Rote Beete aus dem Supermarkt - lohnt sich das überhaupt noch?
Zitat von ms_77 am September 15, 2026, 00:19 Uhrmein Schwager hat mich jetzt schon zum dritten Mal auf das Thema angesetzt. Der kauft sich irgendwelche Kapseln und Extrakte für viel Geld und ich sag ihm immer: kauf dir das Gemüse und gut is. Jedenfalls hab ich das jetzt selbst ausprobiert - frische Rote Beete vom Markt hier in Markkleeberg selbst gekocht. Und da muss ich lachen. Die vakuumverpackten Dinger die meine Frau manchmal kauft - das ist doch Quatsch dagegen. Riecht nach nix, schmeckt nach nix, so ein weicher Matsch. Die frische ist wirklich anders das geb ich zu. Aber der Aufwand. Also ich komm abends heim hab acht Stunden Kabel gezogen und dann soll ich da noch schälen und kochen. Das Zeug färbt alles pink, ich hatte heute Mittag noch rote Flecken an den Händen beim Kunden und der hat komisch geguckt. Die Frau hat Handschuhe benutzt, klar, aber ich hab halt einfach angefangen ohne nachzudenken. Klassiker. Also meine Frage - wie macht ihr das mit dem schälen? Gibt es da irgendwas das wirklich hilft oder muss man immer Handschuhe nehmen. Und lohnt sich der frische überhaupt wenn man keine Zeit hat - oder ist vakuumverpackt dann doch die ehrlichere Lösung für Leute die unter der Woche arbeiten. Ich frag das weil ich meinem Schwager erklären will dass man das Gemüse essen kann ohne sich den ganzen Wellness-Kram zu kaufen. Aber wenn der Aufwand so hoch ist versteh ich warum die Leute dann zu Kapseln greifen. Ist mir ja trotzdem schnuppe was er kauft, aber ich wills wenigstens verstehen.
mein Schwager hat mich jetzt schon zum dritten Mal auf das Thema angesetzt. Der kauft sich irgendwelche Kapseln und Extrakte für viel Geld und ich sag ihm immer: kauf dir das Gemüse und gut is. Jedenfalls hab ich das jetzt selbst ausprobiert - frische Rote Beete vom Markt hier in Markkleeberg selbst gekocht. Und da muss ich lachen. Die vakuumverpackten Dinger die meine Frau manchmal kauft - das ist doch Quatsch dagegen. Riecht nach nix, schmeckt nach nix, so ein weicher Matsch. Die frische ist wirklich anders das geb ich zu. Aber der Aufwand. Also ich komm abends heim hab acht Stunden Kabel gezogen und dann soll ich da noch schälen und kochen. Das Zeug färbt alles pink, ich hatte heute Mittag noch rote Flecken an den Händen beim Kunden und der hat komisch geguckt. Die Frau hat Handschuhe benutzt, klar, aber ich hab halt einfach angefangen ohne nachzudenken. Klassiker. Also meine Frage - wie macht ihr das mit dem schälen? Gibt es da irgendwas das wirklich hilft oder muss man immer Handschuhe nehmen. Und lohnt sich der frische überhaupt wenn man keine Zeit hat - oder ist vakuumverpackt dann doch die ehrlichere Lösung für Leute die unter der Woche arbeiten. Ich frag das weil ich meinem Schwager erklären will dass man das Gemüse essen kann ohne sich den ganzen Wellness-Kram zu kaufen. Aber wenn der Aufwand so hoch ist versteh ich warum die Leute dann zu Kapseln greifen. Ist mir ja trotzdem schnuppe was er kauft, aber ich wills wenigstens verstehen.
Zitat von jana_w am September 15, 2026, 12:57 Uhr@ms_77 okay der Punkt mit den roten Händen beim Kunden hat mich grad wirklich lauthals lachen lassen, sorry - aber ja, das kenn ich. was ich aber interessant find: du fragst ob es sich lohnt, und ich glaub die Frage ist ein bisschen falsch gestellt. Weil "lohnen" hängt ja daran, was man eigentlich will. Wenn der Schwager Nitrat aus Kapseln zieht um irgendwas zu optimieren - okay, that's his thing. Aber du hast ja schon selbst gemerkt dass die frische Beete anders schmeckt, und das ist für mich ehrlich gesagt schon der Hauptpunkt. zur Schälfrage konkret: ich schäl die immer nach dem Kochen, nicht vorher. Die Schale geht dann fast von selbst ab, so ein bisschen wie bei Pellkartoffeln - einfach mit einem Küchentuch abreiben wenn sie noch warm sind. Kein Messer kaum Sauerei. Hab das irgendwann mal in einem Kochblog gelesen und ausprobiert, seitdem mach ich das nur noch so. Handschuhe brauch ich dabei trotzdem kurz, aber es ist wirklich viel weniger Aufwand als wenn man roh rangeht. was ich mich frag: hast du die unter der Woche gemacht oder am Wochenende? Weil ich mach das meistens samstags in größeren Mengen und frier dann einfach ein. Dann hab ich unter der Woche was, ohne jeden Abend neu anzufangen.
