Frische Rote Beete vs. Saft vs. Konzentrat - macht das überhaupt einen Unterschied?
Zitat von fk_1988 am Juli 24, 2026, 07:53 UhrZitat von elvira_kDie Messung ist dann eher für deine Beruhigung
Genau das. @rote_socke_83 du schreibst selbst dass dir das unangenehm ist die Praxis zu fragen wie sie ihren Job machen sollen - aber das ist nicht das echte Problem. Das echte Problem ist dass du seit zwei Jahren nicht weißt ob die Sache noch relevant ist. Das nagt an dir, man sieht es im ganzen Thread. Und @elvira_k hat recht, wenn die Hausärztin damals "beobachten" gesagt hat und nicht "medikamentieren", dann war das bewusst so. Aber hier ist mein Punkt: du brauchst die Arztmessung gar nicht um herauszufinden ob Rote Beete dir hilft. Du brauchst sie um zu wissen ob du überhaupt in einem Bereich bist wo das eine Rolle spielt. Das ist ein anderes Ding. Wenn dein Blutdruck nach den zwei Kilo und zwei Jahren entspannter ist - super, dann isst du die billige Rübe einfach weil es gutes Essen ist, punkt. Wenn er immer noch erhöht ist - auch ok, dann ist es eine Überlegung wert aber immer noch nicht das 40-Euro-Konzentrat. Was mich aber gerade ärgert ist dass du das alles überkomplizierst. "Muss ich die Praxis instruieren" - nein, sag einfach beim Termin "können Sie das noch einmal messen, ich möchte einen zuverlässigen Wert haben" und dann ist das durch. Zwei Sekunden Unbehagen gegen zwei Jahre Unsicherheit. Das ist ein dummes Geschäft.
Zitat von elvira_kDie Messung ist dann eher für deine Beruhigung
Genau das. @rote_socke_83 du schreibst selbst dass dir das unangenehm ist die Praxis zu fragen wie sie ihren Job machen sollen - aber das ist nicht das echte Problem. Das echte Problem ist dass du seit zwei Jahren nicht weißt ob die Sache noch relevant ist. Das nagt an dir, man sieht es im ganzen Thread. Und @elvira_k hat recht, wenn die Hausärztin damals "beobachten" gesagt hat und nicht "medikamentieren", dann war das bewusst so. Aber hier ist mein Punkt: du brauchst die Arztmessung gar nicht um herauszufinden ob Rote Beete dir hilft. Du brauchst sie um zu wissen ob du überhaupt in einem Bereich bist wo das eine Rolle spielt. Das ist ein anderes Ding. Wenn dein Blutdruck nach den zwei Kilo und zwei Jahren entspannter ist - super, dann isst du die billige Rübe einfach weil es gutes Essen ist, punkt. Wenn er immer noch erhöht ist - auch ok, dann ist es eine Überlegung wert aber immer noch nicht das 40-Euro-Konzentrat. Was mich aber gerade ärgert ist dass du das alles überkomplizierst. "Muss ich die Praxis instruieren" - nein, sag einfach beim Termin "können Sie das noch einmal messen, ich möchte einen zuverlässigen Wert haben" und dann ist das durch. Zwei Sekunden Unbehagen gegen zwei Jahre Unsicherheit. Das ist ein dummes Geschäft.
