Rote Beete roh raspeln – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Zitat von markus_hh88 am August 13, 2026, 12:31 UhrIch bin gerade beim Vorbereiten für die Woche und stehe wieder vor der gleichen Entscheidung: roh raspeln oder kurz kochen und Schluss. Ich hab das jetzt ein paar Mal mit roher Roter Beete gemacht, in Salaten, als Beilage, einmal auch zu einem Linsendings - und ich komme nicht zu einem klaren Urteil. Der erdige Geschmack ist roh deutlich intensiver, das ist keine Einbildung. Ob das gut oder schlecht ist, hängt scheinbar stark davon ab, was man daneben legt. Apfel und Ingwer dämpfen das, Balsamico auch. Ohne irgendeine Säure wirkt es auf mich zu schwer, zu „bodenständig" im wörtlichen Sinne. Was mich aber eigentlich beschäftigt: ich hab bisher keine konsistente Textur hinbekommen. Fein geraspelt zieht die Beete schnell Wasser und wird matschig, grob geraspelt bleibt sie bretthart und man kaut ewig. Ich hab das Gefühl, da gibt es einen Sweet Spot bei der Raspelstärke und beim Zeitpunkt des Anrichtenns - aber ich hab den noch nicht reproduzierbar gefunden. Dazu kommt der Fleck-Faktor natürlich. Ich hab Einmalhandschuhe, das ist kein Problem. Aber wenn der Saft in die Reibe läuft und von da in alle Ecken der Spüle - das nervt mich ehrlich gesagt mehr als das Schälen selbst. Ich frage mich jetzt, ob jemand hier eine Methode hat, bei der die Textur auch nach 20-30 Minuten noch okay ist. Marinieren mit Salz vorher? Kurz abtropfen lassen? Ich hab gelesen, dass leichtes Salzen und kurzes Stehenlassen Flüssigkeit entzieht und die Beete dann stabiler wird, aber das hab ich noch nicht systematisch getestet.
Ich bin gerade beim Vorbereiten für die Woche und stehe wieder vor der gleichen Entscheidung: roh raspeln oder kurz kochen und Schluss. Ich hab das jetzt ein paar Mal mit roher Roter Beete gemacht, in Salaten, als Beilage, einmal auch zu einem Linsendings - und ich komme nicht zu einem klaren Urteil. Der erdige Geschmack ist roh deutlich intensiver, das ist keine Einbildung. Ob das gut oder schlecht ist, hängt scheinbar stark davon ab, was man daneben legt. Apfel und Ingwer dämpfen das, Balsamico auch. Ohne irgendeine Säure wirkt es auf mich zu schwer, zu „bodenständig" im wörtlichen Sinne. Was mich aber eigentlich beschäftigt: ich hab bisher keine konsistente Textur hinbekommen. Fein geraspelt zieht die Beete schnell Wasser und wird matschig, grob geraspelt bleibt sie bretthart und man kaut ewig. Ich hab das Gefühl, da gibt es einen Sweet Spot bei der Raspelstärke und beim Zeitpunkt des Anrichtenns - aber ich hab den noch nicht reproduzierbar gefunden. Dazu kommt der Fleck-Faktor natürlich. Ich hab Einmalhandschuhe, das ist kein Problem. Aber wenn der Saft in die Reibe läuft und von da in alle Ecken der Spüle - das nervt mich ehrlich gesagt mehr als das Schälen selbst. Ich frage mich jetzt, ob jemand hier eine Methode hat, bei der die Textur auch nach 20-30 Minuten noch okay ist. Marinieren mit Salz vorher? Kurz abtropfen lassen? Ich hab gelesen, dass leichtes Salzen und kurzes Stehenlassen Flüssigkeit entzieht und die Beete dann stabiler wird, aber das hab ich noch nicht systematisch getestet.