@ms_77 okay der Punkt mit den roten Händen beim Kunden hat mich grad wirklich lauthals lachen lassen, sorry - aber ja, das kenn ich. was ich aber interessant find: du fragst ob es sich lohnt, und ich glaub die Frage ist ein bisschen falsch gestellt. Weil "lohnen" hängt ja daran, was man eigentlich will. Wenn der Schwager Nitrat aus Kapseln zieht um irgendwas zu optimieren - okay, that's his thing. Aber du hast ja schon selbst gemerkt dass die frische Beete anders schmeckt, und das ist für mich ehrlich gesagt schon der Hauptpunkt. zur Schälfrage konkret: ich schäl die immer nach dem Kochen, nicht vorher. Die Schale geht dann fast von selbst ab, so ein bisschen wie bei Pellkartoffeln - einfach mit einem Küchentuch abreiben wenn sie noch warm sind. Kein Messer kaum Sauerei. Hab das irgendwann mal in einem Kochblog gelesen und ausprobiert, seitdem mach ich das nur noch so. Handschuhe brauch ich dabei trotzdem kurz, aber es ist wirklich viel weniger Aufwand als wenn man roh rangeht. was ich mich frag: hast du die unter der Woche gemacht oder am Wochenende? Weil ich mach das meistens samstags in größeren Mengen und frier dann einfach ein. Dann hab ich unter der Woche was, ohne jeden Abend neu anzufangen.
Zitat von elvira_k am September 15, 2026, 13:07 Uhr@jana_w, das mit dem Kochen vor dem Schälen - genau das! Ich mach das im Garten auch so, und es erspart einem wirklich eine Menge Ärger. Die Schale platzt dann quasi von selbst ab wenn man sie noch warm mit den Händen anfasst. Da braucht man kaum noch Kraft und das Färben ist auch deutlich weniger schlimm. Aber @ms_77 ich muss ehrlich sagen, mir stößt etwas bei deiner Frage auf. Du fragst, ob sich das lohnt wenn man keine Zeit hat - aber dann stellst du es so dar als würde dich interessieren, ob dein Schwager recht hat mit seinen Kapseln. Das sind für mich zwei völlig verschiedene Dinge. Mein Hausarzt hat mir geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen meines Blutdrucks, und das mache ich, weil ich die Dinger selbst anbaue und mir das eben schmeckt. Punkt. Nicht weil ich eine Optimierungsstrategie fahre wie mit irgendwelchen Extrakten. Was mich an dieser ganzen Wellness-Kapsel-Logik aufregt, ist dieses "man kann sich die Zeit sparen wenn man das konzentrierte Zeug nimmt". Aber echte Ernährung braucht Zeit, oder sie braucht gar keine - je nachdem wie man es sieht. Wenn dein Schwager meint, er spart sich damit Aufwand, dann ist das für ihn vielleicht praktisch. Aber das ist nicht ehrlich gegenüber dem Körper, wenn ich das richtig verstanden habe. Der kriegt nicht dasselbe. Zum eigentlichen Problem: samstags in Mengen kochen und einfrieren - das ist die Lösung für berufstätige Leute, und @jana_w hat da völlig recht. Aber das bedeutet auch, man braucht ein bisschen Plan, nicht nur gute Absichten.