Zitat von elvira_k am Juli 24, 2026, 08:27 Uhr@fk_1988 ich bin da wirklich bei dir, aber ich möchte noch einen anderen Punkt einwerfen. Du sagst @rote_socke_83 soll nicht überkomplicieren, und das stimmt. Nur - und das habe ich selbst erlebt - wenn man dem Arzt sagt "können Sie das noch einmal messen" dann braucht man auch ein bisschen innere Ruhe dafür. Das ist nicht einfach zwei Sekunden Unbehagen, das kann für manche Menschen eine echte Überwindung sein, und das zu verharmlosen hilft nicht weiter. Was mich aber gerade interessiert, und das hat mit der ganzen Sache weniger zu tun, sondern mehr mit mir selbst: @rote_socke_83 du schreibst, dass deine Hausärztin damals einmal gemessen hat und gerade von der Arbeit kamst. Das ist ja wirklich keine ideale Situation. Bei meinem Hausarzt hier in Tübingen war das anders, der hat mir das Ganze viel ruhiger erklärt und auch gezeigt, wie man das selbst machen würde, falls ich wollte. Aber ich kenne auch Praxen, wo es zügig zugeht und die Messung eher so nebenbei passiert. Mich beschäftigt eigentlich viel mehr die Frage: wenn du jetzt hingehst und alles ordentlich gemessen wird, was machst du dann mit dem Ergebnis? Weil ehrlich gesagt - ob die 89-Cent-Rote Beete oder das Konzentrat, das entscheidet sich nicht an einer Messung. Das entscheidet sich daran ob du sie regelmäßig isst oder nicht. Und regelmäßig heißt nicht Konzentrat aus Fläschchen, sondern einfach, dass es bei dir dazugehört wie bei mir im Garten. Edit: kleine Kommas nachgebessert, die ich übersehen habe.
@fk_1988 ich bin da wirklich bei dir, aber ich möchte noch einen anderen Punkt einwerfen. Du sagst @rote_socke_83 soll nicht überkomplicieren, und das stimmt. Nur - und das habe ich selbst erlebt - wenn man dem Arzt sagt "können Sie das noch einmal messen" dann braucht man auch ein bisschen innere Ruhe dafür. Das ist nicht einfach zwei Sekunden Unbehagen, das kann für manche Menschen eine echte Überwindung sein, und das zu verharmlosen hilft nicht weiter. Was mich aber gerade interessiert, und das hat mit der ganzen Sache weniger zu tun, sondern mehr mit mir selbst: @rote_socke_83 du schreibst, dass deine Hausärztin damals einmal gemessen hat und gerade von der Arbeit kamst. Das ist ja wirklich keine ideale Situation. Bei meinem Hausarzt hier in Tübingen war das anders, der hat mir das Ganze viel ruhiger erklärt und auch gezeigt, wie man das selbst machen würde, falls ich wollte. Aber ich kenne auch Praxen, wo es zügig zugeht und die Messung eher so nebenbei passiert. Mich beschäftigt eigentlich viel mehr die Frage: wenn du jetzt hingehst und alles ordentlich gemessen wird, was machst du dann mit dem Ergebnis? Weil ehrlich gesagt - ob die 89-Cent-Rote Beete oder das Konzentrat, das entscheidet sich nicht an einer Messung. Das entscheidet sich daran ob du sie regelmäßig isst oder nicht. Und regelmäßig heißt nicht Konzentrat aus Fläschchen, sondern einfach, dass es bei dir dazugehört wie bei mir im Garten. Edit: kleine Kommas nachgebessert, die ich übersehen habe.
Zitat von fk_1988 am Juli 24, 2026, 08:37 UhrZitat von elvira_kob die 89-Cent-Rote Beete oder das Konzentrat das entscheidet sich nicht an einer Messung
Naja, aber auch. Ich meine - wenn @rote_socke_83 rausfindet dass sein Blutdruck gar nicht mehr erhöht ist, dann ist die ganze Sache für ihn ohnehin durch. Dann isst er Rote Beete weil es Gemüse ist, nicht weil er was "therapieren" muss. Das ist der Punkt den ich eigentlich machen wollte. Aber @elvira_k hat recht dass man das nicht überfordern darf. Wenn das für ihn ne Überwindung ist die Praxis zu fragen, dann ist es halt so. Das ist nicht mein Problem sondern sein. Was mich aber gerade ärgert - und das ist ehrlich gesagt bisschen angefressen nach dem langen Thread - ist dass wir jetzt hier rum diskutieren ob man die Praxis instruiert oder nicht, während das echte Ding längst klar ist. @rote_socke_83 weiß nicht wo er steht. Punkt. Entweder er geht hin oder nicht. Alles andere ist ablenkung. Und ja, das kann unbequem sein. Aber mir ist noch nie jemand begegnet der hinterher gesagt hat "schade dass ich zum Arzt bin" obwohl es ihn am Anfang genervt hat. Im Gegenteil. Ich hätte mir selbst viel früher sparen können mein Handgelenk-Ding zu kaufen wenn ich einfach einmal zur Routine gewesen wäre und hätte fragen können ob das Sinn macht. Also: Termin machen. Punkt. Rote Beete essen oder nicht ist danach immer noch eine Entscheidung, aber wenigstens eine mit Grundlage.
