder so nimmt, dann is das ne ganz andere rechnung als wenn sie im nächsten supermarkt zugreift. und ehrlich - ich bin gerade ziemlich erschöpft vom wochenende, aber deine frau klingt wie jemand der da viel liebe reinpumpt. das sollte man auch respektieren auch wenn man selbst nicht jeden tag davon nascht. nur so ein gedanke
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Zitat von derbär am September 16, 2026, 09:18 Uhr@derbasti ja moment, aber da fragst du dich halt auch - wenn deine Ma das macht und du dann im März plötzlich n Glas aus dem Keller holst, isst du das wirklich? Oder steht das einfach da und irgendwann wirfst du es weg weil's zu lange offen war. Bei mir im Verein hat einer immer geredet dass er Rote Beete einlegt. Fermentiert, eingekocht, alles mögliche. Und dann bin ich mal bei dem vorbeigegangen - der Keller sah aus wie n Lager. Gläser über Gläser, manche davon waren noch von zwei Jahren vorher. Der hat mir dann zugeben müssen dass er die Hälfte davon nie isst, nur macht es weil er denkt es ist praktisch. Das ist doch die echte Frage die @ms_77 stellen sollte - nicht ob es sich lohnt sondern ob seine Frau das wirklich verbraucht. Und naja, mit dem Garten - @elvira_k wenn das Zeug ohnehin wächst passt es natürlich anders. Aber wenn man sich gezielt Rote Beete kauft nur zum Einkochen, dann zahlst du da ja extra für und der Kopf rechnet automatisch. Kenn ich von mir - wenn ich was kaufe NUR für irgendwas, dann wird mir das immer teuer vorkommen, auch wenn es objektiv nicht so ist. Regnet heute wieder, nervt. Wochenende war schon anstrengend genug 🙄
@derbasti ja moment, aber da fragst du dich halt auch - wenn deine Ma das macht und du dann im März plötzlich n Glas aus dem Keller holst, isst du das wirklich? Oder steht das einfach da und irgendwann wirfst du es weg weil's zu lange offen war. Bei mir im Verein hat einer immer geredet dass er Rote Beete einlegt. Fermentiert, eingekocht, alles mögliche. Und dann bin ich mal bei dem vorbeigegangen - der Keller sah aus wie n Lager. Gläser über Gläser, manche davon waren noch von zwei Jahren vorher. Der hat mir dann zugeben müssen dass er die Hälfte davon nie isst, nur macht es weil er denkt es ist praktisch. Das ist doch die echte Frage die @ms_77 stellen sollte - nicht ob es sich lohnt sondern ob seine Frau das wirklich verbraucht. Und naja, mit dem Garten - @elvira_k wenn das Zeug ohnehin wächst passt es natürlich anders. Aber wenn man sich gezielt Rote Beete kauft nur zum Einkochen, dann zahlst du da ja extra für und der Kopf rechnet automatisch. Kenn ich von mir - wenn ich was kaufe NUR für irgendwas, dann wird mir das immer teuer vorkommen, auch wenn es objektiv nicht so ist. Regnet heute wieder, nervt. Wochenende war schon anstrengend genug 🙄
Zitat von derbasti am September 16, 2026, 09:57 Uhr@derbär haha du sprichst mir da aus der seele mit dem keller-lager. aber ich glaub da ist auch der punkt - wenn man einmal anfängt, dann ist es halt auch psychologisch schwer zu stoppen. deine ma macht das, also macht man das halt auch, ey. aber du hast was wichtiges gesagt - die frage ist wirklich OB es aufgemacht wird, nicht OB es sich theoretisch lohnt. mich interessiert gerade aber was ganz anderes. @ms_77 - deine frau ärgert sich über vakuum und macht dann selbst ein. aber hast du sie mal gefragt ob sie das einkochen vielleicht auch einfach LIEBT? weil ich glaube @derbär und @elvira_k labern da um den punkt rum ohne ihn zu sagen. manche leute brauchen das einfach, dass sie was selbst machen können. nicht weil es rational sinn macht sondern weil es sich gut anfühlt. meine schwester ist auch so - die macht jeden herbst irgendwelches zeug ein obwohl sie das sowieso kaum isst. aber wenn ich sie frag warum, dann sagt sie einfach "weil ich es selbst gemacht hab". das ist keine rechnung die aufgeht sondern gefühl, digga. vielleicht ist das bei deiner frau auch so und du musst da gar nicht so kritisch drauf schauen. sondern eher - okay wenn es sie glücklich macht und wir die gläser dann auch wirklich öffnen, dann ist das halt ihre sache. das mit der küche sieht aus wie tatort - ja okay das is nervig. aber wenn deine frau das ding wirklich durchzieht und nicht nach zwei gläsern abbricht, dann macht sie das wahrscheinlich für sich selbst
