Hallo, bin neu hier - Fragen zur Roten Beete
Zitat von rotebeete_rosi am Juni 10, 2026, 19:02 Uhr@andrea.h das mit dem zu lange rumliegen kenne ich gut. Ich lasse die frischen Knollen eigentlich nie länger als zwei drei Tage liegen bevor ich sie anpacke, aber das funktioniert bei mir nur weil ich die freitags auf dem Markt kaufe und dann am Wochenende direkt Zeit habe. Unter der Woche wäre das bei mir auch nix, da komm ich um halb sechs nach Hause und will nicht erst eine Stunde an Roten Beeten rumschrubben.
Zitat von andrea.hMein Mann ist da weniger pingelig, der merkt den Unterschied eh nicht so.
- das kenn ich, mein Mann auch. Dem ist es manchmal wirklich egal ob das selbst eingekocht ist oder aus dem Discounterglas, Hauptsache es liegt neben dem Fleisch auf dem Teller. Nu ja, ich lass ihn das ruhig glauben (er muss ja nicht wissen dass ich da manchmal teste ob er es merkt - merkt er nicht). Was mich jetzt aber ehrlich beschäftigt nach dem ganzen Thread hier: die Frage wie lange frische Knollen im Kühli wirklich gut bleiben. Ich kauf die immer mit Blattgrün noch dran, weil das irgendwann mal jemand auf dem Markt zu mir gesagt hat dass die dann länger frisch bleiben wenn man das Grün vorher abschneidet und separat lagert. Das mach ich seitdem so. Ob das wirklich was bringt oder ob ich das die ganze Zeit nur tue weil mir das überzeugend klang - keine Ahnung ehrlich gesagt. @hannelore_b machst du das auch so oder lässt du die einfach zusammen liegen?
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Eingemachtes schlägt Konzentrat — jeden Tag.
@andrea.h das mit dem zu lange rumliegen kenne ich gut. Ich lasse die frischen Knollen eigentlich nie länger als zwei drei Tage liegen bevor ich sie anpacke, aber das funktioniert bei mir nur weil ich die freitags auf dem Markt kaufe und dann am Wochenende direkt Zeit habe. Unter der Woche wäre das bei mir auch nix, da komm ich um halb sechs nach Hause und will nicht erst eine Stunde an Roten Beeten rumschrubben.
Zitat von andrea.hMein Mann ist da weniger pingelig, der merkt den Unterschied eh nicht so.
- das kenn ich, mein Mann auch. Dem ist es manchmal wirklich egal ob das selbst eingekocht ist oder aus dem Discounterglas, Hauptsache es liegt neben dem Fleisch auf dem Teller. Nu ja, ich lass ihn das ruhig glauben (er muss ja nicht wissen dass ich da manchmal teste ob er es merkt - merkt er nicht). Was mich jetzt aber ehrlich beschäftigt nach dem ganzen Thread hier: die Frage wie lange frische Knollen im Kühli wirklich gut bleiben. Ich kauf die immer mit Blattgrün noch dran, weil das irgendwann mal jemand auf dem Markt zu mir gesagt hat dass die dann länger frisch bleiben wenn man das Grün vorher abschneidet und separat lagert. Das mach ich seitdem so. Ob das wirklich was bringt oder ob ich das die ganze Zeit nur tue weil mir das überzeugend klang - keine Ahnung ehrlich gesagt. @hannelore_b machst du das auch so oder lässt du die einfach zusammen liegen?
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Zitat von andrea.h am Juni 10, 2026, 19:11 Uhr@rotebeete_rosi haha du testest deinen Mann ob er es merkt - das ist ja lustig! Bei mir ist es umgekehrt, mein Mann isst lieber die frischen Knollen wenn ich die mal koche, die eingelegten sind ihm zu sauer meistens. Zum Grün-Abschweiden - ich mach das ehrlich gesagt gar nicht so systematisch. Manchmal schneid ich es ab weil ich denke "die brauchen Platz im Kühlschrank" und manchmal lass ich es dran. Aber ob das einen riesigen Unterschied macht kann ich dir nicht sagen, das ist wahrscheinlich auch einfach einer dieser Markt-Tipps wo keiner genau weiß ob er was bringt oder ob man sich das nur einredet. Ich glaub aber eher dass es weniger wichtig ist als die Lagertemperatur - wenn der Kühlschrank zu warm ist werden die Knollen einfach schneller matschig, egal ob Grün dran ist oder nicht.
