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Rote Bete vor langen Ausfahrten – merkt man überhaupt was bei 20 Jahren Grundlage?

Ich fahr jetzt seit zwei Jahren gelegentlich mit Rote Bete rum, mal als Saft, mal einfach gekocht dazu. Und ich frag mich langsam ob das bei jemandem wie mir überhaupt noch irgendwas tut. Was ich meine: wenn ich mit dem Vereinsneuen rede der seit einem Jahr Rennrad fährt und dem hängt der Mund auf wegen Rote Bete, dann kann ich mir vorstellen dass sein Körper da anders reagiert als meiner. Der hat noch Luft nach oben. Ich bin seit 20 Jahren draußen, mein Kreislauf kennt das Spiel. Hatte letzte Woche Samstag eine lange Runde, so knappe vier Stunden, vorher abends noch Rote Bete gegessen (die eingelegte aus dem Glas, ich weiß - nicht optimal aber is halt da). Und ich kann dir ehrlich gesagt nicht sagen ob ich irgendwas gespürt hab. Gefühlt lief es gut, aber der Morgen war auch schön, Temperaturen gepasst, ich war ausgeschlafen. Was davon hat was gemacht? Keine Ahnung. Der Vereinskollege damals, der mich auf die ganze Geschichte gebracht hat - der war damals frisch dabei mit dem strukturierten Training. Vielleicht war das der Unterschied. Dem hat das Gesamtpaket geholfen, nicht die Rote Bete allein. Ich hab in der Apotheke neulich kurz mit der Inhaberin geplaudert, die meinte auch dass Nitrat bei Leuten mit sehr ökonomischer Ausdauerleistung weniger Wirkung zeigen soll weil der Körper die Sauerstoffverwertung schon gut optimiert hat. Weiß nicht wie belastbar das ist, war halt ein kurzes Gespräch. Hat hier jemand das Gefühl dass er nach vielen Jahren Training noch einen Unterschied merkt? Oder gewöhnt man sich da auch irgendwann rein?