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Rote Beete einkochen – wie lange hält das wirklich?

Ich habe dieses Jahr wieder eine gute Ernte aus meinem Garten, und wie immer mache ich mir Gedanken übers Einkochen. Letztes Jahr habe ich mehrere Gläser eingekocht, und ehrlich gesagt bin ich mir nicht mehr sicher, wie lange die eigentlich haltbar sind. Manche Quellen schreiben zwei Jahre, andere sagen ein Jahr, und im Internet findet man eh alles mögliche. Der Hausarzt hat mir ja geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und da dachte ich mir, wenn ich ohnehin einkoche, könnte ich das ganze Jahr über was davon haben. Aber ich will auch nicht unnötig verschwenden oder. Noch schlimmer. Etwas essen, das nicht mehr gut ist, nur weil ich denke, es müsse noch genießbar sein. Meine Methode ist eigentlich simpel: ich koche die Beete vor, packe sie in Gläser, übergieße sie mit einem leichten Essig-Zucker-Sud, und sterilisiere die Gläser dann im Wasserbad. Bisher hat mir das immer gut geklappt, aber vielleicht mache ich da auch was falsch, das ich gar nicht bemerke. Wie handhabt ihr das? Verbraucht ihr eure eingekochten Beeten im ersten Jahr, oder lagert ihr die auch länger? Und gibt es da Unterschiede, je nachdem ob man sie im Keller lagert oder eher in der Küche bei Raumtemperatur? Mein Keller ist relativ kühl und dunkel, falls das einen Unterschied macht.

@elvira_k interessant dass du das mit dem Keller erwähnst. Ich hab nämlich mal gelesen (irgendein Einmach-Blog kann dir den Link grad nicht raussuchen) dass der eigentliche Feind beim Einkochen nicht die Zeit ist sondern Temperaturschwankungen. Also ein Keller der im Sommer auf 28 Grad steigt und im Winter auf 8 fällt ist schlechter als eine gleichmäßige Küche bei 20 Grad, auch wenn das kontraintuitiv klingt. Deine Methode mit Essig-Sud klingt mir aber eigentlich solide. Essig hemmt das Wachstum von dem was einem bei Eingemachtem wirklich Angst machen sollte, und wenn die Gläser richtig sterilisiert sind... schauen wir mal. Was mich interessiert: prüfst du die Gläser vor dem Öffnen irgendwie? Ich mein das Geräusch wenn man den Deckel öffnet, ob der Unterdruck noch da ist. Meine Oma hat das immer am Ton erkannt ob ein Glas noch gut ist - aber ich weiß nicht wie verlässlich das wirklich ist. Hab das nie systematisch überprüft. Zwei Jahre würd ich bei Essig-Eingemachtem wahrschenlich nicht riskieren, aber das ist nur mein Bauchgefühl.