Rote Beete einfrieren - verliert sie dabei wirklich so viel?
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 14:12 UhrMich beschäftigt eine Frage die ich mir dieses Jahr zum ersten Mal stelle. Ich habe in meinem Garten wieder so viel Rote Beete geerntet, dass ich gar nicht alles verarbeitet bekomme, und meine Vorräte vom letzten Jahr sind auch noch nicht aufgebraucht. Normalerweise koche ich alles ein oder mache Salat daraus, aber dieses Mal habe ich überlegt, ob ich einen Teil einfach einfrieren könnte. Der Hausarzt hat mir ja geraten, regelmäßig Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und da dachte ich mir - wenn ich das Gemüse konserviert habe, esse ich es auch wirklich über das ganze Jahr verteilt und nicht nur wenn gerade Saison ist. Aber ich bin ehrlich skeptisch, ob das Einfrieren Sinn macht. Ich habe immer das Gefühl, dass gefrorenes Gemüse hinterher matschig wird, und bei Roter Beete stelle ich mir vor, dass sie dann noch erdiger schmeckt als ohnehin schon. Hat hier jemand Erfahrung damit, wie Rote Beete nach dem Auftauen wirklich beschaffen ist? Soll man sie vorher kochen oder blanchieren, oder geht man roh ins Tiefkühlfach? Und vor allem - lohnt sich das überhaupt noch geschmacklich, oder sollte ich lieber dabei bleiben einzukochen wie bisher? Ich frage deshalb, weil ich ungern Zeit mit etwas vergeude, das am Ende sowieso in den Müll geht. Das wäre ja vollkommen unrentabel.
Mich beschäftigt eine Frage die ich mir dieses Jahr zum ersten Mal stelle. Ich habe in meinem Garten wieder so viel Rote Beete geerntet, dass ich gar nicht alles verarbeitet bekomme, und meine Vorräte vom letzten Jahr sind auch noch nicht aufgebraucht. Normalerweise koche ich alles ein oder mache Salat daraus, aber dieses Mal habe ich überlegt, ob ich einen Teil einfach einfrieren könnte. Der Hausarzt hat mir ja geraten, regelmäßig Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und da dachte ich mir - wenn ich das Gemüse konserviert habe, esse ich es auch wirklich über das ganze Jahr verteilt und nicht nur wenn gerade Saison ist. Aber ich bin ehrlich skeptisch, ob das Einfrieren Sinn macht. Ich habe immer das Gefühl, dass gefrorenes Gemüse hinterher matschig wird, und bei Roter Beete stelle ich mir vor, dass sie dann noch erdiger schmeckt als ohnehin schon. Hat hier jemand Erfahrung damit, wie Rote Beete nach dem Auftauen wirklich beschaffen ist? Soll man sie vorher kochen oder blanchieren, oder geht man roh ins Tiefkühlfach? Und vor allem - lohnt sich das überhaupt noch geschmacklich, oder sollte ich lieber dabei bleiben einzukochen wie bisher? Ich frage deshalb, weil ich ungern Zeit mit etwas vergeude, das am Ende sowieso in den Müll geht. Das wäre ja vollkommen unrentabel.
