Rohe Rote Beete – wann wird es zu viel des Guten?
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 15:59 UhrIch bin da gerade in eine kleine Diskussion mit meiner Nachbarin geraten und würde gerne wissen, ob ich da komplett daneben liege. Sie schwört auf rohe Rote Beete, raspelt sie sich täglich in den Salat oder in den Smoothie, weil sie meint, dass alle wertvollen Stoffe beim Kochen verloren gehen. Mein Hausarzt hat mir ja geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, aber er hat da eher an gekochte oder eingelegte gedacht, würde ich sagen. Das Problem ist nur. Ich vertrage rohe Rote Beete einfach nicht so gut. Das ist mir viel zu gehaltvoll und liegt mir irgendwie schwer im Magen, wenn ich ehrlich bin. Und ich muss sagen der Geschmack ist mir auch zu intensiv und zu erdig, wenn sie roh ist. Gekocht schmeckt sie mir deutlich angenehmer und ich kann sie dann auch regelmäßig essen ohne dass ich mich unwohl fühle. Jetzt fragt meine Nachbarin, ob ich mir da was einbilde, und ob ich vielleicht einfach zu verwöhnt bin. Aber ich glaube, das ist eine echte Unverträglichkeit und keine Gewöhnungssache. In meinem Garten baue ich die Beeten ja schon lange an, und ich kenne die beiden Zubereitungsarten beide sehr gut. Gekocht funktioniert einfach besser für mich. Gibt es noch andere, denen es ähnlich geht? Oder bin ich da wirklich die Ausnahme?
Ich bin da gerade in eine kleine Diskussion mit meiner Nachbarin geraten und würde gerne wissen, ob ich da komplett daneben liege. Sie schwört auf rohe Rote Beete, raspelt sie sich täglich in den Salat oder in den Smoothie, weil sie meint, dass alle wertvollen Stoffe beim Kochen verloren gehen. Mein Hausarzt hat mir ja geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, aber er hat da eher an gekochte oder eingelegte gedacht, würde ich sagen. Das Problem ist nur. Ich vertrage rohe Rote Beete einfach nicht so gut. Das ist mir viel zu gehaltvoll und liegt mir irgendwie schwer im Magen, wenn ich ehrlich bin. Und ich muss sagen der Geschmack ist mir auch zu intensiv und zu erdig, wenn sie roh ist. Gekocht schmeckt sie mir deutlich angenehmer und ich kann sie dann auch regelmäßig essen ohne dass ich mich unwohl fühle. Jetzt fragt meine Nachbarin, ob ich mir da was einbilde, und ob ich vielleicht einfach zu verwöhnt bin. Aber ich glaube, das ist eine echte Unverträglichkeit und keine Gewöhnungssache. In meinem Garten baue ich die Beeten ja schon lange an, und ich kenne die beiden Zubereitungsarten beide sehr gut. Gekocht funktioniert einfach besser für mich. Gibt es noch andere, denen es ähnlich geht? Oder bin ich da wirklich die Ausnahme?
Zitat von leni_bk am August 21, 2026, 16:42 Uhr@elvira_k du bist da definitiv nicht allein. Ich hab das auch schon gemerkt bei mir - wenn ich rohe Rote Beete esse geht mir das irgendwie zu sehr auf den Magen. Gekocht funktioniert viel besser für meinen Körper. Das mit dem "zu verwöhnt sein" finde ich ehrlich gesagt unfair. Ich glaub nicht dass das eine Gewöhnungssache ist, wenn du das über Jahre hinweg so erlebst. Manche Menschen vertragen einfach manche Sachen besser in einer bestimmten Form - das ist völlig normal und hat nichts mit Verwöhntheit zu tun. Was mich gerade interessiert - hast du das Problem auch bei fermentierter Rote Beete? Weil da ist die Struktur ja auch anders und irgendwie vorverdaut. Ich frag nur weil ich mich frage ob es bei dir eher an der Rohheit liegt oder an der Menge von den Fasern oder so. Dein Hausarzt hat ja recht dass die Rote Beete gut für dich ist, aber wenn du die nur roh verträgst bringt dir das ja nix wenn du sie dann nicht regelmäßig essen kannst. Und ehrlich - gekocht hat die Beete auch noch gute Stoffe, das ist ja nicht weg. Deine Nachbarin mag ihre rohe Version lieben, aber das heißt ja nicht dass das für alle die beste Variante ist. Jeder Körper ist halt anders und das ist okay.