Zitat von elvira_kob die 89-Cent-Rote Beete oder das Konzentrat das entscheidet sich nicht an einer Messung
Naja, aber auch. Ich meine - wenn @rote_socke_83 rausfindet dass sein Blutdruck gar nicht mehr erhöht ist, dann ist die ganze Sache für ihn ohnehin durch. Dann isst er Rote Beete weil es Gemüse ist, nicht weil er was "therapieren" muss. Das ist der Punkt den ich eigentlich machen wollte. Aber @elvira_k hat recht dass man das nicht überfordern darf. Wenn das für ihn ne Überwindung ist die Praxis zu fragen, dann ist es halt so. Das ist nicht mein Problem sondern sein. Was mich aber gerade ärgert - und das ist ehrlich gesagt bisschen angefressen nach dem langen Thread - ist dass wir jetzt hier rum diskutieren ob man die Praxis instruiert oder nicht, während das echte Ding längst klar ist. @rote_socke_83 weiß nicht wo er steht. Punkt. Entweder er geht hin oder nicht. Alles andere ist ablenkung. Und ja, das kann unbequem sein. Aber mir ist noch nie jemand begegnet der hinterher gesagt hat "schade dass ich zum Arzt bin" obwohl es ihn am Anfang genervt hat. Im Gegenteil. Ich hätte mir selbst viel früher sparen können mein Handgelenk-Ding zu kaufen wenn ich einfach einmal zur Routine gewesen wäre und hätte fragen können ob das Sinn macht. Also: Termin machen. Punkt. Rote Beete essen oder nicht ist danach immer noch eine Entscheidung, aber wenigstens eine mit Grundlage.
Zitat von elvira_k am Juli 24, 2026, 09:56 Uhr@fk_1988 ich verstehe dein Unbehagen, ehrlich, aber ich möchte hier etwas sagen das vielleicht nicht so beliebt ist. Du hast recht dass @rote_socke_83 einen Termin machen sollte, aber die Art wie du das jetzt formulierst - "Punkt, Termin machen, danach ist alles klar" - das ist mir ein bisschen zu abschließend. Ich kenne das aus meiner Zeit als Buchhalterin, wenn man so unter Druck setzt passiert oft das Gegenteil. Was mich gerade beschäftigt ist eher eine andere Frage. @rote_socke_83 du schreibst dass deine Hausärztin damals "im Auge behalten" gesagt hat und nicht "kritisch". Das ist für mich eigentlich das Signal dass sie dich nicht mit Tabletten vollstopfen wollte sondern dass Lebensstil-Dinge in dem Fall vielleicht reichen. Du hast zwei Kilo abgenommen, das ist was! Nur - hast du selbst das Gefühl dass sich sonst was verändert hat in zwei Jahren? Oder merkst du an dir selbst ob du stressiger lebst, schlechter schläfst, weniger bewegst als damals? Das ist nämlich manchmal ehrlicher als eine Blutdruckmessung. Mein Hausarzt hat mir damals geraten mehr Rote Beete zu essen, und ich hab das gemacht, aber nicht weil ich gedacht habe das ist eine Therapie. Ich hab die eh im Garten und koche viel damit ein. Das ist einfach gutes Gemüse geworden bei mir, wie Salat oder Kartoffeln. Und vielleicht ist das für dich auch der richtige Weg - nicht plötzlich irgendwelche Konzentrate kaufen oder Messwerte tracken, sondern einfach schauen ob die 89-Cent-Rübe regelmäßig bei dir auf den Teller kommt. Zum Arzt gehen ist trotzdem sinnvoll, ja, aber nicht weil du danach perfekte Messwerte brauchst.
