Rote Beete einfrieren – wer hat das wirklich schon gemacht und wie?
Zitat von rotebeete_fan am September 8, 2026, 01:19 Uhrich steh gerade echt vor der Frage ob einfrieren bei Rote Beete überhaupt Sinn ergibt. Meine Kollegin sagt sie friert die immer vor-gegart ein und das klappt prima. Aber ich bin da noch unsicher, weil ich nicht weiß wie die Textur danach ist. Mein Mann mag Rote Beete am liebsten wenn sie noch ein bisschen Biss hat, nicht so weich-matschig. Und genau das ist meine Sorge. Wenn ich die erstmal koche, dann einfriere und dann nochmal aufwärme - wird das nicht irgendwann zu mehlig? Hab mal gehört man kann die auch roh einfrieren, in Scheiben oder geraspelt. Das klingt erstmal komisch aber ich kann mir vorstellen dass das für Smoothies oder so funktioniert. Habt ihr da erfahrung mit? Weil für einen Salat möchte ich das dann eher nicht. Was mich auch noch beschäftigt ist die Frage wie lange die im Gefrierfach wirklich gut bleibt. Im Keller bei mir halten die frischen Knollen problemlos bis Oktober November, manchmal sogar länger wenn ich die trocken lagere. Ob das Einfrieren da wirklich besser ist, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab jetzt schon gut 8 Gläser eingelegt und die Fermentation läuft auch noch, also der Keller ist wirklich voll. Aber wegwerfen kommt nicht in Frage, so viel Mühe wie da drinsteckt. Meine Hausärztin hat mal gesagt man soll Gemüse lieber frisch essen oder maximal schonend konservieren, also ob Tiefkühlen da jetzt ideal ist, das ist auch die Frage. Ich werd das diese Woche wahrscheinlich einfach mal mit einem Teil ausprobieren und berichten.
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Selbstgemacht schmeckt's immer besser 🥰
ich steh gerade echt vor der Frage ob einfrieren bei Rote Beete überhaupt Sinn ergibt. Meine Kollegin sagt sie friert die immer vor-gegart ein und das klappt prima. Aber ich bin da noch unsicher, weil ich nicht weiß wie die Textur danach ist. Mein Mann mag Rote Beete am liebsten wenn sie noch ein bisschen Biss hat, nicht so weich-matschig. Und genau das ist meine Sorge. Wenn ich die erstmal koche, dann einfriere und dann nochmal aufwärme - wird das nicht irgendwann zu mehlig? Hab mal gehört man kann die auch roh einfrieren, in Scheiben oder geraspelt. Das klingt erstmal komisch aber ich kann mir vorstellen dass das für Smoothies oder so funktioniert. Habt ihr da erfahrung mit? Weil für einen Salat möchte ich das dann eher nicht. Was mich auch noch beschäftigt ist die Frage wie lange die im Gefrierfach wirklich gut bleibt. Im Keller bei mir halten die frischen Knollen problemlos bis Oktober November, manchmal sogar länger wenn ich die trocken lagere. Ob das Einfrieren da wirklich besser ist, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab jetzt schon gut 8 Gläser eingelegt und die Fermentation läuft auch noch, also der Keller ist wirklich voll. Aber wegwerfen kommt nicht in Frage, so viel Mühe wie da drinsteckt. Meine Hausärztin hat mal gesagt man soll Gemüse lieber frisch essen oder maximal schonend konservieren, also ob Tiefkühlen da jetzt ideal ist, das ist auch die Frage. Ich werd das diese Woche wahrscheinlich einfach mal mit einem Teil ausprobieren und berichten.
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Selbstgemacht schmeckt's immer besser 🥰
Zitat von jana_w am September 8, 2026, 02:10 Uhr@rotebeete_fan der Punkt mit dem roh einfrieren in Scheiben - das klingt interessant, aber ich frag mich ob du da wirklich was von hast außer für Smoothies. Ich mein, rohe Zellen die einfrieren, das zerstört halt die Struktur durch die Eiskristalle, das ist bei fast allem Gemüse so. Für Smoothies okay, da ist dir Textur egal. Für Salat würde ich das echt lassen. was ich noch nie gemacht hab, aber gerade überlege: gegarte Beete einfrieren und dann kalt aufgetaut in Scheiben schneiden - also nicht nochmal erwärmen. Weiß jemand ob das die Textur besser erhält? Meine Vermutung ist ja, weil der Schritt "nochmal aufwärmen" wegfällt und du die Zellstruktur nicht doppelt stresst.
