Hallo aus der Nähe von Leipzig - neu hier
Zitat von marianne_hf am September 7, 2026, 16:10 Uhrhallo @rotebeete_fan herzlich willkommen, schön dass du da bist! Eigenanbau und Omas Einlegrezept, das klingt schon mal sehr gut 😊
Aber jetzt muss ich kurz bei @elvira_k einhaken wegen dem Rösten. Also ehrlich gesagt, das mit dem Orangensaft und Thymian hab ich bei uns daheim schon ein paarmal gemacht und ich kann das nur bestätigen, das ist wirklich nochmal eine ganz andere Welt. Ich mach das immer in Alufolie gewickelt, ganze Knollen, so bei 180 Grad etwa eine Stunde. Dauert schon, das stimmt, aber der Aufwand ist minimal weil man sie einfach reinschiebt und vergisst. Der Geschmack wird süßlicher, das Erdige tritt deutlich zurück. Mein Mann hat früher auch immer die Nase gerümpft und seit ich die geröstet serviere isst er sie ohne Murren. Zum Rösten in Scheiben würde ich abraten, @elvira_k, die werden dann leicht trocken. Lieber ganz lassen und erst danach schälen und schneiden - wobei dann der Handschu wirklich Pflicht ist, weil die Färbkraft nach dem Rösten nochmal intensiver wirkt irgendwie, das hab ich jedenfalls so das Gefühl. @rotebeete_fan, was ich auch noch kurz loswerden will: zum Thema Blutdruck und deinem Mann würde ich das wirklich erstmal mit seiner Hausärztin besprechen, das hat jana_w ja auch schon angemerkt. Rote Beete ist super, aber das ist halt kein Ersatz für ärztlichen Rat, gell. Als schöne Ergänzung zum Essen - aber das weißt du sicher selbst.
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Wer gut isst lebt besser – meine Oma hatte immer recht.
hallo @rotebeete_fan herzlich willkommen, schön dass du da bist! Eigenanbau und Omas Einlegrezept, das klingt schon mal sehr gut 😊
Aber jetzt muss ich kurz bei @elvira_k einhaken wegen dem Rösten. Also ehrlich gesagt, das mit dem Orangensaft und Thymian hab ich bei uns daheim schon ein paarmal gemacht und ich kann das nur bestätigen, das ist wirklich nochmal eine ganz andere Welt. Ich mach das immer in Alufolie gewickelt, ganze Knollen, so bei 180 Grad etwa eine Stunde. Dauert schon, das stimmt, aber der Aufwand ist minimal weil man sie einfach reinschiebt und vergisst. Der Geschmack wird süßlicher, das Erdige tritt deutlich zurück. Mein Mann hat früher auch immer die Nase gerümpft und seit ich die geröstet serviere isst er sie ohne Murren. Zum Rösten in Scheiben würde ich abraten, @elvira_k, die werden dann leicht trocken. Lieber ganz lassen und erst danach schälen und schneiden - wobei dann der Handschu wirklich Pflicht ist, weil die Färbkraft nach dem Rösten nochmal intensiver wirkt irgendwie, das hab ich jedenfalls so das Gefühl. @rotebeete_fan, was ich auch noch kurz loswerden will: zum Thema Blutdruck und deinem Mann würde ich das wirklich erstmal mit seiner Hausärztin besprechen, das hat jana_w ja auch schon angemerkt. Rote Beete ist super, aber das ist halt kein Ersatz für ärztlichen Rat, gell. Als schöne Ergänzung zum Essen - aber das weißt du sicher selbst.
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Wer gut isst lebt besser – meine Oma hatte immer recht.
