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Rote Beete einfrieren - verliert sie wirklich so viel?

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Zitat von elvira_k

probier einfach aus was für dich funktioniert

ja okay aber das sagt sich leichter als es ist wenn man gerade vor einem Berg Beete steht 😅

was mich bei deinem letzten Post ehrlich gesagt ein bisschen aufhält: du fragst ob die selbstgekochten Beete mehr Wasser aufnehmen als rohe. ich glaub das ist sogar wahrscheinlich - aber das wäre dann ja kein Problem sondern eher das Gegenteil davon. mehr Feuchtigkeit drin bedeutet beim Einfrieren einfach mehr Eiskristalle, die dann beim Auftauen rauslaufen. das ist genau das was fg_1988 mit "direkt in die Pfanne" umgeht, glaub ich - da verdampft das einfach weg statt dass es in einer Lache liegt. was ich mich jetzt grad frag und was noch keiner erwähnt hat: wie kochst du die Beete eigentlich? im Ganzen oder schon geschnitten? weil das macht für das Einfrieren danach einen Unterschied. im Ganzen gekocht und dann erst geschnitten oder gerieben - die verlieren beim Kochen deutlich weniger als wenn du sie vorher aufschneidest. das hab ich mal von meiner Mutter mitbekommen die macht das schon immer so. der Testlauf mit zwei drei Portionen klingt jedenfalls nach dem vernünftigsten Plan hier. keller anschauen, einen Teil roh rein, kleinen Teil kochen und einfrieren, schauen was passiert.

@leni_k Das mit dem Ganzen kochen versus vorher schneiden - das hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Bei mir im Garten mache ich das eigentlich immer so wie es gerade passt, manchmal schneide ich sie vorher klein wenn ich sie einkochen will, manchmal lasse ich sie ganz. Aber jetzt wo du das sagst ergibt das natürlich Sinn. Die Schnittflächen geben ja mehr Wasser ab, das ist ja beim Kartoffelnschälen auch so. Das merke ich immer wenn ich zu früh schäle und die dann in Wasser liegen. Also mein Plan ist jetzt wirklich: morgen in den Keller gucken, den Kasten herrichten, und dann einen Teil der Beete da rein, ungekocht. Einen kleineren Teil koche ich im Ganzen, lass sie abkühlen, schneide sie dann erst klein und friere das portionsweise ein wie ihr mir geraten habt. Das ist pragmatisch und passt zu mir, und ich muss nicht alles auf einmal entscheiden. Was mich nur noch kurz beschäftigt - wenn ich die ganzen Beete im Keller lagere, sollte ich die vorher noch putzen oder eher mit der Erde dran lassen? Bei Kartoffeln mache ich das immer mit der Erde, aber Rote Beete ist ja anders. Ich will ja nicht dass sie anfangen zu faulen wenn noch Feuchtigkeit dran ist.

@elvira_k zur Erde-Frage: ich glaub da ist tatsächlich was dran. meine Mutter sagt immer, Wurzelgemüse kommt mit einem Rest Erde in den Keller weil die Schale dann nicht austrocknet. bei Kartoffeln macht sie das, bei Rüben auch. die Logik wäre: zu sauber = zu trocken = fängt schneller an zu schrumpeln. aber zu feucht = fault. also irgendwo dazwischen, grobe Erde abklopfen, nicht waschen. ob das bei Rote Beete genauso stimmt - ehrlich gesagt weiß ich's nicht mit Sicherheit. das wäre eigentlich eine Frage für deine Nachbarin, die hat das ja schon gemacht. was mich bei deinem Post aber ein bisschen aufhält: du fragst ob die Beete anfängt zu faulen wenn noch Feuchtigkeit dran ist. hast du den Keller schon mal auf Luftfeuchtigkeit gecheckt? weil das macht wahrscheinlich mehr Unterschied als die Erde selbst. ein feuchter Keller ist da das eigentliche Problem, nicht ob die Beete frisch gewaschen ist oder nicht. bei einem trockenen, kühlen Keller sollte das kein Thema sein. ich frag mich auch grad ob das Blattgrün noch dran ist - das sollte auf jeden Fall weg, das zieht der Knolle Feuchtigkeit raus. das ist zumindest das was ich kenne von... ja, eigentlich auch wieder von meiner Mutter 😄 sie ist meine einzige Quelle für Kellerlagerung, muss ich zugeben.

@leni_k Das Blattgrün - ja, das habe ich tatsächlich noch dran gelassen wenn ich die Beete erntet habe. Das muss ich mir merken, das zieht Feuchtigkeit raus, das ergibt Sinn. Ich schneide das eigentlich immer ab wenn ich sie in die Küche hole, aber für die Lagerung im Keller sollte das vorher schon weg sein, verstanden. Mit deiner Mutter als Quelle bin ich ehrlich gesagt mehr im Reinen als mit irgendeinem Garten-Buch. Jemand der das über Jahrzehnte macht, weiß einfach besser Bescheid als irgendwelche allgemeinen Tipps. Mein Problem ist nur - ich kenne meine Nachbarin zwar, aber ich möchte sie jetzt nicht wegen jeder Kleinigkeit ansprechen. Das fühlt sich irgendwie anstrengend an, und am Ende gebe ich ihr noch den Eindruck dass ich gar nicht selbst denken kann. Zum Keller - ja, den werde ich mir morgen wirklich mal genau anschauen. Wie feucht es da wirklich ist, wie kühl. Das habe ich bis jetzt eigentlich nie bewusst überlegt. Im Winter ist es da unten wahrscheinlich sowieso eher kühl und trocken, aber im Frühjahr wenn es wärmer wird - da könnte es problematisch werden wenn ich die Beete bis März lagern will. Wenn das passt mit der Lagerung, kann ich mir eigentlich auch vorstellen dass ich weniger einfrieren muss als ich anfangs dachte. Das wäre mir ehrlich gesagt auch recht.

@elvira_k

Zitat von elvira_k

ich möchte sie jetzt nicht wegen jeder Kleinigkeit ansprechen

das versteh ich gut, aber ich würd das anders rahmen - du fragst ja nicht wegen jeder Kleinigkeit sondern weil du konkret vor einem Haufen Beete sitzt und einen Plan brauchst. das ist kein Zeichen dass du nicht selbst denken kannst, das ist einfach pragmatisch. was mich bei deinem letzten Post aber mehr beschäftigt: du sagst im Frühjahr könnte der Keller problematisch werden wenn's wärmer wird. das ist eigentlich der Knackpunkt den wir vorher gar nicht so direkt angesprochen haben. wenn dein Keller ab März feucht wird, dann ist die Lageroption für den langen Winter vielleicht doch begrenzter als es grad klingt. vielleicht eher bis Januar/Februar? und dann wäre das Einfrieren für den Rest doch wieder die sinnvollere Option - nicht als Plan A für alles sondern als Verlängerung. ich kenn das von meiner Mutter her: sie schaut immer so im Jänner wie's dem Wintervorrat geht und entscheidet dann ob der Rest in den Tiefkühler kommt bevor er schlechter wird. so eine Art Zwischencheck. das wäre vielleicht auch für dich realistischer als jetzt alles auf Monate im Voraus zu planen. ehrlich gesagt glaub ich auch dass du mit deinem Testlauf die beste Entscheidungsgrundlage hast die du kriegen kannst - nicht was irgendjemand im Forum sagt sondern was in deinem Keller, mit deinen Beeten, bei deiner Luftfeuchtigkeit passiert.

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