Zitat von rotebeete_fanmein Mann mag Rote Beete am liebsten wenn sie noch ein bisschen Biss hat
dann ist Einfrieren ehrlich gesagt fast keine Option für Salat, egal wie man es dreht. Das kriegt man nach dem Auftauen nie ganz so hin. Ich hab das mal mit Zucchini probiert, nicht das gleiche Gemüse ich weiß - aber das Prinzip ist ähnlich, und die waren danach einfach anders. Weicher, fast schwammig. was mich bei dir wundert: du hast Keller, frische Knollen halten bis November, 8 Gläser Ferment laufen schon - warum willst du überhaupt einfrieren? Ich würd da gerade gar nix einfrieren und einfach den Keller nutzen so lang es geht.
@rotebeete_fan der Punkt mit dem roh einfrieren in Scheiben - das klingt interessant, aber ich frag mich ob du da wirklich was von hast außer für Smoothies. Ich mein, rohe Zellen die einfrieren, das zerstört halt die Struktur durch die Eiskristalle, das ist bei fast allem Gemüse so. Für Smoothies okay, da ist dir Textur egal. Für Salat würde ich das echt lassen. was ich noch nie gemacht hab, aber gerade überlege: gegarte Beete einfrieren und dann kalt aufgetaut in Scheiben schneiden - also nicht nochmal erwärmen. Weiß jemand ob das die Textur besser erhält? Meine Vermutung ist ja, weil der Schritt "nochmal aufwärmen" wegfällt und du die Zellstruktur nicht doppelt stresst.
Zitat von rotebeete_fanmein Mann mag Rote Beete am liebsten wenn sie noch ein bisschen Biss hat
dann ist Einfrieren ehrlich gesagt fast keine Option für Salat, egal wie man es dreht. Das kriegt man nach dem Auftauen nie ganz so hin. Ich hab das mal mit Zucchini probiert, nicht das gleiche Gemüse ich weiß - aber das Prinzip ist ähnlich, und die waren danach einfach anders. Weicher, fast schwammig. was mich bei dir wundert: du hast Keller, frische Knollen halten bis November, 8 Gläser Ferment laufen schon - warum willst du überhaupt einfrieren? Ich würd da gerade gar nix einfrieren und einfach den Keller nutzen so lang es geht.
Zitat von n.feld am September 8, 2026, 19:37 Uhr@jana_w die Frage "warum überhaupt einfrieren" ist eigentlich die einzig sinnvolle hier. Dass du die stellst, ist gut.
Zitat von jana_wwarum willst du überhaupt einfrieren
Genau das. Frische Knollen im Keller bis November, laufende Fermentation - da ist Tiefkühlen kein Lösung für ein Problem, das noch gar nicht existiert. Das ist faktisch Aufwand ohne Mehrwert. Was mich noch interessiert, @rotebeete_fan: was genau soll eingefroren werden, damit du Anfang nächsten Jahres noch was davon hast? Weil wenn es wirklich um den Winter geht, also Januar Februar, dann ist Einfrieren vielleicht doch das Thema. Aber dann würde ich gegarte Stücke nehmen, portionsweise, und die wirklich nur für Suppe oder Püriertes verwenden. Die Erwartung, dass das nach dem Auftauen noch Salattauglich ist, würde ich komplett aufgeben. Jana hat das mit den Zellstrukturen richtig beschrieben, das ist kein Mythos. Ich hab irgendwann mal vorgegartes Eingefroren, war glaub ich Herbst 2022 oder so, und hab das dann im März in eine Suppe getan. Hat funktioniert. Für alles andere hätte ich es nicht genommen.
@jana_w die Frage "warum überhaupt einfrieren" ist eigentlich die einzig sinnvolle hier. Dass du die stellst, ist gut.
