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Rote Beete im Ofen – lohnt sich der Aufwand wirklich?

ich hab das jetzt zum zweiten Mal probiert, weil irgendwer hier im Thread erwähnt hatte dass Rösten den Erdgeschmack deutlich abmildert. Also Sonntag Frau und Kinder weg zu den Schwiegereltern, ich hab Zeit und denk mir: jetzt mal ordentlich. Knolle geschält, in Würfel, Olivenöl drüber, ab in den Ofen bei 200 Grad. Das Ergebnis war ok. Wirklich. Aber ich muss ehrlich sagen, der Aufwand steht in keinem vernünftigen Verhältnis. Fast eine Stunde im Ofen, vorher schneiden mit dem ganzen Farbchaos auf der Arbeitsplatte, und am Ende hab ich eine Portion die für mich alleine kaum reicht wenn ich sie als Beilage rechne. Was mich aber mehr beschäftigt: der Geschmack ist tatsächlich weicher geworden. Weniger von diesem Geosmin-Zeug, wie das hier mal jemand nannte. Aber ob das jetzt das Rösten war oder die Knolle selbst, das kann ich nicht sagen. Ich hab keine Vergleichsknolle gleichzeitig gedämpft. Meine Frage an die hier die das regelmäßig machen: macht ihr das wirklich frisch jedes Mal? Ich stell mir das für unter der Woche komplett unrealistisch vor. Nach der Spätschicht komm ich um 22 Uhr heim, da räume ich keine Knolle in den Ofen. Da greif ich zur Vakuumpackung oder lass es gleich sein. Ich frag mich ob Rösten vielleicht was für das Wochenende ist und man dann auf Vorrat kocht. Hat das jemand schon so gemacht, also größere Menge geröstet und dann zwei, drei Tage im Kühlschrank gelagert? Oder verliert das dann seinen Sinn weil die Textur leidet. Edit: kleine Korrektur bei den Kommas - "vorher schneiden" sollte mit Komma abgetrennt sein, und bei "zwei drei Tage" hab ich noch ein Komma gesetzt. Danke an alle die hier antworten!