Zitat von rotebeete_rosiunter der Woche wäre das bei mir auch nix, da komm ich um halb sechs nach Hause und will nicht erst eine Stunde an Roten Beeten rumschrubben
- genau das! Deshalb halt ich mir immer ein paar Gläser im Keller, das ist einfach praktisch wenn die Woche stressig wird. Freitag- oder Samstagskoch ich dann wenn Zeit ist, unter der Woche brauch ich was zum Schnellgreifen. Und da sind die vakuumverpackten aus dem Supermarkt ja auch nicht das Schlechteste, auch wenn ich sie nicht selbst eingemacht hab. Pragmatismus schlägt Purismus - manchmal jedenfalls!
@rotebeete_rosi haha du testest deinen Mann ob er es merkt - das ist ja lustig! Bei mir ist es umgekehrt, mein Mann isst lieber die frischen Knollen wenn ich die mal koche, die eingelegten sind ihm zu sauer meistens. Zum Grün-Abschweiden - ich mach das ehrlich gesagt gar nicht so systematisch. Manchmal schneid ich es ab weil ich denke "die brauchen Platz im Kühlschrank" und manchmal lass ich es dran. Aber ob das einen riesigen Unterschied macht kann ich dir nicht sagen, das ist wahrscheinlich auch einfach einer dieser Markt-Tipps wo keiner genau weiß ob er was bringt oder ob man sich das nur einredet. Ich glaub aber eher dass es weniger wichtig ist als die Lagertemperatur - wenn der Kühlschrank zu warm ist werden die Knollen einfach schneller matschig, egal ob Grün dran ist oder nicht.
Zitat von rotebeete_rosiunter der Woche wäre das bei mir auch nix, da komm ich um halb sechs nach Hause und will nicht erst eine Stunde an Roten Beeten rumschrubben
- genau das! Deshalb halt ich mir immer ein paar Gläser im Keller, das ist einfach praktisch wenn die Woche stressig wird. Freitag- oder Samstagskoch ich dann wenn Zeit ist, unter der Woche brauch ich was zum Schnellgreifen. Und da sind die vakuumverpackten aus dem Supermarkt ja auch nicht das Schlechteste, auch wenn ich sie nicht selbst eingemacht hab. Pragmatismus schlägt Purismus - manchmal jedenfalls!
Zitat von rotebeete_rosi am Juni 10, 2026, 19:30 UhrZitat von andrea.hPragmatismus schlägt Purismus - manchmal jedenfalls
nu da muss ich jetzt doch kurz einhaken. Das stimmt ja, aber ich find den Satz so pauschal ein bisschen... gefährlich? Nicht böse gemeint @andrea.h. Weil der Schritt von "vakuumverpackt ist praktisch" bis "ach, dann gleich das Konzentrat aus der Flasche" ist kürzer als man denkt, das sehe ich bei uns im Laden jedes Mal. Die Leute fangen pragmatisch an und landen dann irgendwo bei Produkten wo auf der Rückseite mehr Zutaten stehen als in einem Rezept. Aber was mich bei deinem Beitrag wirklich beschäftigt ist was anderes - du sagst dein Mann mag die eingelegten zu sauer. Meiner mag sie eher mild wie gesagt. Und jetzt frag ich mich ob das vielleicht auch daran liegt wie lange die Gläser schon stehen. Ich hab nämlich gemerkt dass frisch eingekochte Gläser in den ersten Wochen noch ein bisschen kantiger schmecken, und nach zwei, drei Monaten wird das runder. Keine Ahnung ob ich mir das einbilde oder ob da wirklich noch was nachreift. Meine Oma hat immer gesagt man soll die Gläser mindestens vier Wochen stehen lassen bevor man sie aufmacht - hat sie aber nie erklärt warum. Ich halte mich daran weil sie in sowas meistens recht hatte, aber eine richtige Erklärung hab ich dafür nie gefunden. @hannelore_b du machst das ja schon so lang - hast du das auch beobachtet, dieses Nachreifen?