Zitat von jana_wwarum willst du überhaupt einfrieren
Genau das. Frische Knollen im Keller bis November, laufende Fermentation - da ist Tiefkühlen kein Lösung für ein Problem, das noch gar nicht existiert. Das ist faktisch Aufwand ohne Mehrwert. Was mich noch interessiert, @rotebeete_fan: was genau soll eingefroren werden, damit du Anfang nächsten Jahres noch was davon hast? Weil wenn es wirklich um den Winter geht, also Januar Februar, dann ist Einfrieren vielleicht doch das Thema. Aber dann würde ich gegarte Stücke nehmen, portionsweise, und die wirklich nur für Suppe oder Püriertes verwenden. Die Erwartung, dass das nach dem Auftauen noch Salattauglich ist, würde ich komplett aufgeben. Jana hat das mit den Zellstrukturen richtig beschrieben, das ist kein Mythos. Ich hab irgendwann mal vorgegartes Eingefroren, war glaub ich Herbst 2022 oder so, und hab das dann im März in eine Suppe getan. Hat funktioniert. Für alles andere hätte ich es nicht genommen.
Zitat von ms_77 am September 8, 2026, 20:19 Uhr@n.feld
Zitat von n.feldTiefkühlen kein Lösung für ein Problem, das noch gar nicht existiert
ja genau das hab ich auch gedacht beim lesen. Keller voll, Ferment läuft, frische Knollen bis November - und trotzdem einfrieren? Da steck ich keinen Aufwand rein. Aber mal anders gefragt: wenn man schon einfriert warum dann vorgaren? Ich würd das eher roh raspeln und einfrieren, portionsweise vakuumiert oder zumindest ordentlich in Folie. Nicht für Salat, das is klar. Aber wenn ich im Januar irgendwas in ne Suppe schmeißen will, dann brauch ich das doch nicht erst vorkochen und dann nochmal kochen. Das klingt nach doppeltem Aufwand ohne Grund. Meine Frau macht das mit Möhren so - roh geraspelt eingefroren direkt in die Pfanne oder Suppe. Klappt prima, keine Texturprobleme weil eh weichgekocht wird. Vielleicht bin ich da zu simpel aber ich versteh nicht warum Rote Beete da anders sein soll als anderes Wurzelgemüse. Garzeit verlänger sich halt ein bissl
@n.feld
Zitat von n.feldTiefkühlen kein Lösung für ein Problem, das noch gar nicht existiert
ja genau das hab ich auch gedacht beim lesen. Keller voll, Ferment läuft, frische Knollen bis November - und trotzdem einfrieren? Da steck ich keinen Aufwand rein. Aber mal anders gefragt: wenn man schon einfriert warum dann vorgaren? Ich würd das eher roh raspeln und einfrieren, portionsweise vakuumiert oder zumindest ordentlich in Folie. Nicht für Salat, das is klar. Aber wenn ich im Januar irgendwas in ne Suppe schmeißen will, dann brauch ich das doch nicht erst vorkochen und dann nochmal kochen. Das klingt nach doppeltem Aufwand ohne Grund. Meine Frau macht das mit Möhren so - roh geraspelt eingefroren direkt in die Pfanne oder Suppe. Klappt prima, keine Texturprobleme weil eh weichgekocht wird. Vielleicht bin ich da zu simpel aber ich versteh nicht warum Rote Beete da anders sein soll als anderes Wurzelgemüse. Garzeit verlänger sich halt ein bissl
Zitat von n.feld am September 8, 2026, 23:06 Uhr@ms_77 der Vergleich mit Möhren ist nicht ganz falsch, aber Rote Beete hat eine deutlich dichtere Zellstruktur als Möhren. Das macht roh gefroren nicht unbedingt schlechter, aber die Garzeit verlängert sich nicht nur "ein bissl" - ich würde sagen spürbar, je nach Stückgröße. Das ist kein Problem, aber wer das nicht einkalkuliert, wundert sich dann. Was mich bei der Logik "roh einfrieren für Suppe" eigentlich stört: du sparst dir den Garschritt vorher, hast aber beim Kochen später mehr Aufwand, weil die noch rohen Stücke länger brauchen und die Suppe stärker einfärben als vorgegarte. Wer das kennt, kein Thema. Wer das zum ersten Mal macht im Januar um 18 Uhr nach der Arbeit, könnte überrascht sein. Vorgaren hat da einen konkreten Vorteil: du weißt was du hast. Portionsgröße, Konsistenz, Farbe - das ist vorhersehbar. Das ist kein doppelter Aufwand, das ist Planung.
