Rote Bete vor dem Training – wann essen, wie viel, macht das überhaupt was?
Zitat von rote_socke_83 am Juli 18, 2026, 19:39 UhrZitat von markus_hh88wirklich frisch gepresst oder zumindest aus dem Kühlregal ohne Hitzbehandlung
Das hab ich tatsächlich noch nicht probiert. Ich mein - ich hab den abgepackten Saft aus dem Rewe-Kühlregal ein paarmal gekauft, aber ob der hitzbehandelt war steht da irgendwo im Kleingedruckten das ich nie gelesen hab. Das ist ein blinder Fleck der mir gerade auffällt. Frisch pressen geht bei mir realistisch nicht. Ich hab keine Entsaftmaschine und nach der Schicht am Freitag will ich kein Gerät aufbauen, pressen, putzen. Das ist dann kein Training mehr, das ist Hausarbeit mit Sportanspruch. Kann ich so nicht unterschreiben als Alltagslösung. Was mich bei deiner Antwort @markus_hh88 aber wirklich weiterbringt: diese Unterscheidung zwischen "gut" und "kontrollierbarer". Das ist eigentlich der ehrlichste Satz im ganzen Thread. Weil ich glaub ich hab die ganze Zeit nach dem optimalen Ansatz gesucht und dabei vergessen dass es für mich als Schichtleiter mit Freitags-Training schlicht um Machbares geht. Aber jetzt frag ich mich ob nicht der Kühlregal-Saft ohne Hitzebehandlung vielleicht tatsächlich der pragmatischste Mittelweg ist. Nicht frisch gepresst, aber auch nicht gekochte Knolle mit unbekanntem Nitrat-Rest. Hat da jemand konkret drauf geachtet beim Kauf was auf der Flasche steht?
Zitat von markus_hh88wirklich frisch gepresst oder zumindest aus dem Kühlregal ohne Hitzbehandlung
Das hab ich tatsächlich noch nicht probiert. Ich mein - ich hab den abgepackten Saft aus dem Rewe-Kühlregal ein paarmal gekauft, aber ob der hitzbehandelt war steht da irgendwo im Kleingedruckten das ich nie gelesen hab. Das ist ein blinder Fleck der mir gerade auffällt. Frisch pressen geht bei mir realistisch nicht. Ich hab keine Entsaftmaschine und nach der Schicht am Freitag will ich kein Gerät aufbauen, pressen, putzen. Das ist dann kein Training mehr, das ist Hausarbeit mit Sportanspruch. Kann ich so nicht unterschreiben als Alltagslösung. Was mich bei deiner Antwort @markus_hh88 aber wirklich weiterbringt: diese Unterscheidung zwischen "gut" und "kontrollierbarer". Das ist eigentlich der ehrlichste Satz im ganzen Thread. Weil ich glaub ich hab die ganze Zeit nach dem optimalen Ansatz gesucht und dabei vergessen dass es für mich als Schichtleiter mit Freitags-Training schlicht um Machbares geht. Aber jetzt frag ich mich ob nicht der Kühlregal-Saft ohne Hitzebehandlung vielleicht tatsächlich der pragmatischste Mittelweg ist. Nicht frisch gepresst, aber auch nicht gekochte Knolle mit unbekanntem Nitrat-Rest. Hat da jemand konkret drauf geachtet beim Kauf was auf der Flasche steht?