@jana_w, das mit dem Kochen vor dem Schälen - genau das! Ich mach das im Garten auch so, und es erspart einem wirklich eine Menge Ärger. Die Schale platzt dann quasi von selbst ab wenn man sie noch warm mit den Händen anfasst. Da braucht man kaum noch Kraft und das Färben ist auch deutlich weniger schlimm. Aber @ms_77 ich muss ehrlich sagen, mir stößt etwas bei deiner Frage auf. Du fragst, ob sich das lohnt wenn man keine Zeit hat - aber dann stellst du es so dar als würde dich interessieren, ob dein Schwager recht hat mit seinen Kapseln. Das sind für mich zwei völlig verschiedene Dinge. Mein Hausarzt hat mir geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen meines Blutdrucks, und das mache ich, weil ich die Dinger selbst anbaue und mir das eben schmeckt. Punkt. Nicht weil ich eine Optimierungsstrategie fahre wie mit irgendwelchen Extrakten. Was mich an dieser ganzen Wellness-Kapsel-Logik aufregt, ist dieses "man kann sich die Zeit sparen wenn man das konzentrierte Zeug nimmt". Aber echte Ernährung braucht Zeit, oder sie braucht gar keine - je nachdem wie man es sieht. Wenn dein Schwager meint, er spart sich damit Aufwand, dann ist das für ihn vielleicht praktisch. Aber das ist nicht ehrlich gegenüber dem Körper, wenn ich das richtig verstanden habe. Der kriegt nicht dasselbe. Zum eigentlichen Problem: samstags in Mengen kochen und einfrieren - das ist die Lösung für berufstätige Leute, und @jana_w hat da völlig recht. Aber das bedeutet auch, man braucht ein bisschen Plan, nicht nur gute Absichten.
Zitat von jana_w am September 15, 2026, 13:16 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kdas ist nicht ehrlich gegenüber dem Körper
ich weiß was du meinst aber ich würd das nicht so hart formulieren. Ehrlich gesagt find ich diese Logik - wer Kapseln nimmt ist irgendwie unehrlich zu sich - ein bisschen moralisierend. Manche Leute haben schlicht andere Prioritäten, und das ist okay. was mich bei deinem Post aber wirklich zum Nachdenken bringt ist der Satz mit dem Plan vs. guten Absichten. Da hast du einen Punkt. Ich mein, ich kenn das selbst - ich hab Wochen wo der Samstag komplett verplant ist und dann passiert einfach gar nichts mit der Beete. Und dann greif ich doch zum Konzentrat, weil ich das halt da hab. Kein Drama. der Unterschied den ich merk - und das ist wirklich aus Erfahrung, nicht aus irgendeinem Podcast - ist dass ich nach frisch gekochter Beete anders satt werde als nach dem Konzentrat. Ob das Einbildung ist keine Ahnung. Aber es ist so. @ms_77 kleiner Tipp noch den ich vergessen hab: wenn du die Beete am Abend vorher in Alufolie gewickelt in den Ofen schmeißt, bei 180 Grad so eine Stunde, musst du gar nicht am Herd stehen. Geht quasi von selbst und du kannst nebenher irgendwas machen. Die Schale geht danach genauso leicht ab, und der Geschmack wird sogar etwas intensiver als beim Kochen im Wasser.
Zitat von elvira_kdas ist nicht ehrlich gegenüber dem Körper
ich weiß was du meinst aber ich würd das nicht so hart formulieren. Ehrlich gesagt find ich diese Logik - wer Kapseln nimmt ist irgendwie unehrlich zu sich - ein bisschen moralisierend. Manche Leute haben schlicht andere Prioritäten, und das ist okay. was mich bei deinem Post aber wirklich zum Nachdenken bringt ist der Satz mit dem Plan vs. guten Absichten. Da hast du einen Punkt. Ich mein, ich kenn das selbst - ich hab Wochen wo der Samstag komplett verplant ist und dann passiert einfach gar nichts mit der Beete. Und dann greif ich doch zum Konzentrat, weil ich das halt da hab. Kein Drama. der Unterschied den ich merk - und das ist wirklich aus Erfahrung, nicht aus irgendeinem Podcast - ist dass ich nach frisch gekochter Beete anders satt werde als nach dem Konzentrat. Ob das Einbildung ist keine Ahnung. Aber es ist so. @ms_77 kleiner Tipp noch den ich vergessen hab: wenn du die Beete am Abend vorher in Alufolie gewickelt in den Ofen schmeißt, bei 180 Grad so eine Stunde, musst du gar nicht am Herd stehen. Geht quasi von selbst und du kannst nebenher irgendwas machen. Die Schale geht danach genauso leicht ab, und der Geschmack wird sogar etwas intensiver als beim Kochen im Wasser.