Zitat von ms_77vielleicht bin ich da zu simpel
Nein, die Logik ist nicht simpel, die ist pragmatisch. Aber Pragmatismus funktioniert nur wenn man alle Variablen kennt. Die Frage ist halt was @rotebeete_fan wirklich will: Aufwand jetzt minimieren oder Aufwand später minimieren.
@ms_77 der Vergleich mit Möhren ist nicht ganz falsch, aber Rote Beete hat eine deutlich dichtere Zellstruktur als Möhren. Das macht roh gefroren nicht unbedingt schlechter, aber die Garzeit verlängert sich nicht nur "ein bissl" - ich würde sagen spürbar, je nach Stückgröße. Das ist kein Problem, aber wer das nicht einkalkuliert, wundert sich dann. Was mich bei der Logik "roh einfrieren für Suppe" eigentlich stört: du sparst dir den Garschritt vorher, hast aber beim Kochen später mehr Aufwand, weil die noch rohen Stücke länger brauchen und die Suppe stärker einfärben als vorgegarte. Wer das kennt, kein Thema. Wer das zum ersten Mal macht im Januar um 18 Uhr nach der Arbeit, könnte überrascht sein. Vorgaren hat da einen konkreten Vorteil: du weißt was du hast. Portionsgröße, Konsistenz, Farbe - das ist vorhersehbar. Das ist kein doppelter Aufwand, das ist Planung.
Zitat von ms_77vielleicht bin ich da zu simpel
Nein, die Logik ist nicht simpel, die ist pragmatisch. Aber Pragmatismus funktioniert nur wenn man alle Variablen kennt. Die Frage ist halt was @rotebeete_fan wirklich will: Aufwand jetzt minimieren oder Aufwand später minimieren.
Zitat von ms_77 am September 9, 2026, 02:46 Uhr@n.feld
Zitat von n.feldAufwand jetzt minimieren oder Aufwand später minimieren
ok das ist tatsächlich ne gute Frage. Aber ich würd das noch anders drehen: wer im Januar um 18 Uhr nach der Arbeit steht und keine Zeit hat, der will auch nicht erst überlegen wie er was vorgegart hat und in welcher Portion. Der schmeißt das was er hat in den Topf und fertig. Bei mir im Betrieb ist das so - wenn ich auf der Baustelle war und abends um 7 heimkomm, dann will ich kein Küchenprojekt. Dann muss das schnell gehen. Und da ist "roh geraspelt, direkt in die Suppe, 10 Minuten länger kochen" ehrlich gesagt simpler als irgendwelche vorportionierte Garkochpäckchen aus dem Tiefkühler. Das ist meine Realität. Was mich bei deiner Argumentation ein bissl stört: du beschreibst Vorgaren als "du weißt was du hast". Klar, stimmt. Aber ich weiß auch was ich hab wenn ich eine rohe Knolle aus dem Keller hol und die auf der Reibe langzieh. Das ist auch vorhersehbar, nur anders. Und das Argument mit der Farbe - die Suppe wird halt rot. Na und. Ist doch Rote-Beete-Suppe dann.
@n.feld
Zitat von n.feldAufwand jetzt minimieren oder Aufwand später minimieren
ok das ist tatsächlich ne gute Frage. Aber ich würd das noch anders drehen: wer im Januar um 18 Uhr nach der Arbeit steht und keine Zeit hat, der will auch nicht erst überlegen wie er was vorgegart hat und in welcher Portion. Der schmeißt das was er hat in den Topf und fertig. Bei mir im Betrieb ist das so - wenn ich auf der Baustelle war und abends um 7 heimkomm, dann will ich kein Küchenprojekt. Dann muss das schnell gehen. Und da ist "roh geraspelt, direkt in die Suppe, 10 Minuten länger kochen" ehrlich gesagt simpler als irgendwelche vorportionierte Garkochpäckchen aus dem Tiefkühler. Das ist meine Realität. Was mich bei deiner Argumentation ein bissl stört: du beschreibst Vorgaren als "du weißt was du hast". Klar, stimmt. Aber ich weiß auch was ich hab wenn ich eine rohe Knolle aus dem Keller hol und die auf der Reibe langzieh. Das ist auch vorhersehbar, nur anders. Und das Argument mit der Farbe - die Suppe wird halt rot. Na und. Ist doch Rote-Beete-Suppe dann.