Zitat von markus_hh88 am Juli 18, 2026, 19:50 Uhr@rote_socke_83 zur Kühlregal-Frage: schau auf die Bezeichnung "nicht pasteurisiert" oder "kaltgepresst" auf der Flasche. Das ist das einzige Kriterium das zählt. Pasteurisierter Saft hat Hitze abbekommen, Nitrat ist zwar hitzestabil, aber Enzyme die die Umwandlung zu Nitrit im Mund unterstützen können dabei leiden. Ob das im Endeffekt messbar relevant ist - da muss ich ehrlich sagen, das ist noch nicht gut untersucht für Fertigsäfte. Was ich aus meiner Erfahrung mit Sportlern sagen kann: die meisten greifen zum Direktsaft aus dem Kühlregal weil er praktisch ist, nicht weil sie die Prozessierung geprüft haben. Das ist halt Broscience mit gutem Bauchgefühl. Was mich bei deiner Antwort aber wirklich stört, @rote_socke_83 - du sagst "pragmatischster Mittelweg" und meinst damit Kühlregal-Saft. Aber du hast vorhin auch gesagt, dass selbst das standardisierte Betanio-Zeug deine Selbstwahrnehmung nicht verbessert hat. Der Mittelweg löst dann das eigentliche Problem immer noch nicht. Du suchst gerade nach dem optimalen Trägermedium für einen Effekt, den du bei dir persönlich noch gar nicht sauber nachgewiesen hast. Das ist die falsche Reihenfolge. Was markus_b82 mit dem Lansley-Review angedeutet hat - das Peak-Fenster von zwei bis drei Stunden - das gilt im Übrigen für Plasma-Nitrit, nicht für den gefühlten Effekt. Ob dein Körper auf diesen Anstieg überhaupt reagiert, ist eine separate Frage die die Studien dir nicht beantworten.
@rote_socke_83 zur Kühlregal-Frage: schau auf die Bezeichnung "nicht pasteurisiert" oder "kaltgepresst" auf der Flasche. Das ist das einzige Kriterium das zählt. Pasteurisierter Saft hat Hitze abbekommen, Nitrat ist zwar hitzestabil, aber Enzyme die die Umwandlung zu Nitrit im Mund unterstützen können dabei leiden. Ob das im Endeffekt messbar relevant ist - da muss ich ehrlich sagen, das ist noch nicht gut untersucht für Fertigsäfte. Was ich aus meiner Erfahrung mit Sportlern sagen kann: die meisten greifen zum Direktsaft aus dem Kühlregal weil er praktisch ist, nicht weil sie die Prozessierung geprüft haben. Das ist halt Broscience mit gutem Bauchgefühl. Was mich bei deiner Antwort aber wirklich stört, @rote_socke_83 - du sagst "pragmatischster Mittelweg" und meinst damit Kühlregal-Saft. Aber du hast vorhin auch gesagt, dass selbst das standardisierte Betanio-Zeug deine Selbstwahrnehmung nicht verbessert hat. Der Mittelweg löst dann das eigentliche Problem immer noch nicht. Du suchst gerade nach dem optimalen Trägermedium für einen Effekt, den du bei dir persönlich noch gar nicht sauber nachgewiesen hast. Das ist die falsche Reihenfolge. Was markus_b82 mit dem Lansley-Review angedeutet hat - das Peak-Fenster von zwei bis drei Stunden - das gilt im Übrigen für Plasma-Nitrit, nicht für den gefühlten Effekt. Ob dein Körper auf diesen Anstieg überhaupt reagiert, ist eine separate Frage die die Studien dir nicht beantworten.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 18, 2026, 20:01 UhrZitat von markus_hh88du suchst gerade nach dem optimalen Trägermedium für einen Effekt den du bei dir persönlich noch gar nicht sauber nachgewiesen hast
Ok das trifft. Und ich kann das nicht wirklich widersprechen. Ich hab das gerade selbst gemerkt beim Lesen - ich bin in der letzten Stunde von Timing zu Zubereitungsart zu Saft-Verarbeitung gewandert und das eigentliche Problem ist das gleiche geblieben. Aber @markus_hh88 dein letzter Satz macht mich stutzig. Du trennst da zwischen Plasma-Nitrit-Peak und gefühltem Effekt. Das ist mir neu, ehrlich gesagt. Weil ich immer dachte das wäre dasselbe - Nitrit steigt, Vasodilatation, mehr Sauerstoff, fertig. Wenn das zwei verschiedene Fragen sind, dann bedeutet das ja: selbst wenn ich das Timing perfekt hinkriege, muss mein Körper überhaupt erstmal auf diesen Nitrit-Anstieg reagieren. Das ist dann nicht nur eine Trainingsfrage sondern auch eine individuelle physiologische Frage? Das klingt fast so als ob bei manchen Leuten die Rote Bete einfach nix tut, egal wie gut das Timing ist. Ist das was du meinst oder hab ich das grad falsch verstanden? Weil wenn ja - dann ist meine ganze Fragestellung von Anfang an schief gewesen. Dann ist das erste was ich wissen müsste nicht "wann" sondern "ob überhaupt". Und das kann mir kein Forum beantworten. Das ist ein bisschen frustrierend.
