Rote Beete schälen ohne Handschuhe – wie macht ihr das?
Zitat von leni_bk am August 2, 2026, 12:22 Uhr@leni_do du fragst was so interessant ist - ich glaub das ist genau der Punkt wo ich selbst noch nie so richtig drüber nachgedacht hab. Bei mir ist es ehrlich gesagt eher beides, Zeit UND mentale Energie. Nach dem Kindergarten bin ich manchmal so platt dass selbst Rote Beete schälen mir zu viel ist, egal wie gut ich das geplant hab. Aber dein Idea mit dem Sonntagmorgen vor dem Lauf - das könnte für mich tatsächlich passen. Ich sitz ja sowieso da und warte, warum nicht einfach die Knollen in den Ofen schmeißen während ich noch einen Kaffee trink. Zitat von leni_doSonntagmorgen vor dem Lauf schon zwei, drei ins Ofenrohr - genau das versuch ich diese Woche mal. Wobei ich mir grad überlege ob die bis Freitag noch gut sind wenn ich sie schon Sonntag mach. Das ist für mich die entscheidende Frage nicht wie ich sie lagere. Wenn die nur bis Mittwoch halten, dann bringt mir das für die ganze Woche nix. Ich hab aber gerade noch eine andere Frage - wenn ich die Dinger röste, kann ich die auch einfrieren? Ich mein, theoretisch müsste das funktionieren aber ich hab sowas noch nie gemacht. Dann könnt ich mir ja einen größeren Vorrat für Wochen machen statt nur Tage. Oder ist das totaler Quatsch und die werden matschig beim Auftauen. Ich frag lieber hier als dass ich wieder was im Internet lese was sich nachher nicht bewährt. Edit: Kleine Ergänzung - falls jemand damit Erfahrung hat würd mich auch interessieren ob man sie besser im Kühlschrank oder eher bei Zimmertemperatur lagert, falls das einen Unterschied macht!
@leni_do du fragst was so interessant ist - ich glaub das ist genau der Punkt wo ich selbst noch nie so richtig drüber nachgedacht hab. Bei mir ist es ehrlich gesagt eher beides, Zeit UND mentale Energie. Nach dem Kindergarten bin ich manchmal so platt dass selbst Rote Beete schälen mir zu viel ist, egal wie gut ich das geplant hab. Aber dein Idea mit dem Sonntagmorgen vor dem Lauf - das könnte für mich tatsächlich passen. Ich sitz ja sowieso da und warte, warum nicht einfach die Knollen in den Ofen schmeißen während ich noch einen Kaffee trink. Zitat von leni_doSonntagmorgen vor dem Lauf schon zwei, drei ins Ofenrohr - genau das versuch ich diese Woche mal. Wobei ich mir grad überlege ob die bis Freitag noch gut sind wenn ich sie schon Sonntag mach. Das ist für mich die entscheidende Frage nicht wie ich sie lagere. Wenn die nur bis Mittwoch halten, dann bringt mir das für die ganze Woche nix. Ich hab aber gerade noch eine andere Frage - wenn ich die Dinger röste, kann ich die auch einfrieren? Ich mein, theoretisch müsste das funktionieren aber ich hab sowas noch nie gemacht. Dann könnt ich mir ja einen größeren Vorrat für Wochen machen statt nur Tage. Oder ist das totaler Quatsch und die werden matschig beim Auftauen. Ich frag lieber hier als dass ich wieder was im Internet lese was sich nachher nicht bewährt. Edit: Kleine Ergänzung - falls jemand damit Erfahrung hat würd mich auch interessieren ob man sie besser im Kühlschrank oder eher bei Zimmertemperatur lagert, falls das einen Unterschied macht!
Zitat von elvira_k am August 2, 2026, 12:36 Uhr@leni_bk zum Einfrieren kann ich dir aus meinem Garten berichten - ich friere meine gekochte Rote Beete regelmäßig ein und das funktioniert tatsächlich. Allerdings muss ich ehrlich sagen, die Textur wird nachher etwas weicher, das ist einfach so. Für Suppen oder zum Pürieren völlig okay, aber wenn du die später noch in Scheiben essen willst, merkst du den Unterschied. Bei gerösteten Knollen kann ich dir da leider nicht aus eigener Erfahrung berichten, aber ich würde vermuten dass das ähnlich läuft wie beim Kochen - die Fasern werden durch die Feuchtigkeit beim Auftauen einfach weicher. Das ist ja auch der Grund warum ich meine gekochten Portionen eher zu Suppe oder als Beilage verwende, nicht mehr so als Hauptdarsteller auf dem Teller. Was mich aber viel mehr interessiert: du fragst ob die bis Freitag noch gut sind wenn du sie Sonntag machst. Das sind ja dann vier, fünf Tage. Mein Hausarzt hat mir geraten, die Rote Beete regelmäßig zu essen, aber ich halte mich da eher an das frische Material aus meinem Garten. Wenn du aber wirklich einen ganzen Wochen-Vorrat brauchst, dann finde ich ehrlich das Einfrieren sinnvoller als zu hoffen dass die ungekühlt drei Wochen halten. Lieber einmal ordentlich machen und dann portionsweise auftauen als am Mittwoch festzustellen dass die schon komisch riechen.
