Rote Beete einfrieren - verliert sie dabei an Geschmack?
Zitat von elvira_k am August 20, 2026, 15:40 UhrIch habe in meinem Garten dieses Jahr besonders viel geerntet, mehr als ich ehrlich gesagt verarbeiten kann. Normalerweise koche ich ja viel ein, aber Einmachen funktioniert bei mir nur bis September, dann wird mir das zu zeitaufwändig. Eine Nachbarin hat mir geraten, die Roten Beete einfach zu blanchieren und dann einzufrieren, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das sinnvoll ist. Meine Frage ist vor allem: Schmeckt die eingefrorene Rote Beete nachher noch wie die frische? Ich habe da etwas Skepsis, weil ich gemerkt habe, dass vakuumverpackte Sachen aus dem Supermarkt bei mir immer irgendwie flach schmecken, und ich befürchte, das Einfrieren könnte ähnlich sein. Oder ist das Quatsch und ich stelle mir das nur ein? Und praktisch: Muss ich wirklich blanchieren? Reicht es nicht auch, sie roh einzufrieren? Ich würde sie ja eh später wieder kochen wollen, entweder für Suppe oder zum Einmachen im Winter, wenn ich wieder Zeit habe. Die anderen Sachen aus meinem Garten. Bohnen, Zucchini. Friere ich ganz normal ein, aber bei der Roten Beete habe ich irgendwie ein ungutes Gefühl. Vielleicht bin ich auch einfach zu altmodisch und sollte mich von meinen Einkoch-Gewohnheiten verabschieden. Hat hier jemand längere Erfahrung damit?
Ich habe in meinem Garten dieses Jahr besonders viel geerntet, mehr als ich ehrlich gesagt verarbeiten kann. Normalerweise koche ich ja viel ein, aber Einmachen funktioniert bei mir nur bis September, dann wird mir das zu zeitaufwändig. Eine Nachbarin hat mir geraten, die Roten Beete einfach zu blanchieren und dann einzufrieren, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das sinnvoll ist. Meine Frage ist vor allem: Schmeckt die eingefrorene Rote Beete nachher noch wie die frische? Ich habe da etwas Skepsis, weil ich gemerkt habe, dass vakuumverpackte Sachen aus dem Supermarkt bei mir immer irgendwie flach schmecken, und ich befürchte, das Einfrieren könnte ähnlich sein. Oder ist das Quatsch und ich stelle mir das nur ein? Und praktisch: Muss ich wirklich blanchieren? Reicht es nicht auch, sie roh einzufrieren? Ich würde sie ja eh später wieder kochen wollen, entweder für Suppe oder zum Einmachen im Winter, wenn ich wieder Zeit habe. Die anderen Sachen aus meinem Garten. Bohnen, Zucchini. Friere ich ganz normal ein, aber bei der Roten Beete habe ich irgendwie ein ungutes Gefühl. Vielleicht bin ich auch einfach zu altmodisch und sollte mich von meinen Einkoch-Gewohnheiten verabschieden. Hat hier jemand längere Erfahrung damit?
Zitat von jana_w am August 20, 2026, 16:22 UhrZitat von elvira_kMuss ich wirklich blanchieren?
@elvira_k kurz dazu, weil ich das mal explizit nachgelesen hab (irgendein Einfrierratgeber, weiß nicht mehr genau welcher): roh einfrieren ist technisch möglich, aber Geosmin und so Enzyme die für Geschmack und Textur zuständig sind verändern sich anders als beim Blanchieren. Ich mein, du willst sie eh später kochen - aber der Unterschied soll tatsächlich merkbar sein, gerade bei der Textur nach dem Auftauen. Matschiger halt. Was ich noch nie probiert hab, und das frag ich mich gerade wirklich: hast du schon mal gekochte Rote Beete eingefroren, also nicht roh oder nur blanchiert sondern richtig durch? Ich überleg ob das für deinen Fall nicht sogar pragmatischer wäre. Du kochst jetzt im Sommer durch, frierst portionsweise ein und musst im Winter nur noch auftauen und verarbeiten. Weniger Aufwand als zweimal Kochen. Das Vakuumverpackt-Feeling das du beschreibst kommt meines Erachtens mehr von der Lagerzeit und dem Zitronensäurezusatz als vom Einfrieren selbst - das sind halt zwei verschiedene Prozesse. Eingefroren aus dem eigenen Garten dürfte da schon anders rauskommen allein weil die Ausgangsqualität besser ist. Aber ich geb zu, ich hab das selbst nur mit kleinen Mengen getestet, nicht mit einer ganzen Gartenernte.
