Rote Beete einfrieren - verliert sie dabei wirklich so viel?
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 14:12 UhrMich beschäftigt eine Frage die ich mir dieses Jahr zum ersten Mal stelle. Ich habe in meinem Garten wieder so viel Rote Beete geerntet, dass ich gar nicht alles verarbeitet bekomme, und meine Vorräte vom letzten Jahr sind auch noch nicht aufgebraucht. Normalerweise koche ich alles ein oder mache Salat daraus, aber dieses Mal habe ich überlegt, ob ich einen Teil einfach einfrieren könnte. Der Hausarzt hat mir ja geraten, regelmäßig Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und da dachte ich mir - wenn ich das Gemüse konserviert habe, esse ich es auch wirklich über das ganze Jahr verteilt und nicht nur wenn gerade Saison ist. Aber ich bin ehrlich skeptisch, ob das Einfrieren Sinn macht. Ich habe immer das Gefühl, dass gefrorenes Gemüse hinterher matschig wird, und bei Roter Beete stelle ich mir vor, dass sie dann noch erdiger schmeckt als ohnehin schon. Hat hier jemand Erfahrung damit, wie Rote Beete nach dem Auftauen wirklich beschaffen ist? Soll man sie vorher kochen oder blanchieren, oder geht man roh ins Tiefkühlfach? Und vor allem - lohnt sich das überhaupt noch geschmacklich, oder sollte ich lieber dabei bleiben einzukochen wie bisher? Ich frage deshalb, weil ich ungern Zeit mit etwas vergeude, das am Ende sowieso in den Müll geht. Das wäre ja vollkommen unrentabel.
Mich beschäftigt eine Frage die ich mir dieses Jahr zum ersten Mal stelle. Ich habe in meinem Garten wieder so viel Rote Beete geerntet, dass ich gar nicht alles verarbeitet bekomme, und meine Vorräte vom letzten Jahr sind auch noch nicht aufgebraucht. Normalerweise koche ich alles ein oder mache Salat daraus, aber dieses Mal habe ich überlegt, ob ich einen Teil einfach einfrieren könnte. Der Hausarzt hat mir ja geraten, regelmäßig Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und da dachte ich mir - wenn ich das Gemüse konserviert habe, esse ich es auch wirklich über das ganze Jahr verteilt und nicht nur wenn gerade Saison ist. Aber ich bin ehrlich skeptisch, ob das Einfrieren Sinn macht. Ich habe immer das Gefühl, dass gefrorenes Gemüse hinterher matschig wird, und bei Roter Beete stelle ich mir vor, dass sie dann noch erdiger schmeckt als ohnehin schon. Hat hier jemand Erfahrung damit, wie Rote Beete nach dem Auftauen wirklich beschaffen ist? Soll man sie vorher kochen oder blanchieren, oder geht man roh ins Tiefkühlfach? Und vor allem - lohnt sich das überhaupt noch geschmacklich, oder sollte ich lieber dabei bleiben einzukochen wie bisher? Ich frage deshalb, weil ich ungern Zeit mit etwas vergeude, das am Ende sowieso in den Müll geht. Das wäre ja vollkommen unrentabel.
