Selbst gepresst vs. Konzentrat – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Zitat von markus_b82 am Juli 13, 2026, 02:19 UhrIch frage mich gerade, ob ich mit Betanio PLUS und ähnlichen Konzentraten eigentlich auf dem richtigen Weg bin, oder ob ich mir da was vormache. Hintergrund: ich hab letzte Woche mal wieder frische Rote Bete entsaftet, das erste Mal seit Monaten, weil ich Samstag mehr Zeit hatte als sonst. Der Unterschied im Nitratgehalt zwischen frisch gepresstem Saft und einem guten Konzentrat ist laut dem, was ich bisher gelesen habe (u.a. Thompson et al., 2014, in der Richtung), eigentlich vernachlässigbar, wenn das Konzentrat kaltgepresst und nicht erhitzt verarbeitet wurde. Aber "eigentlich vernachlässigbar" ist halt auch keine harte Aussage. Was mich konkret interessiert: hat jemand hier systematisch verglichen, nicht nur subjektiv? Ich meine, ich weiß selbst dass mein eigener Versuch im Frühjahr methodisch löchrig war. Aber mir geht's weniger um die Placebo-Diskussion als um den praktischen Nitratgehalt im Endprodukt. Die meisten Hersteller geben da keine konkreten mg-Werte an, was mich ehrlich gesagt nervt. Der Aufwand beim Selbstpressen ist auch nicht ohne. Rote Bete entsaften ist eine Schweinerei (alles rot, überall), und der Zeitaufwand nach einem langen Lauf ist eigentlich das letzte, was ich mir antue. Von daher hab ich das Konzentrat als alltagstauglichere Option beibehalten. Aber ich frage mich, ob ich damit etwas opfere, das messtechnisch relevant wäre. Gibt es jemanden hier, der regelmäßig selbst presst und dabei auf die Nitratmenge achtet? Oder hat jemand Quellen, die Konzentrate direkt mit frisch gepresstem Saft in Bezug auf bioverfügbares Nitrat vergleichen?
Ich frage mich gerade, ob ich mit Betanio PLUS und ähnlichen Konzentraten eigentlich auf dem richtigen Weg bin, oder ob ich mir da was vormache. Hintergrund: ich hab letzte Woche mal wieder frische Rote Bete entsaftet, das erste Mal seit Monaten, weil ich Samstag mehr Zeit hatte als sonst. Der Unterschied im Nitratgehalt zwischen frisch gepresstem Saft und einem guten Konzentrat ist laut dem, was ich bisher gelesen habe (u.a. Thompson et al., 2014, in der Richtung), eigentlich vernachlässigbar, wenn das Konzentrat kaltgepresst und nicht erhitzt verarbeitet wurde. Aber "eigentlich vernachlässigbar" ist halt auch keine harte Aussage. Was mich konkret interessiert: hat jemand hier systematisch verglichen, nicht nur subjektiv? Ich meine, ich weiß selbst dass mein eigener Versuch im Frühjahr methodisch löchrig war. Aber mir geht's weniger um die Placebo-Diskussion als um den praktischen Nitratgehalt im Endprodukt. Die meisten Hersteller geben da keine konkreten mg-Werte an, was mich ehrlich gesagt nervt. Der Aufwand beim Selbstpressen ist auch nicht ohne. Rote Bete entsaften ist eine Schweinerei (alles rot, überall), und der Zeitaufwand nach einem langen Lauf ist eigentlich das letzte, was ich mir antue. Von daher hab ich das Konzentrat als alltagstauglichere Option beibehalten. Aber ich frage mich, ob ich damit etwas opfere, das messtechnisch relevant wäre. Gibt es jemanden hier, der regelmäßig selbst presst und dabei auf die Nitratmenge achtet? Oder hat jemand Quellen, die Konzentrate direkt mit frisch gepresstem Saft in Bezug auf bioverfügbares Nitrat vergleichen?