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Frische Rote Beete vs. Saft vs. Konzentrat - macht das wirklich nen Unterschied?

Ich frag mich das schon eine Weile. Angefangen hab ich mit dem gekochten Zeug aus dem Vakuumbeutel, weil das meine Frau eh manchmal kauft. Dann hab ich gelesen dass der Nitratgehalt beim Kochen abnimmt - ob das stimmt weiß ich nicht genau, irgendwo hatte das jemand in nem Ernährungsforum geschrieben, war kein Arzt oder sowas. Dann bin ich auf den Saft umgestiegen, den aus dem Kühlregal vom Rewe. Nicht der teure Bioläden-Kram, ganz normal. Drei, vier Wochen hab ich das gemacht, morgens ein kleines Glas. Ob der Blutdruck besser war? Vielleicht. Oder ich hab einfach in dem Zeitraum weniger Stress gehabt weil Schicht grad ruhiger war. Man weiß es halt nicht. Jetzt seh ich überall diese Konzentrat-Fläschchen, die auf irgendwelchen Lauf-Seiten beworben werden. Da ist dann von "optimierter Bioverfügbarkeit" die Rede und ich denk mir - echt jetzt. Sobald so ein Produkt auf zehn Sportlerseiten auftaucht frag ich mich wer da eigentlich die Zielgruppe ist. Ich bin 60 und Vorarbeiter ich brauch kein Pre-Workout. Aber die eigentliche Frage die ich hab: wenn Nitrat der Wirkstoff sein soll der den Blutdruck beeinflusst - hat dann frische Rote Beete die roh gerieben wird mehr davon als das was gekocht oder gepresst im Laden liegt? Ich find da keine klare Aussage. Die Apothekerin um die Ecke hat gesagt "essen Sie ruhig Rote Beete, schadet nicht" aber mehr kam da auch nicht. Hat hier jemand das wirklich verglichen? Nicht mit Sportwerten sondern einfach mit nem Blutdruckmessgerät zuhause über mehrere Wochen?