Zitat von n.feld am September 9, 2026, 04:31 Uhr@ms_77 das mit der Baustelle und dem Abend um 7 verstehe ich, das ist ein konkretes Argument. Aber ich glaube wir reden gerade aneinander vorbei, weil wir von unterschiedlichen Vorannahmen ausgehen.
Zitat von ms_77direkt in die Suppe, 10 Minuten länger kochen
Das stimmt, wenn du die roh geraspelt eingefroren hast. Aber @rotebeete_fan hat nie von Raspeln gesprochen, sondern von Scheiben. Und da ist "10 Minuten länger" dann doch eher 25, je nachdem wie dick. Das ist kein Drama, aber es verschiebt die Rechnung. Was mich bei der ganzen Diskussion ehrlich gesagt mehr beschäftigt: wir haben jetzt recht ausführlich über Garmethoden geredet, aber die Ausgangsfrage war eine ganz andere. Nämlich ob es überhaupt Sinn ergibt. Und da hat niemand gefragt, was im Januar konkret gebraucht wird. Suppe ist eine Antwort. Aber vielleicht will @rotebeete_fan ja was anderes. Wenn es am Ende für Püriertes ist, dann ist die gesamte Textur-Debatte sowieso egal. Die Farbe-Bemerkung, na und, Rote-Beete-Suppe, die ist übrigens nicht ganz treffend. Roh gefrorene Stücke geben deutlich mehr Farbstoff ab als vorgegarte, weil die Zellwände stärker beschädigt sind. Das ist kein Geschmacksproblem, aber wenn man die Suppe mit etwas anderem kombiniert, kann das optisch ungewollt werden.
@ms_77 das mit der Baustelle und dem Abend um 7 verstehe ich, das ist ein konkretes Argument. Aber ich glaube wir reden gerade aneinander vorbei, weil wir von unterschiedlichen Vorannahmen ausgehen.
Zitat von ms_77direkt in die Suppe, 10 Minuten länger kochen
Das stimmt, wenn du die roh geraspelt eingefroren hast. Aber @rotebeete_fan hat nie von Raspeln gesprochen, sondern von Scheiben. Und da ist "10 Minuten länger" dann doch eher 25, je nachdem wie dick. Das ist kein Drama, aber es verschiebt die Rechnung. Was mich bei der ganzen Diskussion ehrlich gesagt mehr beschäftigt: wir haben jetzt recht ausführlich über Garmethoden geredet, aber die Ausgangsfrage war eine ganz andere. Nämlich ob es überhaupt Sinn ergibt. Und da hat niemand gefragt, was im Januar konkret gebraucht wird. Suppe ist eine Antwort. Aber vielleicht will @rotebeete_fan ja was anderes. Wenn es am Ende für Püriertes ist, dann ist die gesamte Textur-Debatte sowieso egal. Die Farbe-Bemerkung, na und, Rote-Beete-Suppe, die ist übrigens nicht ganz treffend. Roh gefrorene Stücke geben deutlich mehr Farbstoff ab als vorgegarte, weil die Zellwände stärker beschädigt sind. Das ist kein Geschmacksproblem, aber wenn man die Suppe mit etwas anderem kombiniert, kann das optisch ungewollt werden.
