Rote Beete aus dem Supermarkt - wie lange lagert ihr sie?
Zitat von elvira_k am September 23, 2026, 10:07 UhrMich würde mal interessieren, wie ihr das handhabt mit den vakuumverpackten Roten Beeten aus dem Supermarkt. Ich kaufe die eigentlich nur ungern, weil ich die Qualität einfach nicht so gut finde wie aus meinem Garten, aber manchmal ist es praktisch wenn ich keine Zeit zum Ernten habe oder wenn mein Vorrat aufgebraucht ist. Das Problem ist nur, dass ich nie so richtig weiß, wie lange die halten, wenn ich sie mal gekauft habe. Gestern habe ich eine Packung aus dem Regal genommen und da ist das Verfallsdatum schon zwei Wochen hin, aber die Beete sehen noch ganz ordentlich aus. Ich hab sie trotzdem gekauft, weil der Preis nett war, aber jetzt frag ich mich ob das noch sicher zu essen ist oder ob ich die lieber wegwerfen sollte. Bei mir im Garten bewahre ich die Roten Beeten im Keller auf, da halten sie ewig, aber diese verpackten Dinger aus dem Supermarkt sind eine andere Geschichte. Mein Hausarzt hat mir ja empfohlen mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und da würde es ja Sinn machen die auch mal zu kaufen wenn ich grade keine Zeit für meine eigenen hab. Aber wenn die dann nach zwei Wochen schon fragwürdig werden, lohnt sich das ja nicht wirklich. Habt ihr da Erfahrung gemacht, wie lange die wirklich gut bleiben nach dem Öffnen?
Mich würde mal interessieren, wie ihr das handhabt mit den vakuumverpackten Roten Beeten aus dem Supermarkt. Ich kaufe die eigentlich nur ungern, weil ich die Qualität einfach nicht so gut finde wie aus meinem Garten, aber manchmal ist es praktisch wenn ich keine Zeit zum Ernten habe oder wenn mein Vorrat aufgebraucht ist. Das Problem ist nur, dass ich nie so richtig weiß, wie lange die halten, wenn ich sie mal gekauft habe. Gestern habe ich eine Packung aus dem Regal genommen und da ist das Verfallsdatum schon zwei Wochen hin, aber die Beete sehen noch ganz ordentlich aus. Ich hab sie trotzdem gekauft, weil der Preis nett war, aber jetzt frag ich mich ob das noch sicher zu essen ist oder ob ich die lieber wegwerfen sollte. Bei mir im Garten bewahre ich die Roten Beeten im Keller auf, da halten sie ewig, aber diese verpackten Dinger aus dem Supermarkt sind eine andere Geschichte. Mein Hausarzt hat mir ja empfohlen mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und da würde es ja Sinn machen die auch mal zu kaufen wenn ich grade keine Zeit für meine eigenen hab. Aber wenn die dann nach zwei Wochen schon fragwürdig werden, lohnt sich das ja nicht wirklich. Habt ihr da Erfahrung gemacht, wie lange die wirklich gut bleiben nach dem Öffnen?
Zitat von leni_k am September 23, 2026, 10:19 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kdas Verfallsdatum schon zwei Wochen hin
also wenn das MHD noch zwei Wochen weg ist und sie gut aussehen - das ist doch ok? die vakuumverpackten sind ja vorgekocht und dann eben luftdicht versiegelt, die halten sich schon. ich kauf die auch manchmal wenn ich keine Zeit hab und hab da noch nie Probleme gehabt solange die Packung noch zu ist. nach dem Öffnen ist das eine andere Sache. ich pack die dann meistens in eine Dose im Kühlschrank und nach drei, vier Tagen ist Schluss - danach wird's komisch. nicht schlecht im Sinne von gefährlich, aber der Geschmack kippt irgendwie. so ein leicht gärender Unterton. mag sein dass das nur mir so vorkommt. das mit dem Keller für die eigenen Beete kenn ich von meiner Oma - die hat die immer im Sand gelagert und die haben wirklich ewig gehalten. die vakuumverpackten aus dem Supermarkt sind halt eine komplett andere Logik, die sind ja schon gegart wenn du sie kaufst. ehrlich gesagt find ich die Qualität auch nicht so toll, aber für einen schnellen Salat zwischendurch tun sie's. und wenn dein Hausarzt das wegen des Blutdrucks empfiehlt, dann ist regelmäßig essen wahrscheinlich wichtiger als ob's jetzt Garten oder Supermarkt ist.