@fk_1988 ich verstehe dein Unbehagen, ehrlich, aber ich möchte hier etwas sagen das vielleicht nicht so beliebt ist. Du hast recht dass @rote_socke_83 einen Termin machen sollte, aber die Art wie du das jetzt formulierst - "Punkt, Termin machen, danach ist alles klar" - das ist mir ein bisschen zu abschließend. Ich kenne das aus meiner Zeit als Buchhalterin, wenn man so unter Druck setzt passiert oft das Gegenteil. Was mich gerade beschäftigt ist eher eine andere Frage. @rote_socke_83 du schreibst dass deine Hausärztin damals "im Auge behalten" gesagt hat und nicht "kritisch". Das ist für mich eigentlich das Signal dass sie dich nicht mit Tabletten vollstopfen wollte sondern dass Lebensstil-Dinge in dem Fall vielleicht reichen. Du hast zwei Kilo abgenommen, das ist was! Nur - hast du selbst das Gefühl dass sich sonst was verändert hat in zwei Jahren? Oder merkst du an dir selbst ob du stressiger lebst, schlechter schläfst, weniger bewegst als damals? Das ist nämlich manchmal ehrlicher als eine Blutdruckmessung. Mein Hausarzt hat mir damals geraten mehr Rote Beete zu essen, und ich hab das gemacht, aber nicht weil ich gedacht habe das ist eine Therapie. Ich hab die eh im Garten und koche viel damit ein. Das ist einfach gutes Gemüse geworden bei mir, wie Salat oder Kartoffeln. Und vielleicht ist das für dich auch der richtige Weg - nicht plötzlich irgendwelche Konzentrate kaufen oder Messwerte tracken, sondern einfach schauen ob die 89-Cent-Rübe regelmäßig bei dir auf den Teller kommt. Zum Arzt gehen ist trotzdem sinnvoll, ja, aber nicht weil du danach perfekte Messwerte brauchst.
Zitat von fk_1988 am Juli 24, 2026, 10:15 UhrZitat von elvira_knicht weil du danach perfekte Messwerte brauchst
da stimm ich dir zu, aber ich glaub wir reden hier aneinander vorbei. Mir geht's nicht darum dass @rote_socke_83 perfekt misst oder irgendwelche Zahlen dokumentiert wie ein Fitnessfreak. Mir geht's darum dass er selbst sagt "ich weiß nicht ob der Wert überhaupt im kritischen Bereich liegt". Das ist nicht dasselbe wie "ich tracke jetzt täglich". Das ist eher so - wenn du Kopfweh hast und nicht weißt ob du Fieber hast, dann schaust du einmal auf's Thermometer. Nicht weil du dann jeden Tag Temperatur messen musst, sondern weil du wissen willst ob du nen Arzt brauchst oder einfach nur Wasser trinken. @rote_socke_83 was @elvira_k mit den Lebensstil-Dingen meint ist glaub ich ehrlich. Zwei Kilo weniger, das ist real. Aber du schreibst selbst dass du aus Nachtschichten kommst und auf dem Rad unterwegs bist - das ist kein entspanntes Leben gerade. Schlaf ist wahrscheinlich Mist, Stress auch. Das drückt den Blutdruck deutlich mehr als ob du Rote Beete isst oder nicht. Vielleicht ist das auch der Punkt wo du ansetzen solltest statt hier über Konzentrate nachzudenken. Aber dafür musst du erst wissen wo du wirklich stehst, und das geht halt nur beim Arzt.