Zitat von elvira_kMuss ich wirklich blanchieren?
@elvira_k kurz dazu, weil ich das mal explizit nachgelesen hab (irgendein Einfrierratgeber, weiß nicht mehr genau welcher): roh einfrieren ist technisch möglich, aber Geosmin und so Enzyme die für Geschmack und Textur zuständig sind verändern sich anders als beim Blanchieren. Ich mein, du willst sie eh später kochen - aber der Unterschied soll tatsächlich merkbar sein, gerade bei der Textur nach dem Auftauen. Matschiger halt. Was ich noch nie probiert hab, und das frag ich mich gerade wirklich: hast du schon mal gekochte Rote Beete eingefroren, also nicht roh oder nur blanchiert sondern richtig durch? Ich überleg ob das für deinen Fall nicht sogar pragmatischer wäre. Du kochst jetzt im Sommer durch, frierst portionsweise ein und musst im Winter nur noch auftauen und verarbeiten. Weniger Aufwand als zweimal Kochen. Das Vakuumverpackt-Feeling das du beschreibst kommt meines Erachtens mehr von der Lagerzeit und dem Zitronensäurezusatz als vom Einfrieren selbst - das sind halt zwei verschiedene Prozesse. Eingefroren aus dem eigenen Garten dürfte da schon anders rauskommen allein weil die Ausgangsqualität besser ist. Aber ich geb zu, ich hab das selbst nur mit kleinen Mengen getestet, nicht mit einer ganzen Gartenernte.
Zitat von leni_bk am August 20, 2026, 17:07 Uhrah @jana_w das mit den bereits gekochten Portionen - das finde ich irgendwie logisch, warum hab ich da vorher nicht dran gedacht. Ich meine, wenn man es eh später wieder verwenden will für Suppe oder so, dann ist das doch praktisch eine Art Vorbereitung, oder? Man spart sich halt die doppelte Kocherei. Aber ehrlich gesagt klingt für mich @elvira_k dein Problem eher nach dem Geschmack generell. Du hast ja selbst gemerkt dass vakuumverpackt anders schmeckt - und ich kauf mir ja auch immer wieder diesen Rote-Beete-Saft, aber ob das wirklich besser ist weil es frisch ist oder nur weil ich mir das einbilde, weiß ich nicht so genau. Das ist schwer zu sagen. Was ich mich aber jetzt gerade frage - wenn du deine Beete aus dem Garten nimmst, sind die nicht sowieso schon älter wenn du sie einfrierst? Ich meine, Gemüse verliert ja schon beim Lagern im kühlen Keller über Wochen an Aroma, oder täusch ich mich da. Deswegen frag ich mich ob es nicht eher auf die Zeit ankommt zwischen Ernte und Verarbeitung als aufs Einfrieren selbst. Vielleicht sind deine Portionen einfach zu frisch um merklich was zu verlieren? Wie lange lagern deine Beeten denn im Garten bevor du sie verarbeitest?