Zitat von elvira_k am September 7, 2026, 16:14 Uhr@marianne_hf das mit der Alufolie und einer Stunde bei 180 Grad klingt ja machbar, ehrlich gesagt hatte ich mir das komplizierter vorgestellt. Und dass die Färbkraft danach intensiver wird, das ist interessant - das hätte ich nicht erwartet. Da muss ich dann wirklich die Handschuhe anziehen, sonst sehe ich aus wie nach einem Unfall. Aber was mich jetzt beschäftigt ist eigentlich eine andere Frage: @rotebeete_fan du hast ja gesagt dein Mann isst von meinen eingelegten Beeten nur kleine Portionen. Bevor ihr jetzt in die ganze Sortensuche geht - hast du denn schon mal überlegt ob das Problem vielleicht gar nicht die Beete selbst sind, sondern einfach dass er sie noch gar nicht anders kennengelernt hat? Ich meine, wenn er nur die säuerliche Variante von mir kennt, und dann probiert er geröstete mit Orangensaft - das könnte ja sein dass das völlig sein Ding ist. Mein Mann war anfangs auch skeptisch und jetzt, nachdem ich verschiedene Zubereitungen gemacht habe, isst er deutlich lieber davon. Das mit der anderen Sorte anbau ist ja auch erst mal Arbeit und Geduld, da würde ich vorher wirklich testen ob es an der Zubereitung liegt. Nächste Woche, wenn das Wetter wieder passt, probiere ich das Rösten selber aus und kann dir dann berichten wie das bei mir ankommt.
@marianne_hf das mit der Alufolie und einer Stunde bei 180 Grad klingt ja machbar, ehrlich gesagt hatte ich mir das komplizierter vorgestellt. Und dass die Färbkraft danach intensiver wird, das ist interessant - das hätte ich nicht erwartet. Da muss ich dann wirklich die Handschuhe anziehen, sonst sehe ich aus wie nach einem Unfall. Aber was mich jetzt beschäftigt ist eigentlich eine andere Frage: @rotebeete_fan du hast ja gesagt dein Mann isst von meinen eingelegten Beeten nur kleine Portionen. Bevor ihr jetzt in die ganze Sortensuche geht - hast du denn schon mal überlegt ob das Problem vielleicht gar nicht die Beete selbst sind, sondern einfach dass er sie noch gar nicht anders kennengelernt hat? Ich meine, wenn er nur die säuerliche Variante von mir kennt, und dann probiert er geröstete mit Orangensaft - das könnte ja sein dass das völlig sein Ding ist. Mein Mann war anfangs auch skeptisch und jetzt, nachdem ich verschiedene Zubereitungen gemacht habe, isst er deutlich lieber davon. Das mit der anderen Sorte anbau ist ja auch erst mal Arbeit und Geduld, da würde ich vorher wirklich testen ob es an der Zubereitung liegt. Nächste Woche, wenn das Wetter wieder passt, probiere ich das Rösten selber aus und kann dir dann berichten wie das bei mir ankommt.
Zitat von jana_w am September 7, 2026, 16:31 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kNächste Woche, wenn das Wetter wieder passt, probiere ich das Rösten selber aus
- ich bin gespannt, echt. Aber ein kleiner Hinweis noch: nicht in der Mikrowelle testen weil das geht nicht, also wirklich Ofen. Ich hab das mal versucht weil ich ungeduldig war und das Ergebnis war gummiartig und seltsam feucht. Nicht empfehlenswert. was mich an deinem letzten Beitrag aber eigentlich mehr beschäftigt: du schreibst dass dein Mann jetzt deutlich lieber davon isst, nachdem du verschiedene Zubereitungen gemacht hast. Welche hast du denn alle probiert bis das geklappt hat? weil bei @marianne_hf wars das Rösten, bei dir scheinbar irgendwas anderes - das würde mich interessieren, ob da noch was zwischen Einkochen und Rösten lag, das ihr ausprobiert habt. und noch was für @rotebeete_fan, falls du mitliest - ich denk grad daran dass du eigenen Anbau hast und wahrscheinlich auch unterschiedliche Größen erntest. die kleineren, jüngeren Knollen schmecken ehrlich gesagt deutlich weniger erdig als die richtig großen ausgewachsenen. das ist mir letztes Jahr aufgefallen als ich mal bei einer Freundin welche aus dem Garten mitgenommen hab. die kleineren kann man auch direkt roh in Scheiben schneiden ohne dass es einen erschlägt.
