Rote Beete schälen – wie macht ihr das ohne komplett zu verbluten?
Zitat von leni_k am September 4, 2026, 18:03 UhrIch hab heute endlich mal frische Rote Beete vom Naschmarkt mitgenommen weil mir die vakuumverpackten aus dem Billa ehrlich gesagt schon länger auf die Nerven gehen (die schmecken irgendwie nach Essig und Langeweile). Und dann steh ich in der Küche und schäl das Ding und... ja. Ich hab jetzt Hände wie nach einem Kunstatelier-Unfall und mein Schneidebrett sieht aus wie eine Tatort-Szene. Handschuhe hab ich keine daheim gehabt, das war mein Fehler. Aber mich interessiert auch ob man überhaupt roh schälen soll oder ob's einfacher ist, die Knollen erst zu kochen und dann die Schale abzuziehen. Ich hab beides gelesen. Manche sagen roh ist gar kein Problem wenn man's richtig macht, andere sagen erst kochen dann schälen geht viel schneller. Ich hab's heute roh probiert mit einem normalen Sparschäler - hat funktioniert aber war ziemlich mühsam weil die Form so unregelmäßig ist. Und die Hände halt. Was benutzt ihr? Normaler Sparschäler Messer, irgenein Trick? Und kocht ihr vor dem Schälen oder danach? Ich will das nächste Mal nicht wieder eine halbe Stunde damit verbringen die Küche zu reinigen. Ach ja - das Ergebnis war gut, ich hab die Beete dann roh gehobelt und mit Orangensaft und etwas Kren gegessen. Also der Aufwand hat sich schon gelohnt. Aber ich frag mich ob ich da irgendwas grundlegend falsch mache beim Vorbereiten. Edit: Falls jemand auch den Flecken-Tipp hat - die sind jetzt nach zwei Tagen immer noch auf meinen Fingern. Zitronensaft hat nicht viel geholfen. Nächstes Mal definitiv Handschuhe!
Ich hab heute endlich mal frische Rote Beete vom Naschmarkt mitgenommen weil mir die vakuumverpackten aus dem Billa ehrlich gesagt schon länger auf die Nerven gehen (die schmecken irgendwie nach Essig und Langeweile). Und dann steh ich in der Küche und schäl das Ding und... ja. Ich hab jetzt Hände wie nach einem Kunstatelier-Unfall und mein Schneidebrett sieht aus wie eine Tatort-Szene. Handschuhe hab ich keine daheim gehabt, das war mein Fehler. Aber mich interessiert auch ob man überhaupt roh schälen soll oder ob's einfacher ist, die Knollen erst zu kochen und dann die Schale abzuziehen. Ich hab beides gelesen. Manche sagen roh ist gar kein Problem wenn man's richtig macht, andere sagen erst kochen dann schälen geht viel schneller. Ich hab's heute roh probiert mit einem normalen Sparschäler - hat funktioniert aber war ziemlich mühsam weil die Form so unregelmäßig ist. Und die Hände halt. Was benutzt ihr? Normaler Sparschäler Messer, irgenein Trick? Und kocht ihr vor dem Schälen oder danach? Ich will das nächste Mal nicht wieder eine halbe Stunde damit verbringen die Küche zu reinigen. Ach ja - das Ergebnis war gut, ich hab die Beete dann roh gehobelt und mit Orangensaft und etwas Kren gegessen. Also der Aufwand hat sich schon gelohnt. Aber ich frag mich ob ich da irgendwas grundlegend falsch mache beim Vorbereiten. Edit: Falls jemand auch den Flecken-Tipp hat - die sind jetzt nach zwei Tagen immer noch auf meinen Fingern. Zitronensaft hat nicht viel geholfen. Nächstes Mal definitiv Handschuhe!