@leni_bk zum Einfrieren kann ich dir aus meinem Garten berichten - ich friere meine gekochte Rote Beete regelmäßig ein und das funktioniert tatsächlich. Allerdings muss ich ehrlich sagen, die Textur wird nachher etwas weicher, das ist einfach so. Für Suppen oder zum Pürieren völlig okay, aber wenn du die später noch in Scheiben essen willst, merkst du den Unterschied. Bei gerösteten Knollen kann ich dir da leider nicht aus eigener Erfahrung berichten, aber ich würde vermuten dass das ähnlich läuft wie beim Kochen - die Fasern werden durch die Feuchtigkeit beim Auftauen einfach weicher. Das ist ja auch der Grund warum ich meine gekochten Portionen eher zu Suppe oder als Beilage verwende, nicht mehr so als Hauptdarsteller auf dem Teller. Was mich aber viel mehr interessiert: du fragst ob die bis Freitag noch gut sind wenn du sie Sonntag machst. Das sind ja dann vier, fünf Tage. Mein Hausarzt hat mir geraten, die Rote Beete regelmäßig zu essen, aber ich halte mich da eher an das frische Material aus meinem Garten. Wenn du aber wirklich einen ganzen Wochen-Vorrat brauchst, dann finde ich ehrlich das Einfrieren sinnvoller als zu hoffen dass die ungekühlt drei Wochen halten. Lieber einmal ordentlich machen und dann portionsweise auftauen als am Mittwoch festzustellen dass die schon komisch riechen.
Zitat von leni_bk am August 2, 2026, 14:16 Uhr@elvira_k danke dir für die ehrliche Antwort zum Einfrieren, das hilft mir echt weiter. Dass die Textur weicher wird, kann ich mir vorstellen - das war mir irgendwie klar aber ich wollts halt bestätigt haben bevor ich anfang massiv einzufrieren und dann alles verschleudert.
Zitat von elvira_kWenn du aber wirklich einen ganzen Wochen-Vorrat brauchst, dann finde ich ehrlich das Einfrieren sinnvoller
- ja genau, das macht Sinn. Dann friere ich einfach portionsweise ein statt drauf zu hoffen dass die im Kühlschrank noch gut sind. Das ist weniger Stress ehrlich gesagt. Was mich jetzt aber mehr beschäftigt - und da bin ich mir echt unsicher - ist ob man die gerösteten Knollen überhaupt schälen soll bevor man sie einfriert, oder ob man die ganz einfriert und erst nach dem Auftauen schält. Weil wenn ich die jetzt schäl und portioniere, dann hab ich ja wieder diese Fleckerei beim Auftauen. Aber wenn ich die ganz einfriere, nimmt das ja mehr Platz weg im Gefrierfach und ich muss sie trotzdem irgendwann anfassen. @leni_do ich weiß dass du nächste Woche berichten wolltest wie lange die im Kühlschrank halten, aber vielleicht kriegst du ja auch noch raus ob die Schale nach dem Auftauen genauso leicht abgeht wie frisch geröstete? Das würde für mich die Entscheidung klären ob ich sie vorher oder nachher einfriere. Irgendwie fühlt sich das nach Details an die aber echt was ausmachen
@elvira_k danke dir für die ehrliche Antwort zum Einfrieren, das hilft mir echt weiter. Dass die Textur weicher wird, kann ich mir vorstellen - das war mir irgendwie klar aber ich wollts halt bestätigt haben bevor ich anfang massiv einzufrieren und dann alles verschleudert.
