Rote Beete fermentieren – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Zitat von markus_hh88 am August 12, 2026, 19:13 UhrIch bin da gerade etwas am Überlegen. Hab letzte Woche beim Markt mehr Knollen mitgenommen als geplant und stehe jetzt vor der Frage, was ich mit dem Rest mache. Einfrieren kenne ich, das funktioniert halbwegs, aber die Textur leidet deutlich. Jetzt lese ich immer wieder, dass fermentierte Rote Beete nochmal eine andere Qualität hat - geschmacklich wie auch vom Profil her. Was mich interessiert: Ist das wirklich so ein Unterschied oder redet da wieder jeder nach, weil Fermentation gerade das Trendthema ist? Ich frag das nicht naiv, ich kenn die Datenlage zu Milchsäurebakterien ganz gut. Aber zwischen "hat einen physiologischen Mechanismus" und "lohnt sich in der Praxis" liegt meistens eine Menge. Praktisch gesagt: Ich hab keine Erfahrung mit selbst Fermentieren. Weiß, dass man im Prinzip nur Salz, Wasser und saubere Gläser braucht, aber mir ist nicht klar wie lange das bei Rote Beete dauert und ob man da viel falsch machen kann. Schimmel auf dem Gemüse ist halt etwas anderes als auf Käse, da bin ich eher vorsichtig. Außerdem: Verändert sich der Geschmack so stark, dass Leute, die den erdigen Grundcharakter eh schon grenzwertig finden, damit gar nichts anfangen können? Das wäre bei mir eher kein Problem, ich hab damit meinen Frieden gemacht. Aber ich frag für den Fall, dass ich sowas im Büro anbiete oder Besuch da ist. Falls hier jemand das regelmäßig macht und nicht nur einmal ausprobiert hat würd mich interessieren, was ihr in der Praxis an Aufwand investiert.
Ich bin da gerade etwas am Überlegen. Hab letzte Woche beim Markt mehr Knollen mitgenommen als geplant und stehe jetzt vor der Frage, was ich mit dem Rest mache. Einfrieren kenne ich, das funktioniert halbwegs, aber die Textur leidet deutlich. Jetzt lese ich immer wieder, dass fermentierte Rote Beete nochmal eine andere Qualität hat - geschmacklich wie auch vom Profil her. Was mich interessiert: Ist das wirklich so ein Unterschied oder redet da wieder jeder nach, weil Fermentation gerade das Trendthema ist? Ich frag das nicht naiv, ich kenn die Datenlage zu Milchsäurebakterien ganz gut. Aber zwischen "hat einen physiologischen Mechanismus" und "lohnt sich in der Praxis" liegt meistens eine Menge. Praktisch gesagt: Ich hab keine Erfahrung mit selbst Fermentieren. Weiß, dass man im Prinzip nur Salz, Wasser und saubere Gläser braucht, aber mir ist nicht klar wie lange das bei Rote Beete dauert und ob man da viel falsch machen kann. Schimmel auf dem Gemüse ist halt etwas anderes als auf Käse, da bin ich eher vorsichtig. Außerdem: Verändert sich der Geschmack so stark, dass Leute, die den erdigen Grundcharakter eh schon grenzwertig finden, damit gar nichts anfangen können? Das wäre bei mir eher kein Problem, ich hab damit meinen Frieden gemacht. Aber ich frag für den Fall, dass ich sowas im Büro anbiete oder Besuch da ist. Falls hier jemand das regelmäßig macht und nicht nur einmal ausprobiert hat würd mich interessieren, was ihr in der Praxis an Aufwand investiert.