Zitat von evelyn83 am August 21, 2026, 14:40 Uhr@elvira_k ich frag mich das auch manchmal, ob einfrieren sich wirklich lohnt. meine freundin meint, sie friert Rote Beete immer erst gekocht ein und das klappt ganz gut, aber ob das dann noch genauso schmeckt wie frisch - keine ahnung ob das wirklich vergleichbar ist
was mich bei dir aber mehr wundert: du hast noch Vorräte vom letzten Jahr? 😄 also irgendwie scheint die Rote Beete bei dir schneller wachsen als du sie verbrauchen kannst. hab ich auch schon überlegt ob man da nicht einfach weniger anbaut
und wegen dem erdigen Geschmack - der wird durch Einfrieren wirklich stärker? das wäre für mich schon ein Argument dagegen weil ich den eh schon grenzwertig finde
Edit: wobei ich zugeben muss, dass ich selbst noch nie eingefrorene Rote Beete probiert habe - vielleicht sollte ich das mal testen bevor ich urteile 😅
@elvira_k ich frag mich das auch manchmal, ob einfrieren sich wirklich lohnt. meine freundin meint, sie friert Rote Beete immer erst gekocht ein und das klappt ganz gut, aber ob das dann noch genauso schmeckt wie frisch - keine ahnung ob das wirklich vergleichbar ist
was mich bei dir aber mehr wundert: du hast noch Vorräte vom letzten Jahr? 😄 also irgendwie scheint die Rote Beete bei dir schneller wachsen als du sie verbrauchen kannst. hab ich auch schon überlegt ob man da nicht einfach weniger anbaut
und wegen dem erdigen Geschmack - der wird durch Einfrieren wirklich stärker? das wäre für mich schon ein Argument dagegen weil ich den eh schon grenzwertig finde
Edit: wobei ich zugeben muss, dass ich selbst noch nie eingefrorene Rote Beete probiert habe - vielleicht sollte ich das mal testen bevor ich urteile 😅
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 14:54 Uhr@evelyn83
Zitat von evelyn83du hast noch Vorräte vom letzten Jahr?
ja, das ist tatsächlich ein bisschen peinlich, wenn ich ehrlich bin! Aber ich koche immer relativ viel auf einmal ein, und dann sitze ich da mit fünf, sechs Gläsern und denke mir - naja, das reicht ja für eine Weile. Und dann vergesse ich halt die regelmäßig zu essen, weil ich mich eher auf die frische Ware konzentriere wenn gerade Saison ist. Das mit dem erdigen Geschmack - da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob das durch Einfrieren wirklich stärker wird oder ob ich mir das nur einbilde. Meine Hausärztin hat mir ja geraten, die Rote Beete regelmäßig zu essen, aber sie hat nicht gesagt, dass ich unbedingt täglich frische brauche. Vielleicht ist eine eingefrorene Portion, die ich wirklich auftaue und esse, besser als ein Glas Eingekochtes, das im Keller vergammelt. Was ich mich frage - wenn man die Rote Beete vor dem Einfrieren blanchiert, wird sie dann nicht ohnehin schon teilweise gar? Dann könnte man sie ja direkt auftauen und essen, ohne dass sie noch mehr zusammenfällt. Das würde mir logisch vorkommen, aber ausprobiert habe ich das noch nicht. Vielleicht sollte ich das einfach mit einer kleinen Portion testen, bevor ich mich da reinsteigere.
Zitat von evelyn83du hast noch Vorräte vom letzten Jahr?
ja, das ist tatsächlich ein bisschen peinlich, wenn ich ehrlich bin! Aber ich koche immer relativ viel auf einmal ein, und dann sitze ich da mit fünf, sechs Gläsern und denke mir - naja, das reicht ja für eine Weile. Und dann vergesse ich halt die regelmäßig zu essen, weil ich mich eher auf die frische Ware konzentriere wenn gerade Saison ist. Das mit dem erdigen Geschmack - da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob das durch Einfrieren wirklich stärker wird oder ob ich mir das nur einbilde. Meine Hausärztin hat mir ja geraten, die Rote Beete regelmäßig zu essen, aber sie hat nicht gesagt, dass ich unbedingt täglich frische brauche. Vielleicht ist eine eingefrorene Portion, die ich wirklich auftaue und esse, besser als ein Glas Eingekochtes, das im Keller vergammelt. Was ich mich frage - wenn man die Rote Beete vor dem Einfrieren blanchiert, wird sie dann nicht ohnehin schon teilweise gar? Dann könnte man sie ja direkt auftauen und essen, ohne dass sie noch mehr zusammenfällt. Das würde mir logisch vorkommen, aber ausprobiert habe ich das noch nicht. Vielleicht sollte ich das einfach mit einer kleinen Portion testen, bevor ich mich da reinsteigere.