Zitat von leni_k am August 13, 2026, 21:26 Uhr@markus_hh88 das mit der Textur kenn ich hab das selbst mal für einen Salat ausprobiert und nach 20 Minuten war das schon eher eine matschige Angelegenheit. Was ich damals gemacht hab - ich hab die Raspeln kurz in einem Küchentuch ausgedrückt bevor ich die Marinade drüber gegeben hab. Nicht komplett austrocknen, nur das gröbste Wasser raus. Das hat zumindest geholfen, dass sie nicht so schnell zusammenfällt. Das mit dem Salz vorher klingt logisch, Wasser entziehen und dann wegschütten bevor man würzt, das machen ja manche auch beim Gurken-Salat so. Ob das bei Roter Beete wirklich einen Unterschied macht in der Stabilität - keine Ahnung, das hab ich nicht direkt verglichen. Was mich an deinem Post aber mehr beschäftigt ist eigentlich die Reibe-Sache. Ich hab irgendwann angefangen, die Beete auf einem Brett zu raspeln, das ich direkt in die Schüssel lege, also Reibe schräg reingestellt, nicht neben der Schüssel. Klingt banal, aber der Saft läuft dann direkt in die Schüssel und nicht quer über die Spüle. Ob das skaliert, wenn man mehr macht, weiß ich nicht. Die Kombination mit Apfel find ich übrigens wirklich gut, das hab ich auch mal mit etwas Zitrone statt Balsamico gemacht und das ist nochmal leichter. Weniger dieser schwere Nachgeschmack. Edit: Kleine Ergänzung - bei größeren Mengen lohnt sich auch, die geriebene Beete in einem feinen Sieb kurz abtropfen zu lassen, bevor sie in die Schüssel kommt. Nimmt auch nochmal etwas Saft weg, ohne dass die Raspeln zu trocken werden.
@markus_hh88 das mit der Textur kenn ich hab das selbst mal für einen Salat ausprobiert und nach 20 Minuten war das schon eher eine matschige Angelegenheit. Was ich damals gemacht hab - ich hab die Raspeln kurz in einem Küchentuch ausgedrückt bevor ich die Marinade drüber gegeben hab. Nicht komplett austrocknen, nur das gröbste Wasser raus. Das hat zumindest geholfen, dass sie nicht so schnell zusammenfällt. Das mit dem Salz vorher klingt logisch, Wasser entziehen und dann wegschütten bevor man würzt, das machen ja manche auch beim Gurken-Salat so. Ob das bei Roter Beete wirklich einen Unterschied macht in der Stabilität - keine Ahnung, das hab ich nicht direkt verglichen. Was mich an deinem Post aber mehr beschäftigt ist eigentlich die Reibe-Sache. Ich hab irgendwann angefangen, die Beete auf einem Brett zu raspeln, das ich direkt in die Schüssel lege, also Reibe schräg reingestellt, nicht neben der Schüssel. Klingt banal, aber der Saft läuft dann direkt in die Schüssel und nicht quer über die Spüle. Ob das skaliert, wenn man mehr macht, weiß ich nicht. Die Kombination mit Apfel find ich übrigens wirklich gut, das hab ich auch mal mit etwas Zitrone statt Balsamico gemacht und das ist nochmal leichter. Weniger dieser schwere Nachgeschmack. Edit: Kleine Ergänzung - bei größeren Mengen lohnt sich auch, die geriebene Beete in einem feinen Sieb kurz abtropfen zu lassen, bevor sie in die Schüssel kommt. Nimmt auch nochmal etwas Saft weg, ohne dass die Raspeln zu trocken werden.
Zitat von markus_hh88 am August 14, 2026, 17:23 Uhr@leni_k der Trick mit der Reibe schräg in die Schüssel stellen ist eigentlich so offensichtlich, dass ich mich ärgere, nicht selbst drauf gekommen zu sein. Ich hab das bisher immer neben der Schüssel gemacht, klassisches Fehlverhalten. Der Punkt mit dem Ausdrücken im Küchentuch interessiert mich mehr als das Salzen jetzt. Ich frage mich ob man damit zu viel von der Marinade wieder rauszieht wenn man erst drückt und dann würzt - oder ob das egal ist, weil die Raspeln danach sowieso wieder Flüssigkeit aufnehmen. Beim Gurken-Salat macht man das ja genau so und die Textur hält dann tatsächlich besser. Was ich noch nicht probiert hab: gröber raspeln, kurz blanchieren, abschrecken. Das wäre so ein Mittelweg zwischen roh und gekocht. Die Textur dürfte stabiler werden, man verliert wahrscheinlich etwas vom intensiven Eigengeschmack - aber vielleicht genau die richtige Menge davon. Ich hab das bisher nicht gemacht weil ich dachte, dann kann ich gleich kochen, aber das ist vielleicht zu binär gedacht.