Zitat von evelyn83 am August 21, 2026, 14:40 Uhr@elvira_k ich frag mich das auch manchmal, ob einfrieren sich wirklich lohnt. meine freundin meint, sie friert Rote Beete immer erst gekocht ein und das klappt ganz gut, aber ob das dann noch genauso schmeckt wie frisch - keine ahnung ob das wirklich vergleichbar ist
was mich bei dir aber mehr wundert: du hast noch Vorräte vom letzten Jahr? 😄 also irgendwie scheint die Rote Beete bei dir schneller wachsen als du sie verbrauchen kannst. hab ich auch schon überlegt ob man da nicht einfach weniger anbaut
und wegen dem erdigen Geschmack - der wird durch Einfrieren wirklich stärker? das wäre für mich schon ein Argument dagegen weil ich den eh schon grenzwertig finde
Edit: wobei ich zugeben muss, dass ich selbst noch nie eingefrorene Rote Beete probiert habe - vielleicht sollte ich das mal testen bevor ich urteile 😅
@elvira_k ich frag mich das auch manchmal, ob einfrieren sich wirklich lohnt. meine freundin meint, sie friert Rote Beete immer erst gekocht ein und das klappt ganz gut, aber ob das dann noch genauso schmeckt wie frisch - keine ahnung ob das wirklich vergleichbar ist
was mich bei dir aber mehr wundert: du hast noch Vorräte vom letzten Jahr? 😄 also irgendwie scheint die Rote Beete bei dir schneller wachsen als du sie verbrauchen kannst. hab ich auch schon überlegt ob man da nicht einfach weniger anbaut
und wegen dem erdigen Geschmack - der wird durch Einfrieren wirklich stärker? das wäre für mich schon ein Argument dagegen weil ich den eh schon grenzwertig finde
Edit: wobei ich zugeben muss, dass ich selbst noch nie eingefrorene Rote Beete probiert habe - vielleicht sollte ich das mal testen bevor ich urteile 😅
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 14:54 Uhr@evelyn83
Zitat von evelyn83du hast noch Vorräte vom letzten Jahr?
ja, das ist tatsächlich ein bisschen peinlich, wenn ich ehrlich bin! Aber ich koche immer relativ viel auf einmal ein, und dann sitze ich da mit fünf, sechs Gläsern und denke mir - naja, das reicht ja für eine Weile. Und dann vergesse ich halt die regelmäßig zu essen, weil ich mich eher auf die frische Ware konzentriere wenn gerade Saison ist. Das mit dem erdigen Geschmack - da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob das durch Einfrieren wirklich stärker wird oder ob ich mir das nur einbilde. Meine Hausärztin hat mir ja geraten, die Rote Beete regelmäßig zu essen, aber sie hat nicht gesagt, dass ich unbedingt täglich frische brauche. Vielleicht ist eine eingefrorene Portion, die ich wirklich auftaue und esse, besser als ein Glas Eingekochtes, das im Keller vergammelt. Was ich mich frage - wenn man die Rote Beete vor dem Einfrieren blanchiert, wird sie dann nicht ohnehin schon teilweise gar? Dann könnte man sie ja direkt auftauen und essen, ohne dass sie noch mehr zusammenfällt. Das würde mir logisch vorkommen, aber ausprobiert habe ich das noch nicht. Vielleicht sollte ich das einfach mit einer kleinen Portion testen, bevor ich mich da reinsteigere.
Zitat von evelyn83du hast noch Vorräte vom letzten Jahr?
ja, das ist tatsächlich ein bisschen peinlich, wenn ich ehrlich bin! Aber ich koche immer relativ viel auf einmal ein, und dann sitze ich da mit fünf, sechs Gläsern und denke mir - naja, das reicht ja für eine Weile. Und dann vergesse ich halt die regelmäßig zu essen, weil ich mich eher auf die frische Ware konzentriere wenn gerade Saison ist. Das mit dem erdigen Geschmack - da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob das durch Einfrieren wirklich stärker wird oder ob ich mir das nur einbilde. Meine Hausärztin hat mir ja geraten, die Rote Beete regelmäßig zu essen, aber sie hat nicht gesagt, dass ich unbedingt täglich frische brauche. Vielleicht ist eine eingefrorene Portion, die ich wirklich auftaue und esse, besser als ein Glas Eingekochtes, das im Keller vergammelt. Was ich mich frage - wenn man die Rote Beete vor dem Einfrieren blanchiert, wird sie dann nicht ohnehin schon teilweise gar? Dann könnte man sie ja direkt auftauen und essen, ohne dass sie noch mehr zusammenfällt. Das würde mir logisch vorkommen, aber ausprobiert habe ich das noch nicht. Vielleicht sollte ich das einfach mit einer kleinen Portion testen, bevor ich mich da reinsteigere.