ah @jana_w das mit den bereits gekochten Portionen - das finde ich irgendwie logisch, warum hab ich da vorher nicht dran gedacht. Ich meine, wenn man es eh später wieder verwenden will für Suppe oder so, dann ist das doch praktisch eine Art Vorbereitung, oder? Man spart sich halt die doppelte Kocherei. Aber ehrlich gesagt klingt für mich @elvira_k dein Problem eher nach dem Geschmack generell. Du hast ja selbst gemerkt dass vakuumverpackt anders schmeckt - und ich kauf mir ja auch immer wieder diesen Rote-Beete-Saft, aber ob das wirklich besser ist weil es frisch ist oder nur weil ich mir das einbilde, weiß ich nicht so genau. Das ist schwer zu sagen. Was ich mich aber jetzt gerade frage - wenn du deine Beete aus dem Garten nimmst, sind die nicht sowieso schon älter wenn du sie einfrierst? Ich meine, Gemüse verliert ja schon beim Lagern im kühlen Keller über Wochen an Aroma, oder täusch ich mich da. Deswegen frag ich mich ob es nicht eher auf die Zeit ankommt zwischen Ernte und Verarbeitung als aufs Einfrieren selbst. Vielleicht sind deine Portionen einfach zu frisch um merklich was zu verlieren? Wie lange lagern deine Beeten denn im Garten bevor du sie verarbeitest?
Zitat von lisab_93 am August 20, 2026, 17:20 UhrZitat von leni_bkGemüse verliert ja schon beim Lagern im kühlen Keller über Wochen an Aroma
genau das, @leni_bk. Ich mein, wenn die Beeten eh schon zwei, drei Wochen im Keller liegen bevor sie in den Topf gehen, dann ist das Aroma längst weg - ob sie dann noch in den Gefrierer oder direkt in die Suppe landen, macht für mich wenig Unterschied. Das Vakuum-Flach-Gefühl kommt ja auch einfach von dieser unnatürlichen Lagerung, nicht vom Einfrieren selbst. Was mich aber interessiert @elvira_k - wie schnell verarbeitest du die Beeten denn nach der Ernte? Weil wenn du wirklich so viel hast dass es bis September dauert, bis alles im Glas ist, dann sind die ersten Beeten ja längst nicht mehr im Topfroh-Zustand wenn du sie verarbeitest. Das würde mir persönlich reichen um zu sagen: macht's Sinn, die sofort zu kochen und portionsweise einzufrieren, wie @jana_w vorgeschlagen hat. Dann hast du wenigstens diese eine Kocherei mit wirklich frischem Material gemacht. Blanchieren macht für mich eher Sinn wenn du die Dinger später roh verarbeiten willst - für Suppe und sowas brauchst du das nicht. Aber ganz roh einfrieren halte ich für verschwendet da stimme ich @jana_w zu.
Zitat von leni_bkGemüse verliert ja schon beim Lagern im kühlen Keller über Wochen an Aroma
genau das, @leni_bk. Ich mein, wenn die Beeten eh schon zwei, drei Wochen im Keller liegen bevor sie in den Topf gehen, dann ist das Aroma längst weg - ob sie dann noch in den Gefrierer oder direkt in die Suppe landen, macht für mich wenig Unterschied. Das Vakuum-Flach-Gefühl kommt ja auch einfach von dieser unnatürlichen Lagerung, nicht vom Einfrieren selbst. Was mich aber interessiert @elvira_k - wie schnell verarbeitest du die Beeten denn nach der Ernte? Weil wenn du wirklich so viel hast dass es bis September dauert, bis alles im Glas ist, dann sind die ersten Beeten ja längst nicht mehr im Topfroh-Zustand wenn du sie verarbeitest. Das würde mir persönlich reichen um zu sagen: macht's Sinn, die sofort zu kochen und portionsweise einzufrieren, wie @jana_w vorgeschlagen hat. Dann hast du wenigstens diese eine Kocherei mit wirklich frischem Material gemacht. Blanchieren macht für mich eher Sinn wenn du die Dinger später roh verarbeiten willst - für Suppe und sowas brauchst du das nicht. Aber ganz roh einfrieren halte ich für verschwendet da stimme ich @jana_w zu.