Zitat von elvira_kdas Verfallsdatum schon zwei Wochen hin
also wenn das MHD noch zwei Wochen weg ist und sie gut aussehen - das ist doch ok? die vakuumverpackten sind ja vorgekocht und dann eben luftdicht versiegelt, die halten sich schon. ich kauf die auch manchmal wenn ich keine Zeit hab und hab da noch nie Probleme gehabt solange die Packung noch zu ist. nach dem Öffnen ist das eine andere Sache. ich pack die dann meistens in eine Dose im Kühlschrank und nach drei, vier Tagen ist Schluss - danach wird's komisch. nicht schlecht im Sinne von gefährlich, aber der Geschmack kippt irgendwie. so ein leicht gärender Unterton. mag sein dass das nur mir so vorkommt. das mit dem Keller für die eigenen Beete kenn ich von meiner Oma - die hat die immer im Sand gelagert und die haben wirklich ewig gehalten. die vakuumverpackten aus dem Supermarkt sind halt eine komplett andere Logik, die sind ja schon gegart wenn du sie kaufst. ehrlich gesagt find ich die Qualität auch nicht so toll, aber für einen schnellen Salat zwischendurch tun sie's. und wenn dein Hausarzt das wegen des Blutdrucks empfiehlt, dann ist regelmäßig essen wahrscheinlich wichtiger als ob's jetzt Garten oder Supermarkt ist.
Zitat von elvira_k am September 23, 2026, 10:34 Uhr@leni_k danke für die ehrliche Antwort, das beruhigt mich. Zwei Wochen sind ja noch okay, das hab ich falsch verstanden - ich dachte das MHD ist schon überschritten. Das mit dem gärenden Unterton nach drei, vier Tagen kenne ich, genau so ist es bei mir auch. Das ist dann wirklich unangenehm. Was mich aber jetzt mehr beschäftigt: du hast erwähnt, dass deine Oma die Beeten im Sand gelagert hat. Wie genau funktioniert das denn? Ich hab meinen Keller, aber der ist nicht ideal - eher kühl und dunkel, aber die Luftfeuchtigkeit ist schwankend. Letzten Winter habe ich ein paar Roten Beeten dort vergessen und die sind mir anfangs zu keimen angefangen was ich nicht erwartet hätte. Das war dann zwar interessant, aber nicht das, was ich wollte. Im Garten ernten wir normalerweise im Oktober und November, und dann sollten sie ja bis ins Frühjahr reichen. Aber mit den vakuumverpackten aus dem Supermarkt rechne ich jetzt anders - die sind ja schon gekocht und das ist sozusagen ein anderes Produkt, wie du richtig sagst. Vielleicht sollte ich mir einfach angewöhnen, kleinere Packungen zu kaufen statt gleich zwei oder drei auf Vorrat zu holen. Das macht weniger Ärger mit dem Verfallsdatum und ich hab immer frischen Nachschub.
@leni_k danke für die ehrliche Antwort, das beruhigt mich. Zwei Wochen sind ja noch okay, das hab ich falsch verstanden - ich dachte das MHD ist schon überschritten. Das mit dem gärenden Unterton nach drei, vier Tagen kenne ich, genau so ist es bei mir auch. Das ist dann wirklich unangenehm. Was mich aber jetzt mehr beschäftigt: du hast erwähnt, dass deine Oma die Beeten im Sand gelagert hat. Wie genau funktioniert das denn? Ich hab meinen Keller, aber der ist nicht ideal - eher kühl und dunkel, aber die Luftfeuchtigkeit ist schwankend. Letzten Winter habe ich ein paar Roten Beeten dort vergessen und die sind mir anfangs zu keimen angefangen was ich nicht erwartet hätte. Das war dann zwar interessant, aber nicht das, was ich wollte. Im Garten ernten wir normalerweise im Oktober und November, und dann sollten sie ja bis ins Frühjahr reichen. Aber mit den vakuumverpackten aus dem Supermarkt rechne ich jetzt anders - die sind ja schon gekocht und das ist sozusagen ein anderes Produkt, wie du richtig sagst. Vielleicht sollte ich mir einfach angewöhnen, kleinere Packungen zu kaufen statt gleich zwei oder drei auf Vorrat zu holen. Das macht weniger Ärger mit dem Verfallsdatum und ich hab immer frischen Nachschub.