Zitat von elvira_knicht weil du danach perfekte Messwerte brauchst
da stimm ich dir zu, aber ich glaub wir reden hier aneinander vorbei. Mir geht's nicht darum dass @rote_socke_83 perfekt misst oder irgendwelche Zahlen dokumentiert wie ein Fitnessfreak. Mir geht's darum dass er selbst sagt "ich weiß nicht ob der Wert überhaupt im kritischen Bereich liegt". Das ist nicht dasselbe wie "ich tracke jetzt täglich". Das ist eher so - wenn du Kopfweh hast und nicht weißt ob du Fieber hast, dann schaust du einmal auf's Thermometer. Nicht weil du dann jeden Tag Temperatur messen musst, sondern weil du wissen willst ob du nen Arzt brauchst oder einfach nur Wasser trinken. @rote_socke_83 was @elvira_k mit den Lebensstil-Dingen meint ist glaub ich ehrlich. Zwei Kilo weniger, das ist real. Aber du schreibst selbst dass du aus Nachtschichten kommst und auf dem Rad unterwegs bist - das ist kein entspanntes Leben gerade. Schlaf ist wahrscheinlich Mist, Stress auch. Das drückt den Blutdruck deutlich mehr als ob du Rote Beete isst oder nicht. Vielleicht ist das auch der Punkt wo du ansetzen solltest statt hier über Konzentrate nachzudenken. Aber dafür musst du erst wissen wo du wirklich stehst, und das geht halt nur beim Arzt.
Zitat von gg1987 am Juli 24, 2026, 10:50 Uhrmoin, ich lese das jetzt schon eine Weile und muss sagen - ihr diskutiert hier immer noch über Rote Beete und Messungen, aber das echte Problem ist glaub ich ein ganz anderes. @rote_socke_83 du fragst ob die 89-Cent-Variante reicht, aber eigentlich geht's dir doch gar nicht um die Rote Beete. Dir geht's darum dass du nicht weißt ob du überhaupt noch ein Problem hast. Und das ist - naja, verständlich. Aber eins ist mir aufgefallen: Du schreibst die ganze Zeit "mir ist das unangenehm" "ich ärger mich", "vergess ich" wenn es um Nachtschichten geht. Das ist nicht faul, das ist nur real wenn man Schichtenarbeit macht. Was mich aber stört ist dass wir jetzt hier alle sagen "geh zum Arzt" und das ist theoretisch richtig, aber praktisch - du wirst das wahrscheinlich nicht machen solange es dich nicht konkret zwickt. Ich kenne das. Bei mir war's ähnlich, hab auch Jahre lang Sachen aufgeschoben weil es sich nicht dringend anfühlte. Die andere Sache: @fk_1988 du sagst Schlaf und Stress drücken den Blutdruck mehr als Rote Beete - und ja, das ist wahrscheinlich wahr. Aber dann ist die Frage für @rote_socke_83 doch nicht "Konzentrat oder nicht" sondern eher "kann ich an meinen Schichten was ändern". Und das ist ne Frage die er nicht im Forum klären kann, das ist eine für seinen Chef oder für sich selbst. Rote Beete isst man oder nicht, ist mir schnuppe. Aber diese ganze Messwert-Debatte - ohne dass man erst mal weiß wo man steht - das führt zu nix. Und das zu sagen kostet ein kurzes Unbehagen ja. Aber zwei Jahre Unsicherheit ist schlimmer.
