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Rote Beete – lohnt sich der Aufwand wirklich oder kauft man besser vakuum?

Mein Schwager redet mir seit Wochen ein dass ich öfter Rote Beete essen soll. Gut, ich hab da nix gegen - als Gemüse ist das ja ok. Frau hat letzte Woche welche vom Markt mitgebracht frisch mit Grün dran. Dann fang ich an das Zeug zu schälen und nach fünf Minuten sieht meine Küche aus wie ein Tatortfoto. Hände Schneidebrett, das helle Hemd das ich noch anhatte - alles rot. Für sowas hab ich echt kein Nerv. Dann frag ich mich warum man nicht einfach die vakuumverpackten Dinger aus dem Rewe nimmt. Kostet kaum was, ist schon gegart, kein Chaos. Aber meine Frau sagt das schmeckt nach nichts. Ich sag ihr ich schmeck da kaum nen Unterschied aber sie besteht drauf. Also mal ehrlich gefragt - macht der Unterschied zwischen frisch und vakuum wirklich so viel aus? Oder ist das so ein Ding wo Leute sich einreden es schmeckt besser weil sie mehr Aufwand hatten. Ich kenn das aus der Arbeit - wer mehr Zeit reinsteckt will auch mehr rausholen, ob da wirklich mehr ist oder nicht. Das mit den Handschuhen hab ich auch schon gelesen. Klar, kann man machen. Aber dann such ich erstmal die Handschuhe, die liegen irgendwo im Keller bei meinem Werkzeug. Das ist halt Aufwand für ein Gemüse das ich eh nur dreimal im Jahr esse. Und der Geschmack - dieser Erdton. Manche hier schreiben sie lieben das. Ich finds ok wenn genug Essig dran ist, sonst schmeckt das halt nach Erde und ich versteh nicht warum man da in Begeisterung ausbricht. Vielleicht liegt das an der Zubereitung, keine Ahnung. Was macht ihr da