Zitat von leni_kmit etwas Zitrone statt Balsamico, das ist nochmal leichter
Das kann ich mir vorstellen. Balsamico bringt ja auch nochmal eine eigene Schwere mit, besonders wenn er älter ist. Zitrone ist neutraler in dem Sinne, dass sie nicht so viel eigenen Charakter reinbringt. Ich werd das beim nächsten Mal testen, wahrscheinlich am Wochenende wenn ich wieder prep mache.
@leni_k der Trick mit der Reibe schräg in die Schüssel stellen ist eigentlich so offensichtlich, dass ich mich ärgere, nicht selbst drauf gekommen zu sein. Ich hab das bisher immer neben der Schüssel gemacht, klassisches Fehlverhalten. Der Punkt mit dem Ausdrücken im Küchentuch interessiert mich mehr als das Salzen jetzt. Ich frage mich ob man damit zu viel von der Marinade wieder rauszieht wenn man erst drückt und dann würzt - oder ob das egal ist, weil die Raspeln danach sowieso wieder Flüssigkeit aufnehmen. Beim Gurken-Salat macht man das ja genau so und die Textur hält dann tatsächlich besser. Was ich noch nicht probiert hab: gröber raspeln, kurz blanchieren, abschrecken. Das wäre so ein Mittelweg zwischen roh und gekocht. Die Textur dürfte stabiler werden, man verliert wahrscheinlich etwas vom intensiven Eigengeschmack - aber vielleicht genau die richtige Menge davon. Ich hab das bisher nicht gemacht weil ich dachte, dann kann ich gleich kochen, aber das ist vielleicht zu binär gedacht.
Zitat von leni_kmit etwas Zitrone statt Balsamico, das ist nochmal leichter
Das kann ich mir vorstellen. Balsamico bringt ja auch nochmal eine eigene Schwere mit, besonders wenn er älter ist. Zitrone ist neutraler in dem Sinne, dass sie nicht so viel eigenen Charakter reinbringt. Ich werd das beim nächsten Mal testen, wahrscheinlich am Wochenende wenn ich wieder prep mache.
Zitat von leni_k am August 16, 2026, 15:53 Uhr@markus_hh88 das Blanchieren als Mittelweg - da bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten. Ich hab das vor ein paar Monaten mal mit Zucchini-Streifen so gemacht und das Ergebnis war okay aber halt auch ein bisschen... nichtssagend? Der Punkt ist: wenn ich bei Roter Beete roh anfange wegen dem Geschmack, dann will ich genau diesen intensiven Eigengeschmack. Wenn ich den dämpfe, frag ich mich ob ich dann nicht gleich die vakuumverpackte aus dem Supermarkt nehmen kann. Die ist schon so vorgekocht und abgestumpft im Geschmack, das nervt mich eigentlich immer. Was mich bei deinem letzten Post aber mehr beschäftigt: du hast geschrieben "zu binär gedacht" - ich glaub genau das ist das Problem bei Roter Beete generell. Man will entweder das volle rohe Erlebnis oder man kocht sie durch und alles dazwischen fühlt sich wie ein Kompromiss an der nirgendwo wirklich hingehört. Ich frag mich ob das vielleicht auch eine Frage ist, wofür man sie überhaupt macht. Als Hauptkomponente vom Salat - da will ich die Textur und den Biss, da lohn sich der rohe Aufwand. Als Beilage zu was Warmem würd ich mir das nicht antun, da greif ich ehrlich gesagt zur gegarten Variante ohne schlechtes Gewissen. Kommt halt immer drauf an was drumherum passiert auf dem Teller. Heute hab ich das gerade beim Kochen gemerkt - ich hab einfach