Zitat von elvira_k am September 9, 2026, 06:18 Uhr@n.feld, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher mit Ihrem Punkt bei der Farbe. Sie sagen, roh gefrorene Stücke geben mehr Farbstoff ab, und das verstehe ich auch rational. Aber in meinem Garten habe ich beobachtet, dass die Intensität der Färbung auch davon abhängt, wie alt die Knolle war, bevor ich sie verarbeitet habe. Eine junge Beete aus Juli färbt anders als eine aus September, auch wenn beide gleich zubereitet werden. Das ist jetzt vielleicht ein anderes Thema, aber es macht mich skeptisch, ob man da pauschale Aussagen treffen kann. Was mich aber mehr beschäftigt: @rotebeete_fan hat am Anfang gesagt, die Hausärztin hätte ihr geraten, Gemüse lieber frisch zu essen oder schonend zu konservieren. Da stimme ich der Ärztin zu, und ehrlich gesagt würde ich das ernst nehmen. Das Einfrieren ist ja nicht gerade die schonendste Methode, wenn ich das richtig sehe. Sie haben doch bereits 8 Gläser Ferment und Knollen bis November - warum wird dann eigentlich noch überlegt? Das ist doch schon eine sehr gute Lösung. Ich frage mich, ob die Diskussion hier nicht ein bisschen zu sehr in die technischen Details geht und dabei vergisst, dass die Ausgangslage völlig unkritisch ist. Einfrieren würde ich höchstens nehmen, wenn ich wirklich nichts anderes mehr hätte. Aber das ist hier nicht der Fall.
@n.feld, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher mit Ihrem Punkt bei der Farbe. Sie sagen, roh gefrorene Stücke geben mehr Farbstoff ab, und das verstehe ich auch rational. Aber in meinem Garten habe ich beobachtet, dass die Intensität der Färbung auch davon abhängt, wie alt die Knolle war, bevor ich sie verarbeitet habe. Eine junge Beete aus Juli färbt anders als eine aus September, auch wenn beide gleich zubereitet werden. Das ist jetzt vielleicht ein anderes Thema, aber es macht mich skeptisch, ob man da pauschale Aussagen treffen kann. Was mich aber mehr beschäftigt: @rotebeete_fan hat am Anfang gesagt, die Hausärztin hätte ihr geraten, Gemüse lieber frisch zu essen oder schonend zu konservieren. Da stimme ich der Ärztin zu, und ehrlich gesagt würde ich das ernst nehmen. Das Einfrieren ist ja nicht gerade die schonendste Methode, wenn ich das richtig sehe. Sie haben doch bereits 8 Gläser Ferment und Knollen bis November - warum wird dann eigentlich noch überlegt? Das ist doch schon eine sehr gute Lösung. Ich frage mich, ob die Diskussion hier nicht ein bisschen zu sehr in die technischen Details geht und dabei vergisst, dass die Ausgangslage völlig unkritisch ist. Einfrieren würde ich höchstens nehmen, wenn ich wirklich nichts anderes mehr hätte. Aber das ist hier nicht der Fall.
Zitat von ms_77 am September 9, 2026, 06:45 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kEinfrieren würde ich höchstens nehmen wenn ich wirklich nichts anderes mehr hätte
ja das ist eigentlich der Punkt der mich die ganze Zeit beschäftigt. Nicht wie man einfriert. Sondern ob überhaupt. Und da seid ihr beide - du und jana_w - schon längst beim selben Schluss. Was mich bei dem Thread hier ehrlich gesagt ein bissl umtreibt: wir haben jetzt zig Beiträge über Zellstruktur, Farbstoffabgabe und Garmethoden geschrieben und am Ende ist die Antwort doch simpel. Keller voll. Ferment läuft. Problem existiert nicht. Ich kenn das aus dem Betrieb. Manchmal sitzt du 40 Minuten und überlegst welches Kabel du nehmen sollst und dann stellst du fest dass du das Problem schon vor drei Wochen gelöst hast und es nur noch nicht weißt. Das fühlt sich dann blöd an aber es ist auch keine Schande. Was mich bei @elvira_k noch interessiert das mit den jungen Knollen aus Juli die anders färben - ist das wirklich so deutlich? Ich hätte gedacht das ist eher Sortenunterschiede als Reifegrad. Meine Frau kauft die immer auf dem Markt in Taucha und da hat sie mal zwei verschiedene gehabt die sahen gleich aus und haben komplett unterschiedlich abgefärbt beim Kochen. Aber ob das Alter war oder Sorte, das weiß ich nicht.