Zitat von derbasti am September 4, 2026, 18:14 Uhrey @leni_k das klingt ja nach nem richtigen desaster haha aber der trick mit dem rohschälen interessiert mich jetzt. also du sagst sparschäler hat funktioniert aber war mühsam - würde dann nicht einfach ein messer schneller gehen? ich mein die schale is ja nicht so dick dass man da ne spezialausrüstung braucht oder? aber krass dass du das roh gegessen hast mit orangensaft, das klingt eigentlich mega lecker digga. ich kenne rote beete hauptsächlich aus smoothies und eben aus den kapseln für den pump. aber das roh zu essen ist mir noch nie in den sinn gekommen weil ich dachte das schmeckt dann zu erdrig oder so? moment - du hast das ganze ding auch noch gekocht probiert und dann geschält oder nur roh? weil wenn gekocht wirklich viel schneller geht würde ich das nächste mal vielleicht einfach so machen. dann sind die hände wenigstens nicht rot wie ne tomate haha. wie lange dauert das denn ungefähr bis die schale dann abgeht wenn mans kocht
--
weniger reden mehr heben
ey @leni_k das klingt ja nach nem richtigen desaster haha aber der trick mit dem rohschälen interessiert mich jetzt. also du sagst sparschäler hat funktioniert aber war mühsam - würde dann nicht einfach ein messer schneller gehen? ich mein die schale is ja nicht so dick dass man da ne spezialausrüstung braucht oder? aber krass dass du das roh gegessen hast mit orangensaft, das klingt eigentlich mega lecker digga. ich kenne rote beete hauptsächlich aus smoothies und eben aus den kapseln für den pump. aber das roh zu essen ist mir noch nie in den sinn gekommen weil ich dachte das schmeckt dann zu erdrig oder so? moment - du hast das ganze ding auch noch gekocht probiert und dann geschält oder nur roh? weil wenn gekocht wirklich viel schneller geht würde ich das nächste mal vielleicht einfach so machen. dann sind die hände wenigstens nicht rot wie ne tomate haha. wie lange dauert das denn ungefähr bis die schale dann abgeht wenn mans kocht
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Zitat von leni_k am September 4, 2026, 18:19 Uhr@derbasti nein, ich hab heute NUR roh probiert, das war mein erster Versuch mit frischer Beete überhaupt. Gekocht hab ich's noch nie selbst gemacht, ich kenn das halt aus Restaurants oder vom Buffet wo's halt schon fertig war. Aber ich hab jetzt kurz nachgeschaut und anscheinend ist das mit dem Kochen wirklich der einfachere Weg wenn man die Schale loswerden will - die geht dann fast von selbst ab, so wie bei Kartoffeln die man mit Schale kocht. Ich glaub ich probier das nächstes Mal. Rohe Beete schälen ist halt schon ein bisschen wie ein Kampf gegen die Form, weil die Dinger nie rund sind sondern immer so... buckelig.
Zitat von derbastidas klingt eigentlich mega lecker digga
war's auch! der Kren macht da echt was, das schneidet die Erdigkeit gut. falls du's mal roh probierst - ganz dünn hobeln ist der Schlüssel, sonst ist die Textur zu brachial. was mich jetzt aber noch interessiert: wenn man erst kocht und dann schält, verliert man dann nicht einen Teil vom Saft in dem Kochwasser? ich mein das ist doch genau das was ich eigentlich drin haben will wenn ich's wegen dem Nitrat ess. meine Hausarztin hat mal kurz erwähnt dass man Gemüse generell nicht zu lang kochen soll wenns um Nährstoffe geht aber ob das bei Roter Beete in der Schale anders ist... keine Ahnung. hat wer dazu eine Erfahrung?
@derbasti nein, ich hab heute NUR roh probiert, das war mein erster Versuch mit frischer Beete überhaupt. Gekocht hab ich's noch nie selbst gemacht, ich kenn das halt aus Restaurants oder vom Buffet wo's halt schon fertig war. Aber ich hab jetzt kurz nachgeschaut und anscheinend ist das mit dem Kochen wirklich der einfachere Weg wenn man die Schale loswerden will - die geht dann fast von selbst ab, so wie bei Kartoffeln die man mit Schale kocht. Ich glaub ich probier das nächstes Mal. Rohe Beete schälen ist halt schon ein bisschen wie ein Kampf gegen die Form, weil die Dinger nie rund sind sondern immer so... buckelig.
Zitat von derbastidas klingt eigentlich mega lecker digga
war's auch! der Kren macht da echt was, das schneidet die Erdigkeit gut. falls du's mal roh probierst - ganz dünn hobeln ist der Schlüssel, sonst ist die Textur zu brachial. was mich jetzt aber noch interessiert: wenn man erst kocht und dann schält, verliert man dann nicht einen Teil vom Saft in dem Kochwasser? ich mein das ist doch genau das was ich eigentlich drin haben will wenn ich's wegen dem Nitrat ess. meine Hausarztin hat mal kurz erwähnt dass man Gemüse generell nicht zu lang kochen soll wenns um Nährstoffe geht aber ob das bei Roter Beete in der Schale anders ist... keine Ahnung. hat wer dazu eine Erfahrung?
