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Rote Bete im Glas vs. frische Knolle - schmeckt man das beim Sport wirklich?

moin - ich glaub ich muss den Thread mal aufmachen weil mich das ehrlich gesagt schon länger beschäftigt und ich keine wirklich gute Antwort drauf gefunden hab. geht um den Unterschied zwischen dem Zeug aus dem Glas und frischen Knollen vom Markt. Nicht vom Geschmack her in der Küche - da ist der Unterschied klar, frisch ist frisch. sondern ob mans beim Radfahren merkt. also ob das eine besser wirkt als das andere. ich fahr die letzten Monate regelmäßig meine 80-100km samstags und hab beides durch - mal das Glas, mal frische Knollen, mal Konzentrat. und echt jetzt, ich kann da kein klares Muster rausziehn. manchmal lauf ich gut und hab frische Knolle gegessen, manchmal hab ich das Glaszeug und fühl mich auch okay. und umgekehrt genauso. was mich interessiert: kocht ihr die frischen Knollen dann oder esst ihr die roh? ich hab gehört dass beim Kochen was verloren geht - ob das stimmt weiß ich nicht, irgendwo aufgeschnappt. roh ist halt echt gewöhnungsbedürftig vom Geschmack, das muss ich auch sagen. das Glas hat halt immer diesen Essig-Einschlag, das nervt mich ein bisschen. ich kauf manchmal das ohne Essig aber das ist hier in der Gegend schwer zu kriegen - REWE und Edeka ham das seltenst. auf dem Markt wäre das kein Problem aber da bin ich samstags meistens zu spät. und dann ist da noch die Frage was der Körper da überhaupt aufnimmt. ich glaub nicht dass ein Glas Rote Bete mich zum anderen Menschen macht - aber irgendwas macht es schon, zumindest bei mir subjektiv. vielleicht liegts auch am Essig-Zeug aus dem Glas dass es nicht so gut sitzt

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Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.

@derbär

Zitat von derbär

beim Kochen was verloren geht

das stimmt tatsächlich zumindest teilweise - ich hab das irgendwann in einem Ernährungs-Podcast aufgeschnappt, glaub sogar derselbe den ich neulich hier schon erwähnt hab. der Nitrat-Gehalt überlebt das Kochen weitgehend, aber andere Sachen - Enzyme, bestimmte Antioxidantien - die reagieren halt auf Hitze. die Frage ist halt ob dich das beim Radfahren überhaupt interessiert, weil für die Ausdauer-Geschichte geht's ja hauptsächlich ums Nitrat. was mich an deinem Post aber eigentlich mehr beschäftigt: du hast beides durch, frisch und Glas, und siehst kein Muster. ich mein, ich kenn das. ich hab auch Phasen wo ich denke, ach das ist alles Einbildung. aber dann war da dieser eine Lauf im April wo ich das Konzentrat vergessen hatte und mir wirklich das Gefühl hatte, früher zu kämpfen als sonst. kann natürlich auch der Schlaf gewesen sein, der Untergrund, was auch immer. das Essig-Ding aus dem Glas finde ich aber tatsächlich interessant als Erklärung, ich hatte das nie so auf dem Schirm. wäre schon denkbar dass das Glas-Zeug mit Essig einfach anders im Magen liegt und das die Wahrnehmung trübt. nicht wegen dem Nitrat, sondern weil man sich halt einfach nicht so gut fühlt. roh hab ich auch mal probiert, gerieben in so einem Salat mit Apfel und Meerrettich - das geht eigentlich überraschend gut, der Apfel macht viel