Zitat von leni_k am September 23, 2026, 10:38 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kkleinere Packungen kaufen statt gleich zwei oder drei auf Vorrat
ja das ist ehrlich gesagt die simpelste Lösung und ich frag mich warum man da überhaupt drüber nachdenken muss - aber ich mach genau denselben Fehler ständig. zwei Packungen weil "die hab ich dann ja schon" und dann steht eine davon drei Wochen im Kühlschrank bis ich dran denke. das mit dem Keimen find ich übrigens gar nicht so tragisch, ich hab das auch schon gehabt und die jungen Triebe sind ja eigentlich essbar. nicht dass ich das jetzt empfehle als Lagerstrategie, aber zumindest kein Totalverlust. zur Sand-Lagerung: das ist wirklich nur für die rohen, ungegartten Knollen, das weißt du wahrscheinlich selbst. feuchter Sand, kühl, dunkel - die Beeten kommen da einzeln rein damit sie sich nicht berühren und dann gammelt keine die andere an. meine Oma hat das mit fast allem Wurzelgemüse so gemacht. ob das in einem normalen Wiener Kellerverschlag noch funktioniert... schauen wir mal, ich hab's selbst nie probiert.
Zitat von elvira_kkleinere Packungen kaufen statt gleich zwei oder drei auf Vorrat
ja das ist ehrlich gesagt die simpelste Lösung und ich frag mich warum man da überhaupt drüber nachdenken muss - aber ich mach genau denselben Fehler ständig. zwei Packungen weil "die hab ich dann ja schon" und dann steht eine davon drei Wochen im Kühlschrank bis ich dran denke. das mit dem Keimen find ich übrigens gar nicht so tragisch, ich hab das auch schon gehabt und die jungen Triebe sind ja eigentlich essbar. nicht dass ich das jetzt empfehle als Lagerstrategie, aber zumindest kein Totalverlust. zur Sand-Lagerung: das ist wirklich nur für die rohen, ungegartten Knollen, das weißt du wahrscheinlich selbst. feuchter Sand, kühl, dunkel - die Beeten kommen da einzeln rein damit sie sich nicht berühren und dann gammelt keine die andere an. meine Oma hat das mit fast allem Wurzelgemüse so gemacht. ob das in einem normalen Wiener Kellerverschlag noch funktioniert... schauen wir mal, ich hab's selbst nie probiert.
Zitat von elvira_k am September 23, 2026, 10:54 Uhr@leni_k das mit dem Keimen hab ich mir dann auch später so gedacht, aber in dem Moment war ich einfach überrascht! Die Triebe schmecken übrigens bitter, das würde ich nicht unbedingt empfehlen, obwohl es theoretisch geht. Das Sand-Lagern ist interessant, aber ehrlich gesagt klingt das für meine Verhältnisse zu aufwändig. Mein Keller ist eher ein Abstellkammer-Keller, keine richtige Wurzelkammer wie früher. Ich denke, ich bleibe dabei wie ich das jetzt mache - die eigenen Beeten im Oktober ernten, ein paar Wochen in Eimern mit feuchtem Torfersatz lagern, und wenn die aufgebraucht sind, kaufe ich mir halt zwei, drei vakuumverpackte Einzelpackungen statt einer ganzen Kiste. Das ist einfach praktischer für eine Person allein, wenn man ehrlich ist. Was mich aber noch interessiert: du hast erwähnt dass deine Oma das mit fast allem Wurzelgemüse so gemacht hat. Wie war das denn mit Möhren oder Pastinaken - lagern die genauso gut im Sand, oder ist Rote Beete da speziell robust? Ich frag mich nämlich ob ich meine Lagerstrategie insgesamt überdenken sollte. Der Hausarzt hat mir ja mehr Rote Beete empfohlen, aber wenn ich ehrlich bin, esse ich auch gerne anderes Wurzelgemüse. Vielleicht gibt es da ja eine Lösung die für mehrere Sorten funktioniert.