Zitat von markus_hh88du suchst gerade nach dem optimalen Trägermedium für einen Effekt den du bei dir persönlich noch gar nicht sauber nachgewiesen hast
Ok das trifft. Und ich kann das nicht wirklich widersprechen. Ich hab das gerade selbst gemerkt beim Lesen - ich bin in der letzten Stunde von Timing zu Zubereitungsart zu Saft-Verarbeitung gewandert und das eigentliche Problem ist das gleiche geblieben. Aber @markus_hh88 dein letzter Satz macht mich stutzig. Du trennst da zwischen Plasma-Nitrit-Peak und gefühltem Effekt. Das ist mir neu, ehrlich gesagt. Weil ich immer dachte das wäre dasselbe - Nitrit steigt, Vasodilatation, mehr Sauerstoff, fertig. Wenn das zwei verschiedene Fragen sind, dann bedeutet das ja: selbst wenn ich das Timing perfekt hinkriege, muss mein Körper überhaupt erstmal auf diesen Nitrit-Anstieg reagieren. Das ist dann nicht nur eine Trainingsfrage sondern auch eine individuelle physiologische Frage? Das klingt fast so als ob bei manchen Leuten die Rote Bete einfach nix tut, egal wie gut das Timing ist. Ist das was du meinst oder hab ich das grad falsch verstanden? Weil wenn ja - dann ist meine ganze Fragestellung von Anfang an schief gewesen. Dann ist das erste was ich wissen müsste nicht "wann" sondern "ob überhaupt". Und das kann mir kein Forum beantworten. Das ist ein bisschen frustrierend.
Zitat von markus_hh88 am Juli 18, 2026, 20:13 Uhr@rote_socke_83 ja, das hast du richtig verstanden. Und nein, das ist keine Kleinigkeit. Es gibt tatsächlich Hinweise auf individuelle Variabilität in der Nitrat-Nitrit-Konversion - da spielen Mundflora, Magenazidität und basale eNOS-Aktivität eine Rolle. Das ist nicht reine Spekulation, aber die Forschungslage dazu ist dünn genug, dass ich das nicht als gesichert verkaufen würde. Was ich beruflich beobachte: manche Sportler berichten subjektiv konsistent von einem Effekt, andere nie, und das korreliert nicht sauber mit Training oder Ernährung. Frustrierend ist das, du sagst es selbst - aber das ist die ehrliche Antwort auf deine Ausgangsfrage.
Zitat von rote_socke_83dann ist das erste was ich wissen müsste nicht "wann" sondern "ob überhaupt"
Genau das. Und das lässt sich im Alltag nur grob testen, nicht sauber - das haben wir im Thread ja ausreichend durchgekaut. Was ich noch nicht gesagt habe: es gibt Responder und Non-Responder auch bei anderen gut untersuchten Supplements. Kreatin ist das klassische Beispiel. Da reagieren schätzungsweise 20-30% der Leute kaum drauf, egal was sie machen. Das Prinzip ist nicht auf Nitrat übertragbar eins zu eins, aber das Muster ist nicht überraschend. Was mich bei dir konkret interessiert: du trainierst seit wie lange auf diesem Niveau? Weil wenn du noch im Aufbau bist, ist der Effekt von Nitrat auf gut trainierten Ausdauer-Physiologen sowieso kaum repliziert worden. Die Effektgröße in den Studien schrumpft mit steigendem Trainingszustand.
@rote_socke_83 ja, das hast du richtig verstanden. Und nein, das ist keine Kleinigkeit. Es gibt tatsächlich Hinweise auf individuelle Variabilität in der Nitrat-Nitrit-Konversion - da spielen Mundflora, Magenazidität und basale eNOS-Aktivität eine Rolle. Das ist nicht reine Spekulation, aber die Forschungslage dazu ist dünn genug, dass ich das nicht als gesichert verkaufen würde. Was ich beruflich beobachte: manche Sportler berichten subjektiv konsistent von einem Effekt, andere nie, und das korreliert nicht sauber mit Training oder Ernährung. Frustrierend ist das, du sagst es selbst - aber das ist die ehrliche Antwort auf deine Ausgangsfrage.
