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Rote Bete aus dem Glas vs. frische Knolle – macht das wirklich so einen Unterschied?

Ich hab jetzt schon ein paarmal gelesen dass das Zeug aus dem Glas geschmacklich eine andere Welt ist als frische Knollen. Und ich glaub das inzwischen auch, weil ich beides probiert hab. Nur bin ich mir nicht sicher ob das für meinen Zweck - also Ausdauer, Vorbereitung auf längere Ausfahrten - wirklich relevant ist oder ob das mehr Kopfsache ist. Meine Frau kauft eigentlich immer das Glas, weil es praktischer ist. Ich hab letztens auf dem Wochenmarkt hier in Bochum frische Knollen mitgenommen selbst gegart, und ja - der Unterschied im Geschmack ist real. Weicher, irgendwie runder. Das Glaszeug hat immer diesen leicht säuerlichen Nachgeschmack den ich nicht einordnen kann, vermutlich vom Essig. Aber was ist mit den Inhaltsstoffen? Ich hab irgendwo gelesen dass Pasteurisierung und Einlegen Nitrat beeinflusst. Kann ich das nicht wirklich einschätzen, ich bin kein Ernährungswissenschaftler. Meine Hausärztin hat dazu nichts gesagt als ich sie kurz gefragt hab, die hat nur gemeint "mehr Gemüse ist nie falsch" - danke, sehr erhellend. Der praktische Aspekt ist halt echt: frische Knollen kaufen, kochen, abkühlen lassen, schneiden. Das dauert. Das Glas ist in zwei Minuten offen. Wenn ich nach der Frühschicht noch eine Ausfahrt plane will ich nicht erst 40 Minuten in der Küche stehen. Ich frag mich deshalb ob jemand hier wirklich einen merkbaren Unterschied gespürt hat - nicht nur geschmacklich sondern beim Körpergefühl oder im Training. Nicht irgendwelche Labortests, sondern echte Alltagserfahrung. Wer schwört auf frisch, wer kommt mit dem Glas klar