@elvira_k du bist da definitiv nicht allein. Ich hab das auch schon gemerkt bei mir - wenn ich rohe Rote Beete esse geht mir das irgendwie zu sehr auf den Magen. Gekocht funktioniert viel besser für meinen Körper. Das mit dem "zu verwöhnt sein" finde ich ehrlich gesagt unfair. Ich glaub nicht dass das eine Gewöhnungssache ist, wenn du das über Jahre hinweg so erlebst. Manche Menschen vertragen einfach manche Sachen besser in einer bestimmten Form - das ist völlig normal und hat nichts mit Verwöhntheit zu tun. Was mich gerade interessiert - hast du das Problem auch bei fermentierter Rote Beete? Weil da ist die Struktur ja auch anders und irgendwie vorverdaut. Ich frag nur weil ich mich frage ob es bei dir eher an der Rohheit liegt oder an der Menge von den Fasern oder so. Dein Hausarzt hat ja recht dass die Rote Beete gut für dich ist, aber wenn du die nur roh verträgst bringt dir das ja nix wenn du sie dann nicht regelmäßig essen kannst. Und ehrlich - gekocht hat die Beete auch noch gute Stoffe, das ist ja nicht weg. Deine Nachbarin mag ihre rohe Version lieben, aber das heißt ja nicht dass das für alle die beste Variante ist. Jeder Körper ist halt anders und das ist okay.
Zitat von lisab_93 am August 21, 2026, 17:24 Uhr@leni_bk die fermentierte Frage ist interessant, aber ich würd auch gerne wissen - @elvira_k, hast du vielleicht auch ein Problem mit anderen rohen Gemüsesorten? Weil wenn nur Rote Beete dir schwer im Magen liegt könnte es tatsächlich an den spezifischen Fasern liegen, aber wenn du generell mit rohem Gemüse nicht klar kommst ist das eher ne Verdauungssache. Bei mir persönlich - ich ess Rote Beete eher aus sportlicher Perspektive, weniger wegen irgendwelcher Blutdruck-Gründe. Hab die rohe Version auch probiert, weil in der Laufgruppe alle vom Nitrat-Kick schwärmten. War für mich aber auch nix Besonderes, ehrlich gesagt. Hab keinen Unterschied gemerkt ob ich gekocht oder roh esse. Der Geschmack ist mir roh auch zu intensiv, kommt mir vor wie Dreck lecken. Das Ding ist nur - wenn deine Nachbarin täglich rohe Rote Beete isst und das gut verträgt, dann ist das für SIE okay. Aber das heißt nicht dass dein Körper das auch braucht oder will. Gekocht hat immer noch die Nährstoffe die du brauchst, das ist kein Verlust sondern nur eine andere Form. Dein Hausarzt würd dir ja auch nicht sagen "aber nur wenn du es roh isst", oder?
@leni_bk die fermentierte Frage ist interessant, aber ich würd auch gerne wissen - @elvira_k, hast du vielleicht auch ein Problem mit anderen rohen Gemüsesorten? Weil wenn nur Rote Beete dir schwer im Magen liegt könnte es tatsächlich an den spezifischen Fasern liegen, aber wenn du generell mit rohem Gemüse nicht klar kommst ist das eher ne Verdauungssache. Bei mir persönlich - ich ess Rote Beete eher aus sportlicher Perspektive, weniger wegen irgendwelcher Blutdruck-Gründe. Hab die rohe Version auch probiert, weil in der Laufgruppe alle vom Nitrat-Kick schwärmten. War für mich aber auch nix Besonderes, ehrlich gesagt. Hab keinen Unterschied gemerkt ob ich gekocht oder roh esse. Der Geschmack ist mir roh auch zu intensiv, kommt mir vor wie Dreck lecken. Das Ding ist nur - wenn deine Nachbarin täglich rohe Rote Beete isst und das gut verträgt, dann ist das für SIE okay. Aber das heißt nicht dass dein Körper das auch braucht oder will. Gekocht hat immer noch die Nährstoffe die du brauchst, das ist kein Verlust sondern nur eine andere Form. Dein Hausarzt würd dir ja auch nicht sagen "aber nur wenn du es roh isst", oder?