Zitat von derbär am September 15, 2026, 13:34 Uhr@jana_w mit der Alufolie im Ofen - das klingt ehrlich gesagt praktischer als das ganze Schälgedöns. Aber ich muss dich was fragen: wenn du das Konzentrat nimmst in der Woche, weil der Samstag verplant ist - merkst du dann wirklich einen großen Unterschied zur frischen? Oder ist das auch irgendwie Kopfsache. Weil genau da bin ich skeptisch. Mein Kollege beim Laufen schwört auch auf irgendwelche Shots und ich glaub ja immer noch dass die Hälfte davon Einbildung ist. @elvira_k das mit der Ehrlichkeit gegenüber dem Körper - naja, das is mir ehrlich gesagt schnuppe wie mein Schwager sein Geld ausgibt. Aber du hast einen Punkt dass es einfach zwei verschiedene Dinge sind. Und ja, Plan statt gute Absichten, genau. Das ist immer mein Problem. Ich denk mir samstags nix und montags bin ich dann überrascht dass nix vorbereitet is. Also wenn ich das richtig verstanden hab: Freitag Beete in Alufolie, Samstag schälen wenn noch warm, dann portionieren und einfrieren. Das geht mir im Kopf herum. Ist das wirklich so entspannt wie es klingt oder gibt's da Fallstricke.
@jana_w mit der Alufolie im Ofen - das klingt ehrlich gesagt praktischer als das ganze Schälgedöns. Aber ich muss dich was fragen: wenn du das Konzentrat nimmst in der Woche, weil der Samstag verplant ist - merkst du dann wirklich einen großen Unterschied zur frischen? Oder ist das auch irgendwie Kopfsache. Weil genau da bin ich skeptisch. Mein Kollege beim Laufen schwört auch auf irgendwelche Shots und ich glaub ja immer noch dass die Hälfte davon Einbildung ist. @elvira_k das mit der Ehrlichkeit gegenüber dem Körper - naja, das is mir ehrlich gesagt schnuppe wie mein Schwager sein Geld ausgibt. Aber du hast einen Punkt dass es einfach zwei verschiedene Dinge sind. Und ja, Plan statt gute Absichten, genau. Das ist immer mein Problem. Ich denk mir samstags nix und montags bin ich dann überrascht dass nix vorbereitet is. Also wenn ich das richtig verstanden hab: Freitag Beete in Alufolie, Samstag schälen wenn noch warm, dann portionieren und einfrieren. Das geht mir im Kopf herum. Ist das wirklich so entspannt wie es klingt oder gibt's da Fallstricke.
Zitat von jana_w am September 15, 2026, 13:42 Uhr@derbär Fallstricke - ehrlich gesagt nicht wirklich, aber eine Sache: die Beete braucht manchmal länger als eine Stunde, kommt drauf an wie groß die sind. Ich pieks einfach mit einem Messer rein, wenn das glatt durchgeht ist sie fertig. Klingt banal aber ich habs anfangs zu früh rausgenommen und dann wars innen noch fest. zur Kopfsache-Frage - ich weiß nicht ob ich dir da eine befriedigende Antwort geben kann. Ich merk wirklich was, aber ich würd nie behaupten ich weiß genau warum. Könnte Ballaststoffe sein, könnte einfach sein dass man bei frischer Beete mehr isst weil man sich mehr Mühe gemacht hat. Placebo-Anteil schließ ich nicht aus, ich bin da realistisch. was ich aber bei deinem Kollegen und seinen Shots interessant find: es kommt doch drauf an was er damit will. Wenn er Nitrat vor dem Lauf haben will wegen Durchblutung oder so, dann ist ein konzentrierter Shot tatsächlich effizienter als eine ganze Beete, das hab ich irgendwann in einem Sportpodcast gehört - glaub war der Holger Gugg aber ich bin mir nicht mehr 100% sicher. Das heißt nicht dass Kapseln dasselbe sind, aber Shots sind nochmal was anderes. @elvira_k würd das wahrscheinlich trotzdem skeptisch sehen 😄
dein Freitag-Plan klingt eigentlich gut. ich würd nur Samstag früh schälen, nicht Freitag - die schmecken am nächsten Tag nochmal besser wenn sie über Nacht in der Folie bleiben können.
