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Rote Bete – oder warum mein Arzt mich damit quält

moin zusammen ich muss das einfach mal loswerden. Mein Hausarzt hat mir vor ein paar Monaten geraten, mehr Gemüse zu essen. Naja, der klassische Satz wenn man in die Rente geht und der Blutdruck langsam hochgeht. Und dann hat er mir speziell Rote Bete ans Herz gelegt. Nicht ganz zufällig, nehme ich an, weil er mich immer wieder zum Radfahren verdonnert. Also bin ich zum Markt und habe mir ein paar dieser dunklen Knollen mitgenommen. Gegessen habe ich sie gekocht mit Essig und Öl, wie man das halt macht. Schmeckt ehrlich gesagt nicht schlecht, aber auch nix Besonderes. Und dann. Das war mir nicht bewusst. Verfärbt sich halt alles danach. Ich dachte erst, mir ist was schiefgelaufen beim Verdauen, war richtig verunsichert. Hat mir keiner erklärt. Jetzt esse ich sie regelmäßig, weil der Arzt das so gesagt hat. Und ja, ich merke vielleicht. Vielleicht. Dass ich beim Radfahren nicht ganz so schnell aus der Puste komme. Aber ob das die Rote Bete ist oder nur die Gewöhnung ans Rad, keine Ahnung. Ich trau mir da nicht drauf zu schwören. Das, was mich aber wirklich ärgert: Überall liest man jetzt von Superfood und Wundermittel und Saftkonzentrate für 15 Euro die Flasche. Da ham se wieder. Rote Bete ist Gemüse, nicht Medizin. Und teuer brauchts auch nicht zu sein. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, oder bilde ich mir das nur ein mit der besseren Ausdauer?