Zitat von leni_bk am August 20, 2026, 19:22 Uhrhm, aber @lisab_93 @jana_w - wenn ich das richtig verstanden hab, dann kocht ihr die Beeten ja trotzdem nochmal wenn ihr sie aus dem Gefrierer nehmt, oder? Zumindest @elvira_k schreibt dass sie sie für Suppe oder zum Einmachen verwenden will. Dann würden die ja insgesamt zweimal gekocht, oder ich bin verwirrt. Das würde ja bedeuten: jetzt kochen + einfrieren später auftauen + nochmal kochen für die Suppe. Das klingt für mich ehrlich gesagt nicht nach weniger Aufwand, eher nach mehr? Oder ist die Idee dass man sie jetzt schon halb gar macht und dann später nur noch kurz aufwärmt? Weil wenn ich an meine Rote-Beete-Suppe denke die ich manchmal mache - da brauch ich die Beeten ja wirklich weich gekocht, und das merkt man ob sie vorher schon mal Hitze gesehen haben oder nicht. Irgendwie matschiger dann. Ich glaub ich würde eher auf raw einfrieren tippen, auch wenn das mit der Textur später nicht ideal ist - aber dann hat man wenigstens noch die Kontrolle wie lange und wie intensive man sie beim endgültigen Kochen macht. Weiß nicht ob das Sinn macht
hm, aber @lisab_93 @jana_w - wenn ich das richtig verstanden hab, dann kocht ihr die Beeten ja trotzdem nochmal wenn ihr sie aus dem Gefrierer nehmt, oder? Zumindest @elvira_k schreibt dass sie sie für Suppe oder zum Einmachen verwenden will. Dann würden die ja insgesamt zweimal gekocht, oder ich bin verwirrt. Das würde ja bedeuten: jetzt kochen + einfrieren später auftauen + nochmal kochen für die Suppe. Das klingt für mich ehrlich gesagt nicht nach weniger Aufwand, eher nach mehr? Oder ist die Idee dass man sie jetzt schon halb gar macht und dann später nur noch kurz aufwärmt? Weil wenn ich an meine Rote-Beete-Suppe denke die ich manchmal mache - da brauch ich die Beeten ja wirklich weich gekocht, und das merkt man ob sie vorher schon mal Hitze gesehen haben oder nicht. Irgendwie matschiger dann. Ich glaub ich würde eher auf raw einfrieren tippen, auch wenn das mit der Textur später nicht ideal ist - aber dann hat man wenigstens noch die Kontrolle wie lange und wie intensive man sie beim endgültigen Kochen macht. Weiß nicht ob das Sinn macht
Zitat von lisab_93 am August 20, 2026, 19:46 UhrZitat von leni_bkdann würde ja insgesamt zweimal gekocht
ja aber nur wenn man das so sieht. Ich mein wenn du die Beeten jetzt durchkochst und portionierst - das ist ja nicht "kochen fürs Essen", sondern eher Vorbereitung. Später dann kurz aufwärmen für die Suppe ist was anderes als nochmal richtig durchkochen. Zumindest so hab ich das verstanden von @jana_w. Aber ehrlich - ich glaub das Kernproblem ist gar nicht das Einfrieren sondern dass @elvira_k mit der ganzen Menge nicht hinterherkommt. Wenn ich so viel hätte würde ich auch nicht anfangen zu optimieren, ich würde einfach was machen. Blanchieren, einfrieren, gut. Im Winter auftauen, kochen. Fertig. Klar, die Textur wird nicht perfekt - aber wer fragt dich denn später ob die Beete vorher im Gefrierer war oder nicht. Das mit der Kontrolle beim Kochen was du erwähnst macht aber Sinn @leni_bk. Roh einzufrieren gibt dir da definitiv mehr Spielraum. Nur - und jetzt bin ich ganz praktisch - willst du deine Beeten wirklich in diesem Zustand monatelang lagern, wo du nicht weißt wie schnell die dann matschig werden beim Auftauen. Blanchieren kostet dich eine Stunde jetzt, einfrieren kostet dich nichts. Das ist für mich das Argument.