@leni_k das mit dem Keimen hab ich mir dann auch später so gedacht, aber in dem Moment war ich einfach überrascht! Die Triebe schmecken übrigens bitter, das würde ich nicht unbedingt empfehlen, obwohl es theoretisch geht. Das Sand-Lagern ist interessant, aber ehrlich gesagt klingt das für meine Verhältnisse zu aufwändig. Mein Keller ist eher ein Abstellkammer-Keller, keine richtige Wurzelkammer wie früher. Ich denke, ich bleibe dabei wie ich das jetzt mache - die eigenen Beeten im Oktober ernten, ein paar Wochen in Eimern mit feuchtem Torfersatz lagern, und wenn die aufgebraucht sind, kaufe ich mir halt zwei, drei vakuumverpackte Einzelpackungen statt einer ganzen Kiste. Das ist einfach praktischer für eine Person allein, wenn man ehrlich ist. Was mich aber noch interessiert: du hast erwähnt dass deine Oma das mit fast allem Wurzelgemüse so gemacht hat. Wie war das denn mit Möhren oder Pastinaken - lagern die genauso gut im Sand, oder ist Rote Beete da speziell robust? Ich frag mich nämlich ob ich meine Lagerstrategie insgesamt überdenken sollte. Der Hausarzt hat mir ja mehr Rote Beete empfohlen, aber wenn ich ehrlich bin, esse ich auch gerne anderes Wurzelgemüse. Vielleicht gibt es da ja eine Lösung die für mehrere Sorten funktioniert.
Zitat von leni_k am September 23, 2026, 11:08 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kob ich meine Lagerstrategie insgesamt überdenken sollte
also Möhren im Sand, ja, das funktioniert genauso gut - meine Oma hat die sogar lieber so gelagert als Rote Beete, weil Möhren noch empfindlicher auf Feuchtigkeit reagieren. Pastinaken hab ich da ehrlich gesagt kein Bild von, die hat sie nie angebaut soweit ich weiß. aber ich muss kurz einhaken: du planst jetzt also eine Art Lagerstrategie für mehrere Gemüsesorten, weil dein Arzt Rote Beete empfohlen hat? das ist irgendwie... konsequent. die meisten Leute hören "iss mehr Gemüse" und kaufen dann einmal vakuumverpackte Beeten und vergessen's nach drei Wochen wieder. du baust quasi ein System drum herum. was ich mich frage: hast du eigentlich Möhren auch im Garten oder nur Rote Beete? weil wenn du schon Platz im Keller hast und das Prinzip sowieso ähnlich ist, wär das ja tatsächlich sinnvoll. einmal einrichten, mehrere Sorten profitieren davon. der Torfersatz-Trick den du erwähnst kenn ich übrigens nicht, das ist neu für mich. ich hab immer nur Sand gekannt von meiner Oma. funktioniert das für dich gut oder ist das eher ein Experiment das du ausprobierst?
Zitat von elvira_kob ich meine Lagerstrategie insgesamt überdenken sollte
also Möhren im Sand, ja, das funktioniert genauso gut - meine Oma hat die sogar lieber so gelagert als Rote Beete, weil Möhren noch empfindlicher auf Feuchtigkeit reagieren. Pastinaken hab ich da ehrlich gesagt kein Bild von, die hat sie nie angebaut soweit ich weiß. aber ich muss kurz einhaken: du planst jetzt also eine Art Lagerstrategie für mehrere Gemüsesorten, weil dein Arzt Rote Beete empfohlen hat? das ist irgendwie... konsequent. die meisten Leute hören "iss mehr Gemüse" und kaufen dann einmal vakuumverpackte Beeten und vergessen's nach drei Wochen wieder. du baust quasi ein System drum herum. was ich mich frage: hast du eigentlich Möhren auch im Garten oder nur Rote Beete? weil wenn du schon Platz im Keller hast und das Prinzip sowieso ähnlich ist, wär das ja tatsächlich sinnvoll. einmal einrichten, mehrere Sorten profitieren davon. der Torfersatz-Trick den du erwähnst kenn ich übrigens nicht, das ist neu für mich. ich hab immer nur Sand gekannt von meiner Oma. funktioniert das für dich gut oder ist das eher ein Experiment das du ausprobierst?