Zitat von rote_socke_83dann ist das erste was ich wissen müsste nicht "wann" sondern "ob überhaupt"
Genau das. Und das lässt sich im Alltag nur grob testen, nicht sauber - das haben wir im Thread ja ausreichend durchgekaut. Was ich noch nicht gesagt habe: es gibt Responder und Non-Responder auch bei anderen gut untersuchten Supplements. Kreatin ist das klassische Beispiel. Da reagieren schätzungsweise 20-30% der Leute kaum drauf, egal was sie machen. Das Prinzip ist nicht auf Nitrat übertragbar eins zu eins, aber das Muster ist nicht überraschend. Was mich bei dir konkret interessiert: du trainierst seit wie lange auf diesem Niveau? Weil wenn du noch im Aufbau bist, ist der Effekt von Nitrat auf gut trainierten Ausdauer-Physiologen sowieso kaum repliziert worden. Die Effektgröße in den Studien schrumpft mit steigendem Trainingszustand.
Zitat von markus_b82 am Juli 18, 2026, 20:29 UhrZitat von markus_hh88Die Effektgröße in den Studien schrumpft mit steigendem Trainingszustand. Das ist der Punkt der mich hier am meisten interessiert, und der wird im ganzen Thread bisher nicht sauber aufgemacht. @markus_hh88 hast du da eine konkrete Quelle für? Ich hab das so ähnlich gelesen - glaube bei Porcelli et al. oder irgendwas in dem Umfeld - aber ich bin nicht sicher ob ich das mit dem richtigen Paper verknüpfe. Der Gedanke dahinter ist eigentlich naheliegend: wer gut trainiert ist, hat schon von Haus aus eine höhere basale NO-Produktion. Da kommt dann externer Nitrat-Input ans Limit, weil das System schon relativ ausgeschöpft ist. Für einen Anfänger oder jemanden mit mittlerem Trainingszustand sieht das anders aus. Das wäre dann auch eine Erklärung warum die Ergebnisse in Studien so streuen - die Probanden kommen mit unterschiedlichem Ausgangsniveau rein. @rote_socke_83 weißt du eigentlich in welchem Bereich du gerade trainierst, also hast du Werte wie VO2max oder zumindest eine ungefähre Leistungsklasse? Das klingt jetzt nach mehr Fragerei, aber das ist eigentlich die Variable die bestimmt ob die Forschung zu Nitrat für dich überhaupt relevant ist oder ob du das an dir vorbeischauen lässt. Ich frag das nicht ironisch - ich hab selbst eine Weile gebraucht um zu verstehen dass die meisten Nitrat-Studien an relativ untrainierten Probanden gemacht wurden, und ich als Halbmarathon-Läufer mit ein paar Jahren regelmäßigem Training da vielleicht einfach nicht in die Zielgruppe falle. Edit: Um fair zu sein - es gibt natürlich auch Studien an trainierten Athleten, wo noch Effekte gemessen wurden. Aber die Effektgrößen waren tendenziell kleiner, das stimmt schon.
Zitat von markus_hh88Die Effektgröße in den Studien schrumpft mit steigendem Trainingszustand. Das ist der Punkt der mich hier am meisten interessiert, und der wird im ganzen Thread bisher nicht sauber aufgemacht. @markus_hh88 hast du da eine konkrete Quelle für? Ich hab das so ähnlich gelesen - glaube bei Porcelli et al. oder irgendwas in dem Umfeld - aber ich bin nicht sicher ob ich das mit dem richtigen Paper verknüpfe. Der Gedanke dahinter ist eigentlich naheliegend: wer gut trainiert ist, hat schon von Haus aus eine höhere basale NO-Produktion. Da kommt dann externer Nitrat-Input ans Limit, weil das System schon relativ ausgeschöpft ist. Für einen Anfänger oder jemanden mit mittlerem Trainingszustand sieht das anders aus. Das wäre dann auch eine Erklärung warum die Ergebnisse in Studien so streuen - die Probanden kommen mit unterschiedlichem Ausgangsniveau rein. @rote_socke_83 weißt du eigentlich in welchem Bereich du gerade trainierst, also hast du Werte wie VO2max oder zumindest eine ungefähre Leistungsklasse? Das klingt jetzt nach mehr Fragerei, aber das ist eigentlich die Variable die bestimmt ob die Forschung zu Nitrat für dich überhaupt relevant ist oder ob du das an dir vorbeischauen lässt. Ich frag das nicht ironisch - ich hab selbst eine Weile gebraucht um zu verstehen dass die meisten Nitrat-Studien an relativ untrainierten Probanden gemacht wurden, und ich als Halbmarathon-Läufer mit ein paar Jahren regelmäßigem Training da vielleicht einfach nicht in die Zielgruppe falle. Edit: Um fair zu sein - es gibt natürlich auch Studien an trainierten Athleten, wo noch Effekte gemessen wurden. Aber die Effektgrößen waren tendenziell kleiner, das stimmt schon.