Zitat von leni_bk am August 21, 2026, 18:40 UhrZitat von lisab_93wenn deine Nachbarin täglich rohe Rote Beete isst und das gut verträgt, dann ist das für SIE okay
- genau das. Ich finds auch immer komisch wie schnell manche Menschen denken dass das was bei ihnen funktioniert für alle gelten muss. @elvira_k was mich gerade interessiert - merkst du das auch bei anderen Sachen die sehr ballaststoffreich sind? Oder ist es wirklich nur bei roher Rote Beete so ein Problem? Weil wenn es nur da ist könnte es auch einfach sein dass dein Magen die Konsistenz nicht mag, nicht unbedingt dass du die Beete generell nicht verträgst. Ich kenn das von mir selbst - rohe Karotten zum Beispiel gehen mir auch nicht gut aber gekocht oder als Saft kein Problem. Und ehrlich gesagt - wenn dein Hausarzt dir geraten hat mehr Rote Beete zu essen und du sie gekocht besser verträgst dann ist das doch genau die richtige Lösung für dich. Das ist ja nicht weniger wirksam nur weil es nicht roh ist. Deine Nachbarin kann ihre Variante haben und du deine. Bei uns im Kindergarten sag ich den Eltern auch immer - wenn das Kind die Brokkoli-Röstchen nicht essen will aber rohe Möhren gerne dann ist das okay Hauptsache die Vitamine kommen irgendwie rein.
Zitat von lisab_93wenn deine Nachbarin täglich rohe Rote Beete isst und das gut verträgt, dann ist das für SIE okay
- genau das. Ich finds auch immer komisch wie schnell manche Menschen denken dass das was bei ihnen funktioniert für alle gelten muss. @elvira_k was mich gerade interessiert - merkst du das auch bei anderen Sachen die sehr ballaststoffreich sind? Oder ist es wirklich nur bei roher Rote Beete so ein Problem? Weil wenn es nur da ist könnte es auch einfach sein dass dein Magen die Konsistenz nicht mag, nicht unbedingt dass du die Beete generell nicht verträgst. Ich kenn das von mir selbst - rohe Karotten zum Beispiel gehen mir auch nicht gut aber gekocht oder als Saft kein Problem. Und ehrlich gesagt - wenn dein Hausarzt dir geraten hat mehr Rote Beete zu essen und du sie gekocht besser verträgst dann ist das doch genau die richtige Lösung für dich. Das ist ja nicht weniger wirksam nur weil es nicht roh ist. Deine Nachbarin kann ihre Variante haben und du deine. Bei uns im Kindergarten sag ich den Eltern auch immer - wenn das Kind die Brokkoli-Röstchen nicht essen will aber rohe Möhren gerne dann ist das okay Hauptsache die Vitamine kommen irgendwie rein.
Zitat von lisab_93 am August 21, 2026, 19:21 UhrZitat von leni_bkwenn es nur da ist könnte es auch einfach sein dass dein Magen die Konsistenz nicht mag
- das ist ein guter Punkt. Aber ich frag mich, ob @elvira_k vielleicht auch einfach zu viel auf einmal isst? Ich mein, wenn ich nach dem Laufen direkt ne große Portion rohe Beete reinschiebe, geht mir das auch nicht gut. Das hat aber weniger mit "Unverträglichkeit" zu tun als damit dass mein Magen dann halt überfordert ist. Bei gekochter Beete is das komplett anders - die is weicher, der Körper muss weniger arbeiten um sie zu verarbeiten. Das is kein Makel, das is einfach Physik. Deine Nachbarin raspelt sich täglich ein bisschen rein - @elvira_k, machst du das auch in der Menge oder is es eher ne große Portion auf einmal? Weil ehrlich wenn ich das Gemüse selbst anbau würd ich das Thema auch nicht zu ernst nehmen. Du hast zwei Varianten die dir zur Verfügung stehn, beide funktionieren für deinen Blutdruck. Das is doch schon gewonnen. Die Nachbarin kann ihre tägliche Roh-Routine haben, ohne dass du dich davon unter Druck setzen lässt.