moin, ich lese das jetzt schon eine Weile und muss sagen - ihr diskutiert hier immer noch über Rote Beete und Messungen, aber das echte Problem ist glaub ich ein ganz anderes. @rote_socke_83 du fragst ob die 89-Cent-Variante reicht, aber eigentlich geht's dir doch gar nicht um die Rote Beete. Dir geht's darum dass du nicht weißt ob du überhaupt noch ein Problem hast. Und das ist - naja, verständlich. Aber eins ist mir aufgefallen: Du schreibst die ganze Zeit "mir ist das unangenehm" "ich ärger mich", "vergess ich" wenn es um Nachtschichten geht. Das ist nicht faul, das ist nur real wenn man Schichtenarbeit macht. Was mich aber stört ist dass wir jetzt hier alle sagen "geh zum Arzt" und das ist theoretisch richtig, aber praktisch - du wirst das wahrscheinlich nicht machen solange es dich nicht konkret zwickt. Ich kenne das. Bei mir war's ähnlich, hab auch Jahre lang Sachen aufgeschoben weil es sich nicht dringend anfühlte. Die andere Sache: @fk_1988 du sagst Schlaf und Stress drücken den Blutdruck mehr als Rote Beete - und ja, das ist wahrscheinlich wahr. Aber dann ist die Frage für @rote_socke_83 doch nicht "Konzentrat oder nicht" sondern eher "kann ich an meinen Schichten was ändern". Und das ist ne Frage die er nicht im Forum klären kann, das ist eine für seinen Chef oder für sich selbst. Rote Beete isst man oder nicht, ist mir schnuppe. Aber diese ganze Messwert-Debatte - ohne dass man erst mal weiß wo man steht - das führt zu nix. Und das zu sagen kostet ein kurzes Unbehagen ja. Aber zwei Jahre Unsicherheit ist schlimmer.
Zitat von rainer_w64 am Juli 24, 2026, 21:10 UhrZitat von gg1987du wirst das wahrscheinlich nicht machen solange es dich nicht konkret zwickt
@gg1987 das ist eigentlich der ehrlichste Satz im ganzen Thread. Und ich sag das nicht gerne weil ich @rote_socke_83 ja nicht runterziehen will. Aber ich kenn das von mir selbst. Mein Arzt hat vor zwei Jahren erhöhten Blutdruck festgestellt und erstmal nichts verschrieben - genau wie bei @rote_socke_83, "im Auge behalten" war das auch bei mir. Und weißt du was ich gemacht hab? Ich hab gegoogelt. Bin in diesem Forum gelandet. Hab angefangen Rote Beete zu essen. Hab mich monatelang um das Drumherum beschäftigt statt einmal kurz mit dem Arzt zu reden was das jetzt eigentlich bedeutet, dieser erhöhte Wert. Das ist so ein Muster. Man kreist lieber um das Thema rum weil das kontrollierbarer fühlt als das direkte Gespräch. Was mich jetzt aber wirklich interessiert - und das hat hier noch keiner gefragt: @rote_socke_83 du hast Nachtschichten. Ich hab Frühschicht, bin um halb fünf raus. Da ist Blutdruck generell ein anderes Tier als bei Leuten die um acht im Büro anfangen. Hat dir irgendwer mal gesagt ob Schichtarbeit an sich schon ne Rolle spielt bei dem Thema? Mein Arzt hat das nie angesprochen. Ich frag mich ob das einfach unter den Tisch fällt weil die meisten Ärzte selbst keine Schicht kennen.