Zitat von elvira_kNächste Woche, wenn das Wetter wieder passt, probiere ich das Rösten selber aus
- ich bin gespannt, echt. Aber ein kleiner Hinweis noch: nicht in der Mikrowelle testen weil das geht nicht, also wirklich Ofen. Ich hab das mal versucht weil ich ungeduldig war und das Ergebnis war gummiartig und seltsam feucht. Nicht empfehlenswert. was mich an deinem letzten Beitrag aber eigentlich mehr beschäftigt: du schreibst dass dein Mann jetzt deutlich lieber davon isst, nachdem du verschiedene Zubereitungen gemacht hast. Welche hast du denn alle probiert bis das geklappt hat? weil bei @marianne_hf wars das Rösten, bei dir scheinbar irgendwas anderes - das würde mich interessieren, ob da noch was zwischen Einkochen und Rösten lag, das ihr ausprobiert habt. und noch was für @rotebeete_fan, falls du mitliest - ich denk grad daran dass du eigenen Anbau hast und wahrscheinlich auch unterschiedliche Größen erntest. die kleineren, jüngeren Knollen schmecken ehrlich gesagt deutlich weniger erdig als die richtig großen ausgewachsenen. das ist mir letztes Jahr aufgefallen als ich mal bei einer Freundin welche aus dem Garten mitgenommen hab. die kleineren kann man auch direkt roh in Scheiben schneiden ohne dass es einen erschlägt.
Zitat von rotebeete_fan am September 7, 2026, 16:36 UhrZitat von jana_wdie kleineren, jüngeren Knollen schmecken ehrlich gesagt deutlich weniger erdig
das stimmt übrigens wirklich, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich ernte bei mir im Garten auch immer gestaffelt, nicht alles auf einmal, und die jungen kleinen Beeten sind nochmal was ganz anderes. Die hab ich letzen Sommer mal roh in dünne Scheiben gehobelt, einfach so mit etwas Olivenöl und Salz, und mein Mann hat die tatsächlich ohne zu murren gegessen. Obwohl er sonst immer sagt er mag das Erdige nicht so. @jana_w deine Frage an elvira_k interessiert mich aber auch - was liegt denn zwischen Einkochen und Rösten? Ich frag mich ob da vielleicht auch Dämpfen eine Option wär. Ich dämpf manchmal Gemüse wenn ich schnell was brauche, und ich hätte das Gefühl dass Beete gedämpft weniger Geschmack verliert als wenn man sie im Topf kocht mit viel Wasser. Hab ich aber mit Roter Beete ehrlich gesagt noch nie bewusst verglichen. Das Wetter hier ist gerade auch nicht so toll, also wäre heute Abend eigentlich ein guter Moment zum Experimentieren - aber jetzt sitze ich erstmal hier und lese mit. 😄
@marianne_hf der Hinweis mit den Handschuhen nach dem Rösten, den merke ich mir wirklich. Ich hätte intuitiv gedacht, gekocht ist schlimmer als geröstet, aber wenn das täuscht dann lieber auf Nummer sicher.
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Selbstgemacht schmeckt's immer besser 🥰
Zitat von jana_wdie kleineren, jüngeren Knollen schmecken ehrlich gesagt deutlich weniger erdig
das stimmt übrigens wirklich, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich ernte bei mir im Garten auch immer gestaffelt, nicht alles auf einmal, und die jungen kleinen Beeten sind nochmal was ganz anderes. Die hab ich letzen Sommer mal roh in dünne Scheiben gehobelt, einfach so mit etwas Olivenöl und Salz, und mein Mann hat die tatsächlich ohne zu murren gegessen. Obwohl er sonst immer sagt er mag das Erdige nicht so. @jana_w deine Frage an elvira_k interessiert mich aber auch - was liegt denn zwischen Einkochen und Rösten? Ich frag mich ob da vielleicht auch Dämpfen eine Option wär. Ich dämpf manchmal Gemüse wenn ich schnell was brauche, und ich hätte das Gefühl dass Beete gedämpft weniger Geschmack verliert als wenn man sie im Topf kocht mit viel Wasser. Hab ich aber mit Roter Beete ehrlich gesagt noch nie bewusst verglichen. Das Wetter hier ist gerade auch nicht so toll, also wäre heute Abend eigentlich ein guter Moment zum Experimentieren - aber jetzt sitze ich erstmal hier und lese mit. 😄
@marianne_hf der Hinweis mit den Handschuhen nach dem Rösten, den merke ich mir wirklich. Ich hätte intuitiv gedacht, gekocht ist schlimmer als geröstet, aber wenn das täuscht dann lieber auf Nummer sicher.