Zitat von elvira_kEinfrieren würde ich höchstens nehmen wenn ich wirklich nichts anderes mehr hätte
ja das ist eigentlich der Punkt der mich die ganze Zeit beschäftigt. Nicht wie man einfriert. Sondern ob überhaupt. Und da seid ihr beide - du und jana_w - schon längst beim selben Schluss. Was mich bei dem Thread hier ehrlich gesagt ein bissl umtreibt: wir haben jetzt zig Beiträge über Zellstruktur, Farbstoffabgabe und Garmethoden geschrieben und am Ende ist die Antwort doch simpel. Keller voll. Ferment läuft. Problem existiert nicht. Ich kenn das aus dem Betrieb. Manchmal sitzt du 40 Minuten und überlegst welches Kabel du nehmen sollst und dann stellst du fest dass du das Problem schon vor drei Wochen gelöst hast und es nur noch nicht weißt. Das fühlt sich dann blöd an aber es ist auch keine Schande. Was mich bei @elvira_k noch interessiert das mit den jungen Knollen aus Juli die anders färben - ist das wirklich so deutlich? Ich hätte gedacht das ist eher Sortenunterschiede als Reifegrad. Meine Frau kauft die immer auf dem Markt in Taucha und da hat sie mal zwei verschiedene gehabt die sahen gleich aus und haben komplett unterschiedlich abgefärbt beim Kochen. Aber ob das Alter war oder Sorte, das weiß ich nicht.
Zitat von elvira_k am September 9, 2026, 07:05 Uhr@ms_77, das mit den Sorten auf dem Markt in Taucha - ja, das glaube ich sofort. Bei mir im Garten habe ich festgestellt dass das tatsächlich auch mit der Sorte zu tun hat, nicht nur mit dem Alter. Ich baue schon seit Jahren die gleichen Sorten an, und die Chioggia zum Beispiel färbt deutlich weniger ab als die rote Detroit. Das ist mir erst aufgefallen, als ich die beiden nebeneinander gekocht habe. Aber ehrlich gesagt, was mich gerade mehr umtreibt, ist etwas anderes. @rotebeete_fan hat am Anfang gesagt, dass die Hausärztin geraten hat, Gemüse schonend zu konservieren. Und jetzt frage ich mich wirklich, ob wir hier nicht ein bisschen zu viel über die Technik nachdenken und dabei vergessen, worum es eigentlich geht. Wenn jemand Rote Beete essen soll wegen des Blutdrucks - und das ist ja der Grund, warum @rotebeete_fan sich damit beschäftigt - dann ist fermentiert doch wirklich das Beste, was man machen kann. Die Gärung macht die Nährstoffe verfügbarer, hat mein Hausarzt mir geraten. Da hat Einfrieren ehrlich gesagt keine Chance gegen an. Was mich nur noch interessiert: Hat @rotebeete_fan eigentlich überhaupt vor, die eingefrorenen Beeten noch zu essen? Oder ist das nur so eine theoretische Frage, weil man halt immer denkt, man könnte noch mehr haltbar machen?
@ms_77, das mit den Sorten auf dem Markt in Taucha - ja, das glaube ich sofort. Bei mir im Garten habe ich festgestellt dass das tatsächlich auch mit der Sorte zu tun hat, nicht nur mit dem Alter. Ich baue schon seit Jahren die gleichen Sorten an, und die Chioggia zum Beispiel färbt deutlich weniger ab als die rote Detroit. Das ist mir erst aufgefallen, als ich die beiden nebeneinander gekocht habe. Aber ehrlich gesagt, was mich gerade mehr umtreibt, ist etwas anderes. @rotebeete_fan hat am Anfang gesagt, dass die Hausärztin geraten hat, Gemüse schonend zu konservieren. Und jetzt frage ich mich wirklich, ob wir hier nicht ein bisschen zu viel über die Technik nachdenken und dabei vergessen, worum es eigentlich geht. Wenn jemand Rote Beete essen soll wegen des Blutdrucks - und das ist ja der Grund, warum @rotebeete_fan sich damit beschäftigt - dann ist fermentiert doch wirklich das Beste, was man machen kann. Die Gärung macht die Nährstoffe verfügbarer, hat mein Hausarzt mir geraten. Da hat Einfrieren ehrlich gesagt keine Chance gegen an. Was mich nur noch interessiert: Hat @rotebeete_fan eigentlich überhaupt vor, die eingefrorenen Beeten noch zu essen? Oder ist das nur so eine theoretische Frage, weil man halt immer denkt, man könnte noch mehr haltbar machen?