Zitat von derbasti am September 4, 2026, 18:23 Uhrey @leni_k das mit den nährstoffen im kochwasser is eigentlich n guter punkt das hab ich ehrlich gesagt nie bedacht. aber moment - wenn du die beete mit schale kochst geht der saft doch gar nicht so raus oder? die schale versiegelt das doch quasi digga. ich mein bei kartoffeln is das ja genauso und da verlierst du auch nicht alles. aber krass dass du deine hausarztin fragst, das respekt. ich kenne das halt eher von youtubern die immer sagen rote beete vor dem training ist mega für den pump wegen dem nitrat - und die sagen auch dass man das roh essen sollte damit nix verloren geht. aber ob das stimmt oder nur marketing is keine ahnung ehrlich gesagt. Zitat von leni_kganz dünn hobeln ist der Schlüssel
das merkik mir mal, weil ich hab bisher gedacht dünne scheiben = weniger geschmack. aber wenn das die textur besser macht probiere ich das nächstes mal. das mit dem kren klingt echt interessant, also dass das die erdigkeit schneidet. vielleicht is das auch der trick warum ich das zeug in den kapseln so mag - die sind so klein dass man den geschmack gar nicht richtig merkt haha. aber jetzt bin ich neugierig - wenn du das nächstes mal gekocht probierst schreibst du bescheid ob die schale wirklich so einfach runtergeht? würde mich echt interessieren ob das den aufwand so deutlich reduziertEdit: hab gerade gemerkt dass ich "merkik" geschrieben hab lol, sollte "merk ich mir" sein. auch ganz wichtig - falls du das ausprobierst: die beete am besten erst nach dem kochen schälen sonst färbt sich alles ein! --
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ey @leni_k das mit den nährstoffen im kochwasser is eigentlich n guter punkt das hab ich ehrlich gesagt nie bedacht. aber moment - wenn du die beete mit schale kochst geht der saft doch gar nicht so raus oder? die schale versiegelt das doch quasi digga. ich mein bei kartoffeln is das ja genauso und da verlierst du auch nicht alles. aber krass dass du deine hausarztin fragst, das respekt. ich kenne das halt eher von youtubern die immer sagen rote beete vor dem training ist mega für den pump wegen dem nitrat - und die sagen auch dass man das roh essen sollte damit nix verloren geht. aber ob das stimmt oder nur marketing is keine ahnung ehrlich gesagt. Zitat von leni_kganz dünn hobeln ist der Schlüssel
das merkik mir mal, weil ich hab bisher gedacht dünne scheiben = weniger geschmack. aber wenn das die textur besser macht probiere ich das nächstes mal. das mit dem kren klingt echt interessant, also dass das die erdigkeit schneidet. vielleicht is das auch der trick warum ich das zeug in den kapseln so mag - die sind so klein dass man den geschmack gar nicht richtig merkt haha. aber jetzt bin ich neugierig - wenn du das nächstes mal gekocht probierst schreibst du bescheid ob die schale wirklich so einfach runtergeht? würde mich echt interessieren ob das den aufwand so deutlich reduziert
Edit: hab gerade gemerkt dass ich "merkik" geschrieben hab lol, sollte "merk ich mir" sein. auch ganz wichtig - falls du das ausprobierst: die beete am besten erst nach dem kochen schälen sonst färbt sich alles ein! --
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Zitat von leni_k am September 4, 2026, 18:28 Uhr@derbasti ja ich schreib bescheid wenn ich's gekocht probier, versprochen. aber kurz zu dem Punkt mit der Schale als "Versiegelung" - das klingt irgendwie logisch aber ich bin nicht sicher ob das wirklich so funktioniert. ich mein die Beete hat ja Poren und so, das ist kein Vakuumbeutel. ich hab mal irgendwo gelesen dass das Dämpfen genau deswegen besser sein soll als kochen, weil das Gemüse dann nicht direkt im Wasser liegt. ob das bei Roter Beete einen echten Unterschied macht... keine Ahnung ehrlich gesagt, da müsste ich wirklich jemanden fragen der's weiß und nicht nur youtube-Typen mit Affiliate-Links. was mich gerade noch beschäftigt ist ob man das Kochwasser überhaupt wegschüttet. ich hab das heute mit dem rohen Saft am Schneidebrett gesehen und dacht mir - das ist halt ziemlich intensiv. vielleicht kann man das Kochwasser für irgendwas weiterverwenden? Suppe oder so? oder ist das dann einfach nur rot und schmeckt nach nix. das sind halt so Fragen die ich mir stelle wenn ich zum ersten Mal mit einem Gemüse arbeite das ich vorher nie selbst zubereitet hab 😄
Edit: *Beete → Beete (war richtig, ignore das) - aber falls jemand ne gute Antwort zur Kochwasser-Sache hat, würde mich das echt interessieren!