@markus_hh88 das Blanchieren als Mittelweg - da bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten. Ich hab das vor ein paar Monaten mal mit Zucchini-Streifen so gemacht und das Ergebnis war okay aber halt auch ein bisschen... nichtssagend? Der Punkt ist: wenn ich bei Roter Beete roh anfange wegen dem Geschmack, dann will ich genau diesen intensiven Eigengeschmack. Wenn ich den dämpfe, frag ich mich ob ich dann nicht gleich die vakuumverpackte aus dem Supermarkt nehmen kann. Die ist schon so vorgekocht und abgestumpft im Geschmack, das nervt mich eigentlich immer. Was mich bei deinem letzten Post aber mehr beschäftigt: du hast geschrieben "zu binär gedacht" - ich glaub genau das ist das Problem bei Roter Beete generell. Man will entweder das volle rohe Erlebnis oder man kocht sie durch und alles dazwischen fühlt sich wie ein Kompromiss an der nirgendwo wirklich hingehört. Ich frag mich ob das vielleicht auch eine Frage ist, wofür man sie überhaupt macht. Als Hauptkomponente vom Salat - da will ich die Textur und den Biss, da lohn sich der rohe Aufwand. Als Beilage zu was Warmem würd ich mir das nicht antun, da greif ich ehrlich gesagt zur gegarten Variante ohne schlechtes Gewissen. Kommt halt immer drauf an was drumherum passiert auf dem Teller. Heute hab ich das gerade beim Kochen gemerkt - ich hab einfach
Zitat von leni_bk am August 16, 2026, 16:07 Uhr@markus_hh88 ah ja, du hast recht dass das irgendwie binär ist. Aber ich glaub dein Blanchier-Gedanke würde tatsächlich nicht funktionieren, genau weil man dann die ganze Essenz rausnimmt ohne wirklich was zu gewinnen. Was mich aber gerade beschäftigt ist eine ganz andere Frage -
Zitat von leni_kkommt halt immer drauf an was drumherum passiert auf dem Teller
- ich bin da wirklich noch nicht fertig gedacht. Ich mach das jetzt schon zwei Jahre so und nehm regelmäßig den Betanio PLUS Saft weil angeblich der Geschmack dabei helfen soll oder so, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht ob das stimmt oder ob ich mir da was einrede. Aber beim rohen Raspeln hab ich gemerkt - wenn ich das zu Kartoffeln oder zu was Festem mache, dann ist die Textur-Frage plötzlich viel weniger dramatisch weil der ganze Teller eh schon Struktur hat. Letzte Woche hab ich das zu Pellkartoffeln und Quark gemacht, da war die Beete zwar nach 15 Minuten etwas weicher aber es hat trotzdem noch funktioniert. Nicht perfekt, aber deutlich entspannter als wenn ich das isoliert als Salat mache. Vielleicht ist es auch einfach eine Sache von - nicht alles muss drei Stunden halten? Manchmal ess ich das halt direkt nach dem Anrichten statt immer für die ganze Woche zu planen.
@markus_hh88 ah ja, du hast recht dass das irgendwie binär ist. Aber ich glaub dein Blanchier-Gedanke würde tatsächlich nicht funktionieren, genau weil man dann die ganze Essenz rausnimmt ohne wirklich was zu gewinnen. Was mich aber gerade beschäftigt ist eine ganz andere Frage -
Zitat von leni_kkommt halt immer drauf an was drumherum passiert auf dem Teller
- ich bin da wirklich noch nicht fertig gedacht. Ich mach das jetzt schon zwei Jahre so und nehm regelmäßig den Betanio PLUS Saft weil angeblich der Geschmack dabei helfen soll oder so, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht ob das stimmt oder ob ich mir da was einrede. Aber beim rohen Raspeln hab ich gemerkt - wenn ich das zu Kartoffeln oder zu was Festem mache, dann ist die Textur-Frage plötzlich viel weniger dramatisch weil der ganze Teller eh schon Struktur hat. Letzte Woche hab ich das zu Pellkartoffeln und Quark gemacht, da war die Beete zwar nach 15 Minuten etwas weicher aber es hat trotzdem noch funktioniert. Nicht perfekt, aber deutlich entspannter als wenn ich das isoliert als Salat mache. Vielleicht ist es auch einfach eine Sache von - nicht alles muss drei Stunden halten? Manchmal ess ich das halt direkt nach dem Anrichten statt immer für die ganze Woche zu planen.