Zitat von rote_socke_83 am Juli 18, 2026, 21:32 UhrZitat von markus_b82weißt du eigentlich in welchem Bereich du gerade trainierst
Ehrlich gesagt - nein. Ich hab keine VO2max, keine Leistungsklasse, nix. Ich hab eine Garmin die mir Herzfrequenz und Kilometer gibt und das wars. Ich fahr seit drei Jahren aber die erste Zeit war das wirklich nur Sonntags-Runden mit dem Kollegen, nichts Ernstes. Dieses Jahr hab ich angefangen strukturierter zu fahren seit ungefähr März. Also wenn du mich fragst: mittleres Niveau? Aufbau? Ich weiß es nicht genau. @markus_b82 dein Punkt mit den Probanden trifft mich aber aus einem anderen Winkel als du vielleicht dachtest. Wenn die Studien an relativ Untrainierten gemacht wurden, und ich bin irgendwo im Mittelfeld - dann bin ich vielleicht genau die Person für die das am ehesten noch relevant wäre. Oder auch nicht. Das ist das Problem: ich kann das nicht einordnen ohne Ausgangswerte. Was mich jetzt wirklich beschäftigt: ihr beide redet über Effektgrößen und Trainingszustand als ob das irgendwann klar werden wird. Aber für mich als Schichtleiter ohne Sportwissenschaft im Hintergrund - wie soll ich das je wirklich rausfinden? Einen Leistungstest machen? Das klingt nach mehr Aufwand als die Granfondo selbst. Ich glaub ich muss das irgendwann pragmatisch abschneiden. Die Frage ob Rote Bete bei mir funktioniert ist vielleicht schlicht nicht beantwortbar mit den Mitteln die ich hab.
Zitat von markus_b82weißt du eigentlich in welchem Bereich du gerade trainierst
Ehrlich gesagt - nein. Ich hab keine VO2max, keine Leistungsklasse, nix. Ich hab eine Garmin die mir Herzfrequenz und Kilometer gibt und das wars. Ich fahr seit drei Jahren aber die erste Zeit war das wirklich nur Sonntags-Runden mit dem Kollegen, nichts Ernstes. Dieses Jahr hab ich angefangen strukturierter zu fahren seit ungefähr März. Also wenn du mich fragst: mittleres Niveau? Aufbau? Ich weiß es nicht genau. @markus_b82 dein Punkt mit den Probanden trifft mich aber aus einem anderen Winkel als du vielleicht dachtest. Wenn die Studien an relativ Untrainierten gemacht wurden, und ich bin irgendwo im Mittelfeld - dann bin ich vielleicht genau die Person für die das am ehesten noch relevant wäre. Oder auch nicht. Das ist das Problem: ich kann das nicht einordnen ohne Ausgangswerte. Was mich jetzt wirklich beschäftigt: ihr beide redet über Effektgrößen und Trainingszustand als ob das irgendwann klar werden wird. Aber für mich als Schichtleiter ohne Sportwissenschaft im Hintergrund - wie soll ich das je wirklich rausfinden? Einen Leistungstest machen? Das klingt nach mehr Aufwand als die Granfondo selbst. Ich glaub ich muss das irgendwann pragmatisch abschneiden. Die Frage ob Rote Bete bei mir funktioniert ist vielleicht schlicht nicht beantwortbar mit den Mitteln die ich hab.