@derbasti ja ich schreib bescheid wenn ich's gekocht probier, versprochen. aber kurz zu dem Punkt mit der Schale als "Versiegelung" - das klingt irgendwie logisch aber ich bin nicht sicher ob das wirklich so funktioniert. ich mein die Beete hat ja Poren und so, das ist kein Vakuumbeutel. ich hab mal irgendwo gelesen dass das Dämpfen genau deswegen besser sein soll als kochen, weil das Gemüse dann nicht direkt im Wasser liegt. ob das bei Roter Beete einen echten Unterschied macht... keine Ahnung ehrlich gesagt, da müsste ich wirklich jemanden fragen der's weiß und nicht nur youtube-Typen mit Affiliate-Links. was mich gerade noch beschäftigt ist ob man das Kochwasser überhaupt wegschüttet. ich hab das heute mit dem rohen Saft am Schneidebrett gesehen und dacht mir - das ist halt ziemlich intensiv. vielleicht kann man das Kochwasser für irgendwas weiterverwenden? Suppe oder so? oder ist das dann einfach nur rot und schmeckt nach nix. das sind halt so Fragen die ich mir stelle wenn ich zum ersten Mal mit einem Gemüse arbeite das ich vorher nie selbst zubereitet hab 😄
Edit: *Beete → Beete (war richtig, ignore das) - aber falls jemand ne gute Antwort zur Kochwasser-Sache hat, würde mich das echt interessieren!
Zitat von lisab_93 am September 4, 2026, 18:34 Uhr@leni_k das mit dem Kochwasser finde ich jetzt auch interessant. Also ehrlich gesagt - ich würde das nicht wegschütten. Meine Mutter hat das damals für Rote-Beete-Suppe verwendet, einfach mit Brühe gestreckt und ein bisschen Sahne rein. War nicht schlecht, schmeckte aber weniger intensiv als wenn man die Beete selbst noch mitpüriert. Das Problem ist halt: je länger die Beete im Wasser liegt, desto mehr geht raus. Da musst du einen Mittelweg finden.
Zitat von leni_kich bin nicht sicher ob das wirklich so funktioniert
- ja, genau das ist mein Punkt auch. Die ganzen Tipps online - ob Kochen, Dämpfen, was weiß ich - alle klingen logisch aber keiner sagt konkret wie lange, bei welcher Temperatur, und ob das am Ende wirklich nen Unterschied macht für normale Menschen die das einfach essen wollen und nicht für ein Wettkampf-Tracking. Für mich persönlich: Ich schäl die Beete eigentlich immer roh, weil mir das schneller geht als zu warten dass sie abkühlt. Mit Handschuhen natürlich - hatte das irgendwann im Drogerie-Mehrpack. Und ja, das Schneidebrett sieht danach aus wie Tatort, aber dafür ist die Beete noch knackig wenn ich sie roh esse. Wenn ich sie kochen würde - was ich selten mache - dann würde ich eher Dämpfen probieren nur um zu sehen ob's wirklich nen Unterschied macht. Aber versprechen tu ich mir davon nichts.
@leni_k das mit dem Kochwasser finde ich jetzt auch interessant. Also ehrlich gesagt - ich würde das nicht wegschütten. Meine Mutter hat das damals für Rote-Beete-Suppe verwendet, einfach mit Brühe gestreckt und ein bisschen Sahne rein. War nicht schlecht, schmeckte aber weniger intensiv als wenn man die Beete selbst noch mitpüriert. Das Problem ist halt: je länger die Beete im Wasser liegt, desto mehr geht raus. Da musst du einen Mittelweg finden.
