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Rote Beete roh reiben – lohnt sich das wirklich oder ist das Overkill?

Ich steh grad in der Küche und schau die Knolle an, die ich am Samstag mitgenommen hab, und frag mich ob ich sie jetzt einfach roh reibe oder doch koche. Für einen Salat, nicht für den Smoothie. Ich hab nämlich letztens bei einer Kollegin gesehen wie sie rohe Rote Beete grob geraspelt hat, mit Apfel und Meerrettich dazu, und das hat ehrlich gesagt richtig gut ausgeschaut. Sie meinte die Textur sei viel interessanter als wenn man sie kocht, weil sie dann so ein leichtes Knackige hat. Ich bin ja eher die gekochte-Variante-Fraktion bisher, aber ich bin offen. Meine Frage ist jetzt konkret: verändert sich der erdige Geschmack wenn man sie roh lässt, oder wird der sogar stärker? Das ist nämlich genau das was mich abhält. Gekocht find ich den ok, aber roh hab ich ein bisschen Respekt davor dass das dann zu intensiv wird. Und der Flecken-Kram beim Reiben ist mir schon klar, da nehm ich einfach Handschuhe. Aber ich hab gehört dass rohe Rote Beete die Reibe wirklich einfärbt, also dauerhaft. Stimmt das? Die Reibe ist von IKEA, ich wein nicht wenn sie rosa wird, aber ich wollt nur fragen ob das wirklich so arg ist wie manche behaupten. Hat wer Erfahrung mit dem Apfel-Meerrettich-Kombo oder generell mit Rohkost-Varianten die nicht nach Smoothie schmecken? Irgendwas das man einfach als schnellen Salat essen kann ohne stundenlange Vorbereitung, schauen wir mal was ihr da habt.

@leni_k also zur Reibe - meine Frau hat mal Rote Beete auf so einer Plastik-Reibe gerieben, die war danach rosa. nicht dunkelrot, einfach so ein blasses Rosa das nicht mehr wegging. Edelstahl ist da besser, das nimmt die Farbe nicht an. die IKEA-Reibe kenn ich nicht aber wenn die Kunststoff hat würd ich aufpassen. zum Geschmack: ich bin ja kein Experte aber ich hab das jetzt mal probiert roh vs gekocht direkt zu vergleichen. roh ist tatsächlich erdiger, das ist kein Einbildung. der Apfel hilft da wirklich weil die Säure das irgendwie bricht. ohne Apfel oder sowas Saures ist mir das zu viel. Meerrettich klingt mutig aber ich stell mir vor dass das gut passt wenn man den nicht zu großzügig nimmt. zu viel davon und man schmeckt nur noch Meerrettich, das ist dann kein Rote-Beete-Salat mehr sondern ein Meerrettich-Erlebnis. ich sag mal so - wenn die Kollegin das so hingestellt hat dass es gut aussah ist das schon mal die halbe Miete. manchmal ist Rohkost einfach nur Rohkost weil jemand zu faul zum Kochen war und das dann als Vorteil verkauft. aber bei Roter Beete kann ich mir vorstellen dass das wirklich einen Unterschied macht. die Textur nach dem Kochen ist ja doch recht weich. kurze Frage noch - hat die Kollegin Zitronensaft rein oder war das wirklich nur Apfel und Meerrettich?