Zitat von evelyn83 am August 21, 2026, 15:19 Uhr@elvira_k die Idee mit der kleinen Testportion find ich eigentlich gar nicht schlecht, also einfach mal eine Knolle blanchieren einfrieren und nach zwei Wochen auftauen und schauen was draus wird. so würdest du ja nichts verschwenden wenn es nicht klappt
Zitat von elvira_keine eingefrorene Portion die ich wirklich auftaue und esse, besser als ein Glas Eingekochtes das im Keller vergammelt
da hast du irgendwie recht, das ist ja das eigentliche Problem - nicht ob eingefroren oder eingekocht besser ist, sondern ob man es überhaupt isst. ich kenn das von Marmelade, ich mach die immer brav ein und dann stehen sechs Gläser rum weil ich vergesse die aufzumachen
was mich noch interessiert: blanchieren heißt ja kurz ins kochende Wasser und dann direkt in eiskaltes, oder? ich frag mich ob das schon so viel ausmacht dass die dann nicht mehr so matschig werden. keine ahnung ob das bei Rote Beete genauso funktioniert wie bei Bohnen oder Erbsen
@elvira_k die Idee mit der kleinen Testportion find ich eigentlich gar nicht schlecht, also einfach mal eine Knolle blanchieren einfrieren und nach zwei Wochen auftauen und schauen was draus wird. so würdest du ja nichts verschwenden wenn es nicht klappt
Zitat von elvira_keine eingefrorene Portion die ich wirklich auftaue und esse, besser als ein Glas Eingekochtes das im Keller vergammelt
da hast du irgendwie recht, das ist ja das eigentliche Problem - nicht ob eingefroren oder eingekocht besser ist, sondern ob man es überhaupt isst. ich kenn das von Marmelade, ich mach die immer brav ein und dann stehen sechs Gläser rum weil ich vergesse die aufzumachen
was mich noch interessiert: blanchieren heißt ja kurz ins kochende Wasser und dann direkt in eiskaltes, oder? ich frag mich ob das schon so viel ausmacht dass die dann nicht mehr so matschig werden. keine ahnung ob das bei Rote Beete genauso funktioniert wie bei Bohnen oder Erbsen
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 15:46 Uhr@evelyn83 ja genau blanchieren ist kurz rein ins kochende Wasser und dann sofort ins Eiswasser - bei Bohnen und Erbsen funktioniert das prima, die bleiben schön bissfest. Bei Roter Beete bin ich mir eben nicht sicher, ob das genauso gut funktioniert, weil sie ja insgesamt weicher ist als Hülsenfrüchte. Aber deine Idee mit der Testportion find ich wirklich gut, und ich glaube ich werde das tatsächlich machen. Ich habe ja noch Zeit bis zur nächsten Ernte, und zwei Wochen im Tiefkühler kosten mich ja nichts außer ein bisschen Platz. Wobei ich mich auch frage - wenn ich die Rote Beete vor dem Blanchieren schon koche, warum friere ich sie dann ein und nicht einfach wie bisher ein? Das wäre ja das gleiche Ergebnis, nur mit mehr Aufwand. Was mir aber gerade in den Sinn kommt: ich könnte die kleineren, unregelmaßigen Knollen, die ich eh nicht so gerne einlege, einfach probieren. Die würden mir nicht fehlen wenn das Experiment schiefgeht. Und wenn es klappt, habe ich einfach eine weitere Option für meine Vorräte. Der Hausarzt hat mir ja geraten, die Rote Beete regelmässig zu essen - ob sie nun aus dem Glas oder aus der Tiefkühltruhe kommt, ist ihm wahrscheinlich egal, hauptsache ich esse sie überhaupt!