Zitat von gg1987du wirst das wahrscheinlich nicht machen solange es dich nicht konkret zwickt
@gg1987 das ist eigentlich der ehrlichste Satz im ganzen Thread. Und ich sag das nicht gerne weil ich @rote_socke_83 ja nicht runterziehen will. Aber ich kenn das von mir selbst. Mein Arzt hat vor zwei Jahren erhöhten Blutdruck festgestellt und erstmal nichts verschrieben - genau wie bei @rote_socke_83, "im Auge behalten" war das auch bei mir. Und weißt du was ich gemacht hab? Ich hab gegoogelt. Bin in diesem Forum gelandet. Hab angefangen Rote Beete zu essen. Hab mich monatelang um das Drumherum beschäftigt statt einmal kurz mit dem Arzt zu reden was das jetzt eigentlich bedeutet, dieser erhöhte Wert. Das ist so ein Muster. Man kreist lieber um das Thema rum weil das kontrollierbarer fühlt als das direkte Gespräch. Was mich jetzt aber wirklich interessiert - und das hat hier noch keiner gefragt: @rote_socke_83 du hast Nachtschichten. Ich hab Frühschicht, bin um halb fünf raus. Da ist Blutdruck generell ein anderes Tier als bei Leuten die um acht im Büro anfangen. Hat dir irgendwer mal gesagt ob Schichtarbeit an sich schon ne Rolle spielt bei dem Thema? Mein Arzt hat das nie angesprochen. Ich frag mich ob das einfach unter den Tisch fällt weil die meisten Ärzte selbst keine Schicht kennen.
Zitat von gg1987 am Juli 25, 2026, 13:13 Uhr@rainer_w64 ja genau das. Schichtarbeit ist so ein Blindspot in diesen Gesprächen, wirklich. Mein Hausarzt hat mir auch nie gesagt ob das überhaupt eine Rolle spielt, und wenn ich ehrlich bin hab ich das auch nie gefragt weil - naja, ich kann ja schlecht meinen Job wechseln wegen des Blutdrucks, oder? Aber jetzt wo du das schreibst frag ich mich echt ob das nicht der Punkt ist den alle übersehen. @rote_socke_83 du hast Nachtschichten UND fährst mittwochs und samstags früh raus. Das ist nicht "ich bin ein bisschen stressig", das ist wirklich - dein Körper hat keinen stabilen Rhythmus. Da kann der Blutdruck gar nicht stabil sein, egal wie viel Rote Beete du isst. Was ich meine ist: vielleicht ist die Frage nicht "soll ich zum Arzt" sondern "soll ich mit meinem Arzt darüber reden ob Schichtarbeit bei mir persönlich das Problem ist". Weil wenn die Antwort ja ist dann hilft dir keine Messung und keine Rote Beete bis du an den Schichten was änderst. Und ob man das ändern kann oder will ist ne ganz andere Geschichte das weiß ich. Ich bin nur zwei Jahre länger in der Logistik als du, und bei mir war das auch so - erst die Schichten normalisieren, dann schauen ob es noch ein Blutdruck-Problem gibt. Aber das hat mir keiner gesagt, ich bin drauf selbst gekommen. Erst Jahre später. Vielleicht sollte @rote_socke_83 das konkret beim nächsten Termin ansprechen, nicht nur "können Sie nochmal messen" sondern "ich hab Nachtschichten - spielt das eine Rolle oder ist das egal".
@rainer_w64 ja genau das. Schichtarbeit ist so ein Blindspot in diesen Gesprächen, wirklich. Mein Hausarzt hat mir auch nie gesagt ob das überhaupt eine Rolle spielt, und wenn ich ehrlich bin hab ich das auch nie gefragt weil - naja, ich kann ja schlecht meinen Job wechseln wegen des Blutdrucks, oder? Aber jetzt wo du das schreibst frag ich mich echt ob das nicht der Punkt ist den alle übersehen. @rote_socke_83 du hast Nachtschichten UND fährst mittwochs und samstags früh raus. Das ist nicht "ich bin ein bisschen stressig", das ist wirklich - dein Körper hat keinen stabilen Rhythmus. Da kann der Blutdruck gar nicht stabil sein, egal wie viel Rote Beete du isst. Was ich meine ist: vielleicht ist die Frage nicht "soll ich zum Arzt" sondern "soll ich mit meinem Arzt darüber reden ob Schichtarbeit bei mir persönlich das Problem ist". Weil wenn die Antwort ja ist dann hilft dir keine Messung und keine Rote Beete bis du an den Schichten was änderst. Und ob man das ändern kann oder will ist ne ganz andere Geschichte das weiß ich. Ich bin nur zwei Jahre länger in der Logistik als du, und bei mir war das auch so - erst die Schichten normalisieren, dann schauen ob es noch ein Blutdruck-Problem gibt. Aber das hat mir keiner gesagt, ich bin drauf selbst gekommen. Erst Jahre später. Vielleicht sollte @rote_socke_83 das konkret beim nächsten Termin ansprechen, nicht nur "können Sie nochmal messen" sondern "ich hab Nachtschichten - spielt das eine Rolle oder ist das egal".