Zitat von leni_bkwenn es nur da ist könnte es auch einfach sein dass dein Magen die Konsistenz nicht mag
- das ist ein guter Punkt. Aber ich frag mich, ob @elvira_k vielleicht auch einfach zu viel auf einmal isst? Ich mein, wenn ich nach dem Laufen direkt ne große Portion rohe Beete reinschiebe, geht mir das auch nicht gut. Das hat aber weniger mit "Unverträglichkeit" zu tun als damit dass mein Magen dann halt überfordert ist. Bei gekochter Beete is das komplett anders - die is weicher, der Körper muss weniger arbeiten um sie zu verarbeiten. Das is kein Makel, das is einfach Physik. Deine Nachbarin raspelt sich täglich ein bisschen rein - @elvira_k, machst du das auch in der Menge oder is es eher ne große Portion auf einmal? Weil ehrlich wenn ich das Gemüse selbst anbau würd ich das Thema auch nicht zu ernst nehmen. Du hast zwei Varianten die dir zur Verfügung stehn, beide funktionieren für deinen Blutdruck. Das is doch schon gewonnen. Die Nachbarin kann ihre tägliche Roh-Routine haben, ohne dass du dich davon unter Druck setzen lässt.
Zitat von leni_bk am August 21, 2026, 19:56 Uhr@lisab_93 ja genau, die Menge macht wahrscheinlich auch einen Unterschied. Ich glaub bei mir ist es auch ein Mix - wenn ich zu viel auf einmal esse geht mir alles zu sehr auf den Magen, egal ob roh oder gekocht. Aber bei gekocht merke ich einfach dass es leichter verdaulich ist irgendwie. Was mich gerade aber mehr interessiert - @elvira_k hast du schon überlegt ob du die Beete vielleicht anders zubereiten könntest? Also nicht nur klassisch gekocht sondern zum Beispiel als Suppe oder Brei? Ich hab letztens bei einer Kollegin probiert wie sie das macht - kocht die Beete, püriert sie und macht dann quasi eine Sorte Aufstrich draus. Und das liegt mir deutlich leichter im Magen als wenn ich die Scheiben esse. Weiß nicht ob das bei dir auch helfen würde aber könnte es sein dass die Konsistenz das Ding ist und nicht die Rote Beete selbst? Und ehrlich - dein Hausarzt hat dir ja nicht gesagt du musst es roh essen, oder? Der wollte wahrscheinlich einfach dass du regelmäßig Rote Beete isst. Wenn du das mit gekochter Variante hinbekommst dann ist die Aufgabe erfüllt. Deine Nachbarin macht ihr Ding, du machst deins. Beide versorgen euren Körper damit, nur halt anders. Finde ich ist das die beste Lösung.
@lisab_93 ja genau, die Menge macht wahrscheinlich auch einen Unterschied. Ich glaub bei mir ist es auch ein Mix - wenn ich zu viel auf einmal esse geht mir alles zu sehr auf den Magen, egal ob roh oder gekocht. Aber bei gekocht merke ich einfach dass es leichter verdaulich ist irgendwie. Was mich gerade aber mehr interessiert - @elvira_k hast du schon überlegt ob du die Beete vielleicht anders zubereiten könntest? Also nicht nur klassisch gekocht sondern zum Beispiel als Suppe oder Brei? Ich hab letztens bei einer Kollegin probiert wie sie das macht - kocht die Beete, püriert sie und macht dann quasi eine Sorte Aufstrich draus. Und das liegt mir deutlich leichter im Magen als wenn ich die Scheiben esse. Weiß nicht ob das bei dir auch helfen würde aber könnte es sein dass die Konsistenz das Ding ist und nicht die Rote Beete selbst? Und ehrlich - dein Hausarzt hat dir ja nicht gesagt du musst es roh essen, oder? Der wollte wahrscheinlich einfach dass du regelmäßig Rote Beete isst. Wenn du das mit gekochter Variante hinbekommst dann ist die Aufgabe erfüllt. Deine Nachbarin macht ihr Ding, du machst deins. Beide versorgen euren Körper damit, nur halt anders. Finde ich ist das die beste Lösung.