@evelyn83 ja genau blanchieren ist kurz rein ins kochende Wasser und dann sofort ins Eiswasser - bei Bohnen und Erbsen funktioniert das prima, die bleiben schön bissfest. Bei Roter Beete bin ich mir eben nicht sicher, ob das genauso gut funktioniert, weil sie ja insgesamt weicher ist als Hülsenfrüchte. Aber deine Idee mit der Testportion find ich wirklich gut, und ich glaube ich werde das tatsächlich machen. Ich habe ja noch Zeit bis zur nächsten Ernte, und zwei Wochen im Tiefkühler kosten mich ja nichts außer ein bisschen Platz. Wobei ich mich auch frage - wenn ich die Rote Beete vor dem Blanchieren schon koche, warum friere ich sie dann ein und nicht einfach wie bisher ein? Das wäre ja das gleiche Ergebnis, nur mit mehr Aufwand. Was mir aber gerade in den Sinn kommt: ich könnte die kleineren, unregelmaßigen Knollen, die ich eh nicht so gerne einlege, einfach probieren. Die würden mir nicht fehlen wenn das Experiment schiefgeht. Und wenn es klappt, habe ich einfach eine weitere Option für meine Vorräte. Der Hausarzt hat mir ja geraten, die Rote Beete regelmässig zu essen - ob sie nun aus dem Glas oder aus der Tiefkühltruhe kommt, ist ihm wahrscheinlich egal, hauptsache ich esse sie überhaupt!
Zitat von leni_bk am August 21, 2026, 16:22 Uhr@elvira_k ich glaub deine Überlegung mit den kleineren Knollen ist irgendwie clever, weil du damit eh nichts riskierst. Aber eine Frage die mir gerade kommt - wenn du die Rote Beete vor dem Einfrieren blanchierst, verliert die nicht schon einen großen Teil der Nährstoffe ins Wasser? Dein Hausarzt hat dir ja wegen des Blutdrucks geraten sie zu essen und ich hab letztens gelesen dass das mit den Nitraten und so auch beim Kochen ne Rolle spielt. Also wenn ich ehrlich bin frag ich mich ob die ganze Energie lohnt - oder ob du nicht einfach... naja, weniger anbaust wie @evelyn83 sagt? Ich weiß dass das blöd klingt wenn man ne gute Ernte hat, aber besser eine Portion die du wirklich isst als zwei die irgendwo vergammeln. Was mich aber mehr interessiert: hast du schon überlegt die eingefrorenen später einfach roh in smoothies zu machen statt sie aufzutauen und als Gemüse zu essen? Bei mir im Kindergarten machen wir manchmal noch gefrorene Früchte ins Mixer und das funktioniert super. Bei Rote Beete könnte das doch auch gehen und dann hast du das mit dem erdigen Geschmack vielleicht gar nicht so im Fokus.
@elvira_k ich glaub deine Überlegung mit den kleineren Knollen ist irgendwie clever, weil du damit eh nichts riskierst. Aber eine Frage die mir gerade kommt - wenn du die Rote Beete vor dem Einfrieren blanchierst, verliert die nicht schon einen großen Teil der Nährstoffe ins Wasser? Dein Hausarzt hat dir ja wegen des Blutdrucks geraten sie zu essen und ich hab letztens gelesen dass das mit den Nitraten und so auch beim Kochen ne Rolle spielt. Also wenn ich ehrlich bin frag ich mich ob die ganze Energie lohnt - oder ob du nicht einfach... naja, weniger anbaust wie @evelyn83 sagt? Ich weiß dass das blöd klingt wenn man ne gute Ernte hat, aber besser eine Portion die du wirklich isst als zwei die irgendwo vergammeln. Was mich aber mehr interessiert: hast du schon überlegt die eingefrorenen später einfach roh in smoothies zu machen statt sie aufzutauen und als Gemüse zu essen? Bei mir im Kindergarten machen wir manchmal noch gefrorene Früchte ins Mixer und das funktioniert super. Bei Rote Beete könnte das doch auch gehen und dann hast du das mit dem erdigen Geschmack vielleicht gar nicht so im Fokus.