Zitat von evelyn83 am August 21, 2026, 15:19 Uhr@elvira_k die Idee mit der kleinen Testportion find ich eigentlich gar nicht schlecht, also einfach mal eine Knolle blanchieren einfrieren und nach zwei Wochen auftauen und schauen was draus wird. so würdest du ja nichts verschwenden wenn es nicht klappt
Zitat von elvira_keine eingefrorene Portion die ich wirklich auftaue und esse, besser als ein Glas Eingekochtes das im Keller vergammelt
da hast du irgendwie recht, das ist ja das eigentliche Problem - nicht ob eingefroren oder eingekocht besser ist, sondern ob man es überhaupt isst. ich kenn das von Marmelade, ich mach die immer brav ein und dann stehen sechs Gläser rum weil ich vergesse die aufzumachen
was mich noch interessiert: blanchieren heißt ja kurz ins kochende Wasser und dann direkt in eiskaltes, oder? ich frag mich ob das schon so viel ausmacht dass die dann nicht mehr so matschig werden. keine ahnung ob das bei Rote Beete genauso funktioniert wie bei Bohnen oder Erbsen
@elvira_k die Idee mit der kleinen Testportion find ich eigentlich gar nicht schlecht, also einfach mal eine Knolle blanchieren einfrieren und nach zwei Wochen auftauen und schauen was draus wird. so würdest du ja nichts verschwenden wenn es nicht klappt
Zitat von elvira_keine eingefrorene Portion die ich wirklich auftaue und esse, besser als ein Glas Eingekochtes das im Keller vergammelt
da hast du irgendwie recht, das ist ja das eigentliche Problem - nicht ob eingefroren oder eingekocht besser ist, sondern ob man es überhaupt isst. ich kenn das von Marmelade, ich mach die immer brav ein und dann stehen sechs Gläser rum weil ich vergesse die aufzumachen
was mich noch interessiert: blanchieren heißt ja kurz ins kochende Wasser und dann direkt in eiskaltes, oder? ich frag mich ob das schon so viel ausmacht dass die dann nicht mehr so matschig werden. keine ahnung ob das bei Rote Beete genauso funktioniert wie bei Bohnen oder Erbsen
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 15:46 Uhr@evelyn83 ja genau blanchieren ist kurz rein ins kochende Wasser und dann sofort ins Eiswasser - bei Bohnen und Erbsen funktioniert das prima, die bleiben schön bissfest. Bei Roter Beete bin ich mir eben nicht sicher, ob das genauso gut funktioniert, weil sie ja insgesamt weicher ist als Hülsenfrüchte. Aber deine Idee mit der Testportion find ich wirklich gut, und ich glaube ich werde das tatsächlich machen. Ich habe ja noch Zeit bis zur nächsten Ernte, und zwei Wochen im Tiefkühler kosten mich ja nichts außer ein bisschen Platz. Wobei ich mich auch frage - wenn ich die Rote Beete vor dem Blanchieren schon koche, warum friere ich sie dann ein und nicht einfach wie bisher ein? Das wäre ja das gleiche Ergebnis, nur mit mehr Aufwand. Was mir aber gerade in den Sinn kommt: ich könnte die kleineren, unregelmaßigen Knollen, die ich eh nicht so gerne einlege, einfach probieren. Die würden mir nicht fehlen wenn das Experiment schiefgeht. Und wenn es klappt, habe ich einfach eine weitere Option für meine Vorräte. Der Hausarzt hat mir ja geraten, die Rote Beete regelmässig zu essen - ob sie nun aus dem Glas oder aus der Tiefkühltruhe kommt, ist ihm wahrscheinlich egal, hauptsache ich esse sie überhaupt!