Zitat von lisab_93 am August 21, 2026, 20:11 UhrZitat von leni_bkdein Hausarzt hat dir ja nicht gesagt du musst es roh essen, oder?
- genau das. Und ehrlich, ich finds auch langsam ein bisschen anstrengend wie die Diskussion läuft, als wär das ne Frage von richtig oder falsch. @elvira_k du kennst die Beete selbst aus dem Garten, du weißt wie dein Körper drauf reagiert - das ist doch die einzige Info die zählt. Was mich aber gerade mehr interessiert: deine Nachbarin - kommt die von dieser "alles roh is gesünder"-Ecke oder hat sie einfach für sich selbst rausgefunden dass ihr der Geschmack besser gefällt? Weil das is ein Unterschied. Wenn sie nur sagt "mir schmeckt's roh besser", okay, whatever. Aber wenn sie dir aktiv erzählt dass du gesundheitlich was verpasst wenn du es gekocht isst, dann ist das halt auch einfach nicht wahr und du kannst ihr das ganz ruhig sagen. Ich hab ja selbst keine echte Laufgruppe-Meinung zu Rote Beete, aber was ich mitgekriegt hab ist dass ganz viele Leute damit anfangen weil sie gelesen haben dass es hilft und dann irgendwie zum Crusader werden müssen. Kommt mir manchmal vor wie mit Fitnesstrends. Die Tatsache dass du es gekocht verträgst und regelmäßig essen kannst ist einfach besser als rohe Beete zu erzwingen und dann garnichts zu essen weil dir schlecht wird.
Zitat von leni_bkdein Hausarzt hat dir ja nicht gesagt du musst es roh essen, oder?
- genau das. Und ehrlich, ich finds auch langsam ein bisschen anstrengend wie die Diskussion läuft, als wär das ne Frage von richtig oder falsch. @elvira_k du kennst die Beete selbst aus dem Garten, du weißt wie dein Körper drauf reagiert - das ist doch die einzige Info die zählt. Was mich aber gerade mehr interessiert: deine Nachbarin - kommt die von dieser "alles roh is gesünder"-Ecke oder hat sie einfach für sich selbst rausgefunden dass ihr der Geschmack besser gefällt? Weil das is ein Unterschied. Wenn sie nur sagt "mir schmeckt's roh besser", okay, whatever. Aber wenn sie dir aktiv erzählt dass du gesundheitlich was verpasst wenn du es gekocht isst, dann ist das halt auch einfach nicht wahr und du kannst ihr das ganz ruhig sagen. Ich hab ja selbst keine echte Laufgruppe-Meinung zu Rote Beete, aber was ich mitgekriegt hab ist dass ganz viele Leute damit anfangen weil sie gelesen haben dass es hilft und dann irgendwie zum Crusader werden müssen. Kommt mir manchmal vor wie mit Fitnesstrends. Die Tatsache dass du es gekocht verträgst und regelmäßig essen kannst ist einfach besser als rohe Beete zu erzwingen und dann garnichts zu essen weil dir schlecht wird.