Zitat von lisab_93 am August 21, 2026, 17:10 UhrZitat von leni_bkob die ganze Energie lohnt
- naja, das ist halt immer die Frage bei solchen Konservierungsprojekten. Für mich persönlich ist das eher was für echte Gemüseanbauer, nicht für meine Situation. Aber die Smoothie-Idee find ich ehrlich gesagt spannend. Das hätte ich so nicht gedacht. Rote Beete im gefrorenen Zustand in den Mixer - ja, das könnte tatsächlich funktionieren und würde den erdigen Geschmack wahrscheinlich viel weniger problematisch machen, weil er sich mit anderen Sachen vermischt. Kommt drauf an natürlich, womit man das kombiniert. Was mich aber auch interessiert - @elvira_k, wenn dein Hausarzt dir das wegen Blutdruck empfohlen hat, hast du denn vorher überhaupt regelmäßig Rote Beete gegessen oder ist das was Neues für dich? Weil wenn das komplett neu ist, könnten die ganzen eingekochten Gläser auch einfach daran liegen, dass du gar nicht so der Rote-Beete-Mensch bist. Dann hilft auch Einfrieren nichts, wenn die Überwindung bleibt. Ich bin da eher pragmatisch - hab mal Betanio PLUS probiert, weil eine aus meiner Laufgruppe nicht aufgehört hat, davon zu schwärmen. War nicht so überzeugt vom Geschmack und hab es dann sein gelassen. Lieber esse ich was Echtes oder gar nicht, als mich durch was zu zwingen, nur weil es gesund sein soll. Edit: Kleine Grammatik-Korrektur bei "hab es" → "hab ich es" wäre korrekter, aber "hab es" ist umgangssprachlich okay. Wollte nur noch sagen - falls es hilft: Smoothies mit Banane und etwas Vanille machen die Rote Beete deutlich weniger präsent im Geschmack!
Zitat von leni_bkob die ganze Energie lohnt
- naja, das ist halt immer die Frage bei solchen Konservierungsprojekten. Für mich persönlich ist das eher was für echte Gemüseanbauer, nicht für meine Situation. Aber die Smoothie-Idee find ich ehrlich gesagt spannend. Das hätte ich so nicht gedacht. Rote Beete im gefrorenen Zustand in den Mixer - ja, das könnte tatsächlich funktionieren und würde den erdigen Geschmack wahrscheinlich viel weniger problematisch machen, weil er sich mit anderen Sachen vermischt. Kommt drauf an natürlich, womit man das kombiniert. Was mich aber auch interessiert - @elvira_k, wenn dein Hausarzt dir das wegen Blutdruck empfohlen hat, hast du denn vorher überhaupt regelmäßig Rote Beete gegessen oder ist das was Neues für dich? Weil wenn das komplett neu ist, könnten die ganzen eingekochten Gläser auch einfach daran liegen, dass du gar nicht so der Rote-Beete-Mensch bist. Dann hilft auch Einfrieren nichts, wenn die Überwindung bleibt. Ich bin da eher pragmatisch - hab mal Betanio PLUS probiert, weil eine aus meiner Laufgruppe nicht aufgehört hat, davon zu schwärmen. War nicht so überzeugt vom Geschmack und hab es dann sein gelassen. Lieber esse ich was Echtes oder gar nicht, als mich durch was zu zwingen, nur weil es gesund sein soll. Edit: Kleine Grammatik-Korrektur bei "hab es" → "hab ich es" wäre korrekter, aber "hab es" ist umgangssprachlich okay. Wollte nur noch sagen - falls es hilft: Smoothies mit Banane und etwas Vanille machen die Rote Beete deutlich weniger präsent im Geschmack!
Zitat von leni_bk am August 21, 2026, 17:57 Uhr@lisab_93 ah ja, das mit Banane und Vanille merke ich mir - das klingt tatsächlich nach nem guten Trick. Bei uns im Kindergarten machen die Kinder manchmal Smoothies und ehrlich gesagt finde ich es immer geil wenn was Grünes oder eben Rotes reinkommt und die Kleinen merken es gar nicht weil es nach Erdbeere schmeckt oder so. aber jetzt muss ich dich was fragen - du hast Betanio PLUS probiert? ich kauf das irgendwie regelmäßig weil meine Kolleginnen im Lauftreff da alle drauf schwören, aber ich bin mir echt nicht sicher ob das was bringt oder ob ich mir das nur einrede. wie hast du das denn gemacht, wie lange probiert bevor du gesagt hast nein danke? weil ich hab irgendwie das Gefühl dass ich nie wirklich merke ob es was macht oder ob ich einfach schneller bin weil ich an diesem Tag besser geschlafen hab oder so. und zu @elvira_k nochmal - ich glaub sie hat recht dass das weniger Problem mit dem Einfrieren als mit sich selbst essen ist. Mein Tipp würde wirklich sein, erst mal eine kleine Portion machen und dann nicht so viel auf einmal. Lieber zwei mal im Monat ne kleine Menge als immer diesen Berg den man dann doch nicht isst. Kenne ich von mir selbst, ich kauf mir auch manchmal Sachen mit guten Absichten und dann... naja weißt du ja.