Zitat von leni_k am August 16, 2026, 16:26 Uhr@leni_bk warte mal kurz -
Zitat von leni_bknehm regelmäßig den Betanio PLUS Saft weil angeblich der Geschmack dabei helfen soll oder so
das hab ich jetzt zweimal gelesen und ich versteh nicht ganz was du meinst. Der Geschmack soll helfen... wobei genau? Das klingt ein bisschen wie du zitierst da irgendwas aus der Produktbeschreibung, aber weißt selbst nicht mehr was. Nicht böse gemeint, ich bin da wirklich neugierig weil ich den Saft selbst schon im Drogeriemarkt gesehen hab und mich gefragt hab ob das irgendwas bringt jenseits von "enthält halt Rote Beete". Zum Rest deines Posts - der Gedanke mit dem festen Umfeld auf dem Teller ist eigentlich interessant. Ich hab das bisher nicht so gedacht, aber ja, wenn die Beete eh zu Pellkartoffeln kommt, dann fällt eine leicht weichere Textur nach 15 Minuten viel weniger auf. Das ist dann halt eher ein Topping als ein Salat der für sich stehen muss. Was mich trotzdem stört: du schreibst "nicht perfekt aber deutlich entspannter" - ich glaub genau das ist der Punkt wo ich aufhöre mitdenken zu können. Ich will bei dem Aufwand den rohes Raspeln macht schon wissen dass es sich lohnt. Sonst greif ich wirklich lieber zur gekochten Variante und gut ist.
@leni_bk warte mal kurz -
Zitat von leni_bknehm regelmäßig den Betanio PLUS Saft weil angeblich der Geschmack dabei helfen soll oder so
das hab ich jetzt zweimal gelesen und ich versteh nicht ganz was du meinst. Der Geschmack soll helfen... wobei genau? Das klingt ein bisschen wie du zitierst da irgendwas aus der Produktbeschreibung, aber weißt selbst nicht mehr was. Nicht böse gemeint, ich bin da wirklich neugierig weil ich den Saft selbst schon im Drogeriemarkt gesehen hab und mich gefragt hab ob das irgendwas bringt jenseits von "enthält halt Rote Beete". Zum Rest deines Posts - der Gedanke mit dem festen Umfeld auf dem Teller ist eigentlich interessant. Ich hab das bisher nicht so gedacht, aber ja, wenn die Beete eh zu Pellkartoffeln kommt, dann fällt eine leicht weichere Textur nach 15 Minuten viel weniger auf. Das ist dann halt eher ein Topping als ein Salat der für sich stehen muss. Was mich trotzdem stört: du schreibst "nicht perfekt aber deutlich entspannter" - ich glaub genau das ist der Punkt wo ich aufhöre mitdenken zu können. Ich will bei dem Aufwand den rohes Raspeln macht schon wissen dass es sich lohnt. Sonst greif ich wirklich lieber zur gekochten Variante und gut ist.