Zitat von leni_bk am August 21, 2026, 20:32 Uhr@lisab_93 haha ja ich glaub du sprichst da einen wichtigen Punkt an. Das mit dem "Crusader"-Ding - das kenn ich auch von anderen Sachen. Bei uns im Kindergarten hab ich das auch schon gemerkt, wenn Eltern irgendwo lesen dass etwas super gesund sein soll und dann wird das plötzlich zur großen Mission für alle. Aber was mich gerade mehr beschäftigt - @elvira_k du hast ja erwähnt dass dein Hausarzt dir geraten hat mehr Rote Beete zu essen. Hat er dir denn auch gesagt warum es bei dir speziell um den Blutdruck geht? Ich frag nur weil ich gelesen hab dass das mit dem Nitrat-Ding eher eine Sportler-Geschichte ist und weniger für Blutdruck-Regulierung. Wenn das bei dir die Hauptsache ist könnte es sein dass dein Hausarzt da auch gar nicht so fixiert auf eine bestimmte Zubereitungsart ist wie deine Nachbarin denkt. Und ehrlich - ich find's auch irgendwie schade wenn man sich dann unter Druck gesetzt fühlt bei Sachen die eigentlich gut für einen sein sollen. Wenn gekochte Rote Beete für dich funktioniert und du die regelmäßig essen kannst dann ist das doch schon das Beste was dir passieren kann. Das ist ja nicht weniger wirksam.
@lisab_93 haha ja ich glaub du sprichst da einen wichtigen Punkt an. Das mit dem "Crusader"-Ding - das kenn ich auch von anderen Sachen. Bei uns im Kindergarten hab ich das auch schon gemerkt, wenn Eltern irgendwo lesen dass etwas super gesund sein soll und dann wird das plötzlich zur großen Mission für alle. Aber was mich gerade mehr beschäftigt - @elvira_k du hast ja erwähnt dass dein Hausarzt dir geraten hat mehr Rote Beete zu essen. Hat er dir denn auch gesagt warum es bei dir speziell um den Blutdruck geht? Ich frag nur weil ich gelesen hab dass das mit dem Nitrat-Ding eher eine Sportler-Geschichte ist und weniger für Blutdruck-Regulierung. Wenn das bei dir die Hauptsache ist könnte es sein dass dein Hausarzt da auch gar nicht so fixiert auf eine bestimmte Zubereitungsart ist wie deine Nachbarin denkt. Und ehrlich - ich find's auch irgendwie schade wenn man sich dann unter Druck gesetzt fühlt bei Sachen die eigentlich gut für einen sein sollen. Wenn gekochte Rote Beete für dich funktioniert und du die regelmäßig essen kannst dann ist das doch schon das Beste was dir passieren kann. Das ist ja nicht weniger wirksam.
Zitat von lisab_93 am August 21, 2026, 20:52 UhrZitat von leni_bkDas mit dem Nitrat-Ding eher eine Sportler-Geschichte ist
- ja, genau das. Und das ist auch der Punkt wo ich mich frag ob die Nachbarin da vielleicht was durcheinander wirft. Weil Nitrat hilft dir beim Ausdauertraining mit der Sauerstoffverwertung - das ist ne ganz andere Baustelle als Blutdruck regulieren. Die meisten Leute die mir von Rote Beete schwärmen sind halt Läufer oder Radfahrer, nicht Leute mit Bluthochdruck-Problemen. @elvira_k das ist auch der Grund warum ich selbst nie so krass begeistert davon war. Ich bin nicht der Typ der täglich was für 2% bessere Leistung macht, wenn ich ehrlich bin. Und bei dir ist das eh ne komplett andere Ausgangssituation - dein Hausarzt will dass deine Werte besser werden, nicht dass du dein Laktat optimierst. Was mich gerade eher interessiert: hat deine Nachbarin das Nitrat-Ding mit dem Blutdruck vermischt oder weiß sie gar nicht dass das zwei verschiedene Paar Schuhe sind? Weil wenn sie einfach nur auf Nitrat-Hype fährt und dir da was von Blutdruck erzählt, dann labert sie halt auch ein bisschen, ohne es zu wissen. Passiert schnell im Internet wenn man nur Fitnessblogger liest statt sich mal die Fakten anzuschauen.