@lisab_93 ah ja, das mit Banane und Vanille merke ich mir - das klingt tatsächlich nach nem guten Trick. Bei uns im Kindergarten machen die Kinder manchmal Smoothies und ehrlich gesagt finde ich es immer geil wenn was Grünes oder eben Rotes reinkommt und die Kleinen merken es gar nicht weil es nach Erdbeere schmeckt oder so. aber jetzt muss ich dich was fragen - du hast Betanio PLUS probiert? ich kauf das irgendwie regelmäßig weil meine Kolleginnen im Lauftreff da alle drauf schwören, aber ich bin mir echt nicht sicher ob das was bringt oder ob ich mir das nur einrede. wie hast du das denn gemacht, wie lange probiert bevor du gesagt hast nein danke? weil ich hab irgendwie das Gefühl dass ich nie wirklich merke ob es was macht oder ob ich einfach schneller bin weil ich an diesem Tag besser geschlafen hab oder so. und zu @elvira_k nochmal - ich glaub sie hat recht dass das weniger Problem mit dem Einfrieren als mit sich selbst essen ist. Mein Tipp würde wirklich sein, erst mal eine kleine Portion machen und dann nicht so viel auf einmal. Lieber zwei mal im Monat ne kleine Menge als immer diesen Berg den man dann doch nicht isst. Kenne ich von mir selbst, ich kauf mir auch manchmal Sachen mit guten Absichten und dann... naja weißt du ja.
Zitat von lisab_93 am August 21, 2026, 19:00 Uhr@leni_bk also zu Betanio PLUS - ich hab das vielleicht drei, vier Wochen genommen, regelmäßig nach dem Laufen. Ehrlich gesagt war ich zu ungeduldig um wirklich zu sehen ob's was bringt aber der Geschmack war mir einfach zu süßlich und künstlich. Und dann dachte ich mir - wenn ich das nicht mal gerne trinke, warum zwinge ich mich dazu. Die Laufgruppen-Erzählungen waren wahrscheinlich auch Placebo oder eben die haben einfach besser trainiert in der Zeit. Schwer zu sagen. Aber zurück zu @elvira_k - mich interessiert echt, ob sie vorher schon eine Rote-Beete-Person war oder ob das komplett neu für sie ist. Weil wenn der Hausarzt sagt "iss regelmäßig Rote Beete" und dann sitzt man da mit sechs Gläsern eingekochter im Keller, die man nicht anrührt - dann ist das ja weniger ein Konservierungs-Problem als ein "mag ich gar nicht so wirklich"-Problem. Und da hilft Einfrieren auch nicht weiter. Das mit den kleineren Knollen für die Smoothies find ich aber tatsächlich clever. Wenn sie sowieso schon gefrorene hat, kann sie die einfach direkt in den Mixer hauen ohne extra Blanchieren-Theater. Banane plus gefrorene Rote Beete plus irgendwas mit Geschmack - und zack, ist es weg ohne dass man sich überwindet.