Zitat von elvira_kWenn du aber wirklich einen ganzen Wochen-Vorrat brauchst, dann finde ich ehrlich das Einfrieren sinnvoller
- ja genau, das macht Sinn. Dann friere ich einfach portionsweise ein statt drauf zu hoffen dass die im Kühlschrank noch gut sind. Das ist weniger Stress ehrlich gesagt. Was mich jetzt aber mehr beschäftigt - und da bin ich mir echt unsicher - ist ob man die gerösteten Knollen überhaupt schälen soll bevor man sie einfriert, oder ob man die ganz einfriert und erst nach dem Auftauen schält. Weil wenn ich die jetzt schäl und portioniere, dann hab ich ja wieder diese Fleckerei beim Auftauen. Aber wenn ich die ganz einfriere, nimmt das ja mehr Platz weg im Gefrierfach und ich muss sie trotzdem irgendwann anfassen. @leni_do ich weiß dass du nächste Woche berichten wolltest wie lange die im Kühlschrank halten, aber vielleicht kriegst du ja auch noch raus ob die Schale nach dem Auftauen genauso leicht abgeht wie frisch geröstete? Das würde für mich die Entscheidung klären ob ich sie vorher oder nachher einfriere. Irgendwie fühlt sich das nach Details an die aber echt was ausmachen
Zitat von elvira_k am August 2, 2026, 14:28 Uhr@leni_bk das mit dem Schälen vor oder nach dem Einfrieren - da muss ich dir ehrlich sagen, dass ich da selbst unsicher bin. Bei mir im Garten mache ich das immer anders, weil ich die gekochten Knollen gleich nach dem Abkühlen schäle und dann portioniere bevor sie in den Froster gehen. Aber ob das für geröstete genauso ideal ist, kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen. Was ich aber anders sehe als du: wenn die Schale nach dem Rösten wirklich so leicht abgeht wie alle hier beschreiben, dann würde ich die eher ganz einfrieren. Klingt kontraintuitiv mit dem Platz, aber bedenk - die rohe ungeschälte Knolle nimmt ja auch Platz weg, und du zahlst dafür mit mehr Fleckerei nachher. Wenn du sie ganz einfrierst und erst nach dem Auftauen schälst, dann ist das Problem ja nur einmal da, nicht zweimal. Das Echte Problem das ich sehe - und das hat mich gerade beschäftigt - ist ob die Schale nach dem Auftauen überhaupt noch so leicht abgeht wie vorher. Wenn das Wasser aus den Zellen kommt beim Gefrieren, wird die Schale ja wieder klebrig. Aber das müsste @leni_k ja eigentlich auch schon festgestellt haben bei ihren gekochten Portionen oder? Wie ist das bei dir - lässt sich die Schale nachher noch so leicht runter?
@leni_bk das mit dem Schälen vor oder nach dem Einfrieren - da muss ich dir ehrlich sagen, dass ich da selbst unsicher bin. Bei mir im Garten mache ich das immer anders, weil ich die gekochten Knollen gleich nach dem Abkühlen schäle und dann portioniere bevor sie in den Froster gehen. Aber ob das für geröstete genauso ideal ist, kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen. Was ich aber anders sehe als du: wenn die Schale nach dem Rösten wirklich so leicht abgeht wie alle hier beschreiben, dann würde ich die eher ganz einfrieren. Klingt kontraintuitiv mit dem Platz, aber bedenk - die rohe ungeschälte Knolle nimmt ja auch Platz weg, und du zahlst dafür mit mehr Fleckerei nachher. Wenn du sie ganz einfrierst und erst nach dem Auftauen schälst, dann ist das Problem ja nur einmal da, nicht zweimal. Das Echte Problem das ich sehe - und das hat mich gerade beschäftigt - ist ob die Schale nach dem Auftauen überhaupt noch so leicht abgeht wie vorher. Wenn das Wasser aus den Zellen kommt beim Gefrieren, wird die Schale ja wieder klebrig. Aber das müsste @leni_k ja eigentlich auch schon festgestellt haben bei ihren gekochten Portionen oder? Wie ist das bei dir - lässt sich die Schale nachher noch so leicht runter?
Zitat von gg1987 am August 5, 2026, 17:02 Uhrmoin, ich les das hier jetzt schon ne Weile mit und muss ehrlich sagen - ihr macht euch da Gedanken über Sachen die vielleicht gar nicht so kompliziert sind wie sie klingen. @leni_bk und @elvira_k - das mit dem Auftauen und der Schale da hab ich gerade ne andere Frage. Habt ihr mal überlegt dass die Schale nach dem Gefrieren eh weg muss? Ich mein, wenn die matschig wird beim Auftauen - na ja, dann schält man sie halt ab. Macht keinen Unterschied ob die vorher fest war oder nachher weich, weg geht sie trotzdem. Was mich aber viel mehr interessiert: warum friert ihr die Beete überhaupt ein wenn das Ding nur vier fünf Tage im Kühlschrank halten soll? Das ist doch genau lang genug für ne normale Woche wenn man unter der Woche nicht täglich machen will. Sonntag vier Knollen rein, Mittwoch sind noch zwei da, fertig. Keine Gefrierbrand-Fragen, keine Auftau-Sauerei. Einfach praktisch. Bei mir in der Lagerlogistik lern ich eins jeden Tag - je weniger Umschläge ein Produkt hat, desto besser. Und bei Gemüse ist das nicht anders. Roh kaufen, Sonntag rösten, Kühlschrank, fertig. Gefrieren lohnt sich meiner Meinung nach nur wenn du wirklich Monate denken willst, nicht Wochen. Aber vielleicht kennt jemand hier noch wen der das wirklich gemacht hat und berichten kann wie lang es wirklich gut geht im Kühlschrank.