Zitat von leni_kich bin nicht sicher ob das wirklich so funktioniert
- ja, genau das ist mein Punkt auch. Die ganzen Tipps online - ob Kochen, Dämpfen, was weiß ich - alle klingen logisch aber keiner sagt konkret wie lange, bei welcher Temperatur, und ob das am Ende wirklich nen Unterschied macht für normale Menschen die das einfach essen wollen und nicht für ein Wettkampf-Tracking. Für mich persönlich: Ich schäl die Beete eigentlich immer roh, weil mir das schneller geht als zu warten dass sie abkühlt. Mit Handschuhen natürlich - hatte das irgendwann im Drogerie-Mehrpack. Und ja, das Schneidebrett sieht danach aus wie Tatort, aber dafür ist die Beete noch knackig wenn ich sie roh esse. Wenn ich sie kochen würde - was ich selten mache - dann würde ich eher Dämpfen probieren nur um zu sehen ob's wirklich nen Unterschied macht. Aber versprechen tu ich mir davon nichts.
Zitat von leni_k am September 4, 2026, 18:45 Uhr@lisab_93 das mit der Suppe aus dem Kochwasser klingt eigentlich gar nicht schlecht. ich hab mir da heute noch gar keine Gedanken gemacht weil ich ja roh gearbeitet hab - aber beim nächsten Mal mit Kochen würde ich das echt ausprobieren.
Zitat von lisab_93keiner sagt konkret wie lange bei welcher Temperatur
ja genau das nervt mich auch so. du findest hundert Artikel die sagen "dämpfen ist besser" aber dann stehts da ohne eine einzige konkrete Angabe. wie lange dämpfen? kleine Knollen oder große? mit oder ohne Schale? das ist so typisch für Ernährungs-Content online - klingt informativ, gibt dir aber gar nichts Brauchbares an die Hand. was mich bei deinem Kommentar noch auf eine andere Idee gebracht hat: du sagst du schälst immer roh weil du nicht warten willst dass die Beete abkühlt. das ist ein Argument das ich bisher gar nicht bedacht hab. wenn ich die Knollen koche und dann schäle muss ich ja irgendwie damit umgehen dass die Dinger heiß sind. mit einem Tuch oder was? ich stell mir das auch wieder chaotisch vor nur diesmal halt dampfig statt blutig. ehrlich gesagt bin ich jetzt unschlüssig ob das Kochen wirklich so viel einfacher ist wie ich dachte. vielleicht ist "roh schälen mit Handschuhen" am Ende die pragmatischste Lösung wenn man nicht jedes Mal 45 Minuten einplanen will
@lisab_93 das mit der Suppe aus dem Kochwasser klingt eigentlich gar nicht schlecht. ich hab mir da heute noch gar keine Gedanken gemacht weil ich ja roh gearbeitet hab - aber beim nächsten Mal mit Kochen würde ich das echt ausprobieren.
Zitat von lisab_93keiner sagt konkret wie lange bei welcher Temperatur
ja genau das nervt mich auch so. du findest hundert Artikel die sagen "dämpfen ist besser" aber dann stehts da ohne eine einzige konkrete Angabe. wie lange dämpfen? kleine Knollen oder große? mit oder ohne Schale? das ist so typisch für Ernährungs-Content online - klingt informativ, gibt dir aber gar nichts Brauchbares an die Hand. was mich bei deinem Kommentar noch auf eine andere Idee gebracht hat: du sagst du schälst immer roh weil du nicht warten willst dass die Beete abkühlt. das ist ein Argument das ich bisher gar nicht bedacht hab. wenn ich die Knollen koche und dann schäle muss ich ja irgendwie damit umgehen dass die Dinger heiß sind. mit einem Tuch oder was? ich stell mir das auch wieder chaotisch vor nur diesmal halt dampfig statt blutig. ehrlich gesagt bin ich jetzt unschlüssig ob das Kochen wirklich so viel einfacher ist wie ich dachte. vielleicht ist "roh schälen mit Handschuhen" am Ende die pragmatischste Lösung wenn man nicht jedes Mal 45 Minuten einplanen will