Zitat von leni_bkdann würde ja insgesamt zweimal gekocht
ja aber nur wenn man das so sieht. Ich mein wenn du die Beeten jetzt durchkochst und portionierst - das ist ja nicht "kochen fürs Essen", sondern eher Vorbereitung. Später dann kurz aufwärmen für die Suppe ist was anderes als nochmal richtig durchkochen. Zumindest so hab ich das verstanden von @jana_w. Aber ehrlich - ich glaub das Kernproblem ist gar nicht das Einfrieren sondern dass @elvira_k mit der ganzen Menge nicht hinterherkommt. Wenn ich so viel hätte würde ich auch nicht anfangen zu optimieren, ich würde einfach was machen. Blanchieren, einfrieren, gut. Im Winter auftauen, kochen. Fertig. Klar, die Textur wird nicht perfekt - aber wer fragt dich denn später ob die Beete vorher im Gefrierer war oder nicht. Das mit der Kontrolle beim Kochen was du erwähnst macht aber Sinn @leni_bk. Roh einzufrieren gibt dir da definitiv mehr Spielraum. Nur - und jetzt bin ich ganz praktisch - willst du deine Beeten wirklich in diesem Zustand monatelang lagern, wo du nicht weißt wie schnell die dann matschig werden beim Auftauen. Blanchieren kostet dich eine Stunde jetzt, einfrieren kostet dich nichts. Das ist für mich das Argument.
Zitat von leni_bk am August 20, 2026, 19:51 Uhrja @lisab_93 das mit der Stunde Blanchieren versus monatelange Unsicherheit beim Auftauen - da hast du echt nen Punkt. Ich hab das anders gar nicht gedacht ehrlich gesagt. Und jetzt wo du es schreibst - klar, wenn man eh nicht weiß wie lange die Dinger im Gefrierer liegen, dann ist die Matsch-Falle bei Rohefrieren ja größer als ich dachte. Aber eine Frage noch - @elvira_k du hattest ja gesagt du willst sie später auch einmachen im Winter. Wenn du sie jetzt schon durchkochst und einfrier, kannst du die im Winter wirklich nochmal einmachen? Ich mein, Einkochgut muss ja auch irgendwie noch Struktur haben damit es nicht zu Brei wird im Glas, oder? Das ist bei mir zuhause immer so ne Sache - die Beeten die schon mal Hitze gesehen haben werden schnell matschig und dann ist es blöd wenn man sie hinterher noch verarbeiten will. Vielleicht ist das einfach die Antwort dass man nicht alles auf einmal optimieren kann - entweder jetzt blanchieren und später kochen, oder jetzt richtig durchkochen weil man Zeit hat und Winter vergessen. Zwei verschiedene Strategien für zwei verschiedene Ziele quasi. Oder täusch ich mich da.
ja @lisab_93 das mit der Stunde Blanchieren versus monatelange Unsicherheit beim Auftauen - da hast du echt nen Punkt. Ich hab das anders gar nicht gedacht ehrlich gesagt. Und jetzt wo du es schreibst - klar, wenn man eh nicht weiß wie lange die Dinger im Gefrierer liegen, dann ist die Matsch-Falle bei Rohefrieren ja größer als ich dachte. Aber eine Frage noch - @elvira_k du hattest ja gesagt du willst sie später auch einmachen im Winter. Wenn du sie jetzt schon durchkochst und einfrier, kannst du die im Winter wirklich nochmal einmachen? Ich mein, Einkochgut muss ja auch irgendwie noch Struktur haben damit es nicht zu Brei wird im Glas, oder? Das ist bei mir zuhause immer so ne Sache - die Beeten die schon mal Hitze gesehen haben werden schnell matschig und dann ist es blöd wenn man sie hinterher noch verarbeiten will. Vielleicht ist das einfach die Antwort dass man nicht alles auf einmal optimieren kann - entweder jetzt blanchieren und später kochen, oder jetzt richtig durchkochen weil man Zeit hat und Winter vergessen. Zwei verschiedene Strategien für zwei verschiedene Ziele quasi. Oder täusch ich mich da.
