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Rote Beete einlegen – lohnt sich der Aufwand wirklich?

ich überleg gerade ernsthaft ob ich das nächste Mal wenn ich am Naschmarkt bin eine größere Menge mitnehme und die dann einlege. bisher hab ich immer so zwei, drei Knollen gekauft und die waren dann nach einer Woche weg - aber das fühlt sich irgendwie ineffizient an wenn ich eh schon den ganzen Schneiderei-Aufwand betreibe. das Problem ist ich hab noch nie selbst eingelegt. also gar nichts, nicht nur Rote Beete. meine Mutter hat früher Gurken eingemacht aber ich hab das nie wirklich aufgeschnappt wie das genau geht. und im Internet gibt's jetzt natürlich tausend Varianten - klassisch mit Essig und Zucker, dann noch die Fermentier-Fraktion die schwört das wäre nochmal komplett anders... was ich nicht einschätzen kann: ob der Unterschied beim Geschmack wirklich so groß ist oder ob das mehr so ein "ich hab's selbst gemacht" - Gefühl ist. die vakuumverpackte Variante vom Supermarkt schmeckt mir ehrlich gesagt nicht besonders, da ist so ein komischer Nachgeschmack drin, vielleicht vom Pasteurisieren oder was auch immer die damit machen. und genau das wäre ja der Punkt - wenn ich einlege hätte ich mehr Kontrolle drüber. hat wer Erfahrung damit ob man das auch ohne großes Equipment hinkriegt? ich hab keine speziellen Einmachgläser, nur normale Schraubgläser die ich vom Pesto aufgehoben hab. und wie lange ist das dann wirklich haltbar - ich mein, lohnt sich das überhaupt wenn man zu zweit ist und nicht so viel auf einmal verbraucht? fermentieren klingt mich eigentlich am neugierigsten an, aber da bin ich auch am unsichersten wegen Haltbarkeit und ob man da irgendwas falsch machen kann. danke schon mal!