@derbär Fallstricke - ehrlich gesagt nicht wirklich, aber eine Sache: die Beete braucht manchmal länger als eine Stunde, kommt drauf an wie groß die sind. Ich pieks einfach mit einem Messer rein, wenn das glatt durchgeht ist sie fertig. Klingt banal aber ich habs anfangs zu früh rausgenommen und dann wars innen noch fest. zur Kopfsache-Frage - ich weiß nicht ob ich dir da eine befriedigende Antwort geben kann. Ich merk wirklich was, aber ich würd nie behaupten ich weiß genau warum. Könnte Ballaststoffe sein, könnte einfach sein dass man bei frischer Beete mehr isst weil man sich mehr Mühe gemacht hat. Placebo-Anteil schließ ich nicht aus, ich bin da realistisch. was ich aber bei deinem Kollegen und seinen Shots interessant find: es kommt doch drauf an was er damit will. Wenn er Nitrat vor dem Lauf haben will wegen Durchblutung oder so, dann ist ein konzentrierter Shot tatsächlich effizienter als eine ganze Beete, das hab ich irgendwann in einem Sportpodcast gehört - glaub war der Holger Gugg aber ich bin mir nicht mehr 100% sicher. Das heißt nicht dass Kapseln dasselbe sind, aber Shots sind nochmal was anderes. @elvira_k würd das wahrscheinlich trotzdem skeptisch sehen 😄
dein Freitag-Plan klingt eigentlich gut. ich würd nur Samstag früh schälen, nicht Freitag - die schmecken am nächsten Tag nochmal besser wenn sie über Nacht in der Folie bleiben können.
Zitat von ms_77 am September 15, 2026, 13:54 UhrZitat von jana_wShots sind nochmal was anderes
ok das ist der erste Punkt wo ich kurz stutze. Ich hab das bisher alles in einen Topf geschmissen - Kapseln, Extrakte, Shots. Mein Schwager nimmt tatsächlich Kapseln, nicht Shots. Das ist vielleicht wirklich nicht dasselbe. Muss ich nochmal nachfragen was der genau kauft. Aber trotzdem. Der Podcast-Typ den @jana_w erwähnt - sag mir einer, ich soll jetzt Sportpodcasts hören damit ich weiß wie ich Gemüse essen soll. Da muss ich lachen. @derbär dein Freitag-Plan klingt übrigens nach mir. Ich denk auch immer ich machs dann und dann is nix. Wobei ich ehrlich gesagt noch nie dran gedacht hab das Ding einfach abends in den Ofen zu schmeißen. Ich dachte immer man muss da dabei stehen. Wenn das wirklich so läuft wie jana_w sagt - reinschmeißen, Messer rein wenn man dran denkt, fertig - dann ist das eigentlich weniger Aufwand als ich dachte. Das wäre dann tatsächlich ein Argument das ich meinem Schwager nicht so leicht wegdiskutieren kann. Der sagt nämlich immer der Aufwand ist zu hoch. Wenn der Ofen das Problem löst fällt sein Hauptargument weg. Ich frag mich grad ob meine Frau das so macht oder ob die immer kocht im Wasser.
Zitat von jana_wShots sind nochmal was anderes
ok das ist der erste Punkt wo ich kurz stutze. Ich hab das bisher alles in einen Topf geschmissen - Kapseln, Extrakte, Shots. Mein Schwager nimmt tatsächlich Kapseln, nicht Shots. Das ist vielleicht wirklich nicht dasselbe. Muss ich nochmal nachfragen was der genau kauft. Aber trotzdem. Der Podcast-Typ den @jana_w erwähnt - sag mir einer, ich soll jetzt Sportpodcasts hören damit ich weiß wie ich Gemüse essen soll. Da muss ich lachen. @derbär dein Freitag-Plan klingt übrigens nach mir. Ich denk auch immer ich machs dann und dann is nix. Wobei ich ehrlich gesagt noch nie dran gedacht hab das Ding einfach abends in den Ofen zu schmeißen. Ich dachte immer man muss da dabei stehen. Wenn das wirklich so läuft wie jana_w sagt - reinschmeißen, Messer rein wenn man dran denkt, fertig - dann ist das eigentlich weniger Aufwand als ich dachte. Das wäre dann tatsächlich ein Argument das ich meinem Schwager nicht so leicht wegdiskutieren kann. Der sagt nämlich immer der Aufwand ist zu hoch. Wenn der Ofen das Problem löst fällt sein Hauptargument weg. Ich frag mich grad ob meine Frau das so macht oder ob die immer kocht im Wasser.