@leni_bk also zu Betanio PLUS - ich hab das vielleicht drei, vier Wochen genommen, regelmäßig nach dem Laufen. Ehrlich gesagt war ich zu ungeduldig um wirklich zu sehen ob's was bringt aber der Geschmack war mir einfach zu süßlich und künstlich. Und dann dachte ich mir - wenn ich das nicht mal gerne trinke, warum zwinge ich mich dazu. Die Laufgruppen-Erzählungen waren wahrscheinlich auch Placebo oder eben die haben einfach besser trainiert in der Zeit. Schwer zu sagen. Aber zurück zu @elvira_k - mich interessiert echt, ob sie vorher schon eine Rote-Beete-Person war oder ob das komplett neu für sie ist. Weil wenn der Hausarzt sagt "iss regelmäßig Rote Beete" und dann sitzt man da mit sechs Gläsern eingekochter im Keller, die man nicht anrührt - dann ist das ja weniger ein Konservierungs-Problem als ein "mag ich gar nicht so wirklich"-Problem. Und da hilft Einfrieren auch nicht weiter. Das mit den kleineren Knollen für die Smoothies find ich aber tatsächlich clever. Wenn sie sowieso schon gefrorene hat, kann sie die einfach direkt in den Mixer hauen ohne extra Blanchieren-Theater. Banane plus gefrorene Rote Beete plus irgendwas mit Geschmack - und zack, ist es weg ohne dass man sich überwindet.
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 21:42 Uhr@lisab_93 da hast du einen Punkt den ich so noch gar nicht reflektiert habe. Ehrlich gesagt bin ich schon lange eine Rote-Beete-Person, mein Mann hat das früher auch gegessen und ich habe es einfach immer angebaut. Aber ob ich es wirklich aus eigenem Antrieb esse oder nur weil es da ist - das ist eine gute Frage. Der Hausarzt hat mir das mit dem Blutdruck erklärt und seitdem denke ich, ich sollte es regelmäßiger essen. Aber vielleicht zwinge ich mir da was auf, nur weil der Arzt es geraten hat. Allerdings - und das ist wichtig - wenn ich mir das im Smoothie vorstelle zusammen mit Banane oder so, dann klingt das tatsächlich anders als sich einen Teller mit Rote-Beete-Salat zu machen. Das eine ist eher beiläufig, das andere kostet mich Überwindung. Vielleicht liegt es da weniger am Einfrieren und mehr daran, wie ich es mir selbst serviere. Wenn die gefrorenen Knollen direkt in den Mixer gehen, nehme ich das vielleicht gar nicht als "jetzt esse ich Rote Beete" wahr, sondern einfach als Teil vom Smoothie. Das mit den kleineren, unförmigen Knollen - die würde ich ja sowieso nicht zum Einlegen nehmen. Die könnte ich einfach roh in Stücke schneiden und einfrieren, und dann später auftauen wenn ich Smoothie mache. Da brauche ich gar nicht erst zu blanchieren. Muss ich mal probieren, ob das so funktioniert wie ich mir das vorstelle.
@lisab_93 da hast du einen Punkt den ich so noch gar nicht reflektiert habe. Ehrlich gesagt bin ich schon lange eine Rote-Beete-Person, mein Mann hat das früher auch gegessen und ich habe es einfach immer angebaut. Aber ob ich es wirklich aus eigenem Antrieb esse oder nur weil es da ist - das ist eine gute Frage. Der Hausarzt hat mir das mit dem Blutdruck erklärt und seitdem denke ich, ich sollte es regelmäßiger essen. Aber vielleicht zwinge ich mir da was auf, nur weil der Arzt es geraten hat. Allerdings - und das ist wichtig - wenn ich mir das im Smoothie vorstelle zusammen mit Banane oder so, dann klingt das tatsächlich anders als sich einen Teller mit Rote-Beete-Salat zu machen. Das eine ist eher beiläufig, das andere kostet mich Überwindung. Vielleicht liegt es da weniger am Einfrieren und mehr daran, wie ich es mir selbst serviere. Wenn die gefrorenen Knollen direkt in den Mixer gehen, nehme ich das vielleicht gar nicht als "jetzt esse ich Rote Beete" wahr, sondern einfach als Teil vom Smoothie. Das mit den kleineren, unförmigen Knollen - die würde ich ja sowieso nicht zum Einlegen nehmen. Die könnte ich einfach roh in Stücke schneiden und einfrieren, und dann später auftauen wenn ich Smoothie mache. Da brauche ich gar nicht erst zu blanchieren. Muss ich mal probieren, ob das so funktioniert wie ich mir das vorstelle.