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Rote Bete als Saft - lohnt sich der Aufwand wirklich?

Mein Vereinskollege Klaus schwärmt seit zwei Jahren von seinen Rote-Bete-Shots vor der langen Ausfahrt. Hat mich irgendwann angesteckt, ich hab's dann selbst ausprobiert. Drei Monate lang, vor jeder Ausfahrt über zwei Stunden. Diesen lila Kram trinken, Hände und alles versaut, Küche aussieht wie ein Tatortfoto. Aber ehrlich gesagt - ich hab keinen Unterschied gemerkt. Null. Vielleicht etwas lebhaftere Wahrnehmung, aber das kann auch daran liegen dass ich samstags ausgeschlafen bin und sonst nicht. Was mich skeptisch macht: Klaus selbst kann auch nicht sagen OB es wirkt oder ob er einfach besser trainiert hat in der Zeit. Der Typ ist eh motivierter seit er auf diesen ganzen Ernährungs-Kram steht. Kann gut sein dass das der eigentliche Effekt ist. Ich ess die Dinger jetzt einfach ab und zu als Salat. Fertig. Ohne großes Tamtam. Kein Betanio, kein teures Konzentrat aus dem Sportladen. Irgendein Hersteller freut sich über jeden der glaubt er braucht das abgepackt und hochdosiert, das is mein volle Überzeugung. Was ich wirklich interessant fände: ob das bei Freizeitsportlern auf unserem Niveau überhaupt einen messbaren Effekt haben kann. Ich fahr vielleicht 10-12 Stunden die Woche, kein Profi, kein Wettkampffahrer mehr seit Jahren. Die Studien die ich mal überflogen hab (irgendein Artikel auf einem Sportmedizin-Blog Quelle hab ich nicht mehr) deuten an dass gut trainierte Sportler weniger profitieren als Einsteiger. Wenn das stimmt, dann ist der ganze Aufwand für uns Wochenendhelden sowieso für die Katz. Hat hier jemand das systematisch verglichen, also wirklich mit Strava-Daten oder Wattmessun, nicht nur "fühlte sich gut an"? Mich interessiert echte Selbstbeobachtung, nicht Bro-Science vom Influencer.