Zitat von jana_w am September 15, 2026, 14:13 Uhr@ms_77
Zitat von ms_77Ich dachte immer man muss da dabei stehen
das ist glaub ich der häufigste Grund warum Leute das nicht machen ehrlich gesagt. Der Ofen ist halt kein Herd, dem muss man nicht zugucken. Ich les meistens noch was oder mach Kleinkram während die Beete drin ist. was mich bei deinem Post aber wirklich beschäftigt: du willst deinem Schwager erklären dass Gemüse reicht statt Kapseln - aber wenn deine Frau das Wasser-Kochen schon längst macht, dann habt ihr das Argument doch schon zu Hause. Frag sie einfach wie sie das handhabt, die hat wahrscheinlich schon einen Workflow der funktioniert. zur Kapsel vs. Shot Unterscheidung - ich mein, das ist wirklich nicht egal. Kapseln sind meistens getrocknet und gepresst, da ist die Bioverfügbarkeit oft eine andere Sache als bei einem flüssigen Extrakt. Was genau drin ist hängt auch vom Produkt ab, das kann man pauschal nicht sagen. Ich würd deinem Schwager empfehlen einfach mal aufs Etikett zu schauen was da als Nitratgehalt draufsteht - wenn da nix steht ist es eh fragwürdig. und der Podcast-Kommentar - ich versteh die Ironie, aber ehrlich gesagt ist das halt wie ich zu vielen Sachen komme. Irgendwer redet drüber, ich probiers aus, ich schau ob was stimmt. Schlechter Weg ist das nicht unbedingt.
Zitat von ms_77Ich dachte immer man muss da dabei stehen
das ist glaub ich der häufigste Grund warum Leute das nicht machen ehrlich gesagt. Der Ofen ist halt kein Herd, dem muss man nicht zugucken. Ich les meistens noch was oder mach Kleinkram während die Beete drin ist. was mich bei deinem Post aber wirklich beschäftigt: du willst deinem Schwager erklären dass Gemüse reicht statt Kapseln - aber wenn deine Frau das Wasser-Kochen schon längst macht, dann habt ihr das Argument doch schon zu Hause. Frag sie einfach wie sie das handhabt, die hat wahrscheinlich schon einen Workflow der funktioniert. zur Kapsel vs. Shot Unterscheidung - ich mein, das ist wirklich nicht egal. Kapseln sind meistens getrocknet und gepresst, da ist die Bioverfügbarkeit oft eine andere Sache als bei einem flüssigen Extrakt. Was genau drin ist hängt auch vom Produkt ab, das kann man pauschal nicht sagen. Ich würd deinem Schwager empfehlen einfach mal aufs Etikett zu schauen was da als Nitratgehalt draufsteht - wenn da nix steht ist es eh fragwürdig. und der Podcast-Kommentar - ich versteh die Ironie, aber ehrlich gesagt ist das halt wie ich zu vielen Sachen komme. Irgendwer redet drüber, ich probiers aus, ich schau ob was stimmt. Schlechter Weg ist das nicht unbedingt.
Zitat von ms_77 am September 15, 2026, 14:30 Uhr@jana_w
Zitat von jana_wFrag sie einfach wie sie das handhabt
hab ich gerade gemacht. kurze Antwort per WhatsApp: die kocht im Wasser, immer. Sagt Ofen ist ihr zu unberechenbar, weil die Größen so unterschiedlich sind. Also da hat sie irgendwie auch einen Punkt. Aber was mich bei deinem letzten Post mehr beschäftigt ist das mit dem Etikett. Ich hab meinen Schwager grad kurz angeschrieben - er schickt mir gleich ein Foto vom Produkt. Wenn da kein Nitratgehalt draufsteht sag ich dem das direkt. Das ist wenigstens ein konkretes Argument, kein "das ist doch Quatsch" von meiner Seite. Das nimmt der nämlich nie an. Das mit der Bioverfügbarkeit - da werd ich ehrlich gesagt nicht schlauer draus ohne mehr Hintergrund. Das klingt nach einem dieser Begriffe die jeder benutzt aber keiner so genau weiß was er meint. Mein Schwager würd da sicher nickend zustimmen und trotzdem weiter Kapseln kaufen. Ich glaub das Problem ist gar nicht ob Kapseln oder Gemüse. Der Typ will einfach das Gefühl haben er tut was. Und dafür zahlt man halt.