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@derbär haha du sprichst mir da aus der seele mit dem keller-lager. aber ich glaub da ist auch der punkt - wenn man einmal anfängt, dann ist es halt auch psychologisch schwer zu stoppen. deine ma macht das, also macht man das halt auch, ey. aber du hast was wichtiges gesagt - die frage ist wirklich OB es aufgemacht wird, nicht OB es sich theoretisch lohnt. mich interessiert gerade aber was ganz anderes. @ms_77 - deine frau ärgert sich über vakuum und macht dann selbst ein. aber hast du sie mal gefragt ob sie das einkochen vielleicht auch einfach LIEBT? weil ich glaube @derbär und @elvira_k labern da um den punkt rum ohne ihn zu sagen. manche leute brauchen das einfach, dass sie was selbst machen können. nicht weil es rational sinn macht sondern weil es sich gut anfühlt. meine schwester ist auch so - die macht jeden herbst irgendwelches zeug ein obwohl sie das sowieso kaum isst. aber wenn ich sie frag warum, dann sagt sie einfach "weil ich es selbst gemacht hab". das ist keine rechnung die aufgeht sondern gefühl, digga. vielleicht ist das bei deiner frau auch so und du musst da gar nicht so kritisch drauf schauen. sondern eher - okay wenn es sie glücklich macht und wir die gläser dann auch wirklich öffnen, dann ist das halt ihre sache. das mit der küche sieht aus wie tatort - ja okay das is nervig. aber wenn deine frau das ding wirklich durchzieht und nicht nach zwei gläsern abbricht, dann macht sie das wahrscheinlich für sich selbst
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Zitat von derbär am September 16, 2026, 10:21 Uhr@derbasti ja aber das is halt auch das Problem. Wenn die Frau das wirklich liebt und dafür brennt, dann sag sie das auch. Dann sitzt man nicht daneben und denkt "warum macht sie das" sondern man sieht es einfach. Meine Nachbarin macht das auch mit Marmelade und Gurken - und die redet davon wie ne Besessene. Bei @ms_77 klingt es eher so als würde die Frau das machen weil sie mit dem vakuumzeug unzufrieden is. Das ist für mich ein Unterschied. Aber ehrlich - die Frage die mich jetzt interessiert ist was passiert wenn das erste Glas aufgemacht wird. Also nicht irgendwann im März wenn man Lust hat sondern konkret. Schmeckt das dann wirklich besser als wenn man sich einfach ne frische kauft. Weil das ist doch das einzige was zählt am Ende. Ob es besser schmeckt oder nicht. Alles andere is ja nur Rechtfertigung für den Aufwand. Und da bin ich echt neugierig. @ms_77 vielleicht machst du das zur Bedingung - du hilfst beim Einkochen oder schaust wenigstens zu und dann wenn das erste Glas offen is, probierst du mit. Dann kriegst du auch mit ob deine Frau da wirklich was merkt oder ob das nur Einbildung is 🤔
@derbasti ja aber das is halt auch das Problem. Wenn die Frau das wirklich liebt und dafür brennt, dann sag sie das auch. Dann sitzt man nicht daneben und denkt "warum macht sie das" sondern man sieht es einfach. Meine Nachbarin macht das auch mit Marmelade und Gurken - und die redet davon wie ne Besessene. Bei @ms_77 klingt es eher so als würde die Frau das machen weil sie mit dem vakuumzeug unzufrieden is. Das ist für mich ein Unterschied. Aber ehrlich - die Frage die mich jetzt interessiert ist was passiert wenn das erste Glas aufgemacht wird. Also nicht irgendwann im März wenn man Lust hat sondern konkret. Schmeckt das dann wirklich besser als wenn man sich einfach ne frische kauft. Weil das ist doch das einzige was zählt am Ende. Ob es besser schmeckt oder nicht. Alles andere is ja nur Rechtfertigung für den Aufwand. Und da bin ich echt neugierig. @ms_77 vielleicht machst du das zur Bedingung - du hilfst beim Einkochen oder schaust wenigstens zu und dann wenn das erste Glas offen is, probierst du mit. Dann kriegst du auch mit ob deine Frau da wirklich was merkt oder ob das nur Einbildung is 🤔
Zitat von derbasti am September 16, 2026, 10:58 Uhr@derbär ja aber du merkst selbst nicht wie absurd das klingt oder? du sagst "schmeckt das dann wirklich besser" - und dann sollen die beiden das zusammen probieren wie ne verkostung oder sowas. aber @ms_77 hat doch gerade KLARGEMACHT dass er das zeug nicht so mag. also wieso sollte er plötzlich beim probieren merken dass es mega geil schmeckt wenn er sowieso nicht der fan ist? ich glaub hier wird was vermischt. die frage ob eingekochte rote beete besser schmeckt als frische ist eine sache. aber ob @ms_77 das jemals toll finden wird - das ist ne ganz andere. der typ wird sich das glas geben lassen, einen happen nehmen und denken "naja, schmeckt noch immer wie rote beete". und das wars dann. was mich aber gerade beschäftigt - @derbär du hast was über die marmelade-nachbarin gesagt die "wie ne besessene" redet. und jetzt denke ich - vielleicht is das der punkt wo @ms_77 einfach akzeptieren muss dass seine frau das braucht, auch wenn er es nicht versteht. nicht weil es rational ist sondern weil sie halt SO ist. manche leute müssen einfach machen, digga. meine oma ist auch so - die kann nicht rumsitzen ohne was zu werkeln. und wenn ich die frag wieso, dann sieht die mich an wie ich ne frage auf französisch gestellt hab. aber okay real talk - wenn die frau die gläser wirklich NICHT öffnet und sie stehen da nur rum, dann hat @ms_77 recht sich zu ärgern. dann is es einfach sinnlos. aber wenn doch - dann sollte er sich entspannen
