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Vorher oder nachher essen – macht das bei langen Touren wirklich einen Unterschied?

ich hatte gestern wieder so eine Situation die mich beschäftigt. Kurze Runde, knapp 90 Minuten, aber ich hatte vorher fast nichts gegessen weil keine Zeit war. Mein Kollege sagt immer wichtig ist was du danach reinsteckst, das Zeitfenster und so. Ich kann das so nicht unterschreiben. Meine Erfahrung ist: wenn ich vorher schlecht gegessen hab, merke ich das spätestens nach Stunde eins. Egal wie gut ich danach esse. Das kriege ich nicht mehr aufgeholt. Ich bereite mich gerade auf eine Granfondo vor, also rede ich nicht von Feierabendrunden. Da geht es um vier, fünf Stunden Belastung, und ich merk dass ich da systematischer denken muss. Die ganze Post-Workout-Diskussion hier im Forum ist ja schön und gut - aber wer redet eigentlich ernsthaft über was man vorher essen soll? Das Betanio PLUS nehme ich ja jetzt seit ein paar Wochen, immer vor der Ausfahrt. Ob das der Rote-Beete-Effekt ist oder ob ich mich nur besser fühle weil ich das Gefühl hab was getan zu haben - ehrlich gesagt weiß ich das nicht. Was ich aber weiß: die Nachher-Phase ist für mich nicht das eigentliche Problem. Ich hab letztens einen Artikel überflogen, irgendwo auf einer Sporternährungs-Seite, der meinte Nitrat entfaltet seine Wirkung schon zwei bis drei Stunden vor der Belastung. Falls das stimmt würde das meinen Ansatz ja bestätigen. Aber ich bin kein Ernährungswissenschaftler und weiß nicht ob das seriös war. Wie macht ihr das konkret, vor allem die mit langen Ausdauereinheiten? Habt ihr mal bewusst verglichen?