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Zitat von andrea.hPragmatismus schlägt Purismus - manchmal jedenfalls
nu da muss ich jetzt doch kurz einhaken. Das stimmt ja, aber ich find den Satz so pauschal ein bisschen... gefährlich? Nicht böse gemeint @andrea.h. Weil der Schritt von "vakuumverpackt ist praktisch" bis "ach, dann gleich das Konzentrat aus der Flasche" ist kürzer als man denkt, das sehe ich bei uns im Laden jedes Mal. Die Leute fangen pragmatisch an und landen dann irgendwo bei Produkten wo auf der Rückseite mehr Zutaten stehen als in einem Rezept. Aber was mich bei deinem Beitrag wirklich beschäftigt ist was anderes - du sagst dein Mann mag die eingelegten zu sauer. Meiner mag sie eher mild wie gesagt. Und jetzt frag ich mich ob das vielleicht auch daran liegt wie lange die Gläser schon stehen. Ich hab nämlich gemerkt dass frisch eingekochte Gläser in den ersten Wochen noch ein bisschen kantiger schmecken, und nach zwei, drei Monaten wird das runder. Keine Ahnung ob ich mir das einbilde oder ob da wirklich noch was nachreift. Meine Oma hat immer gesagt man soll die Gläser mindestens vier Wochen stehen lassen bevor man sie aufmacht - hat sie aber nie erklärt warum. Ich halte mich daran weil sie in sowas meistens recht hatte, aber eine richtige Erklärung hab ich dafür nie gefunden. @hannelore_b du machst das ja schon so lang - hast du das auch beobachtet, dieses Nachreifen?
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Zitat von andrea.h am Juni 10, 2026, 20:12 Uhr@rotebeete_rosi das mit dem Nachreifen interessiert mich jetzt auch ehrlich gesagt. Ich mach das ja eher intuitiv - kauf, koch, stell weg - aber ob da wirklich noch was passiert in den Gläsern habe ich mich nie gefragt.
Zitat von rotebeete_rosiMeine Oma hat immer gesagt man soll die Gläser mindestens vier Wochen stehen lassen bevor man sie aufmacht
- das klingt aber sehr konkret, das kann ja nicht einfach aus der Luft gegriffen sein. Was mich aber auch gerade beschäftigt ist was du vorhin gesagt hast, mit dem Pragmatismus und dem Konzentrat. Da muss ich dir ehrlich sagen - ich sehe das etwas weniger dramatisch. Bei mir ist es wirklich so: unter der Woche rette ich mir mit fertig eingelegtem Zeug aus dem Glas Zeit, am Wochenende koch ich wenn Lust ist. Das ist für mich nicht der Anfang vom Ende sondern einfach Realität mit zwei Kindern und Vollzeitjob. Und mein Mann, der isst lieber frisch gekocht ja - aber wenn ich nächste Woche einfach keine Kapazität habe und es vakuumverpackt ist, dann nimmt er das auch ohne große Diskussion. Das ist für mich nicht weniger wert. Aber das Nachreifen-Ding möchte ich gerne verstehen. Hast du das auch bei deinen eigenen Gläsern beobachtet oder ist das eher die Oma-Weisheit die du weitergibst?
@rotebeete_rosi das mit dem Nachreifen interessiert mich jetzt auch ehrlich gesagt. Ich mach das ja eher intuitiv - kauf, koch, stell weg - aber ob da wirklich noch was passiert in den Gläsern habe ich mich nie gefragt.