moin, ich les das hier jetzt schon ne Weile mit und muss ehrlich sagen - ihr macht euch da Gedanken über Sachen die vielleicht gar nicht so kompliziert sind wie sie klingen. @leni_bk und @elvira_k - das mit dem Auftauen und der Schale da hab ich gerade ne andere Frage. Habt ihr mal überlegt dass die Schale nach dem Gefrieren eh weg muss? Ich mein, wenn die matschig wird beim Auftauen - na ja, dann schält man sie halt ab. Macht keinen Unterschied ob die vorher fest war oder nachher weich, weg geht sie trotzdem. Was mich aber viel mehr interessiert: warum friert ihr die Beete überhaupt ein wenn das Ding nur vier fünf Tage im Kühlschrank halten soll? Das ist doch genau lang genug für ne normale Woche wenn man unter der Woche nicht täglich machen will. Sonntag vier Knollen rein, Mittwoch sind noch zwei da, fertig. Keine Gefrierbrand-Fragen, keine Auftau-Sauerei. Einfach praktisch. Bei mir in der Lagerlogistik lern ich eins jeden Tag - je weniger Umschläge ein Produkt hat, desto besser. Und bei Gemüse ist das nicht anders. Roh kaufen, Sonntag rösten, Kühlschrank, fertig. Gefrieren lohnt sich meiner Meinung nach nur wenn du wirklich Monate denken willst, nicht Wochen. Aber vielleicht kennt jemand hier noch wen der das wirklich gemacht hat und berichten kann wie lang es wirklich gut geht im Kühlschrank.
Zitat von ms_77 am August 5, 2026, 19:49 Uhr@gg1987 hast eigentlich recht mit dem Lagerlogistik-Ding. weniger Umschläge, weniger Aufwand - das klingt nach gesundem Menschenverstand. aber ich les das hier und muss mal was anderes sagen. ihr redet seit zig Posts über Schälen, Einfrieren, Auftauen, Folie ja nein - und das Gemüse liegt einfach im Ofen. 45 Minuten. dann schält mans ab. fertig. das ist doch keine Raketenwissenschaft.
Zitat von leni_bkob man die gerösteten Knollen überhaupt schälen soll bevor man sie einfriert
ich mach das bei Paprika genauso nach dem Braten - kurz in eine Tüte, 10 Minuten, dann geht die Haut ab wie nix. ob man das dann einfriert oder nicht ist egal, das ist ne Minute Arbeit. warum das hier zu nem drei-Tage-Thread wird versteh ich nicht ganz. das einzige was mich bei dem ganzen Thema wirklich interessieren würd - und das hat noch keiner gefragt - ist ob die Knolle im Ofen ohne Folie außen wirklich trocken bleibt oder ob die trotzdem noch Saft zieht wenn man sie ansticht. weil wenn ja, dann hat man die Sauerei halt im Ofen statt auf dem Brett. und mein Ofen ist mir da lieber als meine Hände, ehrlich gesagt. aber so oder so - für ein Kilo Gemüse das vier Tage hält macht ihr euch Gedanken die ich bei nem Kabelzug in der Wand nicht machen würd.
@gg1987 hast eigentlich recht mit dem Lagerlogistik-Ding. weniger Umschläge, weniger Aufwand - das klingt nach gesundem Menschenverstand. aber ich les das hier und muss mal was anderes sagen. ihr redet seit zig Posts über Schälen, Einfrieren, Auftauen, Folie ja nein - und das Gemüse liegt einfach im Ofen. 45 Minuten. dann schält mans ab. fertig. das ist doch keine Raketenwissenschaft.
Zitat von leni_bkob man die gerösteten Knollen überhaupt schälen soll bevor man sie einfriert
ich mach das bei Paprika genauso nach dem Braten - kurz in eine Tüte, 10 Minuten, dann geht die Haut ab wie nix. ob man das dann einfriert oder nicht ist egal, das ist ne Minute Arbeit. warum das hier zu nem drei-Tage-Thread wird versteh ich nicht ganz. das einzige was mich bei dem ganzen Thema wirklich interessieren würd - und das hat noch keiner gefragt - ist ob die Knolle im Ofen ohne Folie außen wirklich trocken bleibt oder ob die trotzdem noch Saft zieht wenn man sie ansticht. weil wenn ja, dann hat man die Sauerei halt im Ofen statt auf dem Brett. und mein Ofen ist mir da lieber als meine Hände, ehrlich gesagt. aber so oder so - für ein Kilo Gemüse das vier Tage hält macht ihr euch Gedanken die ich bei nem Kabelzug in der Wand nicht machen würd.