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Schälen vor oder nach dem Kochen – macht das wirklich einen Unterschied?

Ich bin da immer hin- und hergerissen. Meine bisherige Routine war: Rote Beete ungeschält kochen, dann noch warm abziehen - geht meistens super leicht, die Schale rutscht fast von selbst ab. Aber ein Kollege aus der Praxis hat mich letzte Woche damit überrascht, dass er immer vorher schält, weil das angeblich die Garzeiten verkürzt und die Beete gleichmäßiger gart. Also hab ich das am Wochenende mal nebeneinandergestellt. Selbe Charge, selbe Größe, einmal mit Schale gekocht, einmal geschält. Ergebnis war für mich eindeutig: die geschälte Variante hatte eine leicht andere Textur - ein bisschen weicher außen, aber nicht unbedingt besser. Und der Geschmack? Subjektiv, aber ich fand die mit Schale gekochte Beete aromatischer. Kann Einbildung sein. Was mich dabei mehr beschäftigt hat: der Farbverlust. Die geschälte Beete hat deutlich mehr abgegeben ans Kochwasser. Das ist vermutlich kein Riesenproblem, aber wenn man das Kochwasser weiterverwenden will - für eine Suppe oder irgendwas - dann macht das schon einen Unterschied. Zum Schälen selbst: ich benutze seit einer Weile einen normalen Sparschäler und Einmalhandschuhe, das reicht eigentlich. Das Fleckenproblem wird meiner Meinung nach oft übertrieben, solange man nicht mit dem Daumen reibt. Aber manche schwören ja auf diesen Trick mit nasser Schüssel oder was auch immer. Mich würde interessieren, was hier so Standard ist. Schält ihr vor dem Kochen, danach, oder habt ihr komplett andere Verarbeitungsweisen - Backofen, Dämpfen, Einlegen roh? Ich frage vor allem weil ich gerade versuche herauszufinden ob sich bestimmte Zubereitungswege für den Alltag unter der Woche wirklich lohnen oder ob es am Ende kaum messbar