Zitat von elvira_k am September 23, 2026, 11:37 Uhr@leni_k ja, ich hab Möhren im Garten, stimmt, die hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Allerdings deutlich weniger als Rote Beete, weil die mir immer so viel Platz wegnehmen und ich einfach nicht so viel Platz habe. Aber das ist eine gute Beobachtung von dir - wenn das Lagersystem ohnehin funktioniert, könnte ich ja durchaus mehr davon anbauen. Mit dem Torfersatz muss ich dir ehrlich sagen, das war eher ein Experiment aus Pragmatismus heraus. Sand ist schwer, und wenn man allein ist wie ich, ist das einfach mühsam zu schleppen und nachher wieder zu entsorgen. Der Torfersatz hält die Feuchtigkeit auch gut, aber ich bin mir nicht hundertprozentig sicher ob es genauso gut funktioniert wie echtes Sand-Lagern. Letzten Winter habe ich das ausprobiert und ein paar Knollen sind drin verdorben, was mit Sand wahrscheinlich nicht passiert wäre. Das kann aber auch an mir gelegen haben, zu viel Nässe oder so. Aber jetzt - ich muss dich was fragen, weil du das angesprochen hast - wenn ich mehrere Sorten lagern will, macht es dann Sinn sie zusammen zu lagern oder sollten die separat sein? Ich hab das Gefühl dass Rote Beete wegen der Färbung vielleicht empfindlicher reagiert oder so, aber das ist wahrscheinlich Unsinn. Mein Hausarzt würde mir wahrscheinlich nur sagen ich soll einfach mehr essen und mich nicht so kompliziert anstellen, aber mich interessiert das jetzt.
@leni_k ja, ich hab Möhren im Garten, stimmt, die hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Allerdings deutlich weniger als Rote Beete, weil die mir immer so viel Platz wegnehmen und ich einfach nicht so viel Platz habe. Aber das ist eine gute Beobachtung von dir - wenn das Lagersystem ohnehin funktioniert, könnte ich ja durchaus mehr davon anbauen. Mit dem Torfersatz muss ich dir ehrlich sagen, das war eher ein Experiment aus Pragmatismus heraus. Sand ist schwer, und wenn man allein ist wie ich, ist das einfach mühsam zu schleppen und nachher wieder zu entsorgen. Der Torfersatz hält die Feuchtigkeit auch gut, aber ich bin mir nicht hundertprozentig sicher ob es genauso gut funktioniert wie echtes Sand-Lagern. Letzten Winter habe ich das ausprobiert und ein paar Knollen sind drin verdorben, was mit Sand wahrscheinlich nicht passiert wäre. Das kann aber auch an mir gelegen haben, zu viel Nässe oder so. Aber jetzt - ich muss dich was fragen, weil du das angesprochen hast - wenn ich mehrere Sorten lagern will, macht es dann Sinn sie zusammen zu lagern oder sollten die separat sein? Ich hab das Gefühl dass Rote Beete wegen der Färbung vielleicht empfindlicher reagiert oder so, aber das ist wahrscheinlich Unsinn. Mein Hausarzt würde mir wahrscheinlich nur sagen ich soll einfach mehr essen und mich nicht so kompliziert anstellen, aber mich interessiert das jetzt.
