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Rote Bete vor dem Training – Timing macht wirklich einen Unterschied?

ich frag mich das gerade weil ich nächste Woche eine längere Ausfahrt plane und diesmal wirklich systematischer rangehen will. Nicht mit Supplements sondern mit dem echten Zeug - also Knolle oder Saft direkt aus dem Laden. Ehrlich gesagt hab ich bisher keinen festen Rhythmus gehabt. Manchmal was gegessen zwei Stunden vorher manchmal auch eine halbe Stunde davor, und ich konnte nie sagen ob das irgendwas bewirkt hat oder nicht. Mein Körpergefühl ist da kein verlässlicher Zeuge. Was ich gelesen hab - irgendwo bei einem deutschen Sportmedizin-Blog, kann dir die Quelle grade nicht raussuchen - ist dass der Nitratstoffwechsel ein paar Stunden braucht bis er irgendwas tut. Also mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Training. Ob das stimmt weiß ich nicht. Ich bin da vorsichtig mit solchen Aussagen. Mich interessiert was ihr in der Praxis gemacht habt. Nicht Theorie - Praxis. Hat jemand das wirklich mal verglichen? Früher essen vs. kurz vorher? Ich red nicht von Laborwerten sondern davon wie es sich auf dem Rad anfühlt in der zweiten Stunde wenn die Beine anfangen zu diskutieren. Und noch was: Saft oder Knolle. Ich hab beide probiert. Der Saft geht schneller rein logischerweise aber ich bin mir nicht sicher ob der fermentierte Zeug aus dem Glas (ich kauf meistens den pasteurisierten aus dem Supermarkt) überhaupt noch das rüberbringt was man sich erhofft. Frische Knolle selbst gekocht fühlt sich irgendwie sauberer an - kann auch Einbildung sein. Wer also echte Erfahrungen hat, raus damit. Ich brauch keine Studie über Profi-Triathleten. Ruhrpott-Hobbyradler auf 80-km-Touren reicht vollkommen.