Zitat von lisab_93 am September 4, 2026, 18:51 Uhr@leni_k haha ja, mit heißen Beeten schälen ist auch ne Idee. Musste gerade grinsen weil ich mir das vorstelle - Tuch in der einen Hand, Messer in der anderen, und am Ende sitzt du genau so in der roten Soße wie beim rohen Schälen, nur dass es brennt. Ehrlich gesagt: Ich glaub du machst dir da zu viel Kopf. Handschuhe kaufen, roh schälen, fertig. Dauert vielleicht fünf Minuten länger als wenn es perfekt laufen würde, aber dafür brauchst du nicht zu warten und keine Diskussionen über Temperatur und Garzeit führen. Das ist für mich das pragmatischste, und ich bin zu faul für Umschweife. Was ich aber noch interessant find: Du sprichst davon dass die Beete beim Kochen abkühlen muss. Wie lange brauchst du da? Ich mein wenn du sie nur kurz blanchierst statt durchzukochen - zehn Minuten vielleicht - ist die Schale wahrscheinlich trotzdem weg und die Knolle noch warm genug dass du sie anfassen kannst ohne dich zu verbrennen. Aber das ist auch wieder eine dieser Fragen wo keiner ne konkrete Antwort hat weil es halt von der Größe abhängt und wer weiß was noch. Mach einfach beim nächsten Mal Handschuhe rein und versuch's roh. Wenn du nach zwei Wochen merkst dass du die Beete eh nicht isst weil die Vorbereitung zu nervig ist, dann hast du deine Antwort. Wenn's passt, passt's.
@leni_k haha ja, mit heißen Beeten schälen ist auch ne Idee. Musste gerade grinsen weil ich mir das vorstelle - Tuch in der einen Hand, Messer in der anderen, und am Ende sitzt du genau so in der roten Soße wie beim rohen Schälen, nur dass es brennt. Ehrlich gesagt: Ich glaub du machst dir da zu viel Kopf. Handschuhe kaufen, roh schälen, fertig. Dauert vielleicht fünf Minuten länger als wenn es perfekt laufen würde, aber dafür brauchst du nicht zu warten und keine Diskussionen über Temperatur und Garzeit führen. Das ist für mich das pragmatischste, und ich bin zu faul für Umschweife. Was ich aber noch interessant find: Du sprichst davon dass die Beete beim Kochen abkühlen muss. Wie lange brauchst du da? Ich mein wenn du sie nur kurz blanchierst statt durchzukochen - zehn Minuten vielleicht - ist die Schale wahrscheinlich trotzdem weg und die Knolle noch warm genug dass du sie anfassen kannst ohne dich zu verbrennen. Aber das ist auch wieder eine dieser Fragen wo keiner ne konkrete Antwort hat weil es halt von der Größe abhängt und wer weiß was noch. Mach einfach beim nächsten Mal Handschuhe rein und versuch's roh. Wenn du nach zwei Wochen merkst dass du die Beete eh nicht isst weil die Vorbereitung zu nervig ist, dann hast du deine Antwort. Wenn's passt, passt's.
Zitat von leni_k am September 4, 2026, 19:04 UhrZitat von lisab_93Wenn's passt, passt's.
okay ja, du hast Recht. ich glaub ich hab das wirklich zu sehr verkompliziert heute. ist manchmal so bei mir wenn ich was Neues anfange - dann will ich gleich alles richtig machen und dabei denk ich zu viel nach statt einfach zu machen. was mich bei deinem Blanchier-Vorschlag aber noch kurz beschäftigt: zehn Minuten ist dann ja fast schon zu wenig für eine größere Knolle oder? ich mein die die ich heute vom Naschmarkt hatte war schon ordentlich, fast so groß wie eine Faust. da bin ich nicht sicher ob die Schale nach zehn Minuten wirklich nachgibt. aber das ist genau das was du und ich vorhin schon gesagt haben - keine konkreten Angaben nirgends, und dann steh ich in zwei Wochen wieder da mit einer halb-gegarten Beete und frag mich was falsch gelaufen ist. ich glaub mein realistischer Plan ist jetzt: Handschuhe kaufen (die sind eh im Merkzettel), nächstes Mal roh schälen, und wenn mich der Ehrgeiz packt dann einen Dämpfversuch. nicht beides gleichzeitig, das führt nur zu noch mehr Tatort-Szenarien in der Küche 😄
ach und @derbasti - dein Punkt mit "dünne Scheiben = weniger Geschmack" ist übrigens wirklich ein Missverständnis, das ich lange auch hatte. bei rohem Gemüse ist dünn schneiden fast immer besser weil die Fasern kürzer werden und das Essen nicht nach Arbeit schmeckt.