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Selbstgemacht schmeckt's immer besser 🥰
Zitat von roswitha_k am September 7, 2026, 17:03 Uhrmoin zusammen, da muss ich mich auch mal einmischen weil jetzt bin ich doch neugierig geworden. @rotebeete_fan herzlich willkommen übrigens, schön dass einer mit echtem Garten dabei ist. aber jetzt zu dem was mich beschäftigt -
Zitat von rotebeete_fandie jungen kleinen Beeten sind nochmal was ganz anderes
das kann ich so unterschreiben. Bei uns hat der Mann auch lange gemuckelt wegen dem erdigen Geschmack und ich hab das anfangs einfach nicht verstanden, weil ich die Beete ja mag. Aber seit ich gezielt die kleineren ernte und die nicht so lange lagere, isst er deutlich lieber davon. Da fragt man sich halt warum das nicht mehr Leute wissen. Was mich aber skeptisch macht - und @jana_w das ist nicht gegen dich gemeint - ist wenn ich höre
Zitat von jana_wdie kleineren kann man auch direkt roh in Scheiben schneiden ohne dass es einen erschlägt
. Also ehrlich gesagt roh Rote Beete essen, das ist mir bis jetzt zu mutig. Ich hab das noch nie probiert und ich bin mir nicht sicher ob das wirklich gesünder ist oder ob das nur ein Trend ist den man irgendwo aufgeschnappt hat. Mein Hausarzt hat mir auch nur gesagt iss mehr davon, aber nicht ob roh oder gekocht besser sein soll. Was ich aber auf jeden Fall berichten kann: seit ich kleine Beeten aus meinem Garten nehme und die nur kurz dünste - nicht gekocht, nicht geröstet, sondern gedünstet so etwa zwanzig Minuten - essen wir die deutlich lieber als vorher. Der Mann sagt dann nicht mehr automatisch nein. Kann sein dass es an der Größe liegt, kann sein dass es die Zubereitung ist. Aber es funktioniert bei uns und das ist mir wichtig genug.
moin zusammen, da muss ich mich auch mal einmischen weil jetzt bin ich doch neugierig geworden. @rotebeete_fan herzlich willkommen übrigens, schön dass einer mit echtem Garten dabei ist. aber jetzt zu dem was mich beschäftigt -
Zitat von rotebeete_fandie jungen kleinen Beeten sind nochmal was ganz anderes
das kann ich so unterschreiben. Bei uns hat der Mann auch lange gemuckelt wegen dem erdigen Geschmack und ich hab das anfangs einfach nicht verstanden, weil ich die Beete ja mag. Aber seit ich gezielt die kleineren ernte und die nicht so lange lagere, isst er deutlich lieber davon. Da fragt man sich halt warum das nicht mehr Leute wissen. Was mich aber skeptisch macht - und @jana_w das ist nicht gegen dich gemeint - ist wenn ich höre
Zitat von jana_wdie kleineren kann man auch direkt roh in Scheiben schneiden ohne dass es einen erschlägt
. Also ehrlich gesagt roh Rote Beete essen, das ist mir bis jetzt zu mutig. Ich hab das noch nie probiert und ich bin mir nicht sicher ob das wirklich gesünder ist oder ob das nur ein Trend ist den man irgendwo aufgeschnappt hat. Mein Hausarzt hat mir auch nur gesagt iss mehr davon, aber nicht ob roh oder gekocht besser sein soll. Was ich aber auf jeden Fall berichten kann: seit ich kleine Beeten aus meinem Garten nehme und die nur kurz dünste - nicht gekocht, nicht geröstet, sondern gedünstet so etwa zwanzig Minuten - essen wir die deutlich lieber als vorher. Der Mann sagt dann nicht mehr automatisch nein. Kann sein dass es an der Größe liegt, kann sein dass es die Zubereitung ist. Aber es funktioniert bei uns und das ist mir wichtig genug.