Zitat von jana_wFrag sie einfach wie sie das handhabt
hab ich gerade gemacht. kurze Antwort per WhatsApp: die kocht im Wasser, immer. Sagt Ofen ist ihr zu unberechenbar, weil die Größen so unterschiedlich sind. Also da hat sie irgendwie auch einen Punkt. Aber was mich bei deinem letzten Post mehr beschäftigt ist das mit dem Etikett. Ich hab meinen Schwager grad kurz angeschrieben - er schickt mir gleich ein Foto vom Produkt. Wenn da kein Nitratgehalt draufsteht sag ich dem das direkt. Das ist wenigstens ein konkretes Argument, kein "das ist doch Quatsch" von meiner Seite. Das nimmt der nämlich nie an. Das mit der Bioverfügbarkeit - da werd ich ehrlich gesagt nicht schlauer draus ohne mehr Hintergrund. Das klingt nach einem dieser Begriffe die jeder benutzt aber keiner so genau weiß was er meint. Mein Schwager würd da sicher nickend zustimmen und trotzdem weiter Kapseln kaufen. Ich glaub das Problem ist gar nicht ob Kapseln oder Gemüse. Der Typ will einfach das Gefühl haben er tut was. Und dafür zahlt man halt.
Zitat von jana_w am September 15, 2026, 14:46 UhrZitat von derbärdie Hälfte davon Einbildung ist
okay ich muss das nochmal aufgreifen weil mich das grad nicht loslässt - @derbär du hattest das gesagt und @ms_77 hat jetzt eigentlich genau den Punkt getroffen, der dahintersteckt. "Der will das Gefühl haben er tut was." Ja. Das ist aber kein Argument gegen Kapseln, das ist ein Argument gegen keine klare Zielsetzung. Ich mein, ich trink mein Rote-Beete-Konzentrat auch nicht weil ich mir sicher bin dass es wirkt - ich mach das weil ich irgendwie merke dass ich weniger platt bin nach langen Läufen, und ob das Placebo ist oder nicht, ehrlich gesagt ist mir das in dem Moment schnuppe. was ich aber neu finde an dem was @ms_77 schreibt: dass sein Schwager das Argument "Aufwand zu hoch" bringt, obwohl er für Kapseln gar keinen Aufwand scheut. Das ist doch interessant. Der Aufwand ist offenbar nicht das echte Problem, oder? Weil Kapseln kaufen ist auch Aufwand - recherchieren, bestellen, Geld ausgeben. Das ist halt ein anderer Aufwand, einer der sich nach Kontrolle anfühlt. seine Frau mit dem Wasser-Kochen übrigens - die hat wahrscheinlich einfach ein anderes Verhältnis zur Unberechenbarkeit. Ich find den Ofen ja gerade schön weil er mich zwingt loszulassen und nicht alle fünf Minuten reinzustechen.
Zitat von derbärdie Hälfte davon Einbildung ist
okay ich muss das nochmal aufgreifen weil mich das grad nicht loslässt - @derbär du hattest das gesagt und @ms_77 hat jetzt eigentlich genau den Punkt getroffen, der dahintersteckt. "Der will das Gefühl haben er tut was." Ja. Das ist aber kein Argument gegen Kapseln, das ist ein Argument gegen keine klare Zielsetzung. Ich mein, ich trink mein Rote-Beete-Konzentrat auch nicht weil ich mir sicher bin dass es wirkt - ich mach das weil ich irgendwie merke dass ich weniger platt bin nach langen Läufen, und ob das Placebo ist oder nicht, ehrlich gesagt ist mir das in dem Moment schnuppe. was ich aber neu finde an dem was @ms_77 schreibt: dass sein Schwager das Argument "Aufwand zu hoch" bringt, obwohl er für Kapseln gar keinen Aufwand scheut. Das ist doch interessant. Der Aufwand ist offenbar nicht das echte Problem, oder? Weil Kapseln kaufen ist auch Aufwand - recherchieren, bestellen, Geld ausgeben. Das ist halt ein anderer Aufwand, einer der sich nach Kontrolle anfühlt. seine Frau mit dem Wasser-Kochen übrigens - die hat wahrscheinlich einfach ein anderes Verhältnis zur Unberechenbarkeit. Ich find den Ofen ja gerade schön weil er mich zwingt loszulassen und nicht alle fünf Minuten reinzustechen.