Zitat von leni_k am September 23, 2026, 11:50 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kmacht es dann Sinn sie zusammen zu lagern oder sollten die separat sein
also separat würd ich schon sagen, aber nicht wegen der Färbung - das ist wirklich Unsinn, die färben nichts an wenn sie roh und unverletzt im Sand liegen. der Grund ist eher dass verschiedene Sorten unterschiedlich viel Feuchtigkeit abgeben und wenn eine anfängt zu faulen, zieht das die Nachbarn mit. das passiert schneller wenn alles durcheinander liegt. also einfach in verschiedene Kisten oder Eimer, nicht weil Rote Beete irgendwie speziell wäre sondern weil du dann besser den Überblick hast was wann dran ist. was mich bei deiner Beschreibung mehr interessiert: du sagst letzten Winter sind "ein paar Knollen verdorben" - waren das die Knollen die sich berührt haben? weil das ist meistens der Punkt wo's anfängt. meine Oma hat da wirklich pingelig drauf geschaut, jede Knolle einzeln, kein Kontakt. klingt aufwändig aber einmal einrichten und dann läuft das. und ja, dein Hausarzt hat wahrscheinlich mit "mehr essen" gemeint genau das: mehr essen, nicht ein Lagersystem aufbauen 😄 aber ich find's ehrlich gesagt sympathischer so - wenn man versteht was man da eigentlich tut, isst man's auch regelmäßiger.
Zitat von elvira_kmacht es dann Sinn sie zusammen zu lagern oder sollten die separat sein
also separat würd ich schon sagen, aber nicht wegen der Färbung - das ist wirklich Unsinn, die färben nichts an wenn sie roh und unverletzt im Sand liegen. der Grund ist eher dass verschiedene Sorten unterschiedlich viel Feuchtigkeit abgeben und wenn eine anfängt zu faulen, zieht das die Nachbarn mit. das passiert schneller wenn alles durcheinander liegt. also einfach in verschiedene Kisten oder Eimer, nicht weil Rote Beete irgendwie speziell wäre sondern weil du dann besser den Überblick hast was wann dran ist. was mich bei deiner Beschreibung mehr interessiert: du sagst letzten Winter sind "ein paar Knollen verdorben" - waren das die Knollen die sich berührt haben? weil das ist meistens der Punkt wo's anfängt. meine Oma hat da wirklich pingelig drauf geschaut, jede Knolle einzeln, kein Kontakt. klingt aufwändig aber einmal einrichten und dann läuft das. und ja, dein Hausarzt hat wahrscheinlich mit "mehr essen" gemeint genau das: mehr essen, nicht ein Lagersystem aufbauen 😄 aber ich find's ehrlich gesagt sympathischer so - wenn man versteht was man da eigentlich tut, isst man's auch regelmäßiger.
Zitat von elvira_k am September 23, 2026, 11:59 Uhr@leni_k ja, das mit den sich berührenden Knollen - das war wahrscheinlich der Fehler! Jetzt wo du das sagst erinnere ich mich dass ich die damals einfach lose in einen Eimer mit Torfersatz gepackt habe, ohne wirklich drauf zu achten ob sie sich anfassen. Das war sicher zu nachlässig von mir. Ich hab das einfach nicht so ernst genommen wie deine Oma offenbar. Das Separate-Lagern macht Sinn, ja. Ich hab im Keller noch ein paar alte Holzkisten herumstehen, die könnte ich nutzen. Für Möhren eine, für Beete eine andere. Das ist ja nicht wirklich aufwändig wenn man's erst mal eingerichtet hat, da hast du recht. Was mich aber jetzt neugierig macht: wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Sand-System eigentlich für die rohen Knollen direkt nach der Ernte gedacht, nicht? Bei mir im Keller liegen die Beeten manchmal auch noch im Oktober oder November herum bevor ich sie verarbeite. Aber ob ich die vorher schon schälen soll oder noch mit Erde dran lagern, da bin ich mir unsicher. Ich schäle sie meistens erst wenn ich sie kochen will, aber vielleicht ist das ein Fehler? Macht es einen Unterschied ob sie mit oder ohne Schale im Sand liegen?