Zitat von rotebeete_rosiMeine Oma hat immer gesagt man soll die Gläser mindestens vier Wochen stehen lassen bevor man sie aufmacht
- das klingt aber sehr konkret, das kann ja nicht einfach aus der Luft gegriffen sein. Was mich aber auch gerade beschäftigt ist was du vorhin gesagt hast, mit dem Pragmatismus und dem Konzentrat. Da muss ich dir ehrlich sagen - ich sehe das etwas weniger dramatisch. Bei mir ist es wirklich so: unter der Woche rette ich mir mit fertig eingelegtem Zeug aus dem Glas Zeit, am Wochenende koch ich wenn Lust ist. Das ist für mich nicht der Anfang vom Ende sondern einfach Realität mit zwei Kindern und Vollzeitjob. Und mein Mann, der isst lieber frisch gekocht ja - aber wenn ich nächste Woche einfach keine Kapazität habe und es vakuumverpackt ist, dann nimmt er das auch ohne große Diskussion. Das ist für mich nicht weniger wert. Aber das Nachreifen-Ding möchte ich gerne verstehen. Hast du das auch bei deinen eigenen Gläsern beobachtet oder ist das eher die Oma-Weisheit die du weitergibst?
Zitat von rote_socke_83 am Juni 12, 2026, 07:57 Uhrmoin bin nochmal da nach nem langen Schichttag.
Zitat von andrea.hDas ist für mich nicht der Anfang vom Ende sondern einfach Realität
Das stimmt ja eigentlich. Ich find @rotebeete_rosi hat da einen Punkt, aber den etwas zu dramatisch aufgezogen. Vakuumverpackt ist nicht gleich Konzentratkapsel, da liegt schon ein Unterschied. Zum Nachreifen - das beschäftigt mich jetzt tatsächlich mal, weil ich das vom Bier kenne, vom Einlegen aber nicht. Bei Sauerkraut sag ich sofort ja, da passiert da eindeutig was. Aber bei Roter Beete in Essiglauge? Da läuft ja kein Fermentationsprozess mehr, zumindest keiner der klassischen Art. Ich würd tippen dass das "Nachreifen" eigentlich nur ist dass die Aromen vom Gewürzen in die Beete einziehen - Wacholder, Senfsamen, was auch immer. Das braucht Zeit. Ob das vier Wochen sein müssen oder zwei - keine Ahnung, hab keinen Beleg dafür. Klingt aber plausibel wenn ich drüber nachdenk. @hannelore_b ich würd das gerne von dir hören. Du machst das seit Jahren, da hat man doch irgendwann ein Gefühl dafür ob die Gläser nach zwei Wochen schon rund schmecken oder ob das wirklich noch was braucht. Das ist praktisches Wissen das man sich nicht ergoogeln kann, ehrlich gesagt.
moin bin nochmal da nach nem langen Schichttag.
Zitat von andrea.hDas ist für mich nicht der Anfang vom Ende sondern einfach Realität
Das stimmt ja eigentlich. Ich find @rotebeete_rosi hat da einen Punkt, aber den etwas zu dramatisch aufgezogen. Vakuumverpackt ist nicht gleich Konzentratkapsel, da liegt schon ein Unterschied. Zum Nachreifen - das beschäftigt mich jetzt tatsächlich mal, weil ich das vom Bier kenne, vom Einlegen aber nicht. Bei Sauerkraut sag ich sofort ja, da passiert da eindeutig was. Aber bei Roter Beete in Essiglauge? Da läuft ja kein Fermentationsprozess mehr, zumindest keiner der klassischen Art. Ich würd tippen dass das "Nachreifen" eigentlich nur ist dass die Aromen vom Gewürzen in die Beete einziehen - Wacholder, Senfsamen, was auch immer. Das braucht Zeit. Ob das vier Wochen sein müssen oder zwei - keine Ahnung, hab keinen Beleg dafür. Klingt aber plausibel wenn ich drüber nachdenk. @hannelore_b ich würd das gerne von dir hören. Du machst das seit Jahren, da hat man doch irgendwann ein Gefühl dafür ob die Gläser nach zwei Wochen schon rund schmecken oder ob das wirklich noch was braucht. Das ist praktisches Wissen das man sich nicht ergoogeln kann, ehrlich gesagt.