Zitat von jana_w am September 7, 2026, 17:07 Uhr@roswitha_k Zitat von roswitha_kob das wirklich gesünder ist oder ob das nur ein Trend ist
- ich mein "gesünder" ist eh immer eine schwierige Frage. Roh hat den Vorteil dass manche Enzyme und wasserlösliche Vitamine erhalten bleiben die beim Erhitzen weggehen, aber ob das im Alltag wirklich einen Unterschied macht - keine Ahnung, ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin. Ich ess sie roh einfach weil mir das schmeckt, nicht wegen irgendwelcher Gesundheitspunkte. Was mich bei deinem Beitrag aber mehr beschäftigt: du schreibst "gedünstet, nicht gekocht" - das ist eigentlich ein feiner Unterschied den ich so noch nie bewusst gehört hab hier. Ich kenne dämpfen und ich kenne kochen im Wasser aber gedünstet klingt als ob du sie mit wenig Flüssigkeit in der Pfanne machst? Das wäre dann ja fast schon wie anbraten, nur sanfter. Ich frag mich ob da mehr vom Geschmack im Gemüse bleibt weil nichts ins Wasser zieht. Bei gekochter Beete ist mir das ehrlich gesagt manchmal aufgefallen, dass das Kochwasser danach schon sehr intensiv ist - der Geschmack geht irgendwo hin. @rotebeete_fan das Hobeln in dünne Scheiben mit Olivenöl und Salz, das klingt übrigens genau richtig. Ich glaub der Trick ist wirklich die Dünne der Scheiben, nicht nur die Größe der Knolle - dünn genug und das Erdige verliert was von seiner Wucht. Ob das Physik ist oder Einbildung weiß ich nicht. Edit: Gemeint sind natürlich nicht nur Enzyme sondern auch andere hitzeempfindliche Nährstoffe. Und ja, gedünstet ist tatsächlich eine Garmethode mit wenig Flüssigkeit, hab das gerade nochmal nachgeschaut!
@roswitha_k Zitat von roswitha_kob das wirklich gesünder ist oder ob das nur ein Trend ist
- ich mein "gesünder" ist eh immer eine schwierige Frage. Roh hat den Vorteil dass manche Enzyme und wasserlösliche Vitamine erhalten bleiben die beim Erhitzen weggehen, aber ob das im Alltag wirklich einen Unterschied macht - keine Ahnung, ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin. Ich ess sie roh einfach weil mir das schmeckt, nicht wegen irgendwelcher Gesundheitspunkte. Was mich bei deinem Beitrag aber mehr beschäftigt: du schreibst "gedünstet, nicht gekocht" - das ist eigentlich ein feiner Unterschied den ich so noch nie bewusst gehört hab hier. Ich kenne dämpfen und ich kenne kochen im Wasser aber gedünstet klingt als ob du sie mit wenig Flüssigkeit in der Pfanne machst? Das wäre dann ja fast schon wie anbraten, nur sanfter. Ich frag mich ob da mehr vom Geschmack im Gemüse bleibt weil nichts ins Wasser zieht. Bei gekochter Beete ist mir das ehrlich gesagt manchmal aufgefallen, dass das Kochwasser danach schon sehr intensiv ist - der Geschmack geht irgendwo hin. @rotebeete_fan das Hobeln in dünne Scheiben mit Olivenöl und Salz, das klingt übrigens genau richtig. Ich glaub der Trick ist wirklich die Dünne der Scheiben, nicht nur die Größe der Knolle - dünn genug und das Erdige verliert was von seiner Wucht. Ob das Physik ist oder Einbildung weiß ich nicht. Edit: Gemeint sind natürlich nicht nur Enzyme sondern auch andere hitzeempfindliche Nährstoffe. Und ja, gedünstet ist tatsächlich eine Garmethode mit wenig Flüssigkeit, hab das gerade nochmal nachgeschaut!