@leni_k ja, das mit den sich berührenden Knollen - das war wahrscheinlich der Fehler! Jetzt wo du das sagst erinnere ich mich dass ich die damals einfach lose in einen Eimer mit Torfersatz gepackt habe, ohne wirklich drauf zu achten ob sie sich anfassen. Das war sicher zu nachlässig von mir. Ich hab das einfach nicht so ernst genommen wie deine Oma offenbar. Das Separate-Lagern macht Sinn, ja. Ich hab im Keller noch ein paar alte Holzkisten herumstehen, die könnte ich nutzen. Für Möhren eine, für Beete eine andere. Das ist ja nicht wirklich aufwändig wenn man's erst mal eingerichtet hat, da hast du recht. Was mich aber jetzt neugierig macht: wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Sand-System eigentlich für die rohen Knollen direkt nach der Ernte gedacht, nicht? Bei mir im Keller liegen die Beeten manchmal auch noch im Oktober oder November herum bevor ich sie verarbeite. Aber ob ich die vorher schon schälen soll oder noch mit Erde dran lagern, da bin ich mir unsicher. Ich schäle sie meistens erst wenn ich sie kochen will, aber vielleicht ist das ein Fehler? Macht es einen Unterschied ob sie mit oder ohne Schale im Sand liegen?
Zitat von leni_k am September 23, 2026, 12:05 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kob die vorher schon schälen soll
nein, auf keinen Fall schälen vorher - das wäre wirklich ein Fehler. die Schale ist quasi die Schutzschicht, ohne die trocknet die Knolle aus oder fault schneller an. mit Erde dran ist sogar noch besser wenn du's nicht übertreibst, so ein bisschen Resterde schadet nicht. nur wirklich beschädigte Stellen würd ich vorher kurz checken, die schneid ich dann weg bevor die in die Kiste kommen. was ich mich bei dir frage: du erntets im Oktober/November - tust du die dann direkt in den Keller oder lässt du die vorher noch ein bissl antrocknen? ich hab mal irgendwo gelesen (kann dir nicht sagen wo genau, war irgendein Gartenartikel) dass man frisch geerntetes Wurzelgemüse ein paar Stunden an der Luft lassen soll bevor's eingelagert wird, damit die Oberfläche nicht zu feucht ist. ob das wirklich was bringt, hab ich keine Ahnung, ich hab ja selbst kein eigenes Gemüse. klingt aber plausibel wenn man bedenkt dass Feuchtigkeit das Hauptproblem zu sein scheint. und noch was - du hast erwähnt dass du allein bist. wie viel erntest du überhaupt pro Jahr? ich frag weil ich mich frag ob das Lagersystem für eine Person überhaupt Sinn macht oder ob du am Ende eh nicht so viel hast dass es sich lohnt.
Zitat von elvira_kob die vorher schon schälen soll
nein, auf keinen Fall schälen vorher - das wäre wirklich ein Fehler. die Schale ist quasi die Schutzschicht, ohne die trocknet die Knolle aus oder fault schneller an. mit Erde dran ist sogar noch besser wenn du's nicht übertreibst, so ein bisschen Resterde schadet nicht. nur wirklich beschädigte Stellen würd ich vorher kurz checken, die schneid ich dann weg bevor die in die Kiste kommen. was ich mich bei dir frage: du erntets im Oktober/November - tust du die dann direkt in den Keller oder lässt du die vorher noch ein bissl antrocknen? ich hab mal irgendwo gelesen (kann dir nicht sagen wo genau, war irgendein Gartenartikel) dass man frisch geerntetes Wurzelgemüse ein paar Stunden an der Luft lassen soll bevor's eingelagert wird, damit die Oberfläche nicht zu feucht ist. ob das wirklich was bringt, hab ich keine Ahnung, ich hab ja selbst kein eigenes Gemüse. klingt aber plausibel wenn man bedenkt dass Feuchtigkeit das Hauptproblem zu sein scheint. und noch was - du hast erwähnt dass du allein bist. wie viel erntest du überhaupt pro Jahr? ich frag weil ich mich frag ob das Lagersystem für eine Person überhaupt Sinn macht oder ob du am Ende eh nicht so viel hast dass es sich lohnt.