Zitat von leni_bk am August 16, 2026, 16:44 Uhr@leni_k ah okay, jetzt versteh ich deine Frage besser. Ehrlich gesagt bin ich selbst nicht sicher was genau der Betanio PLUS bewirken soll, ich kauf den eher weil mehrere Kolleginnen im Fitnessstudio das nehmen und dann denk ich mir... naja, muss ja was dran sein? Aber einen richtigen Beweis hab ich da wirklich nicht. Es geht mir beim Saft eher um die Nitrate und so wegen dem Training nicht wirklich um den Geschmack beim Kochen. Das war wahrscheinlich ne blöde Formulierung von mir, sorry. Aber zu deinem Punkt - du schreibst
Zitat von leni_kich will bei dem Aufwand den rohes Raspeln macht schon wissen dass es sich lohnt
und da merk ich dass du anders tickst als ich vielleicht. Mir ist eigentlich egal ob es sich "lohnt" im großen Sinne, ich mach das einfach wenn ich Lust drauf hab und nicht weil ich das optimieren muss. Pellkartoffeln mit Quark und roher Beete - das ist halt geil und fertig, muss nicht perfekt sein. Wenn's nach einer halben Stunde n bissl weicher wird, na und? Ich ess das ja nicht drei Tage später. Ich glaub der Unterschied ist auch dass ich das nicht für die ganze Woche plane. Du schreibst die ganze Zeit von Meal Prep und Vorbereitung für mehrere Tage - da hätt ich auch keine Lust drauf wenn die Textur zusammenfällt. Aber wenn ich das Freitag oder Samstag mach weil ich grade Hunger drauf hab und es sofort ess... dann is das überhaupt kein Problem
@leni_k ah okay, jetzt versteh ich deine Frage besser. Ehrlich gesagt bin ich selbst nicht sicher was genau der Betanio PLUS bewirken soll, ich kauf den eher weil mehrere Kolleginnen im Fitnessstudio das nehmen und dann denk ich mir... naja, muss ja was dran sein? Aber einen richtigen Beweis hab ich da wirklich nicht. Es geht mir beim Saft eher um die Nitrate und so wegen dem Training nicht wirklich um den Geschmack beim Kochen. Das war wahrscheinlich ne blöde Formulierung von mir, sorry. Aber zu deinem Punkt - du schreibst
Zitat von leni_kich will bei dem Aufwand den rohes Raspeln macht schon wissen dass es sich lohnt
und da merk ich dass du anders tickst als ich vielleicht. Mir ist eigentlich egal ob es sich "lohnt" im großen Sinne, ich mach das einfach wenn ich Lust drauf hab und nicht weil ich das optimieren muss. Pellkartoffeln mit Quark und roher Beete - das ist halt geil und fertig, muss nicht perfekt sein. Wenn's nach einer halben Stunde n bissl weicher wird, na und? Ich ess das ja nicht drei Tage später. Ich glaub der Unterschied ist auch dass ich das nicht für die ganze Woche plane. Du schreibst die ganze Zeit von Meal Prep und Vorbereitung für mehrere Tage - da hätt ich auch keine Lust drauf wenn die Textur zusammenfällt. Aber wenn ich das Freitag oder Samstag mach weil ich grade Hunger drauf hab und es sofort ess... dann is das überhaupt kein Problem
Zitat von leni_k am August 16, 2026, 17:02 Uhr@leni_bk okay, das macht jetzt mehr Sinn. Nitrate, Training - das ist ein anderes Thema als ich zuerst dachte. Aber dein Punkt, dass du das einfach machst wenn du Lust drauf hast und nicht weil du optimieren willst - ich glaub da liegt tatsächlich ein echtes Missverständnis zwischen uns. Das klingt jetzt vielleicht hart aber ich find diesen "muss nicht perfekt sein"-Ansatz beim Kochen für sich selbst völlig legitim. Nur beim Meal Prep ist das halt eine andere Rechnung. Wenn ich Sonntag eine Stunde in Vorbereitung stecke und Mittwoch ist die Hälfte davon ungenießbar, dann ist das kein Entspannungs-Thema sondern einfach verschwendete Zeit. Was mich an deinem letzten Post aber wirklich beschäftigt: du kaufst den Saft weil Kolleginnen im Fitnessstudio den nehmen. Das ist ehrlich gesagt genau die Sorte "Beweis" die mich immer skeptisch macht. Nicht weil deine Kolleginnen lügen, sondern weil man bei sowas echt nicht weiß was was bewirkt. Läufst du schneller weil der Saft was tut oder weil du trainierst, oder weil du das Gefühl magst, irgendwas Aktives zu tun? Ich hab da keine Antwort, ich find die Frage nur interessant. Hat wer Erfahrung damit ob das Nitrat-Ding bei Rote-Beete-Saft wirklich messbar ist oder ob das vor allem Placebo ist? Nicht Werbetexte, echte Erfahrungen.
