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Rote Beete einfrieren – verliert die wirklich so viel oder bilde ich mir das ein?

Ich bin gerade dabei, meine Kühlschrankorganisation etwas zu optimieren, weil ich unter der Woche kaum Zeit habe, frisch zu kochen. Die Idee war: größere Mengen Rote Beete vorkochen, portionieren, einfrieren, fertig. Hat jemand damit längere Erfahrung? Ich hab das jetzt zweimal gemacht und beide Male hatte ich das Gefühl, dass die Textur nach dem Auftauen deutlich weicher wird - nicht matschig, aber irgendwie... weniger. Das Carpaccio, das ich vorher immer mit gekochter Knolle gemacht habe, funktioniert so nicht mehr wirklich. Die Scheiben halten nicht mehr so, das sieht einfach schlechter aus und das Mundgefühl stimmt nicht. Beim Nitratgehalt mache ich mir ehrlich gesagt weniger Gedanken. Das, was beim Einfrieren passiert, betrifft hauptsächlich die Zellstruktur - ob da nennenswert Nitrat verloren geht, dazu hab ich nichts Belastbares gefunden. Wenn jemand eine Quelle kennt, gern her damit. Die Frage ist also eher praktisch: lohnt es sich trotzdem für bestimmte Verwendungszwecke? Für Suppe oder Smoothie würde ich sagen ja, da merkt man die Texturveränderung kaum. Für alles wo die Konsistenz zählt, eher nicht. Was ich noch nicht ausprobiert habe: roh einfrieren. In ein paar Quellen wird das erwähnt, geraspelt oder in Würfeln. Hat das hier jemand gemacht und kann sagen, ob das besser ist als vorgegart einzufrieren? Vakuumverpackt kaufen und dann nochmal einfrieren klingt für mich nach doppeltem Qualitätsverlust, das wäre meine letzte Option. Frisch vom Wochenmarkt und dann selbst verarbeiten bleibt mein Standard, aber das skaliert eben nicht immer mit dem Alltag.