@evelyn83 ja genau blanchieren ist kurz rein ins kochende Wasser und dann sofort ins Eiswasser - bei Bohnen und Erbsen funktioniert das prima, die bleiben schön bissfest. Bei Roter Beete bin ich mir eben nicht sicher, ob das genauso gut funktioniert, weil sie ja insgesamt weicher ist als Hülsenfrüchte. Aber deine Idee mit der Testportion find ich wirklich gut, und ich glaube ich werde das tatsächlich machen. Ich habe ja noch Zeit bis zur nächsten Ernte, und zwei Wochen im Tiefkühler kosten mich ja nichts außer ein bisschen Platz. Wobei ich mich auch frage - wenn ich die Rote Beete vor dem Blanchieren schon koche, warum friere ich sie dann ein und nicht einfach wie bisher ein? Das wäre ja das gleiche Ergebnis, nur mit mehr Aufwand. Was mir aber gerade in den Sinn kommt: ich könnte die kleineren, unregelmaßigen Knollen, die ich eh nicht so gerne einlege, einfach probieren. Die würden mir nicht fehlen wenn das Experiment schiefgeht. Und wenn es klappt, habe ich einfach eine weitere Option für meine Vorräte. Der Hausarzt hat mir ja geraten, die Rote Beete regelmässig zu essen - ob sie nun aus dem Glas oder aus der Tiefkühltruhe kommt, ist ihm wahrscheinlich egal, hauptsache ich esse sie überhaupt!
Zitat von leni_bk am August 21, 2026, 16:22 Uhr@elvira_k ich glaub deine Überlegung mit den kleineren Knollen ist irgendwie clever, weil du damit eh nichts riskierst. Aber eine Frage die mir gerade kommt - wenn du die Rote Beete vor dem Einfrieren blanchierst, verliert die nicht schon einen großen Teil der Nährstoffe ins Wasser? Dein Hausarzt hat dir ja wegen des Blutdrucks geraten sie zu essen und ich hab letztens gelesen dass das mit den Nitraten und so auch beim Kochen ne Rolle spielt. Also wenn ich ehrlich bin frag ich mich ob die ganze Energie lohnt - oder ob du nicht einfach... naja, weniger anbaust wie @evelyn83 sagt? Ich weiß dass das blöd klingt wenn man ne gute Ernte hat, aber besser eine Portion die du wirklich isst als zwei die irgendwo vergammeln. Was mich aber mehr interessiert: hast du schon überlegt die eingefrorenen später einfach roh in smoothies zu machen statt sie aufzutauen und als Gemüse zu essen? Bei mir im Kindergarten machen wir manchmal noch gefrorene Früchte ins Mixer und das funktioniert super. Bei Rote Beete könnte das doch auch gehen und dann hast du das mit dem erdigen Geschmack vielleicht gar nicht so im Fokus.
@elvira_k ich glaub deine Überlegung mit den kleineren Knollen ist irgendwie clever, weil du damit eh nichts riskierst. Aber eine Frage die mir gerade kommt - wenn du die Rote Beete vor dem Einfrieren blanchierst, verliert die nicht schon einen großen Teil der Nährstoffe ins Wasser? Dein Hausarzt hat dir ja wegen des Blutdrucks geraten sie zu essen und ich hab letztens gelesen dass das mit den Nitraten und so auch beim Kochen ne Rolle spielt. Also wenn ich ehrlich bin frag ich mich ob die ganze Energie lohnt - oder ob du nicht einfach... naja, weniger anbaust wie @evelyn83 sagt? Ich weiß dass das blöd klingt wenn man ne gute Ernte hat, aber besser eine Portion die du wirklich isst als zwei die irgendwo vergammeln. Was mich aber mehr interessiert: hast du schon überlegt die eingefrorenen später einfach roh in smoothies zu machen statt sie aufzutauen und als Gemüse zu essen? Bei mir im Kindergarten machen wir manchmal noch gefrorene Früchte ins Mixer und das funktioniert super. Bei Rote Beete könnte das doch auch gehen und dann hast du das mit dem erdigen Geschmack vielleicht gar nicht so im Fokus.