Zitat von lisab_93Wenn's passt, passt's.
okay ja, du hast Recht. ich glaub ich hab das wirklich zu sehr verkompliziert heute. ist manchmal so bei mir wenn ich was Neues anfange - dann will ich gleich alles richtig machen und dabei denk ich zu viel nach statt einfach zu machen. was mich bei deinem Blanchier-Vorschlag aber noch kurz beschäftigt: zehn Minuten ist dann ja fast schon zu wenig für eine größere Knolle oder? ich mein die die ich heute vom Naschmarkt hatte war schon ordentlich, fast so groß wie eine Faust. da bin ich nicht sicher ob die Schale nach zehn Minuten wirklich nachgibt. aber das ist genau das was du und ich vorhin schon gesagt haben - keine konkreten Angaben nirgends, und dann steh ich in zwei Wochen wieder da mit einer halb-gegarten Beete und frag mich was falsch gelaufen ist. ich glaub mein realistischer Plan ist jetzt: Handschuhe kaufen (die sind eh im Merkzettel), nächstes Mal roh schälen, und wenn mich der Ehrgeiz packt dann einen Dämpfversuch. nicht beides gleichzeitig, das führt nur zu noch mehr Tatort-Szenarien in der Küche 😄
ach und @derbasti - dein Punkt mit "dünne Scheiben = weniger Geschmack" ist übrigens wirklich ein Missverständnis, das ich lange auch hatte. bei rohem Gemüse ist dünn schneiden fast immer besser weil die Fasern kürzer werden und das Essen nicht nach Arbeit schmeckt.
Zitat von derbasti am September 4, 2026, 19:11 Uhrey @leni_k haha okay das mit den dünn geschnittenen fasern macht echt sinn, das merkik mir. aber moment - du sagst du kaufst dir die handschuhe jetzt? also erst roh mit handschuhen probieren und dann vielleicht irgendwann dämpfen? ich glaub das ist smart, aber mich interessiert jetzt noch was anderes. du hattest ja heute das zeug roh mit orangensaft gegessen und das hat dir gescmeckt mega. wenn du das jetzt kochst - auch wenn nur blanchiert - schmeckt das dann überhaupt noch so geil oder wird das eher matschig? ich mein bei brokkoli ist das ja krass unterschiedlich ob du den roh oder gekocht isst. und rote beete is ja auch so ein geschmacksding wo manche sagen erdrig und andere sagen süßlich je nachdem wie mans macht. also falls du das nächste woche probierst würde mich echt interessieren wie das dann im geschmack is, weil wenn rohe beete mit kren einfach besser schmeckt als die gekochte variante - warum sich dann die mühe machen mit kochen und abkühlen und so digga. dann lieber handschuhe kaufen und gut is. aber vielleicht bin ich da auch zu faul für haha. wann probierst du das denn, nächstes wochenende?
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ey @leni_k haha okay das mit den dünn geschnittenen fasern macht echt sinn, das merkik mir. aber moment - du sagst du kaufst dir die handschuhe jetzt? also erst roh mit handschuhen probieren und dann vielleicht irgendwann dämpfen? ich glaub das ist smart, aber mich interessiert jetzt noch was anderes. du hattest ja heute das zeug roh mit orangensaft gegessen und das hat dir gescmeckt mega. wenn du das jetzt kochst - auch wenn nur blanchiert - schmeckt das dann überhaupt noch so geil oder wird das eher matschig? ich mein bei brokkoli ist das ja krass unterschiedlich ob du den roh oder gekocht isst. und rote beete is ja auch so ein geschmacksding wo manche sagen erdrig und andere sagen süßlich je nachdem wie mans macht. also falls du das nächste woche probierst würde mich echt interessieren wie das dann im geschmack is, weil wenn rohe beete mit kren einfach besser schmeckt als die gekochte variante - warum sich dann die mühe machen mit kochen und abkühlen und so digga. dann lieber handschuhe kaufen und gut is. aber vielleicht bin ich da auch zu faul für haha. wann probierst du das denn, nächstes wochenende?
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