@leni_bk okay, das macht jetzt mehr Sinn. Nitrate, Training - das ist ein anderes Thema als ich zuerst dachte. Aber dein Punkt, dass du das einfach machst wenn du Lust drauf hast und nicht weil du optimieren willst - ich glaub da liegt tatsächlich ein echtes Missverständnis zwischen uns. Das klingt jetzt vielleicht hart aber ich find diesen "muss nicht perfekt sein"-Ansatz beim Kochen für sich selbst völlig legitim. Nur beim Meal Prep ist das halt eine andere Rechnung. Wenn ich Sonntag eine Stunde in Vorbereitung stecke und Mittwoch ist die Hälfte davon ungenießbar, dann ist das kein Entspannungs-Thema sondern einfach verschwendete Zeit. Was mich an deinem letzten Post aber wirklich beschäftigt: du kaufst den Saft weil Kolleginnen im Fitnessstudio den nehmen. Das ist ehrlich gesagt genau die Sorte "Beweis" die mich immer skeptisch macht. Nicht weil deine Kolleginnen lügen, sondern weil man bei sowas echt nicht weiß was was bewirkt. Läufst du schneller weil der Saft was tut oder weil du trainierst, oder weil du das Gefühl magst, irgendwas Aktives zu tun? Ich hab da keine Antwort, ich find die Frage nur interessant. Hat wer Erfahrung damit ob das Nitrat-Ding bei Rote-Beete-Saft wirklich messbar ist oder ob das vor allem Placebo ist? Nicht Werbetexte, echte Erfahrungen.
Zitat von leni_bk am August 16, 2026, 17:14 Uhr@leni_k ja, das ist ne fair Frage. Ehrlich gesagt hab ich da auch keine wissenschaftliche Antwort aber ich merke beim Laufen schon dass ich an manchen Tagen einfach besser in den Rhythmus komm als an anderen. Ob das der Saft ist oder ob ich einfach besser geschlafen hab oder weniger Stress in der Arbeit - keine Ahnung. Das ist wahrscheinlich genau das Problem mit sowas, man kann das nie wirklich isolieren. Was aber interessant ist: meine eine Kollegin hat mir mal erzählt dass sie den Saft nur vor längeren Läufen nimmt, nicht immer. Und da hab ich mir gedacht - okay, dann glaubt sie zumindest selbst dass es was bringt, nicht nur weil's alle machen. Das hat mich irgendwie überzeugter gemacht als wenn sie sagen würde "ich trink das jeden Tag". Aber ob das tatsächlich messbar ist oder nur Kopfsache das könnte ich dir nicht sagen. Zum Thema Rote Beete beim Trainieren - ich hab mal gelesen dass der Saft kurz vor dem Sport besser sein soll als danach, aber auch da bin ich mir nicht sicher ob das stimmt. Bei mir ist das sowieso irgendwie chaotisch, manchmal trink ich den morgens, manchmal mittags, je nachdem wann ich grad Zeit hab. Wenn ich ehrlich bin mach ich das auch weniger weil ich denke es hilft mega viel sondern weil... naja, irgendwie fühlt sich das wie etwas Aktives an für die Gesundheit, verstehst du? Auch wenn das wahrscheinlich totaler Placebo ist.