Zitat von elvira_k am September 7, 2026, 17:33 Uhr@jana_w @roswitha_k mit diesem Gedünsten habt ihr mich jetzt echt neugierig gemacht. Ich muss ehrlich sagen, mir war gar nicht klar, dass das so ein großer Unterschied sein soll zu normalem Kochen. Bei mir im Garten wird traditionell gekocht oder eben eingekocht und das wars - aber wenn das Kochwasser wirklich so viel vom Geschmack zieht wie du schreibst, dann ergibt das ja Sinn warum mein Mann nachher weniger begeistert ist. Die Sache mit den kleineren Knollen, das kann ich bestätigen. Ich ernte die jungen Beeten auch immer einzeln wenn sie faustgroß sind, und die sind tatsächlich viel zarter. Aber ich gebe zu, die habe ich bisher auch immer gekocht wie die großen, nur eben kürzer. Das Gedünsten mit wenig Flüssigkeit - ist das dann wirklich nur eine Pfanne mit bisschen Wasser, oder brauchst du da ein spezielles Sieb oben drauf? Ich stelle mir das gerade nicht ganz vor wie man das praktisch macht. @rotebeete_fan deine Erfahrung mit den rohen dünnen Scheiben - das werde ich dem Mann mal vorschlagen. Das klingt deutlich unkomplizierter als Rösten im Ofen und wenn die jungen Knollen weniger erdig schmecken, könnte das tatsächlich passen für ihn. Nächste Woche wenn die neuen Beeten bereit sind, probiere ich das aus statt direkt zum Ofen zu greifen. Danke dass ihr mir alle diese neuen Perspektiven aufmacht, ehrlich gesagt bin ich da in meinen Gewohnheiten vielleicht zu festgefahren gewesen.
@jana_w @roswitha_k mit diesem Gedünsten habt ihr mich jetzt echt neugierig gemacht. Ich muss ehrlich sagen, mir war gar nicht klar, dass das so ein großer Unterschied sein soll zu normalem Kochen. Bei mir im Garten wird traditionell gekocht oder eben eingekocht und das wars - aber wenn das Kochwasser wirklich so viel vom Geschmack zieht wie du schreibst, dann ergibt das ja Sinn warum mein Mann nachher weniger begeistert ist. Die Sache mit den kleineren Knollen, das kann ich bestätigen. Ich ernte die jungen Beeten auch immer einzeln wenn sie faustgroß sind, und die sind tatsächlich viel zarter. Aber ich gebe zu, die habe ich bisher auch immer gekocht wie die großen, nur eben kürzer. Das Gedünsten mit wenig Flüssigkeit - ist das dann wirklich nur eine Pfanne mit bisschen Wasser, oder brauchst du da ein spezielles Sieb oben drauf? Ich stelle mir das gerade nicht ganz vor wie man das praktisch macht. @rotebeete_fan deine Erfahrung mit den rohen dünnen Scheiben - das werde ich dem Mann mal vorschlagen. Das klingt deutlich unkomplizierter als Rösten im Ofen und wenn die jungen Knollen weniger erdig schmecken, könnte das tatsächlich passen für ihn. Nächste Woche wenn die neuen Beeten bereit sind, probiere ich das aus statt direkt zum Ofen zu greifen. Danke dass ihr mir alle diese neuen Perspektiven aufmacht, ehrlich gesagt bin ich da in meinen Gewohnheiten vielleicht zu festgefahren gewesen.