Zitat von lisab_93 am August 20, 2026, 19:55 UhrZitat von leni_bkEinkochgut muss ja auch irgendwie noch Struktur haben
ja genau das. @leni_bk hat recht, das ist der Knackpunkt. Wenn @elvira_k die Beeten jetzt schon durchkocht und einfriert, dann sind sie im Winter für echtes Einmachen wahrscheinlich zu wabbelig. Das ist zwei verschiedene Welten. Aber ehrlich gesagt glaub ich @elvira_k sollte sich einfach entscheiden: Will ich sie im Winter noch einmachen oder will ich sie nur für Suppe verwenden? Weil das ändert alles. Wenn Einmachen das Ziel ist, dann blanchieren - eine Stunde Aufwand jetzt, und im Winter hast du noch Material das nicht zerfällt. Wenn es nur um Suppe geht, dann is mir das zu viel Drama, ich würde einfach durchkochen und einfrieren. Punkt. Das mit dem Vakuumverpackt-Vergleich am Anfang - das war übrigens der falsche Vergleich, finde ich. Das Zeug aus dem Supermarkt sitzt monatelang in der Fabrik, wird mit Zusatzstoffen haltbar gemacht. Deine eigene Beete aus dem Garten direkt in den Topf und rein ins Gefrierfach - das ist eine ganz andere Nummer. Das schmeckt nicht "flach", das schmeckt einfach wie eingefrorenes Gemüse, mehr nicht. Aber jetzt bin ich auch irgendwie am Rande des Verrückt-Werdens bei dieser Menge - echt, @elvira_k, nimm die Variante die du schneller durchziehst. Das ist der beste Plan.
Zitat von leni_bkEinkochgut muss ja auch irgendwie noch Struktur haben
ja genau das. @leni_bk hat recht, das ist der Knackpunkt. Wenn @elvira_k die Beeten jetzt schon durchkocht und einfriert, dann sind sie im Winter für echtes Einmachen wahrscheinlich zu wabbelig. Das ist zwei verschiedene Welten. Aber ehrlich gesagt glaub ich @elvira_k sollte sich einfach entscheiden: Will ich sie im Winter noch einmachen oder will ich sie nur für Suppe verwenden? Weil das ändert alles. Wenn Einmachen das Ziel ist, dann blanchieren - eine Stunde Aufwand jetzt, und im Winter hast du noch Material das nicht zerfällt. Wenn es nur um Suppe geht, dann is mir das zu viel Drama, ich würde einfach durchkochen und einfrieren. Punkt. Das mit dem Vakuumverpackt-Vergleich am Anfang - das war übrigens der falsche Vergleich, finde ich. Das Zeug aus dem Supermarkt sitzt monatelang in der Fabrik, wird mit Zusatzstoffen haltbar gemacht. Deine eigene Beete aus dem Garten direkt in den Topf und rein ins Gefrierfach - das ist eine ganz andere Nummer. Das schmeckt nicht "flach", das schmeckt einfach wie eingefrorenes Gemüse, mehr nicht. Aber jetzt bin ich auch irgendwie am Rande des Verrückt-Werdens bei dieser Menge - echt, @elvira_k, nimm die Variante die du schneller durchziehst. Das ist der beste Plan.
Zitat von leni_bk am August 20, 2026, 20:17 Uhr@lisab_93 ja gut, aber das ist ja genau das was mich jetzt verwirrt - wenn @elvira_k sich entscheiden muss zwischen Einmachen und Suppe, dann hat sie ja eigentlich das Problem gar nicht gelöst, sondern nur verschoben, oder? Also ich mein, sie hat die Beeten ja jetzt, und sie will sie verwenden - beides. Dann blanchiert sie halt eine Stunde, teilt die Menge auf und friert zwei verschiedene Sachen ein. Die eine Portion blanchiert für Einmachen, die andere roh für Suppe später. Aufwand ist ähnlich aber dann hat sie beide Optionen im Winter noch offen. Oder is das zu kompliziert gedacht? Bei mir in der Arbeit - wir machen manchmal Gemüsesuppe für die Kinder, und ich hab auch immer wieder überschüsse von irgendwas - da versuche ich eigentlich immer das schnell zu portionieren statt alles auf einmal zu verarbeiten. Dann hab ich die Flexibilität nachher. Vielleicht ist das einfach der praktischere Ansatz als zu sagen "entweder oder". Aber ehrlich, wenn ich @elvira_k wäre würde mich jetzt mehr interessieren - wie viel Beeten reden wir hier überhaupt? Weil eine Stunde Blanchieren für eine Handvoll is anders als für zwei Kisten voll, ne.