@leni_k ja, das ist ne fair Frage. Ehrlich gesagt hab ich da auch keine wissenschaftliche Antwort aber ich merke beim Laufen schon dass ich an manchen Tagen einfach besser in den Rhythmus komm als an anderen. Ob das der Saft ist oder ob ich einfach besser geschlafen hab oder weniger Stress in der Arbeit - keine Ahnung. Das ist wahrscheinlich genau das Problem mit sowas, man kann das nie wirklich isolieren. Was aber interessant ist: meine eine Kollegin hat mir mal erzählt dass sie den Saft nur vor längeren Läufen nimmt, nicht immer. Und da hab ich mir gedacht - okay, dann glaubt sie zumindest selbst dass es was bringt, nicht nur weil's alle machen. Das hat mich irgendwie überzeugter gemacht als wenn sie sagen würde "ich trink das jeden Tag". Aber ob das tatsächlich messbar ist oder nur Kopfsache das könnte ich dir nicht sagen. Zum Thema Rote Beete beim Trainieren - ich hab mal gelesen dass der Saft kurz vor dem Sport besser sein soll als danach, aber auch da bin ich mir nicht sicher ob das stimmt. Bei mir ist das sowieso irgendwie chaotisch, manchmal trink ich den morgens, manchmal mittags, je nachdem wann ich grad Zeit hab. Wenn ich ehrlich bin mach ich das auch weniger weil ich denke es hilft mega viel sondern weil... naja, irgendwie fühlt sich das wie etwas Aktives an für die Gesundheit, verstehst du? Auch wenn das wahrscheinlich totaler Placebo ist.
Zitat von leni_k am August 16, 2026, 17:25 Uhr@leni_bk das mit "irgendwie fühlt sich das wie etwas Aktives an" - okay das versteh ich tatsächlich. Ich kenn das Gefühl. Aber ich glaub da liegt auch genau das Problem: wenn man was nimmt hauptsächlich wegen dem Gefühl, dann ist der Saft eigentlich egal, dann könnte man auch irgendwas anderes trinken das sich gesund anfühlt. Was mich mehr interessiert ist eigentlich deine Kollegin die das nur vor längeren Läufen nimmt. Das klingt zumindest nach jemandem der sich das ein bisschen überlegt hat. Weißt du ob sie das von irgendwo hat, oder macht sie das aus dem Bauch raus? Ich hab nämlich was gelesen - irgendein Artikel, hab den Link nicht mehr - dass der Nitrat-Effekt angeblich 2-3 Stunden vorher am meisten bringt, also kein spontanes "ich trink das jetzt und lauf in 20 Minuten los". Ob das stimmt, keine Ahnung, ich hab das nicht selbst getestet. Mir geht's bei Betanio PLUS ehrlich gesagt weniger um das Timing als darum, dass ich null echte Berichte kenne von Leuten die das ernsthaft über Wochen getestet haben, mit und ohne. Alle sagen "ich glaub schon dass was ist" aber keiner sagt "ich hab das konkret verglichen". Das ist mir zu vage. Und ja, ich bin grad ein bisschen gereizter als sonst weil ich seit einer Stunde auf ein Kundenprojekt warte und der Kopf nicht wirklich frei ist für Rote-Beete-Philosophie.
@leni_bk das mit "irgendwie fühlt sich das wie etwas Aktives an" - okay das versteh ich tatsächlich. Ich kenn das Gefühl. Aber ich glaub da liegt auch genau das Problem: wenn man was nimmt hauptsächlich wegen dem Gefühl, dann ist der Saft eigentlich egal, dann könnte man auch irgendwas anderes trinken das sich gesund anfühlt. Was mich mehr interessiert ist eigentlich deine Kollegin die das nur vor längeren Läufen nimmt. Das klingt zumindest nach jemandem der sich das ein bisschen überlegt hat. Weißt du ob sie das von irgendwo hat, oder macht sie das aus dem Bauch raus? Ich hab nämlich was gelesen - irgendein Artikel, hab den Link nicht mehr - dass der Nitrat-Effekt angeblich 2-3 Stunden vorher am meisten bringt, also kein spontanes "ich trink das jetzt und lauf in 20 Minuten los". Ob das stimmt, keine Ahnung, ich hab das nicht selbst getestet. Mir geht's bei Betanio PLUS ehrlich gesagt weniger um das Timing als darum, dass ich null echte Berichte kenne von Leuten die das ernsthaft über Wochen getestet haben, mit und ohne. Alle sagen "ich glaub schon dass was ist" aber keiner sagt "ich hab das konkret verglichen". Das ist mir zu vage. Und ja, ich bin grad ein bisschen gereizter als sonst weil ich seit einer Stunde auf ein Kundenprojekt warte und der Kopf nicht wirklich frei ist für Rote-Beete-Philosophie.