Zitat von leni_bkDas mit dem Nitrat-Ding eher eine Sportler-Geschichte ist
- ja, genau das. Und das ist auch der Punkt wo ich mich frag ob die Nachbarin da vielleicht was durcheinander wirft. Weil Nitrat hilft dir beim Ausdauertraining mit der Sauerstoffverwertung - das ist ne ganz andere Baustelle als Blutdruck regulieren. Die meisten Leute die mir von Rote Beete schwärmen sind halt Läufer oder Radfahrer, nicht Leute mit Bluthochdruck-Problemen. @elvira_k das ist auch der Grund warum ich selbst nie so krass begeistert davon war. Ich bin nicht der Typ der täglich was für 2% bessere Leistung macht, wenn ich ehrlich bin. Und bei dir ist das eh ne komplett andere Ausgangssituation - dein Hausarzt will dass deine Werte besser werden, nicht dass du dein Laktat optimierst. Was mich gerade eher interessiert: hat deine Nachbarin das Nitrat-Ding mit dem Blutdruck vermischt oder weiß sie gar nicht dass das zwei verschiedene Paar Schuhe sind? Weil wenn sie einfach nur auf Nitrat-Hype fährt und dir da was von Blutdruck erzählt, dann labert sie halt auch ein bisschen, ohne es zu wissen. Passiert schnell im Internet wenn man nur Fitnessblogger liest statt sich mal die Fakten anzuschauen.
Zitat von elvira_k am August 21, 2026, 21:28 Uhr@lisab_93 das mit Nitrat und Sportler - das habe ich ehrlich gesagt gar nicht so auf dem Schirm gehabt. Meine Nachbarin hat mir da einfach immer von den wertvollen Stoffen erzählt die beim Kochen verloren gehen, aber ob sie da jetzt Nitrat meint oder was anderes, keine Ahnung. Das mit dem Durcheinanderwirfen könnte durchaus sein, wenn ich ehrlich bin. Was mich aber gerade mehr beschäftigt - @leni_bk du hattest gefragt ob mein Hausarzt mir was zu rohen oder gekochten Beeten gesagt hat. Naja, genau genommen hat er mir das gar nicht so spezifisch erklärt. Er hat einfach gemeint, ich soll mehr Rote Beete essen wegen des Blutdrucks, und dann bin ich halt in meinen Garten gegangen und habe überlegt wie ich das am besten hinbekomme. Gekocht funktioniert, also mache ich das so. Aber jetzt frage ich mich tatsächlich - sollte ich ihn vielleicht einfach mal fragen ob es ihm egal ist wie ich die zubereite? Das wäre ja die ehrlichste Lösung statt hier rum zu rätseln. Und zu der Menge - nein, ich esse die nicht in großen Portionen auf einmal. Ich koche die Beeten, mache mir dann über mehrere Tage verteilt verschiedene Sachen draus, Salat, Suppe manchmal auch einfach nur als Beilage. Das funktioniert prima für mich. Vielleicht sollte ich das meiner Nachbarin einfach mal so erklären, ohne dass ich mich da rechtfertigen muss.
@lisab_93 das mit Nitrat und Sportler - das habe ich ehrlich gesagt gar nicht so auf dem Schirm gehabt. Meine Nachbarin hat mir da einfach immer von den wertvollen Stoffen erzählt die beim Kochen verloren gehen, aber ob sie da jetzt Nitrat meint oder was anderes, keine Ahnung. Das mit dem Durcheinanderwirfen könnte durchaus sein, wenn ich ehrlich bin. Was mich aber gerade mehr beschäftigt - @leni_bk du hattest gefragt ob mein Hausarzt mir was zu rohen oder gekochten Beeten gesagt hat. Naja, genau genommen hat er mir das gar nicht so spezifisch erklärt. Er hat einfach gemeint, ich soll mehr Rote Beete essen wegen des Blutdrucks, und dann bin ich halt in meinen Garten gegangen und habe überlegt wie ich das am besten hinbekomme. Gekocht funktioniert, also mache ich das so. Aber jetzt frage ich mich tatsächlich - sollte ich ihn vielleicht einfach mal fragen ob es ihm egal ist wie ich die zubereite? Das wäre ja die ehrlichste Lösung statt hier rum zu rätseln. Und zu der Menge - nein, ich esse die nicht in großen Portionen auf einmal. Ich koche die Beeten, mache mir dann über mehrere Tage verteilt verschiedene Sachen draus, Salat, Suppe manchmal auch einfach nur als Beilage. Das funktioniert prima für mich. Vielleicht sollte ich das meiner Nachbarin einfach mal so erklären, ohne dass ich mich da rechtfertigen muss.