@lisab_93 ja gut, aber das ist ja genau das was mich jetzt verwirrt - wenn @elvira_k sich entscheiden muss zwischen Einmachen und Suppe, dann hat sie ja eigentlich das Problem gar nicht gelöst, sondern nur verschoben, oder? Also ich mein, sie hat die Beeten ja jetzt, und sie will sie verwenden - beides. Dann blanchiert sie halt eine Stunde, teilt die Menge auf und friert zwei verschiedene Sachen ein. Die eine Portion blanchiert für Einmachen, die andere roh für Suppe später. Aufwand ist ähnlich aber dann hat sie beide Optionen im Winter noch offen. Oder is das zu kompliziert gedacht? Bei mir in der Arbeit - wir machen manchmal Gemüsesuppe für die Kinder, und ich hab auch immer wieder überschüsse von irgendwas - da versuche ich eigentlich immer das schnell zu portionieren statt alles auf einmal zu verarbeiten. Dann hab ich die Flexibilität nachher. Vielleicht ist das einfach der praktischere Ansatz als zu sagen "entweder oder". Aber ehrlich, wenn ich @elvira_k wäre würde mich jetzt mehr interessieren - wie viel Beeten reden wir hier überhaupt? Weil eine Stunde Blanchieren für eine Handvoll is anders als für zwei Kisten voll, ne.
Zitat von leni_k am August 20, 2026, 20:53 UhrZitat von leni_bkwie viel Beeten reden wir hier überhaupt
das frag ich mich ehrlich gesagt auch die ganze Zeit. @elvira_k hat das nie genau gesagt und ich glaub das ist eigentlich der Elefant im Raum hier. Weil "mehr als ich verarbeiten kann" kann halt alles sein - fünf Kilo oder zwanzig. Und ich bin ja nur Leserin hier kein Gartenerfahrung, gar nichts - aber ich frag mich ob der ganze Blanchieren-vs-roh-Diskurs nicht ein bisschen am Thema vorbeigeht solange wir nicht wissen wieviel Material da überhaupt wartet. Wenn es wirklich eine riesige Menge ist, dann ist doch keine Methode ideal, das ist einfach Arbeit die gemacht werden muss. Schöne Theorie hin oder her. Was ich @elvira_k eigentlich fragen würde: hast du einen Keller? Weil frische Rote Beete hält dort bei kühler Temperatur deutlich länger als viele denken, das hab ich mal irgendwo gelesen - meine Mutter hat das früher auch so gemacht, einfach in Sand eingraben oder sowas. Dann wäre der Zeitdruck vielleicht gar nicht so groß und man könnte über den Herbst verteilt portionsweise verarbeiten statt jetzt alles auf einmal in den Gefrierer zu stopfen. Aber gut, ich weiß nicht ob das bei ihrer Menge realistisch ist.
Zitat von leni_bkwie viel Beeten reden wir hier überhaupt
das frag ich mich ehrlich gesagt auch die ganze Zeit. @elvira_k hat das nie genau gesagt und ich glaub das ist eigentlich der Elefant im Raum hier. Weil "mehr als ich verarbeiten kann" kann halt alles sein - fünf Kilo oder zwanzig. Und ich bin ja nur Leserin hier kein Gartenerfahrung, gar nichts - aber ich frag mich ob der ganze Blanchieren-vs-roh-Diskurs nicht ein bisschen am Thema vorbeigeht solange wir nicht wissen wieviel Material da überhaupt wartet. Wenn es wirklich eine riesige Menge ist, dann ist doch keine Methode ideal, das ist einfach Arbeit die gemacht werden muss. Schöne Theorie hin oder her. Was ich @elvira_k eigentlich fragen würde: hast du einen Keller? Weil frische Rote Beete hält dort bei kühler Temperatur deutlich länger als viele denken, das hab ich mal irgendwo gelesen - meine Mutter hat das früher auch so gemacht, einfach in Sand eingraben oder sowas. Dann wäre der Zeitdruck vielleicht gar nicht so groß und man könnte über den Herbst verteilt portionsweise verarbeiten statt jetzt alles auf einmal in den Gefrierer zu stopfen. Aber gut, ich weiß nicht ob das bei ihrer Menge realistisch ist.