Zitat von rainer_w64 am Juli 25, 2026, 16:21 Uhr@gg1987 das triffst du eigentlich gut - "mit dem Arzt darüber reden ob Schichtarbeit das Problem ist" statt nur einmal nachmessen lassen. Das ist ein anderer Ansatz. Ich hab mich das letztens auch gefragt, ob mein Arzt überhaupt weiß was Frühschicht bedeutet. Der hat ne Praxis, fängt um acht an, geht um fünf nach Hause. Der misst mich immer gegen elf Uhr vormittags wenn ich nen Termin hab - das ist bei mir gefühlt die entspannteste Tageszeit überhaupt. Da bin ich schon zwei Stunden wach, hab gefrühstückt, kein Stress mehr vom Aufstehen. Was der dann misst ist wahrscheinlich nicht das was mein Körper um halb sechs macht wenn der Wecker geht. Das ist so ein Ding das mich wirklich wurmt. Nicht weil ich dem Arzt was Böses will. Aber der Termin bildet meinen Alltag gar nicht ab. Und dann sagt er "Wert ist grenzwertig" und ich steh da und weiß nicht ob das der Wert von meinem Leben ist oder der Wert von nem ruhigen Dienstagmorgen.
Zitat von gg1987erst die Schichten normalisieren, dann schauen ob es noch ein Blutdruck-Problem gibt
ok aber das ist bei mir wie bei @rote_socke_83 - ich kann die Schicht nicht einfach wegdenken. 35 Jahre Betrieb. Das ist die Realität. Die Frage wäre eher ob mein Arzt das in seine Bewertung einrechnet oder ob er von nem Normalmenschen ausgeht wenn er die Zahlen interpretiert. Das hab ich noch nie so direkt gefragt beim Termin.
@gg1987 das triffst du eigentlich gut - "mit dem Arzt darüber reden ob Schichtarbeit das Problem ist" statt nur einmal nachmessen lassen. Das ist ein anderer Ansatz. Ich hab mich das letztens auch gefragt, ob mein Arzt überhaupt weiß was Frühschicht bedeutet. Der hat ne Praxis, fängt um acht an, geht um fünf nach Hause. Der misst mich immer gegen elf Uhr vormittags wenn ich nen Termin hab - das ist bei mir gefühlt die entspannteste Tageszeit überhaupt. Da bin ich schon zwei Stunden wach, hab gefrühstückt, kein Stress mehr vom Aufstehen. Was der dann misst ist wahrscheinlich nicht das was mein Körper um halb sechs macht wenn der Wecker geht. Das ist so ein Ding das mich wirklich wurmt. Nicht weil ich dem Arzt was Böses will. Aber der Termin bildet meinen Alltag gar nicht ab. Und dann sagt er "Wert ist grenzwertig" und ich steh da und weiß nicht ob das der Wert von meinem Leben ist oder der Wert von nem ruhigen Dienstagmorgen.
Zitat von gg1987erst die Schichten normalisieren, dann schauen ob es noch ein Blutdruck-Problem gibt
ok aber das ist bei mir wie bei @rote_socke_83 - ich kann die Schicht nicht einfach wegdenken. 35 Jahre Betrieb. Das ist die Realität. Die Frage wäre eher ob mein Arzt das in seine Bewertung einrechnet oder ob er von nem Normalmenschen ausgeht wenn er die Zahlen interpretiert. Das hab ich noch nie so direkt gefragt beim Termin.