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@derbär ja aber du merkst selbst nicht wie absurd das klingt oder? du sagst "schmeckt das dann wirklich besser" - und dann sollen die beiden das zusammen probieren wie ne verkostung oder sowas. aber @ms_77 hat doch gerade KLARGEMACHT dass er das zeug nicht so mag. also wieso sollte er plötzlich beim probieren merken dass es mega geil schmeckt wenn er sowieso nicht der fan ist? ich glaub hier wird was vermischt. die frage ob eingekochte rote beete besser schmeckt als frische ist eine sache. aber ob @ms_77 das jemals toll finden wird - das ist ne ganz andere. der typ wird sich das glas geben lassen, einen happen nehmen und denken "naja, schmeckt noch immer wie rote beete". und das wars dann. was mich aber gerade beschäftigt - @derbär du hast was über die marmelade-nachbarin gesagt die "wie ne besessene" redet. und jetzt denke ich - vielleicht is das der punkt wo @ms_77 einfach akzeptieren muss dass seine frau das braucht, auch wenn er es nicht versteht. nicht weil es rational ist sondern weil sie halt SO ist. manche leute müssen einfach machen, digga. meine oma ist auch so - die kann nicht rumsitzen ohne was zu werkeln. und wenn ich die frag wieso, dann sieht die mich an wie ich ne frage auf französisch gestellt hab. aber okay real talk - wenn die frau die gläser wirklich NICHT öffnet und sie stehen da nur rum, dann hat @ms_77 recht sich zu ärgern. dann is es einfach sinnlos. aber wenn doch - dann sollte er sich entspannen
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Zitat von elvira_k am September 16, 2026, 11:43 Uhr@derbasti, ich muss dir da teilweise widersprechen, auch wenn ich verstehe was du meinst. Das mit "akzeptieren dass die Frau das braucht" - ja, okay, aber das funktioniert nicht wenn der Mann daneben sitzt und die Küche als Tatort beschreibt. Das ist kein Verständnis-Problem, das ist ein Kommunikations-Problem. Was mich aber gerade mehr reizt ist @derbär und seine Frage ob das erste Glas wirklich besser schmeckt. Das ist nämlich die falsche Frage, finde ich. Es geht nicht darum ob @ms_77 es toll findet - der wird es nie toll finden, das ist klar. Es geht darum dass seine Frau einen Standard hat, den sie sich selbst gesetzt hat. Sie möchte nicht irgendein Zeug essen dessen Geschichte sie nicht kennt. Das ist nicht verrückt, das ist eigentlich ganz vernünftig. Bei mir im Garten habe ich genau diesen Punkt - wenn ich selbst einkoche, dann weiß ich wie die Rote Beete gewachsen ist, wie sehr ich sie gepflegt habe, wann ich sie geerntet habe. Das ist ein Vertrauens-Gefühl, nicht nur ein Geschmacks-Gefühl. Aber @ms_77, wenn ich ehrlich bin - deine Frau sollte dir auch sagen was sie konkret braucht von dir. Nicht "hilf mir beim Einkochen" sondern "ich brauch zwei Stunden Zeit wo die Küche nur mir gehört" oder was auch immer es ist. Dann ist es nicht so eine stumme Frustration.
@derbasti, ich muss dir da teilweise widersprechen, auch wenn ich verstehe was du meinst. Das mit "akzeptieren dass die Frau das braucht" - ja, okay, aber das funktioniert nicht wenn der Mann daneben sitzt und die Küche als Tatort beschreibt. Das ist kein Verständnis-Problem, das ist ein Kommunikations-Problem. Was mich aber gerade mehr reizt ist @derbär und seine Frage ob das erste Glas wirklich besser schmeckt. Das ist nämlich die falsche Frage, finde ich. Es geht nicht darum ob @ms_77 es toll findet - der wird es nie toll finden, das ist klar. Es geht darum dass seine Frau einen Standard hat, den sie sich selbst gesetzt hat. Sie möchte nicht irgendein Zeug essen dessen Geschichte sie nicht kennt. Das ist nicht verrückt, das ist eigentlich ganz vernünftig. Bei mir im Garten habe ich genau diesen Punkt - wenn ich selbst einkoche, dann weiß ich wie die Rote Beete gewachsen ist, wie sehr ich sie gepflegt habe, wann ich sie geerntet habe. Das ist ein Vertrauens-Gefühl, nicht nur ein Geschmacks-Gefühl. Aber @ms_77, wenn ich ehrlich bin - deine Frau sollte dir auch sagen was sie konkret braucht von dir. Nicht "hilf mir beim Einkochen" sondern "ich brauch zwei Stunden Zeit wo die Küche nur mir gehört" oder was auch immer es ist. Dann ist es nicht so eine stumme Frustration.