Rote-Bete-Saft vor dem Lauf – Timing und Menge: Was sind eure Erfahrungen?
Zitat von markus_b82 am Juli 3, 2026, 19:02 UhrIch beschäftige mich seit ca. einem Jahr mit dem Thema Nitrat und Ausdauerleistung, hauptsächlich ausgelöst durch einen Artikel über eine Studie der Universität Exeter (Jones et al., die sind da ja ziemlich bekannt für ihre Beetroot-Protokolle). Seit einigen Monaten teste ich das jetzt selbst - konzentrierter Rote-Bete-Saft, ca. 70-140 ml, etwa 2-3 Stunden vor dem Lauf. Mein subjektiver Eindruck: Die letzten zwei, drei Kilometer im Halbmarathon-Training fühlen sich weniger "hart" an. Ob das Placebo ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab keine Kontrollgruppe und kein vernünftiges Studiendesign für meinen Alltag. Das ärgert mich ein bisschen, weil ich eigentlich nur valide Daten haben will. Was mich gerade beschäftigt, ist das Timing. In den Studien, die ich gelesen hab, war das Protokoll oft 2,5 Stunden vor Belastungsbeginn, manchmal sogar 3 Stunden. Aber es gibt auch Protokolle mit mehrtägiger Einnahme (die sogenannte "loading"-Variante über 5-6 Tage). Macht es überhaupt Sinn, das nur akut zu machen, oder braucht es die Akkumulation? Ich hab Betanio PLUS getestet, die werben mit einer Dosierung die laut eigenen Angaben "klinisch relevant" ist - aber konkrete Zahlen für den Nitratgehalt stehen auf der Packung nicht drauf, das fand ich ehrlich gesagt fragwürdig. Beim Naturprodukt (frisch gepresster Saft aus der lokalen Demeter-Kiste, Samstags auf dem Markt) hab ich das gleiche Problem: Nitratgehalt schwankt je nach Boden und Anbaubedingungen stark, das hab ich in einem Review-Artikel von Hord et al. mal gelesen. Hat jemand hier systematischer vorgegangen, vielleicht mit Pulsoxymetrie oder Laktatmessungen? Oder einfach nur Erfahrungswerte mit Timing und Menge?
Ich beschäftige mich seit ca. einem Jahr mit dem Thema Nitrat und Ausdauerleistung, hauptsächlich ausgelöst durch einen Artikel über eine Studie der Universität Exeter (Jones et al., die sind da ja ziemlich bekannt für ihre Beetroot-Protokolle). Seit einigen Monaten teste ich das jetzt selbst - konzentrierter Rote-Bete-Saft, ca. 70-140 ml, etwa 2-3 Stunden vor dem Lauf. Mein subjektiver Eindruck: Die letzten zwei, drei Kilometer im Halbmarathon-Training fühlen sich weniger "hart" an. Ob das Placebo ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab keine Kontrollgruppe und kein vernünftiges Studiendesign für meinen Alltag. Das ärgert mich ein bisschen, weil ich eigentlich nur valide Daten haben will. Was mich gerade beschäftigt, ist das Timing. In den Studien, die ich gelesen hab, war das Protokoll oft 2,5 Stunden vor Belastungsbeginn, manchmal sogar 3 Stunden. Aber es gibt auch Protokolle mit mehrtägiger Einnahme (die sogenannte "loading"-Variante über 5-6 Tage). Macht es überhaupt Sinn, das nur akut zu machen, oder braucht es die Akkumulation? Ich hab Betanio PLUS getestet, die werben mit einer Dosierung die laut eigenen Angaben "klinisch relevant" ist - aber konkrete Zahlen für den Nitratgehalt stehen auf der Packung nicht drauf, das fand ich ehrlich gesagt fragwürdig. Beim Naturprodukt (frisch gepresster Saft aus der lokalen Demeter-Kiste, Samstags auf dem Markt) hab ich das gleiche Problem: Nitratgehalt schwankt je nach Boden und Anbaubedingungen stark, das hab ich in einem Review-Artikel von Hord et al. mal gelesen. Hat jemand hier systematischer vorgegangen, vielleicht mit Pulsoxymetrie oder Laktatmessungen? Oder einfach nur Erfahrungswerte mit Timing und Menge?